Nachricht von der ... Generalversammlung und Jahresfeyer der Frankfurter Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden
- Journal
- Nachricht von der ... Generalversammlung und Jahresfeyer der Frankfurter Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden
- Volume
- 1821
- Date
- 1821-01-01
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
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16 man unterläßt nicht, sie mit gutem Rath zu unterstützen, damit sie der empfangenen Gnade von Gott nicht nur treu bleibe, sondern auch darinnen wachse und weiter vorwärts komme. Den 2ten Nov. besagten Jahrs kam ein Jüdischer Student aus Barern hierher, und legte sein Verlangen dar , nur Aufnahme in die christliche Kirche. Sein Begehren, so wie seine ganzen Verhältnisse, wurden gründlich geprüft, welches die Ueberzeugung gewährte, daß es zweckmässiger für denselben seyn dürfte, wenn er in seinem Vaterlande die Sehnsucht seiner Seele zu stillen bedacht wäre« Er wurde daher an einen Geistlichen in Baiern empfohlen, welcher ihn gründlich unterrichtete, und nach abgelegtem Glaubensbekenntniß vor der versammelten Gemeine durch das Bad der heil. Taufe in die Kirche Christi aufgenommen hat. Don diesem gewesenen Jüdischen Jüngling erhielten wir vor kurzem erfreuliche Zeugnisse, daß er die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen habe, und daß er dem Evangelio gemäß wandle. Im Monat Januar dieses Jahrs wendete sich ein Jüdischer Lehrer aus Baiern an die hies. Committe, und bat um guten Rath und Anweisung, um zur christlichen Kirche übergehen zu können. Da derselbe hier schon als ein soli-- der junger Mann bekannt war, so wurde sein Verlangen mit Vergnügen erfüllt, und er legte nach erhaltenem Unterricht ein freudiges Bekenntniß seines Glaubens an den einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen ab, und wurde durch die heil. Taufe der Gemeine Jesu einverleibt. In demselben Monat meldete sich hier ein Jüdischer Graveur um die Aufnahme in die Christenheit. Da er aber während seines; Unterrichts die ihm übrig bleibende Zeit mit Arbeiten in seinem Beruf verwenden sollte, und wir keinem hiesigen Ejnwohner zu einer Beschwerde in Schmäle-