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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1967-03-01 · 3 (Marzo, 1967) · p. Seite 17

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIX (1967)
Issue
3 (Marzo, 1967)
Date
1967-03-01
Page
Seite 17 (sequence 17)
Language
German
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MARZO 1967 BOLETIN INFORMATIVO 17 ENTWICKLUNGS¬ PROGRAMM FUER LOD Verkehrsminister Mosche Carmel hat der Regierung ein detailliertes Programm fuer die Entwicklung des internationalen Flughafens Lod vorgelegt. Wie der Verkehrsminister mitteilte, sieht das Programm die Investition von IL 90 Millionen im Laufe der naechsten acht bis 10 Jahre vor, von denen IL 10 Millionen schon in kommenden Budgetjahr (1967-19681 verausgabt werden sollen. Das Entwicklungsprogramm, an dem mehrere Kommissionen und Sachver- .staendigen - Ausschuesse seit zwei Jahren mitgewirkt haben, basiert auf der Voraussetzung, dass in zehn Jahren die Zahl der ankommenden und abfahrenden Fluggaeste in Lod 1.700.000 jaehrlich erreichen wird, d.h. ueber dreimal mehr als im vergangenen Jahre (500.000) Zugleich werden bis dahin die neuen “Jumbo - Jets”, d.h Flugzeuge mit einer Kapazivaet von 490 Passagieren und wanrscheinlich auch d i e Ueberschall - Flugzeuge im Dienst sein' Alle Entwicklungen der Technologie u. der Luftfahrt fuer das kommende Dezennium wurden bei der Ausarbeitung des Programmes mit in Rechnung gezogen. U.a. sieht das Programm den Bau eines zweiten Rollfeldes in Lod vor, das in cavier Jahren dienstbereit sein wird. Zur gleichen Zeit wird dann die Instandsetzung des jetzigen Rollfeldes von 10.000 Fuss erfolgen. Das neue Rollfeld wird, im Gegensatz zu dem jetzt existierenden so orientiert sein, dass die Flugzeuge nicht mehr direkt ueber Tel-Aviv, sondern ueber das Duenengebiet zwischen Rischon Lezion und Cholon fliegen werden, wo die Motorengeraeusche weniger stoeren werden. Das jetzige Entwicklungsprogramm fuer den Flughafen von Lod duerfte der Luftfahrt fuer die naechsten 20 Jahren sicher genuegen, doch will das Verkehrsministerium zugleich Boeden in den Duenen von Rischon Foerderung neuer Investitionen Der Ausschuss der Wirts c haftsminister bestaetigte einen Antrag zur Abaenderung des bestehenden Investitionsgesetzes. Dem Antrag nach, sollen zukünftigen Investoren Praemien in Höhe von 10-33,33% ihrer Investition in Industriebetrieben gewaehrt werden. Die höchste Praemie faellt Betrieben in Entwicklungsgebieten zu. Zusaetzlich werden die Investoren weitere Vergünstigungen in der Zahlung von Einkommensteuer, Besitzsteuer, Zoll- und Kaufsteuer erhalten, wobei zum Unterschied vom bestehenden Investitionsgesetz nicht nur Devisenanlagen, sondern auch Israelpfund- Anlagen in “anerkannten Unternehmen” von diesen Vergünstigungen erfasst werden sollen. Das abgeaenderte Gesetz tritt retroaktiv ab 1.7.1966 in Kraft und behaelt seine Gültigkeit bis zum 31.12.1969. Die für die Paemien und Steuervergünstigungen erforderlichen Betraege werden sich jaehrlich auf ca. IL 40 Millionen belaufen. Die Regierung hat eine weitere Reihe von Erleichterungen für die Industrie beschlossen, auch für Betriebe, die nicht von der Investitionszentralé anerkannt sind. In diesem Zusammenhang sollen ihnen günstige Kredite seitens der Bank zur Entwicklung der Industrie gewaehrt werden. Unter den Einkommensteuer Erleichterungen sind die ab 1.1.1967 in Kraft tretenden erhöhten Abschreibungen für Amortisation von Maschinen zum Zwecke der Einkommensteuer e r w a ehnenswert: bei im Lande hergestellten Maschinen kann im ersten Jahre der vierfache Betrag, bei importierten Maschinen waehrend der ersten zwei Jahre der doppelte Betrag als bisher vom steuerpflichtigen Einkommen abgerechnet werden. (“Canfit”) EXPORT UEBER 500 MILLIONEN Der Export Israels im Jahre 1966 belief sich auf 501 Millionen Dollar gegenüber 429 Millionen Dollar im Jahre 1965 und 372.4 Millionen Dollar im Jahre 1964. