Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVIII (1966)
- Issue
- 8 (Agosto, 1966)
- Date
- 1966-08-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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AGOSTO 1966 BOLETIN INFORMATIVO 3 SERVICIO RELIGIOSO Schabbat, August 20. Elul 4. Schabbat, 27. 11. Schabbat, September 3. 18. Schabbat, 10. 25. Sonntag, . 11. 26. Mittwoch, 14. 29. Donnerstag, 15. Tischri 1. 1 Freitag, 16. 1. Schabbat, 17. 3. Sidra: Sehoftim 5. Buch Moses: 16, 18 21,9 Jesaías: 51,12 — 52,12 Sidra: Ki Tetze 5. Buch Moses- 21,10 25,19 Jesaías: 54,1 — 10 Sidra: Ki Tawo 5. Buch Moses: 26,1 - 29,8 Jesaias: 60,1 - 22 Sidra: Nizawim - Wajelech 5. Buch Moses; 29,9 — 31,30 Jesaias: 61,10 - 63,9 1. Tag Selichot Sechor Brit 2. Tag Rosch Haschana Sidra: Haasinu - Schuwa 5. Buch Moses: 32,1 - 52 Hosea: 14,2 — 10 MORGENGOTTESDIENStTE Sonn.— und staatl. Feiertage 8.00 Uhr Wochentags 7.30 Uhr Schabbat 9.00 Uhr Sonntag, 11. September 1. Tag Selichot 7.45 Uhr Montag, 12. September 7.15 Uhr Dienstag, 13. September 7.15 Uhr Mittwoch, 14. September 7.00 Uhr ABENDGOTTESDIENSTE Wochentags, alltaeglich 7.30 Uhr Freitag, 19. August ( 18.30 Uhr Freitag, 26. August 18.30 Uhr Freitag, 2. September 18.30 Uhr Freitag, 9. September 18.30 Uhr Freitag, 16. September 18.45 Uhr Schabbat 1 20.8 27.8 3.9 10.9 17.9 Mincha 18.00 18.00 18.15 18.15 18.15 Ausgang 18.47 18.52 18.57 19.02 19.07 Nach dem Schabbat-Morgengottesdienst Lehrvortraege unserer Herren Rabbiner. ■ Gottesdienstzeiten fuer Rosch Haschana siehe Eintrittskarten. FRIEDHOF Der Friedhof ist am Schabbat und am 15. 16. September geschlossen. Fuer Idio vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, die wir beim Ableben unserer lieben Mutter und Grossmutter FRAU ELSE KAUFMANN erhalten haben, sagen wir allen /Freunden und Bekannten unseren aufrichtigen Dank. MANFRED und ESTHER KAUFMANN und Familie HANS und ELLEN KAUFMANN und Familie Am 20. Juli .verschied unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter. Grosmutter, Schwaegerin und Tante MARIE HIRSCHBERG geb. RITTER Im Namen der Hinterbliebenen EDITH EHRLICH geb. HIRSCHBERG Die1 Repraesentanz Aus dem Protokoll der Sitzung vom 16. Juni 1966 5n dem von Hterrn H,ofmann erteilten Vorstandsbericht bezieht sich der Vortragende auf verschiedene lAktivitaeten der Gemeinde, wie das am 3. Mai stattgefundene Choressen, mit dem die Chorarbeit fuer das laufende Jahr eroeffnet worden ist. Weiterhin weist Herr Hofmann auf die im “Boletín Informativo” veroeffentlichten Erklaerungen des Partido Socialista y des Partido Comunista hin, in denen diese Parteien sich von den Israel betreffenden Beschluessen der Konferenz von La Habana distanzieren. In eingehender Form berichtet Herr Hofmann alsdann ueber die Conferencia de Identidad e Identificación Judía, im Círculo Israelita die er als eines der wichtigsten Ereignisse der letzten Jahre innerhalb der Kollektivitaet bezeichnet. Nach Abschluss des eigentlichen Direktoriumsberichtes, der einstimmig angenommen wird, berichtet Herr Hofmann ueber die Taetigkeit des Comité Representativo und des Juedischen Weltkongress ebenso verabschiedet er Herrn Dr. Reich der, einer Einladung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland folgend, juedische Institutionen in der BRD besuchen wird. In diesem Zi.>.ammenhang weist Herr Hofmann auf die grosse Ehre hin, die der “B’ne Jisroel” mit dieser Einladung erwiesen wurde. Anschliessend berich t e t Herr Dr. Lehmann ueber eine Zusammenkunft der Leitung der Repraesentanz in der verschiedene, diese Koerperschaft direkt betreffende Fragen besprochen wurden. Nach eingehender Debatte wurde beschlossen, das Repraesentanten - Kollegium zu bitten, dass in Zukunft die spanische Sprache als offizielle Verhandlungssprache gebraucht wird, wobei diejenigen Herren Repraesentanten, die dies wuenschen, weiterhin ihre Interventionen in deutscher Sprache Vorbringen koennen. Ebenso wurde beschlossen, das Direktorium zu bitten, die Berichte an das Repraesentanten - Kollegium eingehender als bisher zu gestalten, und, um