Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- X (1911)
- Date
- 1911-08-09
- Page
- Seite 19 (sequence 28)
- Language
- German
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— 19 Sammlungen für Institutionen und Fonds, welche der Organisation nicht direkt unterstellt sind, sollen innerhalb der zionistischen Organisation nur zulässig sein, sofern diese Institutionen und Fonds gleichfalls eine Abgabe von 10°/o ihrer durch diese Sammlungen erzielten Nettoeinnahmen entrichten. b) Antrag Eos off: Das Budget soll durch folgende Mittel gesichert werden : 1. spezielle Steuer für Organisationszwecke (die Höhe der Steuer wird vom Kongreß bestimmt); 2. Schekeleinnahmen; 3. Zinsen vom Nationalfonds; 4. Es sollen 2 00 wohlhabende Zionisten für Beträge von nicht weniger als 1000 <Jé, welche in Banken für ein Jahr voraus deponiert werden, Garantie leisten. Falls die Einnahmen nicht ausreichen, soll das Defizit unter diesen Garantoren verteilt werden. Falls kein Defizit vorhanden ist, so werden die Depots den Garantoren zurückgezahlt. Daraufhin soll unsere Bank dem E. A. C. Vorschüsse laut Budget gewähren. c) Antrag Hey mann: Ich beantrage: 1. die Erhöhung des Sehekels auf 2 2. die Einführung erhöhter fester Jahresbeiträge seitens der wohlhabenderen Gesinnungsgenossen, 3. die Liquidierung der per 1. Juli 1911 aufgelaufenen Schuld des E. A. C. beim J. C. T. aus den Dividendenrückständen des J. C. T. d) Antrag Heymann: Ich beantrage, die Presseunternehmungen der Organisation als Gesellschaft zu konstituieren und dem Direktorium des J. C. T. nahezulegen, die Anteile dieser Gesellschaft zu erwerben. e) Antrag Fränkel: Zur Beschaffung der Mittel der Organisation soll vom A. C. eine zionistische Lotterie veranstaltet werden. Die Finanzkommission ernannte Herrn Dr. A. Hantke zu ihrem Vorsitzenden und kooptierte an Stelle des Herrn B. Hamburg, der die Wahl nicht annahm, Herrn Richard Lichtheim, Berlin. Sie prüfte alle Anträge, die ihr überwiesen waren, sowie das Material, das in Form von Artikeln in den zionistischen Organen oder Zuschriften an das Zionistische Centraibureau reichlich einlief, und erstattete dem A. C. ein ausführliches Gutachten (abgedruckt in der „ Welt* 1911, Nr. 11), in welchem sie zu folgenden Vorschlägen gelangte: 1. Die bis zum 31. August 1911 beim J. C. T. aufgelaufenen Schulden werden durch die für verfallen erklärte Dividende der Jahre 1902—1906 getilgt. Der eventuelle Rest verbleibt dem Reservefonds der Bank. 2. Es wird ein zionistischer Aktionsfonds gebildet, dem alle Zionisten regelmäßige Jahresbeiträge zuwenden sollen. 3. Die Schekelgelder werden voll an das Actions-Comité abgeführt.