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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1963-08-01 · 8 (Agosto, 1963) · p. Seite 45

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXV (1963)
Issue
8 (Agosto, 1963)
Date
1963-08-01
Page
Seite 45 (sequence 45)
Language
German
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AGOSTO 1963 BOLETIN INFORMATIVO 45 AUS DEN PROTOKOLL. Eine Fest-und eine Gedenksckrift (Schluss von Seite 44) gendgottesdienst erschienen nur 17 Jugendliche. Es ist unumgaeglich, dass hier Abhilfe geschaffen wird. Herr Rabbiner Loewenstein bezieht sich auf das Problem der Jugendgottesdienste. Er betont, dass der Misserfolg in erster Linie auf die anwesenden und amtierenden Jugendlichen deprimierend wirkt und bittet alle Anwesenden, ihm mit Rat und Tat bei der Verbesserung der Jugendgottesdienste zur Seite stehen z u wollen. Gleichzeitig teilt er mit, dass auch in diesem Jahre wieder eine Bath-Mizwa stattfinden wird, zu der er bereits acht Anmeldungen hat. Herr Rosenberg spricht ueber die Gruendung des Maennerchores und teilt mit, dass sich bereits acht Interessenten gemeldet haben. Herr Abraham nimmt zu den Worten des Herrn Abramczyk Stellung und betont, dass auch die Jugendkommission die Arbeiten der Kultus-Kommission in Fragen der Jugend unterstuetzen muesse. Herr Schnitzer berichtet ueber die Taetigkeit der Jugend-Kommission. Die Degania hat ein neues Direktorium gewaehlt, welchem zum groessten Teil Mitglieder unserer Gemeinschaft angehoeren. Der Verband umfasst ca. 45 Jugendliche und fuehrt ein weitgespanntes soziales — und kulturelles Programm durch. Auch ist die Degania neben dieser Arbeit auf sozialem Gebiet aktiv. So wurde, unter besonderer Mithilfe von Herrn Werner Simonson eine Blutbank gegruendet und eine Kleidersammlung durchgefuehrt. Die Barcai hat Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit dem Jazit, der das versprochene Material nicht einsendet, steht dagegen in sehr engem und freundschaftlichen Kontakt mit der Sochnut. Im Monat September wird diese Organisation ein Winterlager abhalten. Die Jugendkommission hat angeregt, ein Heftchen ueber die Feiertage des juedischen Jahres erscheinen zu lassen. Wie Herrn Schnitzer von Herrn Dr. Reich mitgeteilt wird, ist dieses Projekt nach Ruecksprache mit den Herren Maguenzo und Simonson von ihm aprobiert worden. Des weiteren i n f o rmiert Herr Schnitzer, dass die Jugendkommission die Gruendung von Studiengruppen fuer junge Ehepaare unter Leitung von Herrn Abraham Maguenzo vorschlaegt, was auch bereits genehmigt worden ist. Herrn Simonson ergaenzt die Ausfuehrungen von Herrn Schnitzer dahingehend, dass das diesjaehrige Jugendlager der Jazit in Lima von Herrn Jorge Yung, einem fuehrenden Mitglied der Barcai geleitet werden wird, da der Schaliach der Centra, Herr Amiram nicht daran teilnehmen kann. 4 Mitglieder der Barcai nehmen augenblicklich an einem Winterlager in Mendoza teil, das unter dem Patronat der Sochnuth steht. Abschliessend informiert Herr Simonson, dass die Jugendkommission Herrn Rabbiner Loewenstein zu ihrem Vize-Praesidenten und Herrn Dr. Apt zum Sekretaer gewaehlt hat. Herr Dr. Reich begruesst die Arbeit der Jugend-Kommission und erklaert, dass er sich insbesondere von der Arbeit der Studiengruppen guten Erfolg verspricht. Herr Dr. Kiwi