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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1968-04-01 · 4 (Abril, 1968) · p. Seite 9

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXX (1968)
Issue
4 (Abril, 1968)
Date
1968-04-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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ABRIL 1968 BOLETIN INFORMATIVO 9 25 DER TRAGISCHE UNTERGANG DES «ISCHEN La Batalla del Ghetto (Zum Gedaechtnis des 18. April 1943) Mehr als vielleicht je zuvor werden die Juden in aller Welt, wenn sie sich an den Sedertich setzen, der Warschauer Tragoedie gedenken, deren grauenvolle Endphase am 1. Pessachtage des Jahres 1943 begann, der damals auf den 18. April fiel. Viele Schreckensberichte sind seither ueber den heldenmuetigen und verzweifelten Aufstand im Ghetto gegen die maechtigste Militaermaschine der Welt veroeffentlicht worden ¡Buecher von bleibendem Wert wie” Die Mauer” und “Mila 18”. Doch keine noch so realistische und erlebnisreiche Sprache gleicht an die Wirklichkeit jenes Zeitabschnitts heran, der insgesamt 35 Tage waehrte, bis der unvermeidliche Untergang fuer alle diese Menschen hereinbrach, die sich so beispiellos aufgeopfert hatten. sollt|e dem deutschen Volke den. Was den wunderbaren das Ende des polnischen Ju- Kaempfern des Warschauer dentums vor Augen gefuehrt Ghetto doch den allertiefsten werden; man bedurfte schein- Schmerz bereitete, mehr noch bar einer solchen “Volksablenals das eigene Schicksal, war kung”. Was das Volk aber die Gleichgueltigkeit der gros- Judíos detenidos en el Ghetto fueron llevados a Auschwitz Wir wissen und auch Shirer im “Aufstieg und Fall des Dritten Reiches” bestaetigt es, dass der blutduerstige Reichsfuehrer SS Heinrich Himmler seinem “Fuehrer” das “liquidierte” Warschauer Juden viertel zum 20. April als “Geburtstagsgeschenk” praesentieren wollte. Doch das Gehtto war nicht ganz unvorbereitet gewesen: Nahe den Mauern standen Beobachtungsposten, die sofort Meldung zu machen hatten, sobald die Nazis zum toedlichen Schlage ausholen wuerden. In der Pessachnacht war dieser Augenblick gekommen. Doch an dieser Stelle sollen nicht die furchtbaren Dinge, welche die Hingemordeten in ihren letzten Augenblicken durchleben mussten nacherzaehlt werden; die erwaehnten Buecher un andere dokumentarische Berichte taten dies mit der —leider notwendigen— Ausfuehrlichkeit. Es mag genuegen, daran zu erinnern, dass den Nazimoerder banden die Abwehr voellig unerwartet kam, dass in Kellern und Bunkern Juden einen eiligen “Festtagskiddu s c h” machten, waehrend auf Daechern die bla u w e i s s e Fahne mit dem Davidsschild gehisst wurde, dass die Ghettoinsassen ihren Todfeind mit Granaten und Bomben erwarteten, in den ersten Minuten zwei Tanks zerstoeren und eine Reihe ihrer Bedienungsmannschaften t o e t e n konnten. Zunaechst soll die Ueberraschung der SS grenzenlos gewesen sein, ehe dann, wenige Tage spaeter die Wehmacht eingriff und nun um jedes Haus, fast um jede Zimmerecke, erbitterte Schlachten fu e h r e n masste. Nur wenige juedische Kaempfer ueberiebten ' das Gemetzel, doch dreitausend feindliche Soldaten sind in den Tod mitgerissen worden, darunter sogenannte “Elitetruppen”. JUDENMORD ALS ABLENKUNGS - MANOEVER Wenige Wochen zuvor war Stalingrad gefallen, die Goebbels-Luegenpropaganda hatte die katastrophale Niederlage der 6. deutschen Armee, welche mehr als eine Viertelmillion Offiziere und Soldaten eingebuesst hatte, in ein Heldenepos umgelogen. Und jetzt nicht erfuhr, war, dass seine Truppen jeden Schritt blutig erkaufen mussten, dass es leider nur sehr vereinzelte Angriffe polnischer Partisanen im Ruecken der Deutschen gab. Was das Volk ferner nicht erfahren hatte, war, dass es sen