Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXX (1968)
- Issue
- 4 (Abril, 1968)
- Date
- 1968-04-01
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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ABRIL 1968 BOLETIN INFORMATIVO 17 ARBEITER WERDEN AN DEN BETRIEBEN BETEILIGT Lamerchaw nimmt zu dem Beschluss des Vaad Hapoel der Histadrut Stellung ,dem gemaess von nun ab die Arbeiter in den Histadrut-Betrieben in jeder Hinsicht an Gewinn und Leitung der Betriebe beteiligt sein sollen. Die Zeitung begrüsst diesen Beschluss, der, ihrer Meinung nach, schon seit laenger Zeit gefasst werden musste. Die Arbeiter hatten jedenfalls eine solche Wendung schon seit langem verlangt. Man darf aber wohl annehmen, und es sind Anzeichen dafür vorhanden, meint das Blatt, dass die Direktionen der Betriebe sich mit aller Heftigkeit gegen die neue Massnahme wenden werden. Obwohl sie eigentlich kaum jemals bewiesen haben, die Faehigkeit zu besitzen, die Betriebe zu führen, wollen die Direktionen den Arbeitern die Teilnahme an der Leitung und möglichen Verdiensten verweigern, meint die Zeitung, die gegen diese Möglichkeit der Stellungnahme der Direktionen polemisiert. Dawar meint, es sei die Zeit gekommen, da die Arbeiter an den Betrieben der Gewerkschaft beteiligt werden sollen, damit sie das Gefühl haben, wirklich für sich selbst und ihre Arbeiterinteressen taetig zu sein. Heute braucht man auch in weit staerkerem Masse als früher den Weg des Teamwork, der vollen Zusammenarbeit aller in einem Betriebe Beschaeftigten, weit mehr als das früher der Fall gewesen war. Daher müssen die Beschlüsse der Exekutive der Histadrut begrüsst werden, diese Beschlüsse ¡denen gemaess die Arbeiter an Führung und Gewinn der Gewerkschaftsbetriebe beteiligt werden sollen. Die Beteiligung der Arbeiter an den Werken, in denen sie beschaeftigt sind, ist eine Forderung, der man sich in unserer Zeit und unter den heutigen Umstaenden nicht entziehen kann. Es ist an der Zeit, dass sie auch bei uns erhoben wurde und man muss den zustaendigen Gewerkschaftsstellen dafür danken, dass sie so schnell und so dynamisch reagieren. IN OSTJERUSALEM LERNT MAN IWRIT Omer ist der Ansicht, dass der Wunsch ehjes grossen Kreises der Ostjerusalemer Bevölkerung hebraeisch zu lernen, wie er jetzt in sehr deutlicher Weise zum Ausdruck kommt, sehr zu begrüssen ist. Dieser Wunsch beweist, dass die Bevölkerung in Ostjerusalem den Wunsch hegt, Frieden geschlossen zu sehen und mit der jüdischen Bovölkerung in Ruhe und Brüderlichkeit zusammenzuleben. Derartige Entwicklungen müssen von von uns mit aller Kraft gefördert werden, meint die Zeitung, die darauf hinweist, dass wir unsere Aufklaerungsbemühungen in dieser Hinsicht noch in recht erheblichem Masse verstaerken sollten. DIE WIRTSCHAFTS-KONFERENZ Dawar bespricht die in Jerus a 1 e m zusammentretende Wirtschaftskonferenz. Diese im Volksmund ’’Millionaerskonferenz” genannte Zusammenkunft jüdischer Wirtschaft ler, wird den Dialog zwischen Israel und den Grosskapitalisten fortsetzen, der im Sommer des vergangenen Jahres seinen Anfang genommen hatte, als die erste Konferenz abgehalten wurde. Damit werden die Beziehungen zwischen Israel und der Diaspora in ein neues Stadium treten, meint das Organ der Histadrut. Bisher waren diese Beziehungen nur auf den Gebieten der Einwanderung, der Philanthropie und der geistigen Bande zum Ausdruck gekommen. Sicherlich werden die auslaendischen Konferenzteilnehmer an unserer Wirtschaftspolitik Kritik üben, Wenn wir jedoch ihre Teilnahme an unserem Wirtschaftsleben wünsch e n, müssen wir auch ihre Kritik vernehmen. Hajom beglückwünscht den Ministerpraesidenten, dessen Initiative der Zusammentritt israelischer und auslaendischer Wirtschaftler in Jerusalem zu verdanken ist, die einen Weg zu engster wirtschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Diaspora und Israel finden wollen. 