informiert ueber die konstituierende Sitzung der Kultur-Konimission, auf der ein allgemeines Kulturprogramm besprochen wurde da im Kreise der Gemeinde Beduerfnis nach spe zifisch juedischer Kulturarbeit bestehe. Es wurden auch noch andere Aspekte der kulturellen Arbeit eroertert, ueber die er in einer der naech - sten Sitzungen informieren wird. Magbit. Herr Dr Reich berichtet ueber den Stand der Magbit. . . Bericht ueber die Spitzenorganisationen des Jischuw. Herr Loebel informiert das Repraesentanten Kollegium eingehend ueber die Arbeit der Federación Sionista, insbesondere ueber die Taetigkeit des wirtschaftlichen Departaments, der Jugendarbeit, der Magbit und allgemeine Verwaltungsfragen. Herr Schnitzer gibt einen Bericht ueber die Taetigkeit des Vaad Hajinuj, wobei er besonders auf die angespannte Finanzlage dieser Organisation hinweist. An die Worte des Herrn Schnitzer schliesst sich eine angeregte Debatte an. Es duerfte wohl heute kaum einen Juden aus Deutschland geben, dem der Name Siegfried Moses nicht zu einem Begriff geworden ist. Das ergibt sich aus der vielfachen, hervorragenden Taetigkeit, fuer die diese Zeitschrift ein ausgezeichneter Spiegel ist. In tragischer Stunde war er Praesident der “Zionistischen Vereinigung fuer Deutschland” - In der Gestaltung der jungen Medinat Israel kommt ihm als dem ersten Staatskontrolleur eine hervorragende Rolle zu Als Vizepraesident der “Reichsvertretung der Juden in Deutschland” trat er fuer eine geplante und geregelte Auswanderung der Juden aus Deutschland ein. Immer lebte Siegfried Moses an der Vorderfront der Ereignisse. In der Nachkriegszeit war er derjenige, der die Forderungen des juedischen Volkes und der Individuen auf Rückerstattung des' Vermoegens und auf Entschaedigung fuer Verfolgung und Leid aufstellte und diese mit seinen Freunden gegen alle Widerstaende zur Verwirklichung brachte. i Er ist Gruender und Praesident des Council of Jews from Germany und auch der United Restitution Organization (URO). Auch in den Jahren, als er der Staatskontrolleur Israels war, blieb er Praesident des Irgun Olej Merkas Europa (Verband zentr aleuropaeischer Einwander) und war er der Vorsitzende des Board des Leo Baeck Instituts. So ist Dr. Siegfried Moses einer der authentischen Repraesentanten des einstigen Judentums aus Deutschland und unserer jungen Medina. Darum traegt diese Festschrift aus Anlass seines 75, Geburtstages mit Recht den Titel “In zwei Welten”. Herausgegeben von Dr. Hans Tramer, spiegeln sich in ihren Beitraegen diese beiden Welten ausgezeichnet wieder. Es ist unmoeglich, die Namen aller derer aufzufuehren, die beigetragen haben. Sie alle sprechen von wichtigen Kapiteln unserer Geschichte der letzten 50 Jahre. Der Leser wird in vielen Beitraegen Neues zur Geschichte der Entwicklung des Zionismus, des untergehenden Judentums in Deutschland und der Gestaltung des Staates Israel finden. Den Abschluss bilden “Erfordenkbuch. Es traegt den Unschung und Weisung getertitel “Beitraege zur Wuerschichtlichen Erbes”, in dem digung der lezten Rabbinerdie “Wissenschaft des Jugeneration in Deutschland dentums” mit hervorragenin seinem ersten Teil ist das den Repraesentanten z u Buch der Erinnerung an den Worte kommt. Menschen Paul Lazarus und Wer sich den zwei Welten sein Wirken als Rabbiner geverbunden fuehlt, muss fuer