Weltoeffentlichkeit. Jahrelang, waehrend polnische und andere Widerstandskaempfer gefeiert worden sind, war man an den juedischen Helden von Warschau achtlos voruebergegangen; erst sehr spaet widerfuhr ihnen Gerechtigkeit ... o ejecutados en el lugar. schon seit Dezember 1942 Unruhen im Warschauer Ghetto gegeben hatte, Ueberfaelle auf deutsche Soldaten, die Juden zur Ermordung verschleppen wollten. Deshalb hatten die SS-Leute ihre Streifen ins Ghetto immer brutaler durchgefuehrt, und die grosse “Verschickungsaktion”, deren Ziel die Verbrennungsoefen von Lublin sein sollten, steigerte die Angst der Juden ins Unermessliche. Sie gruben sich in die Erde ein und benutzten die uebelriechenden Kanalisationsrohre als Verkehrswege. Die ohnehin minimale Lebensmittelversorgung war voellig eingestellt worden, was juedische Gegendemonstratio n e n ausloesen musste. Einen ersten organisierten Widerstand hatte es bereits am 17. Maerz gegeben; die Deutschen hatten damals einen Verlust von fuenfzig Mann zugegeben. Es ist ein Fall bekannt, in welchem es gelang, Juden, die zur Hinmetzelung gefuehrt wurden, zu retten: Ein Zug mit mehreren hundert Juden war von Freischaerlern befreit, und die Begleitmannschaften waren getoetet worden. Unter diesen Partisanenverbaenden gab es juedische Abteilungen. Zum Teil erfolgreiche Attentate waren gegen hohe deutsche Beamte und Polizeioffiziere organisiert worden, die fuer die Massenmorde verantwortlich gemacht wurseitens der Grossen der Menschheit. Am 23. April 1943, fuenf Tage nach Beginn des ungleichen Kampfes, richteten die noch vorhandenen Kaempfer einen Aufruf durch das Radio an das polnische Volk und die gesamte Kulturwelt: “Durch den Donner der Geschuetze, die unsere He ime, unsere Frauen und Kinder, unsere Eltern und Verwandten bombardierten, durch Wolken von Rauch und Feuer, ueber die Stroeme von Blut, senden wir, die Gefangenen des Ghetto, euch unsere bruederlichen Gruesse. Seid versichert, dass jede Schwelle eine Festung ist, dass wir, sollten auch alle untergehen, uns nicht ergeben werden. Dies ist ein Kampf um Freiheit, um unsere und eure menschschliche und nati o n a 1 e Wuerde. Wir wollen die Verbrechen von Auschwitz, Treblinka und Maidanek raerhen. Es lebe die Freiheit; Tod den Henkern! Am Feste der Freiheit, alljaehrlich zu. Pessach, denken wir Juden in Liebe und Dankbarkeit unter allen Maertyrern unseres Volkes mit ganz besonderer Innigkeit der Helden von Warschau, die der Menschheit ein unvorstellbares Beispiel von Mut, Treue und Aufopferung gegeben haben. de Varsovia "Decenas de miles perecerán, pero miles lograrán pasar". (Lema de las Unidades Judías Combatientes del Ghetto). LAS FUERZAS CONTENDIENTES En la historia hay pocos combates comparables a la lucha fantásticamente desigual que caracterizó la batalla de] ghetto de Varsovia. En un bando estaban el poderío ilimitado de los panzers del ejército alemán, la Gestapo y los colaboracionistas. Y contra ellos se levantaban los últimos restos de los judíos hambrientos de Varsovia, 40.000 civiles desnutridos y físicamente exhaustos encabezados por la Organización Combatiente Judía constituidas apenas por unos centenares de hombres y mujeres. La provisión de víveres al ghetto había sido cortada. Los judíos estaban pésimamente armados y, lo que era peor aún, como estaban confinados en un área pequeña dentro del ghetto, no podían maniobrar. Sin embargo, mantuvieron a raya a los nazis durante cuarenta y dos días. Aunque la mayoría de ellos murieron, al igual que su antepasado ciego Sansón, arrastraron también a la muerte a 5.000 de sus odiados enemigos. EMPIEZA LA BATALLA Los jefes de la Organización Combatiente se reunieron a comienzos de la primavera de 1943. Decidieron entonces que, cualquiera fuese