Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVI (1964)
- Issue
- 9 (Septiembre, 1964)
- Date
- 1964-09-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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SEPTIEMBRE 1964 BOLETIN INFORMATIVO AUS DER ISRAELISCHEN DIE ' AFRIKANISCHE KONFERENZ IN KAIRO Dawar erklaert, der ghapolitische Reife und fuer ihr zu lange und zu hart um ihre nesische Botschafter in Is- Unterscheidungsvermo egen. Freiheit gekaempft, als dass rael James Mercer habe recht Sie zeigt auch dass die disie heute bereit waeren sich gehabt, als er (pessimistische plomatischen Anstrengungen dem Diktat anderer zu fue- Voraussagen hinsichtlich der Israels nicht umsonst waren, gen. Haltung der afrikanischen wobei hinzukommt, dass die Führer gegenueber dem araafrikanischen Fuehrer Is- Lamerchaw bezeichnet es bischen Druck zurueckwies. raeiis nicht nur als Diplomaais n>cht verwunderlich ,dass In Reaktion auf pessimistiten sondern als tatkraeftige die Fuehrer der arabischen sehe Erklaerungen israeli- Helfer kennen lernen konn- Staaten Nordafrikas schon scher Kommentatoren hatte ten. . bei Beginn der panafrikaniuGr Botschafter an uie J. P. Jerusalem Post weist auf scheu Konferenz das Israelgeschrieben, dass es gegeniidie gTossen Probleme hin, Problem aufgriffen denn sie ber dem aiabischen W^nnsch die den afrikanischen Konti- "wollten die Tagung in den die Tagung fuer die Zwecke nent beschaeftigen. Aber die** Feldzu0, iseaen Israel hinein— der Araber auszunutzen auch Se Fragen scheinen fuer die ziehen* Die Taktik die Naspositive Einflüsse gebe. Man arabischen Fuehrer nur ser benutzte enthüllte iedoch _ solle nicht dem Eindruck zweitrangiger Natur zu sein. nur die Kraft ueber die Is- . Haarez nimmt zu den BendaSS ^frikani- Sie -sehen andere Punkte als?ael auf dem’ afrikanischen sehen Fuehrer nicht Maenner dringlich an, wie sich aus den Kontinent verfuegt. Israel niPR Her mit Erfahrung sind, die selb- Ausführungen von Nasser, sass m den Monaten die der Zel’/m§ sieht in der staendige Entschlüsse fassen Ben Bella und Bourguiba er- Tagung von Kairo vörangin- Stellungnahme der obersten können. Dawar erklaert weigab. Ihr Hauptinteresse in gen nfcht stm Eine umfknggerichtlichen Instanz des ter, soweit in Israel Befürch- Kairo besteht darin, eine fe i’ che Aufklaemngsarblit Staates m einem kuerzlichen Jungen bestanden gruendcweitere Plattform fuer das wurde in den afrikanischen Verfahren eine wichtige Entten sie sich auf die Druckeinzige sie verbindende Ge- Hauntstaedten geleistet Es . . massnahmen, die die Araber meinsame zu finden naemlich ist nicht verwunderlich dass denn,hler ging es nicht nur f1u^UsTe^ednrthPefifseehefadae's iuer den Kamipf gegen .Is“ die Beratungen der afrikad“ ^onffn'^ueto musste jedoch emsehen, da*s raej ßie afrikanischen Fuhnischen Konferenz Sorge in?en Fragen sondern ueoer er auf der Konferenz keinen rer haben den Arabern seit Israel erregten weil sie gera- J»aupt um die Stellung des antnsraehschen Beschluss langem klar gemacht, dass de in Kairo ab-ehalten wur- Oberrabbinates im Staate, durchsetzen wurde, und entsie nicht in den arabisch-isden Aber die Beziehungen Die Tatsache dass das Gesprechend seinem allgemeiraeiischen Konflikt hineinzwischen Israel und den afri- ™ht ®lcth fuer zustaendig nen taktisch geschickten gezogen werden wollen. Aber kanischen Staaten haben ein betrachtete, eine Klage gegen Vorgehen, zog er es vor, von die Reden von Nass°r Bour —das Oberrabbinat zu behanvornherein zu verzichten " ’ PRESSE STAAT TJHD RELIGION Die Zeitung glaubt auch, dass die jetzige Vorrangstellung, die die religioesen Behoerden im Staat geniessen, sich negativ auf die Alij ah-Aussichten auswirken muesse. Die