Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 4 (1918)
- Issue
- 8 (8.1918)
- Date
- 1918-08-01
- Page
- Seite 110 (sequence 112)
- Language
- German
- Belongs to
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Harry Levy - Berlin: Antra g: Die Angelegenheit ist angelegentlichst der Hauptorganisation zu empfehlen. Saul Munk-Berlin stellt fest, daß in Lemberg eine Jugendgruppe kürzlich gegründet worden ist. vr. Birnbaum-Berlin. Zur Geschäftsordnung: Das Material ist dem Vorstand zu überweisen. Ei s e nb e rg-Straßburg hält es für gut, wenn es Herrn Direktor Lange überlassen bleibt, mit Herrn Thumim zu verhandeln. Anträge München Seite 2 (Sammelbüchsen) steht zur Debatte. Direktor Lange teilt mit, daß die Schweizer Gruppen dagegen sind, in öffentlichen Lokalen Büchsen aufzustellen. Frl. Ehren treu-München stellt fest, daß es fo verstanden werden müsse, daß bei Gelegenheiten in den Privathäusern Büchsen ausgestellt werden sollten. Die Angelegenheit wird dem Vorstand als Material überwiesen. Antrag München Seite 3 (Vertiefung der Thaurohkenntnisse) steht zur Debatte. Herr E h r e n t r e u - München begründet obigen Antrag. Bedauert lebhaft, daß erst in so später Stunde dieser wichtige Antrag zur Verhandlung kommt. Der Antrag wird dahin modifiziert, daß nicht nach dem Kriege, sondern schon jetzt die Angelegenheit in die Hand genommen werden müsse. ׳ Direktor Lange: Wo sind Leute, die nach Rußland gehen wollen, wo sind nur kleine Gruppen solcher sich dazu bereit erklärender junger Menschen? Die ungeheueren Geldmittel, deren es zur Verwirklichung dieses Vorschlages bedarf, fehlen. Die heutigen Verhältnisse in Rußland bedingen es, daß man, um bescheiden zu leben, pro Tag zirka 36 Mk. benötigt. Ist gern bereit, den Antrag der Hauptorganisation weiterzugeben, die das Geld dafür ausbringen könnte, das der Jugendorganisation völlig fehlt. Herr Ehrentreu - München bittet, aber schon heute Geldmittel und Stipendien dafür zu besorgen. Direktor Lange erklärt diesen Punkt für erledigt. Antrag Würzburg Seite 2 (Preisausschreiben). B u xba um - Würzburg begründet diesen Antrag. Befürwortet Einzelheiten einer zu gründenden Kommission zu überlassen. Direktor Lange verspricht, daß diese Angelegenheit in der literarischen Kommission erledigt wird. Bittet die Antragsteller, deren Anträge noch nicht zur Verhandlung kommen konnten, diese von der Tagesordnung abzusetzen und dem Vorstand als Material zu überweisen. Vorschlag Lange angenommen. Rabbiner B lum gibt folgende Erklärung: ״Ich erkläre, daß ich meine Resolution zurückgezogen habe, weil mir der angenommene Antrag Straßburg von autoritativer Seite dahin interpretiert wurde, daß inbezug aus die Wahl in den Vorstand ohne Einschränkung alles beim alten bleibt." F r o m m - .Frankfurt a. M. bittet in den ״Blättern" die Stellung zum Zionismus zu erklären. Jugendgruppe Posen bedauert, daß aus ihre Anfragen keine Antwort erteilt worden ist. Direktor L a n g e antwortet der Gruppe Posen. Zur Verhandlung steht die Wahl des Bureaus.