Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Journal
- Archiv für jüdische Familienforschung, Kunstgeschichte und Museumswesen
- Volume
- 2 (1916)
- Issue
- 1-3 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/8823644-8824830-8824837--118-8824767- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
13 13. Jonas Lazarus war aus Fürth in der damaligen Markgrafschaft Ansbach (Onolzbach). Vgl. Näheres W II S. 329—330 und Hinweise. 14. Israel H e r I i n g en ist wohl identisch mit dem in Pressburg 1740 verstorbenen Greis „Jekuthiel b. hrr Joel Herlingen megurasch Wina". Vgl. W I S. 430—431. 15. Ueber den Kalligtafen Ahron Herlingen vgl. Wl S. 431 und W Ii S. 569 Nr. 25. 16. Si m o n P r a g e r seu Wiener entstammt wie Nr. 14 der alten Wiener Judenstadt. Der in Prag entstandene Name Wiener verrät uns in seiner Allgemeinheit nichts über den Träger. Im PGB begegnen wir Simeon Wiener auf BI. 17 a (1769). Josef b Simeon Wiener bei WEISZ 80 b. Im PGB noch andere Träger dieses Namens 1751-1805. 17. Nr. 17, 18, 21, 24, 31, 40, 57 scheinen mir sämtlich dem Geschlechte Simon Michls anzugehören, über welchen Wll S, 44—76 und passim ausführlich berichtet wurde. Identifizierungen im einzelnen und etwaige dagegen sprechende Bedenken folgen in den Bemerkungen zu den einzelnen Nummern. Majer Michl ist wol identisch mit Meir, dem Zweitältesten Sohne Michael Lazars (W II S. 60-61, 62 Anm. 320, 520). Er ist zurzeit Schwiegersohn von Nr. I; vgl. W II 61 n 1, jetzt durch TAGLICHT Nr. 100 bestätigt. Auffallend ist, dass der damals 28jährige Mann (vgl. W II ibid. die Notiz aus dem Wiener Diarium, wonach er 1784 im Alter von 76 Jahren gestorben ist) in unserer Quelle als kinderlos erscheint. Indess wird die Identität noch dadurch gestützt, dass Ahron Herlingen (Nr. 1*) im selben Jahre in seinem Auftrage eine kalligraphische Arbeit ausführt. Vgl. KAUFMANN, aus Heinrich Heines Ahnensaal S. 81 n. 1. 18. Sollte Michl Lazarus, der Sohn Simon Michl's (W II S. 59—63 et passim) gemeint sein? Dass seine erste Frau Levia in Wien begraben ist, kann ja kein Beweis dagegen sein. Da die Liste sicherlich nach den Häusern aufgenommen wurde (s. die vorige Nummer), so würde ja dies zu Nr. 17 (Sohn) und Nr. 19 (Verwandter) gut passen* Aus dem Berufe zu schliessen, war auch er zurzeit (vgl. Wlll.c) kein reicher Mann mehr. 19. Ueber die mit Simon Michl verwandte Familie Menzels vgl. W II S. 42, woselbst Buch über Benjamin Wolf Menzel. 20. Die Pressburger Familie Mandl (Patronymikon aus dem Vornamen Mendel) führt in hebräischen Quellen durchgehends den Namen Theben, wohl nach dem in der Nähe gelegenen Flecken gleichen Namens (ungarisch: Deveny). Ausser Nr. 20, den ich weiter nicht nachweisen kann, weist unsere Liste noch andere Glieder auf: 23,25,48,49. 21. Vgl. oben zu Nr. 17. In der von mir behandelten Deszendenz Simon Michls finde ich jedoch keinen dieses Namens, den man als Nr. 21 sicher ansprechen könnte. 22. Zur Familie vgl. die Bemerkung zu Nr. 19. 23. Vgl. oben zu Nr. 20. In der Mitte des 18. Jahrhunderts begegnen wir Dreien des Namens David Theben. Zu 'einer bestimmten Identifikation reichen die hier gebotenen Daten nicht aus. 24. Ueber Hirschl Michl vgl. W II 60, 61 und 62 Anmerkung und oben zu Nummer 17. 25. Koppel Theben, Bruder von Nr. 48, vielfach im PGB erwähnt. 31. Sollte Simon Michl zu lesen sein? Er wäre dann vielleicht mit Simon Levias zu identifizieren. Vgl. W II 61 — 62. 32. W e 11 i s c h? 33. Bettel he im, eine noch jetzt blühende [Familie in Pressburg, tritt, wie wir sehen, schon früh daselbst auf. Im PGB begegnete ich einem Träger dieses Namens, Salomo, der 1765 vom Vorstande der Gemeinde gemassregelt wird. Nachweise für die in unserer Quelle auftretenden Träger des Namens 33, 34, 37, 44, 51, 52, 73 vermag ich nicht beizubringen. 35. Joachim Michl ist wohl identisch mit dem gelehrten Chajjim Dajjan, dem