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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1968-04-01 · 4 (Abril, 1968) · p. Seite 6

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXX (1968)
Issue
4 (Abril, 1968)
Date
1968-04-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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6 BOLETIN INFORMATIVO ABRIL 1968 Israel - zwanzig Jahre... (von Seite 5) Mauer am Ende dieser Sackgasse niederzureissen, nur einen Weg ins Freie: Alijah. Alijah heisst mehr Juden statt weniger Araber, heisst echte Sicherheit aufgrund von Staerke anstelle truegerischer Sicherheit aufgrund von Konzessionen, heisst Fortschritt, Konsolidierung, Zukunft. Die wirtschaftlichen Fragen bilden den zweiten, zu Besorgnis berechtigenden Komplex im Leben des Landes, wenn auch hier der Einwurf berech tigt ist: wo etwa nicht? Trotz einer jahrelang behaupteten, fast sensationellen Zuwachsrate von nahezu 9% des Nationalprodukts sind keineswegs alle, der allerdings sehr ehrgeizigen, Ziele auf diesem Ge biet erreicht worden. Die deutschen Entschaedigungsleistungen, die eine unleugbar grosse Rolle in der Auswei tung der Oekonomie des Landes spielten, gingen zu Ende, bevor die Export-Import-Bresche im Aussenhandel geschlossen war. Das Rezept, die Produktion zu foerdern, ohne die Kontrolle ueber die Inflation zu verlieren, konnte in Israel ebensowenig patentiert werden wie anderswo. Der Versuch, den Konsum einzuschraenken, ohne die wirtschaftliche Entwicklung zu bremsen und ohne den Lebensstandard auf ein sozial untragbares Mass zu deprimieren, musste durch den Krieg im Vorjahre aufgegeben werden. Niemand leugnet aber, dass ohnehin starke Zweifel an seiner Richtigkeit aufgekommen waren; somit war auch von einer Wiederaufnahme dieser deflationaeren Massnahmen nie die Rede. Dagegen hat Israel auf internationaler Ebene den Widerstand, der sich in den ersten Jahren seiner Existenz durch die weitverbreitete Praxis einer sui generis “Niehl- Anerkennung” aeusserte, weitgehend ueberwunden. Abgesehen von den mohammedanischen Laendern gibt es kaum noch ein nennensw e r t e s Staatsgebilde, das an dieser absurden Fiktion festhielte. Indien und einige andere Profiteure des kalten Krieges unterhalten keine diplomatischen Beziehungen zu Israel und die kommunistischen Staaten, mit Ausnahme von Rumaenien, haben sie im Zuge der Folgen des 6-Tage- Krieges zeitweilig abgebrochen. Die militaerische Durchdringung der arabischen Welt durch die Sowjets, die sich aber hinter dem Vernebelungsmanoever des Abbruchs mit Israel vollzieht, laesst allmaehlich offensichtlich werden, dass es sich hier um ein viel ernsteres Problem fuer jene als fuer dieses handelt. Trotzdem waere es muessig zu leugnen, dass es kein arabisches Problem gibt, das nicht auch Israel beruehrt. Aus dem gleichen Grunde verdient im Rahmen der ungeloesten Probleme die arabische Feindseligkeit eine gesonderte Betrachtung. DER DRUCK VON AUSSEN Sie aeussert sich von Beginn an, konsequent, stur, auf allen Gebieten. Aber nur selten in der Geschichte, fuehlt man sich versucht zu paraphrasieren, haben so viele so jaemmerlich das genaue Gegenteil von dem erzielt, was sie eigentlich vorhatten. Der UNO-Beschluss von 1947 sah einen juedischen Staat vor, der wenig mehr war als die Kuestenebene um Tel Aviv herum und, vom Rumpf getrennt, das Obere Galil. Lebensfaehig oder nicht?, wir mussten es schweren Herzens akzeptieren und das sehr fragliche Abstimmungsresultat, als es guenstig ausfiel, jubelnd begruessen. Sie goennten uns diesen kaum mehr als symbolischen Staat nicht und invadierten ihn mit dem Resultat der absolut ertraeglichen Waffenstillstandslinien von 1948-49.Den Bandenueberfaellen der folgenden Jahre setzte die Sinai-Kampagne ein Ende. Statt aus dieser zweiten militaerischen Lektion zu lernen, bereiteten sie eine dritte Runde vor, deren Ausgang noch in aller frischer Erinnerung ist. Die neuen Waffenstillstandslinien haben Israel nunmehr natuerliche Grenzen, fern von den Staedten des Landes, beschert. Die Stadt Jerusalem, geistiges und sentimentales Zentrum unseres Volkes durch die Jahrtausende hindurch, ist zum ersten Male seit der Zerstoerung des Tempels wieder in juedischer Hand. So hat der ebenso kriminelle wie toelpelhafte Versuch, Israel auszuradieren und seine Bevoelkerung ins Meer zu treiben, gegen alle Erwartungen dazu gefuehrt, es zu expandieren und zu festigen. Bei dem Unterfangen, es von seiner bescheidenen Wasserstrasse nach Eilath abzuschneiden, hat Aegyptens Machthaber seine eigene Kontrolle und den Profit von dem groessten internationalen Wasserweg eingebuesst. Die Tatsache, dass er und