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Sabbath-Blatt · 1842-11-05 · 19 (5.11.1842) · p. [Seite]

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Journal
Sabbath-Blatt
Volume
1842
Issue
19 (5.11.1842)
Date
1842-11-05
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M 19. Diese Zeitschrift erscheint wöchentlich einmal, und zwar so, daß sic mit der Post rum Sabbath über-- allhin versandt fein kann. Der Preis des Jahr- -anzs ist 1 Thlr. 10 S?r., ohne Porto - Znfchlag für Preußen. Dieirnigen Abonnenten, wctche wünschen, daß ihnen bas Blatt von der Post atrbath - Statt. Unter Mitwirkung des Vr. 3. €. Saalschutz, ist. Pred. in Königsberg, herausgegeben von Dr. Hermann SommerkelD, isr. Prediger in Elbing. Mit Äönigl. Nreuts. allergnädiglter Concettion. kn'S Haus geschickt werde, zahlen dafür 1 Sgr. 3 Pf. vierteljährlich als festgeseytes Bestellgeld an das Post- Amt. Alle Wohllöbl. Post- Anstalten und ZeitungS- Expeditionen des In-und Auslandes nehmen Bestellungen an. — Außerdem kann das Sabbath - Blatt auch durch jede Buchhandlung bezogen werden. Zum Sabbath d. 5. November. .2 שגת פ' תולדת. Khislew 3603. ״Ich werde viel teyn lassen deine Nachkommen, wie die Sterne des Himmels und ihnen eingeben alle diese Länder, und es sollen gesegnet werden durch deine Nachkommen alle Völker der Erde." 1. 25. Mos. Kap. 26, D. 4. an könnte diese wichtige und hohe Zusage, daß es also seyn sollte, den Patriarchensegen nennen, denn sie wird allen dreien Patriarchen ausdrücklich und wiederholentlich verkündiget. Worin aber konnte Dieser Segen der Völker durch Israel anders bestehen, als in demjenigen, was selbst der höchste Segen Israels war: die richtige Erkenntniß von Gott und eine daraus hersiießende reine Sittlichkeit —•? Mit der leuchtenden Krone dieses Segens, als eln Fürst Gottes, trat Abraham unter den Völkern seiner Zeit auf; als Anbeter des Einen Gottes un-- ter den Götzendienern, als Vertreter einer erhabenen Sittlichkeit, mitten unter Den niedrigen Leidenschaften Der damaligen Welt. Denn welche Moral, welche Reinheit der Gesinnung konnte unter Völkern walten, die sich ihre Götter selbst voll der größten Laster, voll der abscheulichsten Neigungen, voll Neid, Haß, Rache mtb Blutgier dachten? So hoch wie der Gedanke des Einigen, allgütigen und heiligen Gottes über dem Aberglauben der Heiden stand, so hoch mußte Mensche liches Streben, im Lichte dieses Gedankens, das Streden, seinem so erkannten göttlichen Schöpfer ähnlich zu werden, so hoch mußte es über dem stehen, was der Heide fühlte und erstrebte. Aber jener Gedanke sollte nicht Las Eigenthum eines Mannes bleiben, sondern wie er geeignet war, ein Segen allen Völkern zu werden, so sollte er sich allmählig, so wie sie dazu reif geworden, unter der Menschheit verbreiten. Und um diesem geistigen Baume der Erkenntniß eine festere Wurzel auf Erden zu geben, sollte ihn ein ganzes Volk tragen und pflegen, und in diesem Sinne wird bei den Patriarchen die Verheißung r du sollst ein Segen für die Völker seyn, mit der Verkündigung einer großen Nachkommenschaft stets verbunden. Also Israel, die verheißenen Nachkommen jener Männer, Israel erhielt die Aufgabe, die hohen Begriffe der Gottes-Erkenntniß und einer heiligen Sittlichkeit für die Menschheit zu bewahrendes sollte der Träger, ja der Märtyrer des reinen Glaubens seyn, bis auch die andern Völker allmählig reif werden würden, die-- sen Glauben von Israel zu empfangen, dieses Segens durch Israel theilhaft zu werden. Es kann keine Frage seyn, ob Israel diese Auf», gäbe erfüllet habe. Gar lange, durch anderthalb Jahrtausende, stand es allein da mit seinem Glauben unter einer Welt von Heiden, lange mußte es kämpfen, Amtig kämpfen für seinen Glauben, ausgesetzt der ganzen Wuth der letzten, krampfhaften Zuckungen dieses Hei» denthums, bis die Wahrheit zu siegen begann, M Völker erstanden, die Gott gleichfalls den Gott AbiM-

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