Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXX (1968)
- Issue
- 1 (Enero, 1968)
- Date
- 1968-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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‘PLIA BOLETIN INFORMATIVO PORTE Inscripción PAGADO US TARIFA PUBLICACIONES REDUCIDA PERIODICAS REDACCION: S.C.I. B'N£ JiSROEL AV. PORTUGAL 610 CA5UU 1417 SANTIAGO CHILE AÑO XXX N<? 1 BOLETIN INFORMATIVO ENERO 1968 ISRAELS JUGEND UND Die Einstellung der jungen Israelis zu den Juden in anderen Laendern und zu den Problemen des Judentums war das Thema einer Untersuchung die von Dr. Simon N. Herman, vom Institut fuer juedische Gegenwartskunde der Hebraeischen Universitaet, .gemeinschaftlich mit dem Department fuer Psychologie durchgefuehrt wurde. Einige vorlaeufige Ergebnisse, die vor kurzem veroeffentlicht wurden, stuetzen sich auf eine Umfrage, die von 3679Schuelern aus 117 hoeheren Schulen im Alter von 16 - 18 in allen Teilen Israels beantwortet wurde. Sie wird spaeter durch einen Questionair ergaenzt werden, der unter der juedischen Jugend der Diaspora zirkuliert und schliesslich unter dem Titel “Israelis und Juden - eine Untersuchung werdender Identitaet" publiziert werden soll. Fuer die meisten der befragten Jugendlichen deckt sich ihre israelische und juedische Identitaet, manche allerdings sehen in Israelitum und Judentum zwei separate Einheiten. Auf die Frage: “Wenn Sie wieder geboren wuerden, moechten Sie als Jude geboren werden?”, antworteten 70 DE GAUIIE IST Israel hat viele Freunde in Frankreich, nicht nur bei den franzoesischen Juden. Ein grosser, wenn nicht der groesste Teil der franzoesischen oeffentlichen Meinung unterstuetzt Israel. Das zeigt bereits ein Blick in die franzoesische Presse. Die beiden groessen Tageszeitungen “Figaro” und “Le Monde“ haben sehr negative Kommentare zu den Aeusserungen des Generals zum Nahost-Problem gegeben. Die Internationale Liga gegen den Rassismus, in deren Ehrenkomitee der Kulturminister de Gaulles, André Malraux, sowie Francois Mauriac und Maurice Schumann sitzen, hat sich mit eindeutigen Worten dagegen gewandt, dass Israel durch die Pressekonferenz in die Rolle des Angreifers gedraengt und eine grosse Sektion der franzoesischen und der internationalen oeffentlichen Meinung verletzt worden sei. Der liberale Gegenkandidat von de Gaulle, Lecanuet, meinte, dass manche Passagen von de Gaulles Rede, wenn auch unfreiwillig, geeignet seien, in Frankreich den Antisemitismus zu beleben. Die franzoesische Zeitung “Aurore” schrieb: “Einige Ausdruecke haben unertraegliche Erinnerungen hervorgerufen”. “Combat” fragt: “Warum macht de Gaulle die Dinge schlimmer, als sie sind?”. Die fuehrende katholische belgische Zeitung “La Libre Belgique” wirft de Gaulle vor, dass er als Staatschef sich in der Pressekonferenz wie ein linksradikaler Leitartikler verhalten habe. Sicherlich versucht de Gaulle, sich im Zusammenhang mit seiner Russland-Politik in der Nahost-Frage auf einer Linie mit der Sowjetunion zu bewegen. Die franzoesische kommunistische Partei ist ihm aber den Preis dafuer schuldig geblieben. Sie erklaerte (“Le Monde”, 1. Dezeber 1967), “dass de Gaulle sich selbst als der Chef einer reaktionaeren Partei bestaetigt” haette. In einer Erklaerung des politischen Bueros der kommunistischen Partei Frankreichs heisst es: “Trotz seiner Anstrengung ist es dem Presidenten der Republik nicht gelungen, den reaktionaeren, antisozialen und antidemokratischen Charakter seiner Politk zu vertuschen”. Der Simultanangriff auf England, Amerika und Kanada, auf die amerikanische Waehrung, uebrigens von Mitterand als eine “Haltung des 18. Jahrhunderts” bezeichnet, verbunden mit der scharfen Kritik an Israel und “voelkerpsychologischen” Bemerkungen ueber die Juden haben reälpolitisch keine grosse Ernte eingebracht. ISRAEL-REGIERUNG ZU DE GAULLES ERKLAERUNG Ein Kabinettsausschuss der israelischen Regierung hat die Erklaerung Praesident de Gaulles auf seiner Pressekonferenz ueber Israel bedauert. Sie bedeute eine Verzerrung der Geschichte und ein schweres Unrecht gegenueber dem juedischen Volke, und dem Staate Israel. Juedischer Presse-Dienst Prozent “Ja”, 28 Prozent waren unentschieden und 2 Prozent sagten “Nein”. Allerdings, auf die Frage, ob sie wieder als Jude auf die Welt kommen wollten, falls sie ausserhalb Israels zu leben haetten, antworteten nur 54 Prozent “Ja”, 25 Prozent unentschieden und 21 Prozent “Nein”. Auf eine dritte Frage, ob sie wieder als Israelis geboren werden moechten, antworteten 81 Prozent mit “Ja”, 2 Prozent “Nein” und 17 Prozent hatten keine Meinung. Daraus ist zu schliessen, dass israelisches Nationalbewu s s t s e i n eine groessere Attraktion ausuebt als juedisches Volkstum, und eine weit groessere Anziehungskraft