el resultado, el levantamiento tendría que producirse “ahora o nunca”. Fue dada la voz de alerta y todos los grupos de combate se prepararon. Un disparo en la calle Nalewki a las seis de la mañana del 19 de abril de 1943 fue la señal de la revuelta. Las unidades de combate, ocultas en casamatas próximas, en buhardillas y sótanos, salieron a las calles y atacaron a las patrullas nazis. Los alemanes se retiraron apresuradamente. Inmediatamente después volvieron al ataque, protegidos por tanques y utilizando lanzallamas y bombarderos. Sin embargo, los luchadores del ghetto, armados sólo con ametralladoras livianas, rifles, botellas de gasolina y granadas de mano, pero enardecidos por el heroísmo que nace de la desesperación, obligaron a los nazis a retirarse una vez más. El general de la Gestapo, Jurgen Stroop, que estaba a cargo de la operación de liquidación del ghetto, dirigió entonces personalmente un ataque en gran escala. Pero la resistencia fue tan feroz que al segundo día de lucha los alemanes se vieron obligados a retirarse nuevamente. Entonces el comandante nazi apuntó con sus baterías de artillería pesada. Iba a demoler el ghetto, edificio por edificio, y a sepultar a los judíos entre los escombros. Aún así las unidades de combate continuaron su acción ofensiva, y su ejemplo heroico entusiasmó a los tímidos, que se unieron a ellos por centenares. Toda el área estaba incendiada por la batalla. Sin embargo nadie se engañaba. En el fondo de sus corazones todos sabían que era una lucha desigual, que todas las propabilidades estaban en contra de los combatientes del ghetto. Pero conservaban esperanzas contra toda lógica. Los jefes argumentaban que nqda estaba irremediablemente perd ido mientras pudiesen mantenerse erguidos y luchar. LUCHABAN HASTA MORIR A medida que transcurrían los días la situación de los rebeldes se hacía cada vez más desesperada. Las municiones, el agua y los víveres empezaban a escasear. Las descargas de artillería, los bombardeos y los lanzallamas barrían rápidamente a los 40.000 judíos restantes. Los mejores luchadores ya habían caído. Los puestos de defensa fueron destruidos uno por uno. El comandante en jefe, Anielewicz, murió con todo su estado mayor en el cuartel central de operaciones, en la calle Mila 18, en un lugar ahora inmortalizado en homenaje a los judíos. Nadie se rindió. Todos luchaban hasta morir. El 16 de Mayo, el general Stroop comunicó orgullosamente a sus superiores: “Había un barrio judío, pero ya no existe. Hoy a las 20.16 terminó la Grossaktion (operación principal)”. El general Stroop exageraba. Durante las semanas siguientes, pequeños grupos suicidas que se llamaban a sí mismos “combatientes de las ruinas”, lucharon valientemente contra los nazis desde atrás de los escombros que eran todo lo que quedaba de lo que apenas unos años antes había sido el centro principal de la vida judía en Europa. El destino obra en forma extraña e imprevisible. Aunque los alemanes estaban seguros de que ningún judío había huido del ghetto, varios centenares consiguieron llegar hasta el “sector ario” de Varsovia, arrastrándose durante veinticuatro horas por las cloacas, donde se hundían hasta el cuello. La mayoría de ellos se unieron a los guerrilleros de los bosques. Finalmente, fueron sus declaraciones las que apabullaron y ayudaron a condenar a los asesinos nazis del Gouvernement-General cuando fueron sometidos a proceso en Varsovia después de la guerra. FOTO TIMAR j NUEVA YORK 54 — Fono 64943 | Retratos . Artísticos — Reproducciones y Ampliaciones j de todas clases para Diarios, Imprentas — Fotografías | de Propaganda para Industrias — Trabajos para j Aficionados. j FOTOCOPIAS AL MINUTO!

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