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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1964-03-01 · 3 (Marzo, 1964) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVI (1964)
Issue
3 (Marzo, 1964)
Date
1964-03-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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BOLETIN INFORMATIVO REDACCION: S.C.I. B'NE JISROEl AV. PORTUGAL RIO CASILLA 2487 - SANTIAGO CHILE AÑO XXYI N.o 3 SANTIAGO DE CHILE MARZO 1964 GEDANKEN ZU PESSACH Von Curt Wille Die Nationalgeschichte Israels beginnt mit der Befreiung des Volkes aus der aegyptischen Sklaverei. Auf dieses Ereignis blickten Juden zu allen Zeiten, in den Stunden der Freude und den weit haeufigeren des Leides, als auf das bedeutsamste aller historischen Geschehnisse zurueck. Der Auszug aus Mizrajim wurde zu einem Weltendrama, da die Weltenschoepfung mit der Erloesung aus der Knechtschaft verbunden wurde. Im Segensspruch am Schabbat ueber Brot und Wein sind in einzigartiger Harmonie und Poesie Weltenschoepfung und Befreiung aus Aegypten miteinander verknuepft worden. Der 114. Psalm laesst die Stimme der Schoepfung in der Stunde der Erloesung sprechen, und wir bevorzugen am Feste im “Hallel” gerade diese religioese Dichtung, die wir besonders weihevoll erklingen lassen. Der Gedanke, däss e i n Volk nur in Freiheit seiner “Sendung”, seiner historischem Mission nachkommen, dass es nur in Freiheit Gott dienen koenne, hat seinen festen Platz im juedischen Denken. Treffend bringt dies einer der grossen modernen Wissenschaftler des Judentums zum Ausdruck: “Geschichte beginnt, wo Freiheit im Namen Gottes gefordert wird und ihre Aufgabe stellt; wo keine Freiheit ist, dort ist auch keine Geschichte”. Immer wieder vom Auszug aus Mizrajim zu sprechen und jeder Generation das Gefuehl zu vermitteln, dass sie selbst aus den Fesseln der Sklaverei erloest worden sei, ist von uns Juden zu allen Zeiten als Verpflichtung anerkannt worden. Die Kraft, die von Pessach ausgeht, vermochte in Augenblicken tiefster Erniedrigung und Demuetigung, Trost und Vertrauen in die Zukunft zu ¡gewaehren. Nicht als Gnade, nicht a 1 s Gottesgeschenk, sondern als Forderung des Ewigen an sein Volk, so wurde im juedischen Volke die Erinnerung an die Befreiung aus Mizrajim stets empfunden. Und hierzu sollte die innere Freiheit ¡kommen: Nur dort, wo es keinen ¡Druck oder Zwang gibt, kann ein gerechter Ausgleich zwischen Kapital und Arbeit gefunden, kann der soziale ¡Schutz fuer den wirtschaftlich Schwaecheren angestrebt werden. Die Zukunftshoffnung Israels war erfuellt vom Sozialen und Humanen. Seine Befreiung sollte den Anfang bilden fuer die Erloesung aller Geknechteten, wie der Prophet Jesaja es ausdrueckte: “Wenn sie zum Ewigen schreien werden ob ihrer Bedraenger, wird er ihnen einen Helfer, einen Kaempfer senden, uh sie zu erretten”. Deshalb ist es vielleicht kein Zufall, dass so oft juedische Menschen in der vordersten Reihe derjenigen zu finden sind, die auch fuer die Befreiung anderer Voel-- ker und fuer deren Fortschritt kaempfen. Der verewigte amerikanische Praesident Franklin D. Roosevelt hatte einmal am amerikanischen “Tag der Fahne” ein Gebet gesprochen, das in dem Satze gipfelte: “Gott, gewaehre uns die einfache Erkenntnis dieser Tatsache: Wenn unsere menschlichen Brueder unterdrueckt sind, dann sind es auch wir; wenn sie Hunger leiden, dann leiden auch