250 AKADEMIKER ERLERNEN NEUEN BERUF (Jerusalem, JH) — Das Arbeitsamt für Akademiker hat jetzt für ausgebildete Ingenieure, Juristen und Wirtschaftler, Kurse eingerichtet, in denen sie einen neuen Beruf erlernen koennen. Hundert Akademiker haben diese Kurse schon hinter sich_ gebracht und weitere Kurse gehen ihrem Ende entgegen. Die neuen Berufe haben Beziehung zu den Fachgebieten dieser ausgebildeten Akademiker, aber es bedarf einer zusaetzlichen Unterweisung, bevor sie die neuen Stellen antreten koennen. Ein Teil der Kurse ist von Firmen eingerichtet worden, die den Akademiker-Mangel auf bestimmten Gebieten beheben wollen. Ein grosser Teil der Kursteilnehmer besteht aus Neueinwanderern . AUS DER ISRAELISCHEN PRESSE AEGYPTENS POLITISCHE MANOEVER DIE UNRUHEN IN POLEN Dawar beschaeftigt sich mit den Demostrationen von Studenten und Arbeitern in Warschau und stellt fest ,dass diese keineswegs gegen die Kommunistische Partei gerichtet waren, sondern gegen die Parteileitung, die nicht imstande war dem Lande eine gewisse Unabhaengigkeit zu gewaehrleisten, wie es die rumaenische Parteileitung tat. Die kommunistischen Führer in Polen bedienen sich des laecherlichen Arguments, die Zionisten waeren es gewesen, die die Studenten und Arbeiter gegen die Parteileitung aufgehetzt hatten. Es ist sehr fraglich, ob die Parteiführer Vernunft walten Hessen, als sie dieses Argument vorgebracht haben ,denn diese können keinerlei Lösung der polnischen Probleme herbeiführen. Hazofe schreibt, dass die polnischen Studenten und Arbeiter nicht für die Juden demonstrieren, sondern für eine Aenderung des Regimes in ihrem Lande. Die Herabsetzung des Mickiewicz-Stückes vom Spielplan eines Warschauer Theaters beweist, dass die polnischen Parteiführer nicht nur Antisemiten sind sondern auch Anti-Polen, die ihr Land völlig dem Willen und Diktat der sowjetischen Herrscher unterwerfen. Hajom weist auf die Weigerung Aegyptens zu Frieden und Verhandlungen mit Israel zu gelangen hin und auf die Tatsache, dass Nasser wiederum zu den Konferenzbeschlüssen von Khartoum zurückgekehrt ist, die jede Anerkennung Israels, Verhand lungen und Friedensschluss ablehnen. Kein internationaler Faktor darf sichüber diese politische Manöver und über die aggressiven Reden Nassers hinwegsetzen, wie er sie letztens vor den aegypti- Dawar widmet seinen Leitartikel der Wachabloesung in der israelischen Botschaft in Washington. In einer offenen Demokratie wie der amerikanischen ist der Posten eines Botschafters von allergroesster Wichtigkeit, weil dieser nicht nur die Moeglichkeit habe, die Stimme des Staates an die zustaendigen Stellen zu bringen, sondern weil er auch zu der groessten jüdischen Gemeinschaft der Diaspora sprechen kann. Raw Aluf Rabin, der eben den neuen Posten übernommen hat, bringt viele gute persoenschen Truppen hielt. Hamodia meint, dass die jüngsten politischen Manöver Aegyptens für Israel eine Zeit grosser politischer Spannungen und einer gespannten Grenzlage ankündigen, Israel muss diese Probe bestehen und das Blatt regt an die Gründung einer Presseagentur internationaler Ausmasse, von der Regierung unabhaengig, deren Aufgabe es sein soll, die Haltung Israels der Welt zur Kenntnis zu bringen. liehe Eigenschaften mit, darunter auch die persoenliche Frische, In den letzten Jahren kam es zu einer weitgehenden Annaeherung zwischen Israel und den USA und die Amerikaner haben sich durch die Lieferung von Flugabwehrraketen, Flugzeugen und Tanks an der Sicherung der Existenz Israels und dem nahoestlichen Kräftegleichgewicht interessiert gezeigt. Dies ist gewiss auch mit ein Verdienst von Botschafter Harman der nun seinen Posten raeumt. En homenaje al 20° Aniversario del Estado de Israel «Hl.. S'nJuitiie TEXTIL Fábrica de Tejidos finos de lana Merino, Trevira - Dunova y de ioda dase de fibras sintéticas para Caballeros, Señoras y Niños. Av. Vicuña Mackenna 3897 Fonos 55888-569892 Santiago RABIN IN WASHINGTON