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung um 16,8% eingetreten, also sogar etwas mehr als vorgesehen war. Der Industrie-Export belief sich auf 405,9 Millionen Dollar, um 18,3% mehr als im Vorjahre. Der Zitrus-Export stieg von 70,9 Millionen Dollar 1965 auf 74,4 Millionen Dollar gegenüber der Vergleichzeit des Vorjahres. Im Monat Dezember allein betrug der Export 40,2 Millionen Dollar Gegenüber 36,7 Millionen Dollar im Dezember 1965. (“Canfit”) INVESTITIONEN GESTIEGEN Im Jahre 1966 konnte die I n v e s t i tions- Zentrale 196 Plaene für Investitionen im Gesamtbetrag von 475 Millionen IL, darunter rund 60 Mili. Dollar bestaetigen. Nach den angestellten Untersuchungen werden durch d i e se neuen (Investitionen 4700 neue Arbeitsplaetze. ueberwiegend in der Industrie ln Entwicklungsgebieten, geschaffen werden können. Auch auf dem Gebiet des Hotelwesens konnten ¡neue Investitionen für neue und bestehende Hotels bestaetigt werden Hierfür sollen 98 Millionen IL zum Einsatz kommen. (“Canfit”) Lezion fuer den Bau eines weiteren internation a 1 e n Flughafens in Reserve halten, falls auf laengere Sicht ein solcher Flugplatz, neben oder ausser dem von Lod, erforderlich sein wuerde. Verkehrminister Carmel erklaerte sich ueberzeugt, dass die jetzige Wirtschaftsbremsung dazu beitragen wird, die Durchfuehrung des Bauprogramms auf dem Flugplatzvon Lod zu beschleunigen, weil so Arbeitsplaetze fuer die Durchfuehrung eines wichtigen Bauprojektes, und nicht nur fuer Notstandsarbeiten, geschaffen werden. Deshalb sollen im kommenden Jahr schon 10 Millionen IL in die Verwirklichung des Entwicklungsprogrammes investiert werden, davon fuenf Millionen fuer die Ausarbeitung der Plaene und Erdarbeiten auf dem Felde und fuenf Millionen fuer Modernisierungen im jetzigen Terminal - Gebaeude, das noch fuer ca. acht Jahre, bis zur Fertigstellung des neuen Flughafengebaeudes in Betrieb bleiben wird. (“Canfit”) EXPORTACIONES AERONAUTICAS Tel Aviv (Jta).— La industria aeronáutica israelí, dependiente del Ministerio de Defensa .exportará a los Estados Unidos repuestos de aviones por diez millones de dólares. Al Schwimmer, director de la firma israelí salió hacia los Estados Unidos para concluir las negociaciones con una firma estadounidense, una de las más grandes del país. Se indicó que los repuestos podrán ser utilizados tanto para aviones militares como civiles. Einem Grossen Juden (Schluss von Seite 16) Im Jahre ,1838 finden wir Munk als Bibliothekar fuer hebraeische, syrische, 'arabische und chaldaeische Handschriften an der Pariser Nationalbibliothek, zwanzig Jahre danach als Professor am “College de France”. Trotz gewaltiger Arbeitsueberlastung entschloss sich Munk, da er der ¡arabischen Sprache maechtig war, Crömieux und Moses Montefiore auf deren Reise; nach Damaskus (1840) zu begleiten, um die Befreiung der auf Grund einer Blutbeschuldigung zu Unrecht eingekerkerten Juden zu erreichen. Er trug dazu bei, dass keine “Begnadigung”, sondern ¡eine rech tmaessige Freilassung der Unschuldigen erfolgte. Salomon Munk war nicht nur ein ganz grosser Wissenschaftler, sondern zugleich ein edel-denkender und mitfuehlender Mensch, der sich immer der bedrohten juedischen Rechte Und der gef a ehrdeten Menschlichkeit annahm. Auch auf dem Gipfel seines Ruhmes verliess ihn die Bescheidenheit nicht, Im Alter von erst fuenfzig Jahren erblindete er fast voellig, ohne, dass dieses Unglueck seine Schaffensfreudigkeit Zu laehmen vermochte. Auch dann blieb er mutig stark. In der Geschichte und im Vermaechtnis des einstigen deutschen Judentum muss ihmen ein Ehrenplatz gesichert bleiben. PARTIDO NEONAZI ATACA AL NUEVA YORK.— (OJI)_ Una declaración reciente de D. Samuel Bronfman, Vicepresidente del Congreso Judío Mundial y presidente de su Ejecutivo Norteamericano, ha sido la causa de un furioso ataque del Partido Nacional Demócrata alemán contra el Congreso y de una grave amenaza. El ataque apareció en forma de un artículo de primera plana en el órgano del mencionado partido alemán “Deutsche Nachrichten”, de Hannover, Refiriéndose a la citada declaración del Jefe dle C.J.M., el vocero neonazi so pregunta "si los extremistas se han apoderado” de la dirección del Congreso. Según el vocero, la declaración del señor Bronfman ha sido “totalmente diferente en tono’” de las ¡recientes