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Sabbath-Blatt · 1844-10-19 · 42 (19.10.1844) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sabbath-Blatt
Volume
1844
Issue
42 (19.10.1844)
Date
1844-10-19
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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1844. 42 Diese Jeltschr. erscheint wöchentlich e i n m a l, u. zwar so, daß sie mit der P ost zum Sabbath überallhin versandt sein kann. DerPreis für das halbeIahr ist 20 Sgr., ohne Porto- Zuschlag für Preußen. DiejenigenAbonnenten, welche wünschen, daß ihneu d. Blatt v. der Post in's Haus geschickt wer- Für Belehrung, Erbauung und Unterhaltung jüdischer Leser. de, zahlen dafür 2 Sgr. 6 Pf. halbjährlich als festgesetztes Bestellgeld an das Postamt. Alle wohllöbl. Postanstalten u. Zeitungs -Expeditionen des Inu. Auslandes nehmen Bestellungen an. — Außerdem kann das Sabbath-Bl. auch durch jedeBuchhdl, bezogen werden. יפר. תלמוד תורה עם דרך ארץ. (Abot, 2, 2.) חציו לי״י וחציו לכם. (Beza, 15 b.) Sabbath Noach, 19. Oktober. .פ׳ נח 6. Marcheschwan, 5066. Ermahnung von R. Bechaji ben Zofef ben Bakoda. Nach dem Hebräischen von Dr. M. Sachs. (Fortsetzung.) Mein Geist! O schau mit offnem Sinn, Auf deine Wanderstraße hin! , Wie alles ward aus Staub und Erden, Wie ׳alles wird zu Staube werden. Wie alles Leben' und Gebild, Wenn seine Zei't sich hat erfüllt, Zum Staub wird wiederkommen, Won dem es ward genommen; Wie Tod und Leben brüderlich verbunden, Zusammen werden stets gefunden, Einander nimmer mangeln, Des Daseins feste Angeln. Ueber die morsche Brücke hin Muß alles Erdenleben zieh», Das Leben der Eingang, Der Tod der Ausgang; : Das Leben bauet Der Tod reißt nieder, Das Leben säet, Der Tod mähet, Das Leben schafft, Der Tod entlasst, Das Leben bindet, Der Tod entwindet, Das Leben reihet, Der Tod zerstreuet Das merk und sieh! auch dir wird er den Becher reichen, Dann wirst du aus der trauten Wohnung weichen, Wenn deine Stunde naht im Augenblick! Und kehrest in das ew'ge Haus zurück. Dann wirst du deinen Lohn empfangen, Und deinen Sold erlangen, Für deine Arbeit den Entgelt, Ob gut, ob bös, so wie dein Wirken war in dieser Welt. Drum horch'*und sieh' und laß dich von mir mahnen. Bergiß die Trauten, deine Ahnen, Und mach' dich auf und bete Tag und Nacht Zu deinem Herrn, und beug' dich vor ihm nieder, Laß Zähren thauen deine Augenlieder, Und flehe kniend um sein Erbarmen Mit ausgebreiteten Armen, Ob's deinem Herrn und Meister so gefällt, Er gnädig dir sein Angesicht erhellt, Sich huldvoll zu dir wendet, Dir seinen Frieden sendet, Sich dein erbarmt in deiner Lekdenszeit hienieden, Und wenn du eingegangen bist zum Frieden, Wie er ja von jeher dir seine Huld beschieden. (Beschluß folgt.) Das jüdische Familienleben. I. Die Mütter *). Wenn man von der Stellung des Weibes zur Gesellschüft im Judenthume spricht, so weiß man nicht genug von ihrer Bedrückung und der untergeordneten Stufe, die danach fast bis zur Sklaverei hinabgedrückt erfcheint, zu sagen und *) Vergleiche Sabbachblatt Nr. 34. 42

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