Mannheim
Compact Memory

Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1967-05-01 · 5 (Mayo, 1967) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIX (1967)
Issue
5 (Mayo, 1967)
Date
1967-05-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/8553624-8559960-9195070--5124-8560043
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

MAYO 1967 BOLETIN INFORMATIVO 7 RUECKBLICK und AUSBLICK bereits in einer ausserordentlichen Generalversammlung in einigen Monaten. KARTEN ZU DEN HOHEN FEIERTAGEN Eine weitere Anregung fuer das neue Direktorium moechte ich mir auch noch erlauben und zwar glaube ich, dass die Eintrittspreise zum Besuche der Gottesdienste gestaffelt werden sollten. Ich halte es fuer eine Ungerechtigkeit, wenn das Gemeindemitglied, das nicht seit Jahren denselben Platz in den vorderen Reihen hat, sondern weit hinten sitzt und unter den akustischen Maengeln unseres Saales oder des Kinos, in dem der Zweiggottesdienst stattfand, leidet, den gleichen Eintrittspreis bezahlen muss wie diejenigen, die die ersten Reihen seit .Jahrzehnten besetzen. Ich bin mir darueber im klaren, dass auch diese Anregung auf Widerstand stossen wird, aber ich glaube, dass das neue Direktorium, wenn es sich zu dieser Massnahme entschliessen sollte, naemlich die Eintrittspreise zu staffeln, wie es eigentlich auf der ganzen Welt geschieht, sich den Dank des groessten Teiles unserer Mitglieder erwerben wuerde. DER CISROCO — DAS WOHLFAHRTSAMT DER SCI Meine Damen und Herren: Wie jedes Jahr, moechte ich auch heute ein besonderes Wort dem Wohlfahrtsamt unserer Gemeinde, dem Cisroco widmen. Der Cisroco ist nach wie vor der Mittelpunkt der humanitaeren Bestrebungen unseres gesamten Jischuw. Ein grosser Teil der Schuetzlinge des Cisroco gehoert anderen Sektoren unserer KoHektivitaet an, weil es eben in unserem Jischuw tatsaechlich keine auch nur irgendwie gleichartige Institution gibt. Er unterhaelt zahlreiche Familien, zahlt ungeheuere Summen an Krankenhauskosten und fuer die Betreuung von Kranken in ihren Wohnungen,— zur Zeit betreut er 110 Personen—. Er erhaelt sich lediglich von de.n Beitraegen seiner 700 Mitglieder, von freiwilligen Spenden und von unseren Subventionen, die leider infolge unserer beschraenkten Mittel nicht allzu hoch sein koennen. Die besondere Fuersorge des Cisroco gilt unseren aelteren Bruedern und Schwestern, die in dem schoenen Altersheim auf der Calle Maipü betreut werden. Es mag sein, dass andere Altersheime groesser und moderner sind, aber ich glaube, dass das Altersheim des Cisroco vorbildlich ist fuer die Art, mit der aeltere Menschen gehegt und gepflegt werden. Die Mitarbeiter des Cisroco leisten in taeglicher Arbeit ungeheueres zum Wohle unserer Notleidenden und unserer alten Brueder und Schwestern. Ihnen allen gebuehrt unser innigster Dank und unsere aufrichtigste Anerkennung. Ich glaube aber, dass es nicht nur bei Worten des Dankes bleiben darf, stehe vielmehr auf dem Standpunkt, dass es Pflicht eines jeden Mitglieds unserer Gemeinde ist, auch gleichzeitig Mitglied des Cisroco zu sein, und mit seinem monatlichen Beitrag zu helfen, die Notlage so vieler Brueder und Schwestern zu lindern. In diesem Zusammenhänge moechte ich Sie, meine Damen und Herren, wie ich es alljaehrlich tue, auch heute daran erinnern, dass unsere Gemeinde einen Fonds fuer verschaemte Arme hat, aus