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Sabbath-Blatt · 1843-04-08 · 14 (8.4.1843) · p. [Seite]

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Journal
Sabbath-Blatt
Volume
1843
Issue
14 (8.4.1843)
Date
1843-04-08
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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iß• M 14. :Tiefe Zeitschrift erscheint wöchentlich einmal, und zwar so, daß sie mit der Post zum Sabbath über, allhin versandt sein kann. Der Preis für das tzalbe Zahr ist 20 Sgr., ohne Porto - Zuschlag für Preußen. Dieienigen Abonnenten, wel. che wünschen, daß ihnen das Blatt von der Post abbath-Statt Unter Mitwirkung des Or. 2. L. Saaltchüt;, ist. Pred. in Königsberg, herausgegeben von Dr. Hermann Sommerfeld, isr. Prediger in Elbing. Mit Äönigi. Preuts. ailergnädigtter Concettiori. 4 in's Haus geschirkt werde, zahlen dafür 2 Sgr. 6 Pf. halbjährlich als fesigesetz. tes Bestellgeld an das Post. Amt. Alle Wohllöbl. Post. Anstalten und Leitungs. Expeditionen des In. und Auslandes nehmen Bestcl» lungen an. — Außerdem kann das Sabbath « Blatt auch durch jede Buchyand. lung bezogen werden. Zum Sabbath, d. 8. April. .שבת פ' מצורע 8. Nisan 5603. Der Schaden im Herzen. ״Der Ewige sprach;u Motes und;u Äharon: Nenn ihr kommen werdet in das Land Canaan, das ich euch;um Erbe gebe und in einem Haute sich ein bösartiger Flecken zeiget — to toll der Besitzer des Hautes es dem Erretter anzergen und ihm tagen, es scheint mir ein tchadhatter Fleck am Haute zu feijtt. Der Priester aber toll kommen und das Haus treben Tage lang vertchlietsen. Sodann befehle der Pnetter alle Steine herauszuziehen, über welche sich -er Flecken verbreitet hat, tie an den Ort autserhalb der Stadt zu werten, und dakür andere Steine einzusetzen. Nenn nun doch der Flecken wiederkehrt, צרעת ממארת הוא בבית to ift es ein bösartiges Nebel am Haute, da toll man denn das Haus niederreitsen und den Schutt aus der Stadt hinwegbringen. So aber der Prictter wieder- Kommt und tiehet, dats der Schaden tich nicht weiter ausgebreitet hat, to kann er das Haus wieder rein sprechen." 3. B. Mos. Kap. 14, 34. ffg. A wie im äußern Leben der Mensch sich sein Haus, seine Hütte bauet, um sich eine Zusinchtsstatte, ein Asyl des Friedens zu bereiten — er sott das Haus schützen vor jedem Schaden und mit geschäftiger Hand bemühet seyn, solchen, wenn er ihn irgend bemerkt, zu bessern, ans daß er nicht weiter um sich׳ greife und die Festigkeit, die Gesundheit der wohnlichen Räume darunter nicht leiden möge — also schaffet sich auch gleichsam die Seele ihr Haus, ihr Geisteshaus, und es ist gewoben aus Gedanken und Empfindungen, aus Erinnerungen und Hoffnungen. Auch sie bedarf einer Heimath, einer stillen Stätte des Friedens. Und wie wir von den Geschäften des Tages gern in unsere stille Hütte, in den friedlichen Kreis der Unsrigm zurückkehrcn — so sehnet sich auch die Seele in ihren Stunden nach jener Geistesstille, in der auch die Liebsten sie nicht stören dürfen, sie ziehet sich in ihre innere Welt, in ihr Geisteshaus zurück, daß sie sich webet aus Gedanken und Empfindüngen, aus Erinnerungen und Hoffnungen. Und wie denn die Seele mit sich allein ist, Ln dem geistigen Asyle ihrer Friedensstätte — so wird es um sie lebendig in ihrer inner» Welt. Die Geister der Erinnerung umschweben sie in - luftigem ReLgen. Gedanke aus Gedanke entwindet sich dem traulichen Helldunkel, das um die Seele waltet und entführt sie in eine ideale Welt, zauberische Gefühle mit den Genien der Hoffnung entzücken die schauende Seele durch ihr lebendiges Spiel und lassen auf ihr magisches Gebot, nach dem Abend hm, die beengende Mauer zeitlicher Ideen sich öffnen, daß der freigewordene Blick plötzlich den Himmel in dev ganzen Pracht seiner Verklärung vor sich sieht, und in die süßen Ahnungen einer Zukunft, einer ewigen Gottes- Welt sich verliert. Also die Stunden, die die schuldlose Seele in ihrem Geister--Asyle selig feiert. — Aber wie irr den Wohnungen der Menschen Schäden und um sich greksende Übel sich finden, die der Priester nach den Anordnungen unserer Tertesftelle untersuchen mußke —

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