Sabbath-Blatt
- Journal
- Sabbath-Blatt
- Volume
- 1842
- Issue
- 11 (14.9.1842)
- Date
- 1842-09-14
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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1842. M 11 Liese Zeitschrift erscheint Kabbath -Statt wöchentlich einmal, und zwar so, daß sic mit der Post zum Sabbath über׳ sllhin versandt sei» kann. Der Preis des Jahr» gangS ist l Tblr. 10 Sgr., ohne Porto - Zuschiaz für Preußen. Dieienigen Abonnenten, welche wünschen, daß ihnen das Blatt von der Post Unter Mitwirkung des vr. 3. L. Saal schütz, ist. Pred. in Königsberg, herausgegeben von Dr. Hermann Sommerketd, ist. Prediger in Elbing. Mit König!, preuts. allergnä-igtter Eoncetsion. ♦ in's Haus geschickt werde, zahlen dafür 1 Sgr. 3 Pf. vierteljährlich als sestgesetz« tes Bestellgeld an das Post« Amt. Alle Wohllobl. Post. Anstalten und Zeitung-׳ Expeditionen des 3»- und Auslandes nehmen Bestel« langen an. — Außerdem kann das Sabbath -- Blatt auch durch jede Duchhand׳ iung bezogen werden. Zum 14. September. יום נפור. 10. Tiscliri 5603. Die nächste Nummer d. Bl. wird zum LaubhüLLenfeste, d. 19. Sept., auögegeben werden. Wahres Glück. »הלא זה צום אבחרהו aifo m ein saüen, das irlj liebe: Löten die Fesseln der Ungerechtigkeit, abnehmen die Lande des Joches und den Unterdrückten Freiheit tchatken! Erich dem Hungrigen dein Lrod und die vertolgten Armen tühre in dein Haus; wen du gervandlos tiehett, den kleide, und entziehe dich deinem Mitmenschen nicht. Danngehet aut, der Morgenröthe gleich, dein Licht, tchnelt nimmt deine Heilung zu, vor dir her geht Leine Frömmigkeit und die Herrtichkeit des Ewigen toiget dir. Venn Lu am Sabbath deine Schritte hemmett, dats du nicht Jedwedes treibett an meinem heiligen Tage, und wenn Lu den Sabbath Lutt nennest, und ehrwürdig den Gott geheiligten Tag, wenn du ihn ehrett, dats du nicht deine täglichen Wege gehett, deinem zeitlichen Segehr dich hingiebtt und deinen zeitlichen Gesprächen, 'אז תתענג על ה dann wirk du dein Glück finden in dem Ewigen." Feft-Haphtoray. Jesaias Kap. 58, 2J. 6. ff. nennt uns die 113x11101311, als Lohn für Frömmigkeit und edle Handlungsweise, das Eine, worauf wir wohl noch ein Mal zurückkommm, ist ein Gegenstand, von dem wohl Viele sprechen, der aber lange nicht allen denen, die das Wort im Munde führen, so eigentlich am Herzen liegt, es ist nämlich Licht, göttliches Licht, wahre Seelen-Erleuchtung. Za, es giebt Leute, die dem Lichte vielmehr feind find; fie wollen nicht viel sehen, nichts Neues, was fie bis jetzt noch nicht erschauet haben, aus Angst, das träge Gleichgewicht, oder wie fie es nennen, die Ruhe und Zufriedenheit ihres Lebens zu verlieren. Grade ein gewisses Helldunkel in der Religion, in der Wissen» schaft und im Leben ist ihnen so recht behaglich. Die suchen es fich sowohl selbst zu erhalten als auch um fich her nach Kräften zu verbreiten, und Licht, tiefere Erkenntniß, hellerer Aufblick zu Gott und Zu seinem Gesetze erscheint ihnen als Etwas, was über Len Beruf und die uns Largcbotene Zeit des irdischen Lebens gehe. Aber bei dem Andern find alle Menschen einstimmig, Las wünscht ein Zeder, das preiset ein Zeder. Es ist mit Licht und inniger Seelen-Erleuchtung nahe verwandt, aber es heißt anders und diese verschiedene Benennung führt jene Feinde des Lichtes irre. Und welches ist dieses Andere, welches alle Menschen, von welchem Stande, von welchem Alter, von welchem Geschlechts sie seyn mögen, so sehnlichst wünschen, wonach ihr Herz so unausgesetzt, so über Alles verlangt? Es ist Glück! Glück, welchem man noch so viele andere liebkosende Benennungen gegeben hat, Lust, Freude, Vergnügen, Zufriedenheit! Da ist kein Bettler, der sich nicht Glück wünschet; da ist kein Fürst, der das Maß seines Glückes nicht noch vermehret sehen möchte; da ist kein Kind, welches den Werth und Vorzug des Glückes nicht zu begreifen schiene. »Glück und Wonne, Freude und Lust," das sind die Wünsche, mit denen eure Kleinen euch am Neujahrstage entgegentreten, die sie, erst halb zum Leben erwacht, und dann in der That unbewußt des Glückes genießend, die sie dann, schon lallend, auf ihren Lippen euch entgegentragen. Za, von Glück und Freude singt der Bänkelsänger auf der Straße, der Taumelnde vom Weine sucht die Lust, und der Sterbende auf seinem Schmerzenslager wünscht noch glücklich zu seyn. Zedoch, weil die Meisten die Freude vom Lichte trennen und im Finstern nach Glück suchen, so ent-