amerikanischen Juden, besonders diejenigen, die der Wicklung prinzipieller“ Natur, Reformbewegung angehoeren wuerden kaum in ein Land einwandern, in dem die religioesen Behoerden Vorrang haben und sie die Neueinwanderer zu zweitrangigen Buergern, herabsetzen koennen. Auch die sowjetischen Juden, deren Erziehung in solches StTiiium erreicht u<xa 'jucuauumai, eu ucu<mden letzten zwei Generationen hprerhhff’ dein, bedeute letzten Endes, nicht religionsgebunden war, vunmeiem zu veizicnuen, „nihn nnd Rpn T>piia 7Pie-_ rfoq, a;P TToffnnncr herechtiirr ueueuue leozLcii iRiiuca, uiuiib w«., statt sich der Gefahr einer JfZ ÄS erfchP Ä hTp dass jeder Buerger des Staawuerden,, wenn ihnen die diplomatischen auszusetzen arabischen erscheinen laesst, dass^die tes die Moeglichkeit und das , ten, dass diese iNieaenage puehrer diese Meinung der freundschaftlichen afrikanischen Fuehrer nicht düngen der afrikanischen Hazofeh begruesst es dass zur Kenntnis genommen ha- Staaten mit uns ihre Be dank der Haltung unserer ben. Es ist zu bezweifeln, waehrungsprobe bestehen S““1 afrikanischen Freunde kein dass die afrikanischen Fühwerden. Die Freundschaft antiisraelischer Beschluss in rer sich den Drohungen der wird fest bleiben trotz der Araber unterwerfen werden, dauernden Angriffe der ara- Sie und ihre Voelker haben bischen feindseligen Staaten. Recht hat, sich gegen ihn betreffende Beschluesse der gerichtlichen Instanzen zu Kairo angenommen wurde. Das Blatt warnt jedoch davor, dass wir uns nun etwa auf unseren Lorbeeren ausruhen. Staendige diplomatische Aufklaerungsarbeit ist notwendig, um uns die weitere Freundschaft der afrikanischen Staaten zu sichern. ZUR TAGUNG DES JUEDISCHEN WELTKONGRESSES Dawar sieht ebenfalls in dem Beschluss des Obersten Gerichtes einen wichtigen Sichritt in der richtigen Richtung. Zugleich sei jedoch zu Freiheit hierzu gegeben weiden wuerde, kaum in einen von religioesen Gremien regierten . Staat einwandern. Kol Haam ist mit der Haltung des Obersten Gerichtes aeusserst zufrieden und sieht den Beschluss des Gerichtes als eindeutig, gerecht und mutig an. Dieser Beschluss koenne als Basis den Rabbinatsbehoerden vermieden werden koennen. Deshalb drueckt die Zeitung wSSÄ &5SLS5 Si 8SÄR.S! de um vor dem Gericht zu hoffen, dass Konflikte und fuer die Definierung der Be- Auseinandersetzungen "mit Ziehungen zwischen den Rabbinatsbehoerden und dem Staate im allgemeinen dienen. Haboker erinnert, dass Abeba geschaffene Staaten- Organisation repraesentiert. Diese unterscheidet sich von der “Solidaritaetskonferenz’', die keine Staaten und keine zum rasten Mal in diesem dische Weltkongress, der die //s/:b‘e/nerY aus^uetzen werreligioesen Gremien, schon - . - ■ - - den, um sich bereit zu erseit laengerer zeit bestehen klaeren, ihren Standpunkt und dass die Rabbinatsbevor dem Obersten Gericht Lamerchaw: Der Jue- Konflikte zwischen den staatlichen, bezw. vorstaatlichen Behoerden, und den zu vertreten. Wenn die Rabbinatsbehoerden nicht begreifen werden dass sie dies tun muessen, bestuende die Gefahr einer ernstlichen hoerden auf lange Sicht betrachtet, die Entwicklung verstanden und zu Konzessionen bereit waren. Die Zeitung weist darauf hin, dass Rav Kook seinerzeit sich Lande — zu , einer Zeit, in Aufgabe hat eine Art Bruekder die Konzeption d. Einke zwischen den verschiedeheit des juedischen Volkes nen Teilen des juedischen offiziellen Kreise umfasst, nicht mehr ein allgemein Volkes zu bilden kann eine binatsbehöercien "nicht ~ be- Den Unterschied zwischen akzeptiertes Axiom des juevitale Rolle bei der Pflege PTeRen werden dass Sje djes beiden Organisationen zeigen Aschen Lebens ist. von Bindungen zwischen dem - euen wemen aa auch die Beschlüsse Die Be_ Ift