wir ihn. Ist ihre Freiheit verloren gegangen, dann ist auch die unsrige nicht mehr sicher. Gewaehre uns den Glauben an die Hoffnung, dass man auf Erden die Gerechtigkeit kennen lernen, und dass es Freiheit und Sicherheit fuer alle geben wird”. Wir Juden stellten die Freiheit unter das Gesetz, unter die Herrschaft des Rechtes; doch dieses Recht beruht auf der Achtung der ¡Menschen- (Fortsetzung Seite 9) EINLADUNG Hiermit lade ich die Mitglieder der SOCIEDAD CULTURAL i ISRAELITA “B’NE JISROEL” gemaess Artikel 22 der Satzun-! gen zur i I ORDENTLICHEN GENERALVERSAMMLUNG fuer Sonntag den 26. April 1964 vorm. 9 Uhr in das Gemeindehaus, Avda. Portugal 810, ergebenst ein. Falls zu der vorstehend festgesetzten Zeit nicht mindestens 20% der Mitglieder anwesend sein sollten, wird die Generalversammlung eine Stunde spaeter, also um 10 Uhr abgehalten und I zwar mit der Zahl der alsdann anwesenden Mitglieder (Art. 24 I der Satzungen). | Zutritt zur Generalversammlung haben nur Mitglieder und l deren im Fragebogen aufgefuehrte Familienmitglieder, letztere | ohne Stimmrecht. TAGESORDNUNG 1. —Verlesung und Annahme des Protokolls der letzten Generalversammlung. 2. —Rechenschaftsbericht des Praesidenten. 3. —Kassenbericht des Schatzmeisters. 4. —Antraege und Verschiedenes. Der Finanzbericht ueber das Geschaeftsjahr 1963 liegt vom 19. April 1964 ab im Gemeindesekretariat zur Einsicht fuer die Mitglieder aus. Antraege bitte ich bis spaetestens 19. April schriftlich (Casilla 2487 oder Sekretariat) einzureichen. Ferner bitte ich von Fragen ueber Einzelheiten der Geschaeftsfuehrung, die in der Generalversammlung gestellt werden sollen, bis spaetestens 19, April dem Gemeindesekretariat Kenntj nis zu geben, damit rechtzeitig vorher aus den Akten die erforj derlichen Unterlagen entnommen und Auskuenfte in der Ver- | Sammlung ohne Verzoegerung erteilt werden koennen.! CITACION I ¡ De acuerdo con el artículo 22 de los Estatutos cito a los so-! cios de la SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA “B’NE JIS-! ROEL” a la 1 i i JUNTA GENERAL ORDINARIA i | que tendrá lugar en su Hogar Social, Portugal 810, el día Domin-! go 26 de Abril de 1964, a las 9 horas A. M. El quorum para sesionar es el 20% de los socios, y si este j quorum no se reuniera a la hora fijada, la Asamblea sesionará i una hora más tarde (10 horas) con el número de socios que asis- ¡ ta (Art. 24 de los Estatutos). j Pueden asistir sólo los socios y los familiares de éstos indij cados en los cuestionarios, los últimos sin derecho a voto. TABLA 1. —Lectura y aprobación del acta de la última Asamblea General. 2. —Memoria del Presidente. 3. —Informe del Tesorero sobre el Estado de Caja. 4. —Mociones y varios. El Estado de Caja referente al año 1963 estará a disposición de los señores socios en la Secretaría, Avda. Portugal 810, desde el 19 de Abril del año en curso. Ruego remitir mociones para la Asamblea por escrito, para que lleguen a más tardar el 19 de Abril. Las preguntas sobre el giro de la Sociedad que se deseen hacer en la Junta General, de ben comunicarse a la Secretaría de la Sociedad a más tardar el 19 de Abril, para que se pueda disponer en la Asamblea misma de los documentos necesarios para dar informes rápidos y completos. i. Santiago, 1. Maerz 1964 HANS REICH Praesident Santiago, 1? de Marzo de 1964. HANS REICH Presidente

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