Sabbath-Blatt
- Journal
- Sabbath-Blatt
- Volume
- 1842
- Issue
- 27 (31.12.1842)
- Date
- 1842-12-31
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Liese Zeitschrift erscheint wöchentlich einmal, und zwar so, daß sic mit der Post zum Sabbath überallhin versandt sein kann. Der Preis für das halbe Jahr ist 20 Sgr., ohne Porto - Zuschlag für Preußen. Die- »enigen Abonnenten, welche wünschen, daß ihnen das Blatt von der Post Unter Mitwirkung des Dr. 3. L. Saalschutz, isr. Pred. in Königserg, herausgegeben von Dr. Hermann Sornmerkelv, isr. Prediger in Elbing. Mit Aönigl. Prerrts. allergnädig lter Conce'tion. in's Haus gescheckt werde, zahlen dafür 2 Sgr. 6 Pf. halbjährlich als festgesetz. tcs Bestellgeld an das Post- Amt. Aüe Wohllob!. Post. Anstalten und Zeitungs- Expeditionen des In- und Auslandes nehmen Bestcllungcn an. — Außerdem kann das Sabbath - Blatt auch durch jede Buchhand, lung bezogen werden. Zum Sabbath d. 31. December. שגת פ' 28. Thebetli 5603. Gott der Unwandelbare, unter den Wandelbaren. ott hatte sich den Vätern bewahret als der Allmächtige 'אל שגי. Zn dem liebenden Schutze, den er ihnen angedeihen ließ, in der wunderbaren Leitung ihres Geschickes, und anderseits bei dem Strafgerichte, das über Sodom erging, ward ihnen hinreichende Gelegenheit, sich von seiner Allmacht zu überzeugen. Aber in seinem heiligen Wesen, als *H, als den ewig Unwandelbaren, als den, der von sich selber aussagt אחיה אשר אהיה, ich bin, der ich bin, bin immer derselbe, bleibe mir selber immer gleich, in solcher Fülle seiner Herrlichkeit hatten die Stammvater der Israeliten, nämlich in den von ihnen selbst erlebten Ereignissen, Gort sich noch nicht offenbaren gesehen. Denn Gott offenbaret sich uns thalsächlich nach der Unwandelbarkeit seines Wesens, durch die Bewahrung und Erfüllung seiner Verheißungen. Solche Verheißungen harte er den Vätern gegeben, er hatte mit ihmn einen Bund geschlossen, er hatte verkündiget, daß ihre Nachkommen eine Zeitlang in einem fremden Lande leben, aber dann, Lurch Gott geführt, das ihnon versprochene Land in Besitz nehmen würden. Aber die Erfüllung dieser für eine spätere Zukunft gegebeneu Versprechungen konnten die Väter noch nicht erleben. Sie ahneren es zwar, aber sie hatten noch keiven thatsächlichen Beweis gesehen, daß das von Gott ihnen für ihre Nachkommen Zugesagte unwandelbar fty. Daher heißt es auch von Abraham *rO והאמן ויחשבה לו צדקה, er vertranete auf den Ewigen, als den nnwandevaren Erfüller seines Wortes, und Gott rechnete es ihm als hohes Verdienst an, nämlich, daß er sich schon im Geiste zu der vollen Freudigkeit eines Gkubens erhob, dessen äußerlich sichtbare Wahrhaftgkeit vor der Menschen Augen sich erst in spater Zukmft bewähren konnte. Nunmehe war aber der Augenblick gekommen, die den Vätem gegebenen Verheißungen an ihren Nachkommen zu erfüllen, und so that sich Gott dem Volke sichtbar als den Unwandelbaren kund, den getreuen Erfüller dsssen, was er den Vätern versprochen und verkündiget. Zn dieser Beziehung heißet es 2. B. Mos. K. 6 V. 2 ff.: ״Gott cedcte?u Males und sprach?u ihm: *H אני ich bin der Ewige (und Unwandelbare) ^1ארה א יצחק ואל יעקב באל שרי ושמי ה' לא נודעתי להם, ich erschien dem Abraham, Isaak und Jakob als allmächtiger Gott, aber nach meinem Namen 'ה (der ewig Unwandelbare) ward ich von ihnen nicht erkannt. 3ch errichtete mit ihnen einen Bund, ihnen das Land Lanaan zu geben. Darum sprich zu den Bindern Israels: Ich bin *ה , bh werde euch herauslühren aus dem Drucke Äeg1)ptens, und werde euch ertöten mit mächtigem Arme. Bo werdet ihr erkennen, dass ich *ה (der ewig Rnwandelbare) bin." Wie ein trüber Schatten schreitet der Gedanke an die Unwandclbarkeir Alles Irdischen Durch unser Leben, aber wie ein seliger Trost bleibet dem Glau- Ligen der Gedanke an dm ewig unwandelbaren Gott