Sabbath-Blatt
- Journal
- Sabbath-Blatt
- Volume
- 1843
- Issue
- 25 (24.6.1843)
- Date
- 1843-06-24
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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M 25 t Diese Zcttschrn't erscheint wöchentlich einmal, und zwar so» daß sie mit der Post zum Sabbath überallhin versandt sein kann. Der Preis siir das halbe Jahr ist so Sgr., ohne Porto * Zuschlag für Preußen. Die» icnigen Abonnenten, wcl« che wünschen, daß ihnen das Blatt von der Post abbath -Statt. Unter Mitwirkung des Or. 3. L. Saal schütz, isr. Pred. in Königsberg, herausgcgeben von vr. Hermann Sommerket-, isr. Prediger in Elbing. Mit König!. Kreuts, allergnäbigstcr Concettion. in's Haus geschickt werde, zahlen dafür s Sgr. s Pl. halbjährlich als feflgcfey tes Bestellgeld an das Post. Amt. Alle Wvhllvbl. Post Anstalten und ZeitungS׳ Expeditionen des In» und Auslandes nehmen Bestcl׳ lungen an. — Außerdem kann das Labbath «Blatt auch durch jede Buchhand׳ lung bezogen werden. Zum Sabbath, d. 24. Juni. .שלח ,D שבת 26. Sivan 5603. Anzeige. Mit dem 1. Juli d. I. gehet der Verlag des Sabbath-Blattes an den Buch- Händler Herrn C. L. Fritzsche in Leipzig über. Wir verbinden hiermit die Anzeige, daß der rühmlichst bekannte Herr Br. Fürst, Docent an der Universität zu Leipzig, sich zur Lheilnahme an der Redaction dieses Blattes freundlichst hat bereit finden lassen, wodurch dasselbe nur gewinnen kann, und namentlich eine schnellere und vollkommenere Übersicht der interessanten Ereignisse, als bisher gegeben werden konnte, möglich wird. Die allgemeine Einrichtung und der Ton des Sabbathblattes, so wie der Preis, bleiben unverändert, wre auch der Entschluß, keines der anderen bestehenden Blätter in seinem Wirkungskreise zu beeinträchtigen. — Bestellungen werden durch die Königl. Postämter oder Wohllöbl. Buchhandlungen erbeten. Elbing, im Juni 1843. Die Redaction. Die Nacht der Leiden. ותשא כל הערה ויתנו את קולם ויבנו העם בלילה ההוא. ״And es erhob L'ich die garye Gemeinde und sie klagten mit lauter Stimme, und das Volk weinte in derkelbigen Nacht." 4. Mos. 14, 1. er Tert sagt: das Volk weinte in derselbigen Nacht. Gott hatte beschlossen, die Kinder Israel, die zu damaliger Zeit lebten, sollten nicht in's gelobte Land kommen, nur Einige ausgenommen. Erst die kommende Generation sollte theilhaftig werden der göttlichen Verheißung. Das in der Wüste lebende Geschlecht sollte aussterben. Darüber weinte das Volk. Aber nicht nur eine Nacht haben sie gcweinet, sondern alle Tage ihres Lebens vergingen ihnen in Trauer, ihr ganzes Leben war eine Leidens nacht. — Wir alle wünschen in's gelobte Land zu kommen, wir leben auf Erden, wie unsere Väter in der Wüste, wir sind hier Fremdlinge und sehnen mrs nach der Heimath. Auch über uns ist im Rathe der Vorsehung beschlossen, daß wir hier keine vollkommene Freude genießen, keines wahren Glückes uns erfreuen sollen, bis Gott uns heimgebracht nach Canaan, in das Land der Freiheit und des Friedens. So lange wir auf Erden weilen, haben wir Leiden