Sabbath-Blatt
- Journal
- Sabbath-Blatt
- Volume
- 1844
- Issue
- 51 (21.12.1844)
- Date
- 1844-12-21
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/8620046-8637379-8640927--659-8620570- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
1844. Diese Zeitschr. erscheint wöchentlich einmal,», zwar so, daß sie mit der P oft zum Sabbath überallhin versandt sein kann. Der Pr eis für das halbeJahr ist SV Sgr., ohne Porto- Zuschlag für Preußen. DiejenigenAbonnenten, welche wünschen, daß ihnen d. Blatt v. der Post in's Haus geschickt wer- Belehrung, Erbauung und Unterhaltung jüdischer Leser. .חציו ל׳"׳ וחציו לכם. יפה תלמוד חורה עם דרך ארץ (Abot, 2, 2.) ״ ־ (Beza, 15 b.) de, zahlen dafür 2 Sgr. 6 Pf. halbjährlich als festgesetztes Bestellgeld an das Postamt. Me wohllöbl. Postanstalten u. Zeitungs - Expeditionen des Inu. Auslandes nehmen Bestellun» gen an. — Außerdem kann das Sabbath-Bl. auch durch jedeBuchhdl. bezogen werdend Sabbath Wajigasch, 21. December. .פ׳ ויגש 11. Tebet, 5065. Crklärurrg. Das ״Sabbath - Blatt" hat in seiner neuen Tendenz, belehrend zu unterhalten und' unterhaltend zu belehren, sich bereits so viele Freunde erworben, daß wir zu Ende dieses Jahrganges wenig zu dessen Empfehlung hinzuzufügen brauchen. An der Seine wie an der Themse, in den vereinigten Staaten Nordamerikas wie in den zahlreichen europäischen Ländern hat es seine Leser gefunden. Die tüchtigen Männer, welche die geehrte Redaktion dieser Blätter unterstützen, haben ihre Mitwirkung auch für die Zukunft versprochen, so wie es der Redaktion gelungen ist, neue Kräfte für - das ״Sabbath-Blatt" zu gewinnen. Wir haben daher unsere geehrten Leser bloß zu ersuchen, ihr Abonnement recht frühzeitig zu machen, da die Aussage nach der Anzahl der Abonnenten berechnet wird. Leipzig, im December 1844. ' V, 14* Vritzsche. föetucl und Rebekka. Dramatische Bibelscene. (Fortsetzung.) Betuel. Zwei Wesen, die Gott selber auserwählt, Den ew'gen Herzensbund zu schließen, Die müssen makellos und gleichen Werthes sein. — So ist Dein Gatte fromm und tugendsam, wie Du, mein Kind, Dabei recht stattlich, wohlgewachsen, Und Biederkeit wohnt in den edlen Zügen׳ — Aus seinen treuen Augen leuchtet kluge Weisheit, Und staunend horcht die Menge seinen-Worten, Die Gottes Rühm und seine Macht verkünden. Rebekka (leise für sich). Wie seltsam, sonderbargenau so sah ich ihn! (laut.) O, lieber Vater, sprich! wie ist des Mannes Name Schnell, ich bitte Dich! — Betuel. Mein ungeduld'ges Mädchen! Du ahntest wohl in Deiner Unschuld nicht, Daß Elieser, der als Gast hier eingekehrt, Won Abrah'm, seinem Herrn, hierher gesandt, Für Isaak, seinen Sohn, um Dich zu werben? R e b e k k a (leise erschreckend). Wie J Isaak war's? . " B etuel. Der kleine Dienst am Brunnen war der erste Grund zu Deinem Glücke, Dem Elieser als ein göttlich Zeichen dienend, Erkannt' er gleich in Dir die Braut des frommen Isaak. Doch wie, mein Kind! Du zitterst! Was ist's, daß plötzlich Du erschrickst? Rebekka. O Nichts — mein Vater! ich dachte an die Trennung. Betuel. Wie, Meine Ribka! willst Du Deinen Water tauschen? Der stets in Deinem klaren Augenspiegel Die kleinste Regung Deines Herzens sah? — Gar ernster Art muß das Geheimniß sein, Das Du nicht wagst, dem Vater zu entdecken, Und ich erschrecke fast, <s zu vernehmen.—־ So sprich, mein Kind, was Deine Seele plötzlich so bekümmert. Rebekka. Ach, Vater! zürne Deiner Tochter nicht, Daß ohne Grund sie Dich geangstigt. — Vielleicht ist's nur ein kindischer Gedanke, Vielleicht ein eitler Wahn, der meine Stirn bewölkte; 51 + .