Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Journal
- Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Volume
- 2 (1916)
- Issue
- 1-3 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
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41 Sohn, der Verfasser des „Chawoth Jair", Simon Jair Chaim geboren. Dieser ehelicht Sari (Sorle), gest. 1703, Tochter des Fuldaer Rabbiners Susmann Brilin. Simon Jair Chaim Bachrach bekleidet das Rabbinat in Koblenz und Worms und. stirbt in Worms, 64 Jahre alt, im Jahre 1703. Von seinen fünf Kindern verbleit nur sein Sohn S a"m s o n Bachrach in Mähren. Dieser heiratet C heile, Tochter des R. Isak Brünn. Samson ist der erste der Familie Bachrach, der in Nikolsburg beerdigt wird. Auf seinem Grabstein ist seinem Namen auch das Ursprungsland seiner Familie, „Aschkenasi", hinzugefügt. Er starb am 3. Ab 1721. Von seinen zwei Kindern ist nur Isak Bachrach (gest. 1756) an der Seite seines Vaters beerdigt, seine To ah t er ist die den Doppelnamen tragende Sara Sissl. Sara nach ihrer Grossmutter väterlicherseits, der Gatfin des Simon Jair Chaim Bachrach, und Sissl als feminalisierter Name ihres Urgrossvaters Susmann Brilin. Sara Sissl ist nun die eingangs erwähnte, an Mendl Fr ä n k 1 — aus der Familie der Theumim — in] Breslau verheiratete und dort 1763 beerdigte Stammutter der bekannten Londoner Familien: Samuel, Isaacs, Montagu; Franklin und Adler. Der letzte Sprosse des Nikolsburger Zweiges starb hier kinderlos im Jahre 1907. *) Anlässlich meiner Beschäftigung mit der von mir erbetenen genealogischen Erforschung der Familie Bassewi erklärte sieh eine der in Ungarn lebenden Nachkommen der Familie bereit, einen Teil der Auslagen für die technisch leicht zu bewerkstelligende Herausnahme der Grabsteine zur Verfügung zu stellen, auch an dem verständnisvollen Entgegenkommen des Vorstandes mangelte es nicht, aber die Kosten erwiesen sich höher, als der zur Verfügung gestellte Betrag. Die verschiedenen Vereine zur Förderung der jüdischen Geschichte würden sich ein grosses Verdienst erwerben, wenn sie vereint es ermöglichten, diese Schätze zu heben. Die Abkunft der Marquis de Galliffet und anderer proven<jalischer Adelsfamilien. Von Paul Josef D i a m a n t (Wien). Die Bibliothek Mejanes der südfranzösischen ,Stadt Aix-en-Provence enthält die Handschrift eines bis heute unveröffentlichten Werkes von Barcilon, das die jüdische Abkunft einer Anzahl von provencalischen Adelsfamilien nachzuweisen versucht. Als ich mich im Jahre 1909 zum ersten Male in Aix-en-Provence aufhielt, konnte ich wegen der Bibliotheksferien die Handschrift nicht sehen, erst im Jahre 1913 konnte ich in das Werk Einsicht