widmet. Der zweite Teil bedieses Werk dankbar sein, richtet von Rabbinern, die Mit vollem Recht hat darum seine Weggenossen waren, die Leitung der Centra Leider koennen wir die Bei- Exemplare dieser Zeitschrift traege, die . viele bekannte erworben, um diese den der Namen zu Verfassern haben, Centra angeschlos'senen Rabnicht im einzelnen aufzaehbinern zur Verfuegung zu len. Es wird von Problemen stellen. Denn es ist ein der Rabbiner im Kriege, in “grossartiges Werk”. Kleingemeinden, als' Jugendin diesem Zusammenhang rabbiner gesprochen. Wir wollen wir auch auf eine Gelesen ueber N. A. Nobel, denkschrift hinweisen, die Benno Jacob, Emil Bernhard zwar schon 1961 in Jerusalem Cohn, Leo Baeck, Franz RoerSchienen ist aber besonders senzweig Wir hoeren , ueber interessant ist, weil sie zur religioese Probleme in Israel Darstellung der Geschichte und U. S. A. Der Herausgeder Judenheit in Deutschland ber, Schlomo Ruelf, hat es beitraegt. Angehoerige und verstanden, mit diesem Ge- Freunde des frueheren Rabdenkbuch einen Mann zu biners in Wiesbaden. Paul ehren, jder zu den wuerdig- Lazarus, der leider schon mit Sten Vertretern des einstigen 63 Jahren in Haifa starb, Judentums in Deutschland widmen ihm aus' Anlass seigehoert. nes 10. Todestages ein Ge- Loewenstein WIR FEIERN SILRERNE HOCHZEIT Nicht nur das Gemeindeblatt feiert Silberne Hochzeit. Auch wir koennen auf eine 25-jaehrige Ehegemeinschaft, die nur ganz selten in einen Ehekrieg ausartete, zurueckschauen. Mit Stolz versetzen wir uns wieder in die schon bruechigen Zimmer in der Monjitas, wo wir zuerst tagten, oder viel mehr “abend-ten”. Wir bildeten die erste Tochtergruppe des Zentrums Henrietta Szold. Wir waren arbeitende Frauen und konnten uns nachmittags nicht frei machen, wollten aber auch dabei sein. Israel war damals noch Palaestina, und auch wir wollten unser Teil dazu beitragen, dass aus Palaestina Israel wuerde. Wir haben es getan. Die Frauen der “Abendgruppe“ wie wir unsere Arbeitsgemeinschaft damals nannten, haben ihren Posten niemals verlassen. Nach anstrengender Tagesarbeit waren sie niemals zu muede, zu den Gruppenabenden zu kommen, Vortraege auszuarbeiten, Eintrittskarten und Lose zu verkaufen, Heringssalate und Kuchen en masse fuer Feste herbeizuzaubern und neue Mitglieder anzuwerben. Aus sechs eifrig werbenden Frauen wurden vierzig, die weiter werben. Aus der “Abendgruppe"' wurde die Gruppe “Golda Meir” und aus den bruechigen Zimmern in der Monjitas die eleganten Raeume der Portugal. Aus Palaestina wurde Israel und viele Wizoschwestern aus unserer Gruppe konnten die neu-alte Heimat besuchen und brachten durch ihre Berichte den alten Gruppen neue Begeisterung, neue Arbeitsfreude. 25 Jahre sind eine lange Arbeitszeit und doch scheint es, als ob die Arbeit die Gruppe jung erhalten haette Jedenfalls sind keine Alterserscheinungen wahrzunehmen. Dreissig bis vierzig Frauen fuellen alle vierzehn Tage den Vorraum der Synagoge und die Diskussionsfreudigkeit, die immer alles besser machen wollende juedische Unruhe, Opferbereitschaft und Israelbegeisterung haben nicht nachgelassen. Die Gruppe ist nicht muede geworden. Moege ihr diese Vitalitaet noch viele Jahre erhalten bleiben. Schaiom, Edith Goldschmidt CALZADOS CREA*IONES Huérfanos 935 se asocia al homenaje

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