als Judentum, das von der israelischen Szene getrennt ist. Die Haltung der juedischen Opfer waehrend der europaeischen Tragoedie unter den Nazis war fuer 73 Prozent der Befragten etwas, worauf sie stolz sind und fuer 21 Prozent etwas, worueber sei sich schaemen. Die Mehrheit glaubt, dass Israel seinen juedischen Charakter beibehalten wird, aber die jungen Leute sind nicht so optimistisch ueber die Zukunft der juedischen Gemeinden in anderen Laendern. Dazu bemekt Dr. Herman: “Sie muessen noch lernen, sich selbst als Juden in der weiten Perspektive juedischer Geschichte zu sehen, als Teil der Kette der Judenheit und ihres kulturellen Erbes. Ein Israelitum, das nicht in der juedischen Vergangenheit verankert ist, waere nur ein oberflaechlicher Nationalismus und wuerde zu einer Schwaechh u n g der Verbindung mit dem juedischen Volk in der Diaspora fuehren. Einige der Fragen hatten die verschiedenen juedischen Gemeinden zum Gegenstand. Am hoechsten in der Wertschaetzung der israelischen Jugend steht das Judentum Sowjetrusslands, aus “Mitleid fuer ein verfolgtes Judentum und Bewunderung fuer seine tapfere Haltung unter den unguenstigen Umstaenden”. An zweiter Stelle steht das amerikanische Judentum, obwohl hier die Achtung ein wenig durch seine Abneigung gegen Alijah gemindert ist. 55 Prozent der Schueler halten es fuer wuenschenswert, dass Religion eine wichtige Rolle im oeffentlichen Leben Israels spielen solle; auf die Frage, DIE DIASPORA Von Herbert Freeden (Jerusalem) ob die juedische Religion einen bedeutenden Anteil am juedischen Leben in der Diaspora haben solle, antworteten sogar 92 mit “Ja”. Die Mehrzahl lehnt Mischehen, Auswanderung aus Israel und Austritt aus dem Judentum ab, und zeigt eine positive Bereitschaft, sich in Begegnungen mit Nichtjuden im Ausland sofort als Juden und Israelis zu identifizieren. Sie sind der Ansicht, dass unter den Nichtjuden israelische Juden hoeher geschaetzt werden als Diaspora- Juden. Ziemliche Verwirrung herrscht ueber die Ursachen des Antisemitismus. Die meisten sehen seinen Ursprung im Minderheitenstatus der Juden in der Diaspora, etwa ein Drittel schreibt ihn sogar den “charakterlichen Eigenschaften der Juden in der Diaspora” zu. Dr. Herman folgert: "Im Gegensatz zu den Judenheiten in der Diaspora, kennen Israelis nicht die allgegenwaertige nicht juedische Majoritaet, die ihr Juedischsein bewusst macht. Aber das heisst nicht, dass sie ihr Judentum weniger anziehend finden. Ein weiterer Unterschied ist, dass das Judentum eines Diaspora-Juden im allgemeinen auf gewisse Gebiete seiner Aktivitaet beschraenkt ist - es gibt Grenzen zwischen seiner juedischen Identitaet und seiner anderen ethnischen oder allgemeinen Persöenlich k e i t. Auf der anderen Seite sind Israelitum und Judentum in grossem Masse identisch. Es gibt keine definitive Demarkationslinie zwischen ihnen, und das Judesein vieler Israelis fuellt einen weiten Raum ihres Handelns, Denkens und Wirkens aus”. MIMES DE BELEN RENUEVAN PEDIDO DE ANEXION Jerusalén, Israel (ERESNEWS). Una delegación de residentes de Belén y de las aldeas árabes vecinas de Bet Jall y Bet Sahur visitó al Gobernador militar para peticionar que sean anexadas a Jerusalén. Una petición similar fue presentada a las autoridades israelíes poco después de la Guerra de Seis Días con la firma de 465 notables que según el Alcalde de Belén Elias Bendak “representan a la mayoría de la opinión responsable de la región —la opinión de quienes están interesados en la restauración de la vida cívica, comercial, social y cultural normal”. El Sr. Ayub Musallem, ex Ministro de Construcción y Desarrollo de Jordania, pidió a las autoridades israelíes que concedan a las industrias de la región de Belén “los mismos privilegios de que disfrutan los exportadores israelíes”. Según el Sr. Musallem, la industria de artesanía de Belén había ganado aproximadamente un millón de dinares (alrededor de tres millones de dólares) por año. Refiriéndose al pedido de que Belén sea convertida en parte integral de Jerusalén, el Sr. Musallem dijo: Durante largos siglos Belén fue considerada parte de Jerusalé.n como santuario y como centro turístico. En realidad los ciudadanos de Belén poseen considerables propiedades en Jerusalén. Sería una pena y un pecado contra nuestra tradición el separar a Belén de Jerusalén. Ello destruiría la vida de nuestra región”. MBNA ISRAELI PARA MIS DE GAZA Jerusalén, Israel (ERESNEWS).— El Ministro de Salud Pública de Israel ha suministrado vacunas contra la poliomielitis para los niños de la Franja de Gaza. La vacunación duró diez días. El director egipcio del Centro de Salud Pública de Gaza, Dr. Naim Ali Hassan, quien trabajó en Gaza durante diez años, dijo que 10.000 bebés recibirían la vacuna oral.