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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1911-08-09 · X (1911) · p. Seite 46

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
X (1911)
Date
1911-08-09
Page
Seite 46 (sequence 57)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038126--0060-9038183
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— 46 — die Schaffung eines eigenen Fonds für Arbeiterheimstätten, der dem J. N. F. angegliedert werden sollte, anregten, hat der J. N. F. dazu seine Zustimmung gegeben und sofort zu diesem Zwecke 20000 Frs. zur Verfügung gestellt. Durch diese Bewilligung desJ. N. F. wurde es möglich, sofort an die Errichtung von Arbeiterhäusern in den Kolonien Pethach-Tikwa und Che der a heranzutreten. Es sei hier mit Dank erwähnt, daß die Kolonie Chedera unentgeltlich einen Bauplatz und die dortigen Kolonisten ebenfalls unentgeltlich die für den Bau nötigen Gespanndienste geleistet haben. Auch die Kolonie Pethach-Tikwa hat zur Errichtung des dortigen Ledigenheims einen namhaften Beitrag beigesteuert. — In letzter Zeit wurde von dem Kiewer Palästinafreunde Kommerzienrat Moïse Halperin unserer Jaffaer Vertretung der Betrag von Frs. 30000.— für den Bau von Arbeiterwohnungen zur Verfügung gestellt. Aus dem mit demN. F. nunmehr vereinigten David- und Fanny- Woffsohnfonds sind bisher fünf Häuser in Pethach-Tikwa und ein Haus in Wadi-Chanin fertig gebaut. Vier Häuser in Rischonle-Zion und fünf in Rechoboth werden in nächster Zeit fertig werden. Als ein Mittelding zwischen ländlicher und städtischer Siedlung ist die Begründung der ersten Arbeiterkolonie des Bezalel in unserer Wirtschaft Benschemen zu betrachten, die ebenfalls durch einen Kredit des ,T. N. F. von ca. 27000 Frs. ermöglicht wurde. Die zehn schmucken Wohnungen mit dem schönen Bau der Werkstatt bilden bereits jetzt einen Anziehungspunkt mehr für jeden, der den Herzlwald in Benschemen besucht. Bewährt sich dieser erste Versuch, Kunstgewerbe treibende Juden auf dem Lande anzusiedeln, so werden bald weitere derartige Kolonien zu begründen sein. Mehrere bestehende Kolonien haben sich bereits an den Bezalel mit dem Ersuchen gewandt, daß die bevorstehenden ähnlichen Niederlassungen bei ihnen erfolgen mögen. Leider konnte bis jetzt die Zusammenlegung der dem J. N. F. gehörenden Parzellen in Hattin am Tiberias-See nicht durchgeführt werden. Jedoch sind die darauf hinzielenden Verhandlungen so weit fortgeschritten, daß wir eine Erledigung dieser Angelegenheit in der nächsten Zukunft erwarten können. B. Städtische Siedlung. In unserm Bericht von 1909 hieß es: „Vielleicht nichts berührt den jüdischen Reisenden, der nach Palästina kommt, unangenehmer, als die Unsauberkeit und Enge, in welcher die jüdische Bevölkerung in Palästina wohnt. Wenn man die deutschen Kolonien in Jaffa und Haifa mit ihren schönen Häusern, breiten reinlichen Straßen, ihrem üppigen Baumwuchs betrachtet, so sieht man, welche herrlichen Stadtviertel in Palästina geschaffen werden können."

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