die Integration der SCI in den Rest- Jishuv zu foerdern, fuer angebracht erachtet, der Berichterstattung u e b er die allgemeinen Probleme der Kollektivitaet brei t e r e n Raum als bisher zu widmen. Abschliessend erklaert Herr Dr. Lehmann, dass alle Initiativen nur dann Erfolg haben koennen, wenn sie mit der Mitarbeit aller Beteiligten durchgefuehrt werden, und bittet die Herren Repraesentanten um Meinungsaeusserung und positive Kritik. Im Verlauf einer eingehenden Debatte, an der fast saemtliche anwesenden Herren des Repraesentanten — Kollegiums teilnehmen, werden die vom Vorsitzenden der Repraesentanz gemachten Vorschlaege angenommen und ausserdem wird der Wunsch geaeussert dass die Repraesentanz sich schon jetzt mit der Moeglichkeit einer staerkeren aktiven und passiven Beteiligung juengerer Elemente an den Gemeindewahlen 1967 beschaeftigen moege. Unter Verschiedenes verliest Herr Joaquin Rosenberg eine Erklaerung, in der er bedauert, dass verschiedene Herren orthodoxer Einstellung einer Liberalisierung des Gottesdienstes negativ gegenueber stehen. An die Worte von Herrn Rosenberg schliiesst sich eine lebhafte Debatte an die in Anbetracht der vorgerueckten Stunde auf Wunsch verschiedener Herren des Repraesentanten — Kollegiums unterbroc h e n wird. Dieser Punkt soll auf der naechsten Sitzung eingehend behandelt werden. GOLDEN AGE CLUB Gemueiliches Beisammensein Once und Darbietungen Montag, den 5, September um 1/2 5 Uhr in den Raeumen Av. Portugal 810 —& BUZON Nachstehend Auszugsweise veroeffentlichen wir ein an uns gerichtetes Schreiben unseres Mitgliedes, Herrn Max Ehrlich. Wenngleich wir auch seine, im ersten Abschnitt gemachten B e a nstandungen verstehen, sind wir leider nicht in der Lage seinen Standpunkt zu teilen. Wir hoffen, in dieser Angelegenheit zahlreiche Zuschriften aus dem Leserkreis zu erhalten und werden alsdann unsere grunds a e t z 1 i che Haltung klarlegen. Was die im letzten Abschnitt aufgefuehrten Maengel des Gottesdienstkalenders betrifft, so hat uns tatsaechlich i n Nummer 5 der Drtuckfehlerteufel einen Streich gespielt, den wir sehr bedauern. Die. Schliessung des Friedhofes wurde von der Kehila Ashkenazi, der Besitzerin des Cementerio Israelita, angeordnet, sodass uns in diesem Falle keine Schuld trifft. Die Redaktion An die Redaktion des “Boletín Informativo“ Presente. Sehr geehrte Herren; Ich protestiere gegen die vor Herrn Dr. Reich in seinem letzten grossen Bericht geaeusserte Absicht, das Boletín ueber die schon ueberreichlichen 40% hinaus auf castellano umzustellen. Wenn auch ein Grossteil der Leser neben der deutschen, auch die cast. Sprache beherrscht, so faellt doch den meisten das Lesen im altgewohnten Deutsch viel leichter, garnicht zu reden von den ganz Alten, die die Landessprache nicht oder nur sehr unvollkommen zu erlernen vermochten. Der “Aufbau“ z.B. weist nur sehr wenige Beitraege in englisch auf, und bringt viele ihm in dieser Sprache zugehende Artikel in deutscher Uebersetzung. Und wieviel Abonnenten wuerde z.B. die “Semana Israelita“ verlieren, wenn sie auch , nur einen Bruchteil ihres Textes auf spanisch umstellen wollte... ich schlage vor dass in!der Sección: Servicio Religioso die Bezeichnung des Schabbat, wenn schon nicht als solcher, so doch wenigstens als Samstag und nicht als Sonnabend erfolgt. Ich schlage weiter vor, dieser Sección groessere Aufmersamkeit su schenken, damit nicht wie in Nr. 5 der Beginn der Freitag Abend-Andachten mit 18.30 Uhr angegeben wird, weahrend er doch in Wirklichkeit um 17.30 beginnt. Und dass nicht die unsinnige Schliessung des Friedhofs fuer den 6.7. angeordnet wird, da dieser Tag doch einer der Fasttage ist, an denen der Besuch der Graeber nicht nur erlaubt, sondern sogar angebracht ist. Mit hochachtungsvollem Schalom, Max Ehrlich Fuer die uns anlaesslich des Hinscheidens meines inniggeliebten Mannes, unseres geliebten Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters HERRN FELIX FREIBERGER F. erwiesene Anteilnahme, sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen IRENE FREIBERGER