seine Kollegen immer noch darauf bestehen, die gleiche so klaeglich gescheiterte Politik fortzufuehren, sollte eigentlich den obenaufgezaehlten Kuriosa unserer Epoche zugerechnet werden. Aehnlich erfolgreich, fuer Israel naemlich, war die arabische Boykott-Politik auf wirtschaftlichem Gebiet. Haetten sie den Dingen ihren Lauf gelassen, dann waere was geschehen? Eine primitive israelische Hausindustrie haette vor 20 Jahren begonnen, schlechte Waren in anspruchlose Nachbarlaender zu Schundpreisen zu liefern, die jene zum Ueberfluss noch schuldig geblieben waeren. Um die Handelsbilanz irgendwie auszugleichen, haette man billige Agrarprodukte von dort einfuehren muessen. Resultat: die Industrie haette sich mangels Konkurrenz und Anspruechen, die Landwirtschaft aufgrund des niedrigen Lebensstandards ihrer arabischen Konkurrenz nicht entwickeln koennen. Bekanntlich ist das Bild heute anders. In erster Linie dank der Tuechtigkeit und des Fleisses der Israeli, sowie einer Menge anderer positiver Faktoren, nicht zuletzt aber auch dank des negativen Faktors des arabischen Boykotts konkurriert heute israelische Qualitaetsware auf den anspruchsvollsten Weltmaerkten und kassiert in harter Waehrung; dass die Landwirtschaft beispielhaft fuer die Entwicklungsländer ist, kann ebenso als bekannt vorausgesetzt werden wie die Tatsache, dass ihre Produkte —Eier, Konserven, chemische Abfallverwertung— den Weg nach Uebersee gefunden haben. Trotzdem waere es falsch, die arabische Feindschaft zu bagatellisieren und kein ernster Mensch tut das. Ausgleich und Frieden mit der arabischen Welt bleibt nach wie vor ein Hauptziel aller Wuensche und Bestrebungen. Aber es ist klar, dass dieses Ziel keineswegs die Lebensfrage von Sein oder Nichtsein in sich schliesst. Das war vor 20 Jahren nicht einmal allen unter uns so klar. Heute ist es ihnen noch nicht klar. Wenn sie es einmal einsehen, werden sie diesem Ausgleich und Frieden um den entscheidenden Schritt naeher gekommen sein. SUB SPECIE AETERNITATIS Im Grunde genommen sind solche Probleme noch nie in Zeitlaeuften von 20 Jahren gemessen worden. Wer da fragt: “Wie soll das ausgehen?”, dem kann man nur antworten: Geschichte kennt keinen “Ausgang”, nur Entwicklungen. Auch der erste juedisehe Staat, vor zweieinhalb Jahrtausenden, lebte in unaufhoerlichen Konflikten mit seinen unruhigen Nachbaren. Amalekiter und Edomiter, Ammoniter und Philister, Syrer und Assyrer, Aegypter und Babylonier bekriegten ihn, ebenso wie sich selbst untereinander. Manche Situationen scheinen sich zu wiederholen, manche in ihr Gegenteil verkehrt zu sein, je nachdem ob gewisse geopolitische Gegebenheit e n konstant geblieben sind wie die Wueste oder in Fluss geraten wie das Erdoel in ihrem Schoss. Die goldene Epoche scheint rueckblickend die unter Koenig David gewesen zu sein, als das Reich gross war und stark und Jerusalem die Hauptstadt. Und es war diese Staerke und Groesse, die den Frieden moeglich machte, den gleichen Frieden und Genuss der Schaetze, bei dem unter Salomo die Verweichlichung begann und die Aufloesung des Reiches. Doch auch die rief Gegen kr aefte auf den Plan: Propheten und Krieger und Dichter und Kaufleute. Der Zusammenbruch kam erst, als ein einziges Imperium die ganze Welt unterjochte — und auch ihm leistete das winzige Judaea haerteren Widerstand als jede andere der Provinzen des roemischen Weltreichs. Die juedisehe Geschichte hat vor zwanzig Jahren da wieder angeknupft, wo sie im Jahre 70, vor 1900 Jahren, abgerissen war. Was dazwischen liegt, die Diaspora, wurde —im Hegel’schen Sinne— dreifach “aufgehoben”: naemlich bewahrt, auf eine hoehere Ebene uebertragen und schliesslich ueberwunden. Thaníerias al margen Dallas y Memphis. Por mucho menos, Sodoma y Gomorra fueron destruidas. o—O—o Philip Blaiberg tuvo su corazón en la mano. Considerándolo el primer caso, todo el mundo se asombró. Menos la gente vieja en Chile, que había alcanzado a conocer a Arturo Alessandri Palma. o—O—o Ceterum censeo: el Canal de Suez no debe ser reabierto. O Thante EUROPAEER langjaehrig in der Herrenmode-Konfektion taetig sucht leitende Vertrauensstellung. Tel. 499304 — von 20-22 Uhr. (/saje por 13 Países de EUROPA con un boleto de l9 clase sin .recargo para trenes expresos o reserva de asientos con duración de 1 2 ó 3 meses EURAILPASS DIRIJASE A SU AGENTE DE VIAJES o a la oficina de emisión en Santiago BANDERA 75 OF 112 Cas. 3938 FONO 85700 AUTOMOVILES* CAMIONETAS Stock permanente de vehículos nuevos y usados, en diferentes marcas y modelos. AUTOMOVILES Mauricio Goffman Soe. Ltda. Avda. ¡Bdo. O’Higgins N.o 121 Fono 392895

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