Sabbath-Blatt
- Journal
- Sabbath-Blatt
- Volume
- 1843
- Issue
- 24 (17.6.1843)
- Date
- 1843-06-17
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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M 24 Kiele Zeitschrift erscheint wöchentlich einmal, und zwar so, daß sie mit der Post zum Sabbatv überallhin versandt sein kann. Der Preis für das halbe Jahr ist so Sgr., ohne Porto - Zulchlag für Preußen. Tic- »eiligen Abonnenten. welche wünschen, daß ihnen das Blatt von der Post abb at Unter Mitwirkung des vr. X €. Saalfdjiit|, isr. Pred. in Königsberg, herausgegeben von Kr. Hermann Sommerketd, isr. Prediger in Elbing. Mit Königs. Preuts. allergnädigkler Concektion. in's HauS geschickt werde zahlen dafür 2 Sgr. 8 Pf, halbjährlich als festgesey« tes Bestellgeld an das Post« Amt. Alle Wohllöbl. Post« Anstalten und Zeiturigs- Expeditionen des In- und Auslandes nehmen Besteilungen an. — Außerdem kann das Sabbath - B.lalt auch durch jede Buchhand» lung bezogen werden. Zum Sabbath, d. 17. Juni. .שבת פ' בהעלתך 19. Sivan 5603. Anzeige. ML dem 1. Juli d. I. gehet der Verlag des Sabbath-Blattes an den Buch- Händler Herrn C. L. Frrtsche in Leipzig über. Wir verbinden hiermit die Anzeige, daß der rühmlichst bekannte Herr Bt\ Fürst, Docent an der Universität zu Leipzig, sich zur Theilnahrne an der Redaction dieses Blattes freundlichst hat bereit finden lasten, wodurch dasselbe nur gewinnen kann, und namentlich eine schnellere und vollkommenere Übersicht der interessanten Ereignisse, als bisher gegeben werden konnte, möglich wird. Die allgemeine Einrichtung und der Ton des Sabbathblattes, so wie der Preis, bleiben unverändert, . wie auch der Entschluß, keines der anderen bestehenden Blätter in seinem Wirkungskreise zu beeinträchtigen. — Bestellungen werden durch die Königs. Postämter oder Wohllöbl. Buchhandlungen erbeten. Elbing, im Juni 1843. Die Redaction. Das Gebet für die Kranken. kann einen Kranken sehen, ohne innig zu wünschen, daß ihm geholfen werde? Der Schmerzensruf des Leidenden hallt in unserm Herzen wieder. Unser Auge bleibt nicht thranenleer, wenn wir in des Kranken mattes Auge schauen, von dem der Schmerz den Schlaf hinwegscheucht. — Wahres Mitleid löst sich in ein inniges, kräftiges Gebet auf. Wie aber heißt das kräftige Gebet für einen Kranken? Es stehet dasselbe geschrieben in unserer heutigen Parschah, woselbst es 4. B. Mos. C. 12׳ V. 13 also heißt: St) ״ אל נא, רפא נאHerr! heilsie doch." Es ist das kürzeste Gebet, das wir haben, aber zugleich das kräftigste. Gott hat gesprochen:אני ח' רפאך ich will dein Arzt sein, daher wir für einen Kranken wohl kein passenderes Gebet finden können, als, welches Moses für Mirjam gesprochen: ״Herr! heile sie doch. ״ Des Menschen Kunst ist unvollkommen, des Sterblichen Wissen ist Stückwerk. Vom Staubgebornen ist keine Hilfe zu erwarten, wenn Gott nicht Helfen will, der Arzt, selbst Staub und Asche, kann nicht heilen, wenn Gott nicht heilen will. Darum wende deinen Blick zum Arzte im Himmel empor, wenn du für ein lheures Leben zitterst, zu Gott bete für deinen Kranken, auf Zhn vertraue, der alle Macht hat im Himmel und auf Erden. Und siehe! wenn