Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXX (1968)
- Issue
- 7 (Julio, 1968)
- Date
- 1968-07-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JULIO 1968 BOLETIN INFORMATIVO 3 SERVICIO RELIGIOSO Aw Julio Sidra: Matot-Masse Schabbat 2. 27. August 4. Buch Moses: 30,2 - 36,13 Jeremias: 2,4 - 28; 3,4 Schabbat 9. 3. Sidra: Dewar im - Chason 5. Buch Moses: 1,1 - 3,22 Jesaias: 1,1 - 27 Sonntag 10. 4. Tisch’a B’Aw Schabbat 16. 10. Sidra: Waetchanan - Nachamu 5. Buch Moses: 3,23 - 7,11 Jesaias: 40,1 - 26 Schabbat 23. 17. Sidra: Ekew - Neumondsweihe 5. Buch Moses: 7,12 - 11,25 Jesaias: 49,14 - 51,3 Schabbat 30. Elul 24. Sidra: Ree - Rosch Chodesch 5. Buch Moses: 11,26 - 16,17 Jesaias : 66,1 - 24 Sonntag 1. 25. Rosch Chodesch ABENDGOTTESDIENSTE: Freitag Abendgottesdienste: 19 Uhr. Um an Wochentagen ein Minj an im Bedarfsfälle der Jahrzeit zu sichern, wird gebeten, diese spaetestens 24 Stunden vorher in unserem Buero anzumelden. Zeiten fuer Schabbat-Lichtzuenden: Freitag, 26. Juli: 17,38 Uhr Freitag, 2. August: 17,43 Uhr Freitag, 9. August: 17,47 Uhr Freitag, 16. August: 17.52 Uhr Freitag, 23. August: 17,57 Uhr MORGENGOTTESDIENSTE: Wochentags 7,30 Uhr Sonn. - und staatl. Feiertage 8,00 Uhr Schabbat 9,00 Uhr Zeiten fuer Tischa B’Av. Sonnabend, 3. August 13,00 Uhr (Minja) 19 Uhr (Maariv) Sonntag, 4. August 8,00 Uhr Nachmittag 17,45 Uhr Schabbat: 27/7. 3/8. 10/8. 17/8. 24/8. Mincha: 17,30 13,00 17,45 17,45 18,00 Ausgang: 18,39 18,42 13,46 18,50 18,55 Servicio religi.osop para la gente joven. Viernes, 9 de Agosto a las 20,15 horas con Oneg Shabat con Foro sobre el tema: Judaísmo-Israel. ¿Dos conceptos opuestos? Der Friedhof ist geschlossen am Schabbat und Sonntag, den 25. August. Fuer die vielen Beileidsbezeugungen anlaesslich des Hinscheidens unserer Kinder EVA und JOACHIM MACIAS danken wir hiermit herzlichst. JUAN und POLLY AUFRICHTIG BERTA ANGRES Unsere Uebe Mutter, Schwiegermutter, Oma und Urgrossf mutter JENNY HEILSHORN geb. GOLDSCHMIDT ist am 14. Juni von uns gegangen. Gleichzeitig danken wir aUen Verwandten und Freunden fuer die uns erwiesene herzliche Anteilnahme. DR. EDMUND AGID und FRAU MIA, Buenos Aires HANS HEILSHORN und FAMILIE HANS KURNIK und FAMILIE Fuer die uns anlaesslich des Ablebens unserer geliebten Gattin, Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwaegerin und Tante. FRAU PAULA LEWY geb. ROSENFELD erwiesene Anteilnahme, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. KURT LEWY und FAMILIE DEUTSCHLANDS Will NACH ISRAEL Unter diesem nicht eben anspruchsloen Titel sprach am 11. Juni im grossen Saal unserer Gemeinde, von Herrn Dr. Hans Reich vorgestellt und freundlich begruesst, der deutsche Journalist Rolf Vogel, Herausgeber der angesehenen “Deutschland - Berichte”, die mit Unterstuetzung der Bonner Regierung seit Jahren eine ausgesprochen israelfreundliche Tendenz verfolgen. Herr Vogel, der selbst ein Nazi-Verfolgter ist - ohne Jude zu sein - bereiste zahlreiche suedamerikanische Staaten im Auftrag der “Centra”, um vor Juden und Nicht juen die Geschichte und den Entwicklungsgang der deutschen Bemuehungen, mit Israel Kontakt und freundschafliche Beziehungen herzustellen, mit Ehrlichkeit und viel gutem Willen aufzuzeigen. Im vollen Bewusstsein der Schwierigkeit des Themas und der Einseitigkeit der Annaeherungsversuche, hat Herr Vogel einen dokumentarischen Langspielfilm gedreht - oder besser gesagt aus Wochenschau - und Reportagefilmen zusammengestellt - der ein eindrucksvolles Bild jener aufrichtigen Bestrebu ngen anstaendiger