Israel gibt es eine be— Judentum in den Laendern schluesse von Kairo wurden fa^mswerte Tendenz zu des¡^Soziahsmus; und den jue- Verschaerfung der Konflikte geweigert^hatte/ das erste vorsichtig formuliert im Ge-?ae'Sec^f„sh uebrigen Teilen der Welt die im Staat mifc den Rab“ Friedensgericht in Palaestigensatz zu den Resolutionen bilden Es ¿bt ermutiaende binatsbehoerden bestehen, eina anzuerkennen und seine der letzten Solidaritaetskon- Gpiaer fuer Israel aulzubnnmiaen. JiS &1Dt; ermutigende Verschaerfung die sinnlos Rpsrhlnpssp 711 rp<;npktiprpn iereiiz, die ln zrper,, abgegiinb,sit"TdS SfndSfn SfTued’f SndTed?u“ÄSm ETem ersten^‘weÄSfeg halten worden war. Waere es schon zu spaet ist. Juden aer binaungen mit juecuip„„inp Mpi. nur nach Nasser se^aneen hierher kommen werden, um sehen Organisationen m den . , naDe er Jeaocn seine iviei OT haette die ranafrikanische hier ein Asyl zu finden Die Laendern der Volksdemokra- Al Hamischmar geht auf nung geaendert und habe Tagung von Kairo mit der meisten Juden der Diaspora tie. Dies gilt allerdings nicht die prinzipiellen Aspekte des dieses Gericht nicht nur Solidaritaetskonferenz in der bekennen sich zu einer myfuer die Juden der Sowjetu- R/?cl/Iuss/? des rst7eljt^„ aaf orfters bereit^ erMaert“ Annahme radikaler antiisraestischen Verbundenheit mit nion und es ist eine der wichachtes ein. Die Zeitung gai otiteis bereit erklaert lischer Beschluesse konkur- Israel oder sprechen mit tigsten Aufgaben des Juediglaubt an ,die Notwendigkeit, im Rahmen des Gerichtes zu rieren muessen. Nasser mussmehr oder weniger berechtigsehen Weltkongresses, eine eine allgemeine Regelung m amtieren. Es sei zu hoffe te jedoch sofort darauf vertem Stolz von philanthropi- Verbindung mit dem Judenden Beziehungen zwischen dass mne weitere Zu^i t u zichten, und er haette dies sehen und familiaeren Bintum der USSR zu finden. Staat und Religion zu tref des gegenwaertigen Konflik sicher nicht getan, wenn er düngen mit diesem Lande, Ein anderes Problem, das fen und in dieser Hinsicht tes durch eine aehnhehe ve - nicht den Eindruck bekomsind aber nicht sicher, wieuns beunruhigt, ist das Prokomme, der Behandlung dei staendmsvolle Haltung de men haette, dass die afrikaweit sie diesen Bindungen blem der Assimilation, die in Klage durch das Oberste Ge Rabbinatsbehoerden, vermie nischen Fuehrer ihre Orgaerlauben sullten, sie zu verden USA immer staerker rieht groesste Bedeutung zu. den werden kann, nisation nicht zu einem Inpflichten. wird. Trotz der grossartigen ätrument antiisraelischer Pro- Diese Tagung wird sich den juedischen Solidaritaet, die paganda machen lassen wolewigen Dank nicht nur der dieses Judentum Israel und len. Diese Haltung, die eijuedischen, sondern der Weltallen uebrigen Teilen des gentlich von allen afrikanigesohichte verdienen, wenn Volkes gegenueber beweist, “ ’ sie die Juden in der ganzen wird die Grundlage dieser Welt dazu veranlassen kann, Identifikation mit dem Volke immer schwaecher, und diese Judenheit verfaellt immer mehr. Daä“ Ringen gegen den Antisemitismus die Errichtung sehen Fuehrern eingenommen wird, zeugt fuer ihre Señora Culia Sprachunterricht responsable con experiencia comercial o&vece sus servicios para asesorar o dirigir negocio Llamar Fono 397603 englisch, deutsch, italienisch erteilt Elvira Rosner i Huérfanos 886 Dep. 822 einer Abwehrfront gegen die Assimilation, die Pflege der Bindungen mit allen juedischen Gemeinden auch in den Laendern des Sozialismus und die Staerkung ihrer Bindung an Israel — das sind die Aufgaben, die vor der Leitung des Juedischen Weltkongresses stehen. Cocktails—Banquetes Recepciones bei Hochze'ten, Geburtstagen, Barmizwahs, etc. Werner Spiegel Irarrázaval 1232 Tel. 460755