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Sabbath-Blatt · 1842-09-26 · 13 (26.9.1842) · p. [Seite]

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Journal
Sabbath-Blatt
Volume
1842
Issue
13 (26.9.1842)
Date
1842-09-26
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Diese Zeitschrift erscheint wöchentlich einmal, und zwar so, daß sie mit der Post zum Sabbath über» allhin versandt sein kann. Der Preis des Jahr» gangs ist 1 Thlr. iS Sgr., ohne Porto - Zuschlag für Preußen. Diei'cnigen Abonnenten, wc!» che wünschen,- daß ihnen das Blatt von der Posi Unter Mitwirkung des Dr. 3. £. SaaltehüH, isr. Pred. in Königsberg, herausgegeben von I)r. Hermann Sommerfeld, isr. Prediger in Elbing. Mit Lönigl. Nreuss.'aUcrgnädigtter Concettion. in's Haus geschickt werde, zahlen dafür 1 Sgr. 3 Pk. vierteljährlich als festgesey» tes Bestellgeld an das Post- Amt. Alle -Wohllöbl. Post» Anstalten und ZcitungS- Expeditionen des In- und Auslandes nehmen Beste!- lungen an. — Außerdem kann das Sabbath»Blatt auch durch jede Buchhand» lung bezogen werden. Zum 26. September. שמיגי עצרת. 22. Tiscliri 5603. Die auswärtigen geehrten Leser d. Bl., welche nur für ein Quartal den Betrag bezahlt haben, werden ersucht, die Pränumeration bei den Wohllöbl. Postanstalten ungesäumt zu erneuern, damit nicht eine Unterbrechung in der Versendung des Blattes eintrete. Die Verlagshandlung. Die Lösung des Lebensräthsels. - nimmt in diesem Leben, wenn wir den Betrachtungen folgen, die der König Salomo uns in seinem יי Prediger" (Kolieleth) vorträgt (und welche wir am letzten Sabbathe durchlasen), zweierlei nimmt die Aufmerksamkeit des denkenden Mannes in Anspruch, nämlich die Gaben und Anforderungen des äußern ״Lebens und die Gaben und Anforderungen des innern,. geistigen Lebens, oder Weltlust und Weisheit. Beide bieten sehr viel Glanzendes und Erfreuliches dar, beide haben aber auch so manche Mängel,׳ es liegt in ihnen so manches Unhaltbare und Unbefriedigende, daß Dies wohl Viele in einer Wahl zwischen beiden, Zwischen Weisheit und der Weltlust irre und schwankend machen mag. Dies ist auch, der Darstellung des Buches gemäß, bei Kohelcth der Fall. Er forschet genau, um sich die Natur und die Vor-- züge Beider klar zu machen und וחקר stR er waget Eines gegen Las Andere ab. Aber er kann hiermit nicht zu Ende kommen, bis ein anderweitiger dritter Gedanke ihm den rechten Ausweg aus seinen Zweifeln zeiget, ihm das rechte Maß für die Würdigung der Lust und Der Weisheit darbietet: Groß und wunderbar sind die Werke Gottes und es ist eine würdige Aufgabe für den Weisen, sie zu erforschen. יי אין כל חרש תחת השמש Es geschieht nichts Neues unter der Sonne! Ewig, so spricht Salomo, gehet die Sonne auf und nieder; Geschlechter kommen und gehen und die Erde bleibet immer dieselbe; der Sturm erhebt und legt sich wieder, und das Gleichgewicht des Luftmeeres wird nicht gestört. Unablässig strömen die Gewässer dem Meere zu, und das Meer wird nicht voller und die Quellen versiegen nimmer; denn woher die Fluthen kommen, dahin kehren sie, von Wolken getragen, wieder zurück." (1, 4— 7.) Aber eben in dieser Unveränderlichkeit dieser einmal bestimmten Ordnung liegt das Große, das Göttliche dieser Schöpfung, die, wiewohl ewig dieselbe, doch in ihren Erscheinungen so reich und so mannigfaltig ist, daß ״das Auge nicht satt wird, zu sehen und das Ohr nie genug hören kann." (1, 8.) Aber je mehr sich der Weise diesen Betrachtungen hingiebt, je mehr überzeugt er sich wiederum von den Mängeln und dem unvollkommnen Stückwerk des Men- .fchenwisseus. Von allen den Räthseln, die sich ihm Larbieren, bleiben ihm viele, oft die ihm wichtigsten, ungelöst und sein Durst nach Wissen unbefriedigt. So daß er zuletzt dahin kommen kann, mit Koheleth

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