Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 8 (Agosto, 1963)
- Date
- 1963-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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T I I i I t i f l VERANSTALTUNGEN i ■•I OB ES. JAHRESTAGES!lll¡ der S. C. I. Hl JISROR” Freitag, 9. August Festgottesdienst in unserer 20.30 Uhr — Synagoge unter Mitwirkung unseres Damenchors mit anschliessendem Empfang und Kiddusch. Sonnabend, 10. August Gedenkstunde im Rahmen des Schabbat Morgen-Gottesdienstes mit anschliessendem Kiddusch. Sonntag, 11. August 12 Uhr — Gedenkstunde fuer unsere verstorbenen Mitglieder auf dem Friedhof in Conchali. Mittwoch, 14. August Festbankett mit kuenstleri- 21 Ujir — sehen Darbietungen, Unterhaltungsmusik und Kaffeetafel. Montag, 19. August 21 Uhr — Freitag, 23. August 19.15 Uhr — , Vortrag von , Herrn Dr. Manfred George, Chefredakteur des “Aufbau” (New York) der im Aufträge der Centra Suedamerika bereist ueber “Israels Chancen im Rahmen der Weltpolitik”. Jugendgottesdienst (Servicio Religioso Juvenil especial, con motivo del 25“ Aniversario de la fundación de la S.C.I. “lí’ne Jisroel”. AUS DEM INHALT SEITE 25 JAHRE S. C. I. "B'NE JISROEL" BR. BENNO KIWI Der Gemeindebund 5 DR. ERICH BRY Ein Besuch in Chile 4 ALFRED FELDMANN Vom 20. zum 25. Jahr 7 ROBERT LEVY “B’ne Jisroel en la Chilenidad 6 HANS ENGEL Juden aus Deutschland in Chile 8 RABBINER EGON LOEWENSTEIN Unsere Gemeinde gestern und morgen 9 25 JAHRE "BOLETIN INFORMATIVO" HANS KAUFMANN Wir gratulieren uns herzlich 11 HANS ENGEL Zeitung-Zeitspiegel 13 AVNER BAR ON (WALTER BARON) 4 schicksalsschwere Jahre 17 RABBINER MANFRED LUBLINER Juedische Presse in Deutschland IS AUS 25 JAHREN BENJAMIN KEDAR (KOPFSTEIN) Wie wir sprechen... 31 GERD LEISERSOHN 25 Jahre Erforschung der biblischen Welt 33 HERBERT FREEDEN Seine letzte Rolle 39 DR. ABNER NECHUSHTAN Ein Rueckbiick auf das Jahr 1933 37 DER MONAT Gottesdienstkalender 43 Registro Civil 42 Die Repraesentanz 44 Monatsspiegel 47 Die israelische Presse 53 La Voz Infantil 49 DR. FREDERIC LACHMAN Buerger juedischen Glaubens 41 CURT WILK Die Frau und Mutter im Judentum 40 25 Jahre Gemeinde, ZS Jahre Gemeindeblatt DR. HANS REICH (Foto Mignon) Praesident der SCI "B'nle Jisroel" Zwei bedeutsame Daten in der Geschichte des zentraleuropaeischen Judentums und des gesamten Jischuw von Chile. 25 Jahre intensivster Aufbauarbeit, des Kampfes, auch der Enttaeuschungen und Ruecksehlaege, aber rueekschauend alles in allem: 25 Jahre des Erfolges. t Ein kleines Haeuflein weitblickender Maenner, von denen die meisten nicht mehr unter uns weilen, gruendeten vor 25 Jahren unsere Gemeinde, um den mitteleuropaeischen Menschen, die in Chile eine neue politische Heimat gefunden hatten, in ihrer neuen Unwelt auch eine neue juedische Heimat zu schaffen und um das zu erbalten, was wir als unser religioeses und geistiges Erbe mit uns in unsere neue Heimat herueberbrachten. Nach Ablauf der ersten 25 Jahre des Bestehens unserer Gemeinde duerfen wir mit Stolz sagen, dass das Ziel, das jenen Maennern vor Augen geschwebt hat, erreicht worden ist. Wenn auch die Hauptarbeit naturgemaess immer nur von Wenigen geleistet wurde, so haetten diese nie den erzielten Erfolg gehabt ohne das vertrauensvolle Verstaendnis, das alle unsere Mitglieder stets ihren Leitern entgegengebracht haben. Juedisehes Leben —wie wir es gewohnt sind— ist liier in Santiago und nach unserem .Vorbild in unseren Tochtergemeinden in ganz Chile wieder aufgebaut, das Erbe des deutschen Judentums ißt in unsere neue Heimat verpflanzt und den Erfordernissen unserer Umwelt angepasst worden. Wir haben eine Gemeinde voll pulsierenden juedischen Lebens, eine Gemeinde, deren Mitglieder sich nicht in einem selbst errichteten Ghetto eingeschlossen haben, .sondern die ueberall dort in fuehrender Stellung als ruehrige Mitarbeiter zu finden sind, wo fuer unser juedisehes Valk gearbeitet und gekaempft wird. Aus einigen wenigen Maennern, die im Jahre 1938 im Jlinterzimmer eines Cafés die Chewra gruendeten, sind heute ueber 1400 Familien geworden, die in der Gemeinde zusammengefasst sind und an ihr Halt und Stuetze in guten und pchweren Tagen finden. Wir sind eine Eiuheitsgemeinde und wollen eine solche bleiben, die alle religioesen 'Stroemungen zusammenfasst. Ein besonderer Dank gebuehrt unseren beiden Rabbiner, die seit 24 Jahren unser religioeses Leben leiten und durch ihre fruchtbringende Taetigkeit so viel dazu beigetragen haben, dass uns Kaempfe religioeser Art erspart geblieben sind. Ihnen haben wir zu danken, dass Meinungsverschiedenheiten, die bei einer Einheitsgemeinde auf religioesem Gebiet selbstverständlich Vorkommen, stets auf hoher Warte friedlich zur allgemeinen Zufriedenheit beigelegt worden sind. Unser Gemeindeblatt —unser aller Stolz— hat sich aus einem vierseitigen .etwa in Heftgroesse sporadisch erscheindendem Blaettehen zu einer Monatszeitung entwickelt, die in Suedamerika (ihresgleichen nicht hat, und jedem Vergleich mit den juedischen Zeitungen in aller Welt standhaft. Wenn ,ww auch stolz »sein koennen auf das, was wir in den ersten 25 Jahren des Bestehens unserer .Gemeinde erreicht haben, so gibt es fuer uns kein Stehenbleiben, kein Ausruheri auf den Lorbeeren der Vergangenheit Rastlos muss weitet gearbeitet werden, um unsere Gemeinde immer mehr den Erfordernissen der heutigen Zeit anzupassen damit auch dereinst von unserer Generation das gleiche gesagt werden kann, wie von der, die vor uns war: sie hat es verstanden, zu arbeiten zum Wolde unserer Gemeinde, des chilenischen Jischuw und des gesamten juedischen Volkes. Dr. HANS REICH i i 094512 577783