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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1911-08-09 · X (1911) · p. Seite 24

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
X (1911)
Date
1911-08-09
Page
Seite 24 (sequence 33)
Language
German
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- 24 — redeten, die Lehre gezogen und tragen schon wenige Monate nach dem Hamburger Kongreß Sorge dafür, daß die „Welt" wieder von speziell dazu berufenen Kräften redigiert wurde. Zu gleicher Zeit war es uns möglich, diese redaktionellen Kräfte für die sonstige Presse- und Agitationsarbeit desGentralbureaus ausgiebig auszunutzen. Wir sind uns dessen bewußt, daß auch jetzt noch die Kritik viele Anhaltspunkte finden kann. Die "Welt" hat ihre schwachen Nummern, wie fast jede Wochenschrift. Aber im großen und ganzen glauben wir sagen zu können, daß die Reorganisation sich bewährt hat. Das allgemeine Urteil über die „Welt" müssen wir der zionistischen Öffentlichkeit überlassen. Hervorheben wollen wir aber den Ausbau der Einrichtung der Spezialnummern, der ganz allgemeinen Beifall gefunden hat. Wir erinnern an die Herzlnummer, die im Mai 1910 erschien und allseitige große Zustimmung hervorrief. Vor allen Dingen aber wollen wir auf die Palästinanummer der „Welt" hinweisen, die im Oktober 1910 zur Herausgabe gelangte. Sie bildet die erste große Palästina-Aus gäbe, die von Seiten der Organisation überhaupt jemals veröffentlicht wurde. Sie fand in der ganzen Bewegung allgemein begeisterte Aufnahme, und obgleich sie in einer Auflage gedruckt war, die die gewöhnliche Abonnentenzahl mehrfach übertraf, war schon nach wenigen Wochen eine zweite Auflage nötig, die als Sammelschrift „Palästina" ihren Weg in die ständige zionistische Propagandaliteratur gefunden hat. In der Berichtsperiode schritten wir auch an-einen ganz energischen Ausbau der geschäftlichen Tätigkeit der „Welt". Da die Sparsamkeit, die die Ausgaben beschränkt hatte, sich als verfehlt erwiesen hatte, begaben wir uns auf den rationelleren Weg, die Einnahmen zu vermehren. Die Bemühungen unserer Administration waren dabei von einem außerordentlich glücklichen Erfolg begleitet. Im Berichtsjahre 1910/11 gelang es uns nicht nur, die Einnahmen aus Annoncen auf das Doppelte des vorjährigen Ertrages zu bringen, der an und für sich schon beinahe das Maximum des bis dahin Erreichten darstellte, sondern wir akquirierten auch auf Rechnung des jetzt laufenden Berichtsjahres 1911/12 schon fort so viel im voraus, als in allen frühern Jahren überhaupt in einem ganzen Jahre erreicht wurde. Der Stand der Abonnenten ist heute höher als jemals, seit „Die Welt" existiert. Diese Erfolge sind auf die Einführung ganz neuer, sorgfältig vorbereiteter Propagandasysteme zurückzuführen, zu einem großen Teile auch darauf, daß die Administration der „Welt" in viel engere Beziehungen zu allen Teilen der Organisation trat, als dies früher der Fall gewesen war. Zwar schließt auch dieses Jahr noch mit einem Defizit; aber wenn wir in Betracht ziehen, daß das Defizit des vorigen Jahres sich um ca. 4000 Jê verringert hat, trotzdem

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