declaraciones del Presidente del Congreso, doctor Nahum Goldmann. Cree por lo mismo que “las fuerzas radicales, que ya se habían dejado oír muy fuertemente enjBruselas, han tomado la delantera dentro del organismo mundial”. El artículo se titula “El Congreso Judío Mundial Instiga al Odio contra el Partido Nacional Demócrata Alemán” y en el subtítulo se menciona “Una severa advertencia”. Esa “advertencia" es en el sentido de que la reacción de los verdaderos patriotas alemanes a semejantes instigaciones “podría conducir fácilmente a consecuencias que destruirían toda esperanza de un balance de cuentas digno y práctico”. Los neonazis del NPD tergiversan la posición del Congreso Judío Mundial al decir que éste, según información procedente de JSTueva York, ha decidido “movilizar la opinión pública universal contra CJM el NPD y contra Alemania”. Además, dicen, el Congreso decidió “movilizar a los gobiernos del mundo” para que se mantengan en estado de alerta frente a las actividades de los grupos neonazis. Por último, el Congreso se propone “activar sus empe¬ ños para localizar a 23.000 criminales de guerra alemanes que todavía están en libertad". En típica forma neonazi, el vocero del NPD insinúa que las citadas (decisiones del Congreso Judío pueden tener el fin de "preparar psicológicamente el terreno” para formular nuevas reclamaciones financieras contra Alemania; pero también pueden (significar “una declaración de guerra en principio contra la creciente resolución del pueblo ¡alemán de salir en su propia defensa”. La publicación advierte que una campaña artificial contra Alemania podría provocar “reacciones defensivas” cuyos resultados serían imprevisibles. Atacando ¡también el “filosemitismo artificial” y pidiendo la “normalización” de las relaciones entre los pueblos alemán y judío, el periódico neonazi asegura que declaraciones como la del Vicepresidente del Congreso constituyen “una puñalada en la espalda” a la tendencia de “normalización”. Y concluye con la afirmación de que “balancear digna y prácticamente las cuentas entre alemanes y judíos es una tarea de la que deben encargarse “las nuevas derechas” en Alemania, puesto que “el Gobierno alemán mantiene un silencio irresponsable, mientras la izquierda siempre suele echar aceite al fuego en lugar de apagarlo... para bien de los alemanes y de los judíos”. NEUES NATIONALARCHIV (Schluss von Seite 15) An Theodor Koerners “Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen raue h e n”, wird man mehrmals erinnert. “Wach auf, wach auf, mein Israel, wie lang willst Du noch trauern”, Oder-’ “Wach auf, mein Volk, Du darfst nicht laenger saeumen, Wach auf, mein Volk, aus dumpfer Voelkernacht”. Zedern spielen eine grosse Rolle. “Hoert Ihr die Zedern am Libanon rauschen, stuermisch bewegt von der heiligen Luft”, oder: "Du buhlst vergeblich mit der Ficht’ und Eiche, das Reich der schlanken Zeder nur ist Dein”. “Es braust ein Ruf wie Donnerhall” toent aus diesen Versen: “Ein Sturmruf braust mit Macht durch alle Lande”; nicht weniger militant: “Es geht ein Schlachtruf durch die Welt, es droehnt durch alle Lande, Erwache Juda wie ein Held, Zersprenge deine Bande”, Donner und Posaunen hallen auch hier: “Ein Ruf der Erloesung wie zum juengsten Gericht und mahnt die Juden zur Vaterlandspflicht”. Andere Lieder beginnen: “Jubellieder lasst uns singen, wenn mit ‘Judi’ man uns beschimpft”, und “Heil den tapferen Koenigss o e h n e n, Heil der juedischen Nation”. Am 21. Juni 1898 schrieb Nordau an Herzl: “Ich habe mit den Gedichten einen betruebten Tag verbracht. Sie beweisen, dass von unseren Talenten (an ihrem Vorhandensein will ich nicht zweifeln) nicht eines fuer unseren Gedanken gewonnen ist und dass die armseligen Dilettanten, die» an der Bewerbung teilgenommen haben, nur froemmelnde Salbung oder bramarbasierende Prahlerei kennen, beides fuer unsere Zwecke wenig oder garnicht brauchbare Gefuehle. Ich war schon entzueckt, wenn ich keine groebsten Sprach -und Ver s f e h 1 e r fand... Natuerlich ist an eine Zubilligung des Preises nicht zu denken”.

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