dem wir Menschen unterstützen, die unverschuldet in eine unvorhergesehene Notlage geraten sind, die sich aber scheuen, die Hilfe einer Wohlfahrtsorganisation in Anspruch zu nehmen. Wir halten es fuer die elementarste Pflicht einer Gemeinde nach bestem Koennen ueberall dort Hilfe zu leisten, wo sie gebraucht wird ohne erst viel zu fragen, ja ohne erst gerufen zu werden. Ich bitte Sie, meine Freunde, an diesen Fonds, der nur von freiwilligen Spenden unterhalten wird, zu denken und es uns auch dadurch in der Zukunft zu ermoeglichen, dieser juedischen Pflicht wie bisher nachkommen zu koennen EIN JAHR JUEDISCHER ARBEIT Meine Damen und Herren: Wiederum haben wir ein Geschaeftsjahr beendet, ein Jahr angefuellt von juedischer Arbeit, ein Jahr der Erfolge, aber auch der Fehlschlaege, ueber die ich in voller Offenheit ohne jede Beschoenigung zu Ihnen gesprochen habe. Wir legen nunmehr unsere Aemter in Ihre Haende zurueck in dem Glauben, dass wir trotz einiger nicht erreichten Ziele zufrieden mit dem sein koennen, was in der abgelaufenen Wahlper i o d e. von zwei Jahren geschaffen worden ist. Vor allem sind wir ueberzeugt, dass auch unsere schaerfsten Kritiker nicht werden abstreiten koennen, dass jedes einz'.'ine Mitglied der Gemeinde-Koerperschaften mit groesster Hingabe und unter Einsetzung seiner ganzen Person zum Wohle unserer Gemeinde gearbeitet hat. Sie haben aus der Ihnen zugegangenen Wahlliste, ersehen, dass abgesehen von. dem groessten Teil der Mitglieder der bisherigen Repraesentanz, sich eine Anzahl von Herren, vor allem auch juengerer Herren, die Ihnen der Wahlleiter dann saemtlich vorstellen wird, bereit erklae.rt haben, nunmehr ihre Arbeitskraft der Gemeinde ebenfalls zur Verfügung zu stellen. Ich danke allen, meine. Herren, die sich bereit gefunden haben, das nicht leichte Amt eines Gemeinde-Vertreters zu uebernehmen. Ein Wort des persoenlichen Dankes richte ich an alle meine Mitarbeiter des bisherigen Direktoriums und des Repracsentanten-Kollegium s fuer ihre interessierte Mitarbeit und ihre freundschaftliche Unterstuetzung. Ganz besonders herzlich danke ich den Herren Rabbinern, dem Herrn Kantor und unseren Kultusbeamten, vor allem aber den Damen und Herren unseres Gemeindebueros, mit denen ich in den letzten Jahren taeglich zusammengearbeitet habe, die durch ihre treue und aufopfernde Taetigkeit die Durchführung de.r Gemeindegeschaefte ermoeglicht haben. Lassen Sie mich schliessen mit dem Wunsche, dass durch die tatkraeftige Arbeit der Maenner, die auf Grund der heutigen Wahlen zur Leitung der Gemeindegeschaefte berufen werden, unsere Gemeinde sich weiter entwickeln moege, dass dem neuen Direktorium, welches das Repraesentanten-Kollegium in seiner ersten Sitzung zu waehlen haben wird, in seiner Arbeit Erfolg beschieden sein moege, dass Direktorium und Repraesentanten- Kollegium arbeiten moegen zum Segen fuer unsere Gemeinde, fuer unseren Jischuw und das gesamte juedische Volk. VIAJES LITVAK Turismo - Pasajes Agustinas 1139 Casilla N.o 553 Santiago — Chile Fonos: 62460 — 68359 En Homenaje al Aniversario Del Estado de Israel M A Calzado para Caballeros Ahumada 146 A UTOMOVILES - CAMIONETAS Stock permanente de vehículos nuevos y usados, en diferentes marcas y modelos. MAURICIO GOFFMAN 6. Avda. Bdo. O’Higgins No. 121 Fono 392895

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.