Sabbath-Blatt
- Journal
- Sabbath-Blatt
- Volume
- 1844
- Issue
- 22 (25.5.1844)
- Date
- 1844-05-25
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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O/ 1844. Diese Jeitfchr. erscheint wöchentlich einmal,», zwar so, daß sie mit der P o st zum Sabbath überallhin versandt sein kann. Der Pr eis für das halbeIahr ist 20 Sgr., ohne Porto- Juschlag für Preußen. DiejenigenAbonnenten, welche wünschen, daß ihnen d. Blatt v. der Post in's Haus geschickt wer- Für Belehrung, Erbauung und Unterhaltung jüdischer Leser. aam mm חציו לי׳י וחציו לכם. יפה חלמוד חורה עם דרך ארץ. (Abot, 2, 2.) (Beza,. 15 b.) de, zahlen dafür 2 Sgr. 6 Pf. halbjährlich als festgesetztes Bestellgeld an das Postamt. Alle wohllöbl. Postanstalten u. Aeitungs - Expeditionen des In-u. Auslandes nehmen Bestell»», gen an. — Außerdem kann das Sabbath - Bl. auch durch jede Buchhdl. bezogen werden. Schabuot-Feft, den 25. Mai. Sehnsucht nach Jerusalem. Der 42. u. 43. Psalm. (Schluß.) Ich singe zu Gott, meinem Schutz:' ״warum vergissest du mein? ״warum ich so traurig gehn, ״bedrängt vor meinem Feind?" Es schmettert mir durch mein Gebein, wenn mich mein Feind verhöhnt wenn Lag für Lag' er zu mir spricht: wo hilft dir nun dein Gott? Was grämst du dich, mein Herz, in mir, und pochst unruhig auf? Erwarte Gott! ich werd' ihm doch noch danken, ihm meinem Retter, meinem Gott! Za richte mich, Gott, führe aus mein Recht! — von einem unbarmherz'gen Volk, von einem Mann voll Trug und Bosheit rette mich! Denn du bist ja der Gort, dem ich vertraue;, warum entfernst du mich? ^warum muß ich so traurig gehn, bedrängt von meinem Feind'? — O sende mir, Herr, deinen sichern Rath, daß er mich leite, daß er mich hinführe zum Berge deiner Majestät, zu deinem Aelt. Hinein will ich denn gehn zum Altar Gottes, zum Gott, der meine Freud', mein Jubel ist! will mit Gesang der Harfe dir dann danken, o Gott, mein Gott! — 7. Siwan, 5604. Was grämst du dich in mir, mein Herz, und pochst unruhig auf? Erwarte Gott! iä/werd' ihm doch noch danken, Ihm meinem Retter, meinem Gott. Zergliedern mag ich das vortreffliche lyrische Gemälde nicht: denn wer die schöne Abwechselung, den sanften Gang und Traum der sich beruhigenden Gedanken, insonderheit das Bild der Gegenden am Libanus und Jordan nicht selbst fühlt, wird sie durch die weitläufigste Exposition nicht fühlen lernen. Wie Jemand, der Trost sucht, den ersten Gegenstand zu Hilfe nimmt: so fällt das Auge des Betrübten eben auf die rauschenden Wogen der Ströme, die aus dem Phiala stürzen. Sie rauschen ihm traurigen Schall, sie bringen ihm das Bild der Trübsal, die Jehova auf ihn goß, in die Seele; bis er daran denkt, daß ihm noch seine Freundin, die Harfe, treu geblieben sei, und er sich ihr voll von Vertrauen, das schon zur sichern Gegenwart wird, in die frohlockenden Chöre Jerusalems wieder zurückzaubert. ■— Herder (vom Geist der hebräischen Poesie.) Fest-Gabe. Die Offenbarung Gottes in Israel. Von Dr. S. Hirsch, großherzoglichem Landesrabbiner in Luxemburg. (Schluß.) Ich bin der Herr! Ich bin der Herr und der Schöpfer von Allem, was im Himmel oben ist und auf der Erde unten im Wasser unter der Erde. Ohne mich 22 יום ב׳ דשבועות