Deutscher gibt, die, wie Konrad Adenauer, entschlossen waren und sind, “die Ordnung ihres Verhaeltnisses zu den Juden” in die Wege zu leiten. Von den ersten Versuchen, mit Juden in ein Gespraech zu kommen, von der ersten Israel-Mission in Deutschland im Jahre 1954 (bei der der spaetere Israel - Botschafter Dr. Uri Naor Presse - Chef war), bis zum Abkommen von Luxemburg ueber die Entschaedigungs-Leistungen, die Rolf Vogel historische Begegnung Ben Gurion-Adenauer in New York und zuletzt die stellenweise ergreifenden Solidaritaets - Kundgebungen junger Deutscher anlaesslich des Sechs - Tage - Krieges in Israel, zeigte uns Herr Vogel mit photographischer Genauigkeit, wie die heutigen West - Deutschen - von denen 60% Hitler nicht mehr erlebt haben - bestrebt sind, mit Israel zu einem Sichkennen-lernen, vielleicht sogar zu einer Aussoehnung (“natuerlich ohne Vergessen”) zu gelangen. “Es geht uns darum”, sagte Herr Vogel, “nicht weiter in Bitterkeit abseits zu stehen”. Es waere muessig, die Motive hierfuer naeher zu untersuchen, weil der Ablauf der Zeit dafuer gesorgt hat, dass die grosse Mehrheit der heutigen Deutschen von Scham und schlechtem Gewissen fuer sich selbst wohl frei sind und ihnen Scham und schlechtes Gewissen vor dem Verhalten ihrer Vaeter nicht zugemutet werden kann. Wenn also z.B. eine grosse deutsche Gewerkschaft im vorigen Jahr spontan beschlossen hat, eine grosse Summe aus ihren Reserven in Israel-Bonds anzulegen, so darf niemand an der Aufrichtigkeit dieser Geste, die sicherlich keine mehr ist, zweifeln, auch wenn die Spuren noch ueberlebender oder neuerätandener Nazi-Reste nicht zu verleugnen sind. Herr Vogel bezeichnet sie als unwesentlich und zeigt lieber die positiven Seiten der deutschen Israel-Politik, die sicherlich vielen von uns nicht bekannt waren. Deshalb war auch der Vortrag des Herrn Vogel, der persoenlich nicht weniger als 36 mal in Israel gewesen ist und sein Dokumentarfilm nicht nur interessant, sondern auch positiv wertvoll. Der ehrliche Beifall, den ihm die zahlreich erschienenen Mitglieder unserer Gemeinde zollten, und die anschliessende Diskussion, an der sich viele beteiligten, sprachen dafuer, dass der Kreis derer waechst, die “nicht weiter in Bitterkeit abseits stehen” moechten... E.R. HOMENAJE A MARTIN LUTHER KING Dr. Hans Reich Luis Thayer Ojeda 54, dep. 42 Fono 253981 Rabino Egon Loewenstein Av. Vicuña Mackenna 265; Dep. 42; Tel. 391116 Rabino Manfred Labliner Av. Vicuña Mackenna 81; Dep. 504; Tel. 398716 Jazán Pablo Ostrowiecki Argomedo 74 Tel. 382272 En la última reunión de la' CONFRATERNIDAD JUDEO- CRISTIANA DE CHILE el Secretario, Sr. Humberto Caraccioli leyó un trabajo de Martin Luther King titulado “En la Ruta de Jericó”, basado en la parábola del Buen Samaritano de los salmos de San Lucas, Cap. X, vers. 30-37, originándose en seguida un interesante debate en el cual terciaron principalmente los Sres. Jacobo Jaimovich, Rabino Loewenstein, Isidoro Arensburg y el conferenciante, dejándose finalmente constancia del homenaje que así brindaba la CONFRATERNIDAD a la memoria del líder negro, como hombre abierto a cuantos nobles ideales humanos alentaba su generosa mente y su amplio corazón. A continuación, como lógico corolario, se acordó adherir al Comité Nacional del Año Internacional de los Derechos Humanos, delegándose al mismo a los Sres. Caraccioli y Rojas Zegers. SERVICIO RELIGIOSO para la Gente Joven Viernes 9 de Agosto de 1968, 20,30 horas Av. Portugal 810 GRAN ONEG SHARAT discusión sobre el tenta; 7949