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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1962-09-01 · 9 (Septiembre, 1962) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIV (1962)
Issue
9 (Septiembre, 1962)
Date
1962-09-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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aOft m Kl ftSCACdON* __ * S. C. I. B'N* JISROCL AV. PORTUGAL 8M. CASILLA 3487. 6A9MMGG«CMILS BOLETIN MITTEILUNGSBLATT SOCIE ,D AD CULTURAL ISRAELITA B \N E J I S R O E L AÑO XXIV — N? 9 SANTIAGO DE CHILE Septiembre 1962 UNSER WEG Von Rabb. Egon Loewenstein Wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahres. Wir fuehlen uns aufgerufen, wieder innezuhalten. Begreifen wir das Geheimnis, das Beginn und Abschluss eines Jahres umgibt? Koennen wir ergruenden, warum wir gerade in diesen Tagen fuehlen, dass wir uns besinnen muessen? Mitten in das Unmessbare der Zeit treten die von Menschen gesetzten Caesuren. Aber eben darin liegt das Geheimnis der Jamin Noraim — der ehrfurchtgebietenden Tage. Ein moderner Philosoph nannte die schoepferische Pause einen Zustand, in dem der Mensch das Hasten des Alltags unterbricht, um neue Kraefte des Geistes und der Seele zu sammeln. Wir Juden haben verstanden, die Caesur des Jahresende und seines Neubeginns zu einer sehoepferischen Pause in unserem Leben werden zu lassen. Die Teschuwa, die Umkehr, die die Folge der Besinnung sein soll, erfuellt unsere Seele mit neuer Kraft, mit neuer Hoffnung und mit neuem Vertrauen. In den kommnden Tagen der schoepferischen Pause brennen uns viele Fragen an die Zukunft auf dem Herzen. Um uns herum erlebt die Welt stuermische Krisen Wieder einmal bewegt uns die Frage nach dem Weg den die Menschheit nimmt Dabei ist vielleicht das spezifisch j uedische Problem nicht das wichtigste. Moeglicherweise hat Nahum Goldmann recht, der auf der letzten Sitzung des Aktionskomites der zionistischen Exekutive in Jerusalem erklaerte, dass die augmb'Jck iclien antisemiti schen Erscheinungen der ‘ Schvrcnengesang” sind. Vor allem sehen wir, dass die Gegensaetze unter den Nationen der Erde neue Konfliktstoffe geschaffen haben, die uns nunmehr naeher gerueckt sind. Viele unter uns haben in den letzten Jahren in einem gefaehrlichen Irrtum gelebt. Sie glaubten, dass fuer uns Juden alle Probleme geloest sind. Und jetzt erleben wir erneut die Wahrheit eines Wortes un seres Denkers Jehuda Halevi, der 1085 in Castilien geboren ist und in seinem Kusari schrieb: “Israel ist unter den Voelkern der Erde wie das Herz unter den Organen. Es ist das kraenkeste von allen und das gesuende.ste zugleich”. So wie das Herz das empfindlichste unt e r den Organen des menschlichen Koerpers und von Krankheiten oft zuerst angegriffen wird, so wirken sich die Krisen der Weltgeschichte zuerst an den Juden aus. So wie aber das Herz auch das widerstandsfaehigste Organ ist, so beherrscht Israel auch die Krisen der Menschheit. Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass wir nicht versuchen duerften, mit sattem Selbstbehagen nur unsere eigenen individuellen Probleme zu loesen. Es ist eine Illusion, zu glauben, dass waehrend um uns herum die Weltgeschichte neuen Entwicklungen entgegen geht, wir ungestoert die Fruechte dieser Erde gemessen duerfen. Wir sind ein Teil dieser Welt, in der wir leben. Ihre Probleme sind auch die unsrigen. Wenn wieder einmal um uns herum alles in Fluss geraet, haben wir mit juedischer Haltung eine j uedische Antwort zu geben. Wir tragen gemeinsam mit allen Voelkern der Erde die Verantwortung fuer die Zukunft der [Menschheit. Niemand unter uns weiss, was das Jahr 5723 uns und den Voelkern bringen wird. Niemand kennt den Weg, den wir gehen. Aber so scheint mir die Frage auch falsch gestellt. Eine Anekdote, die uns von Samson Wertheimer —einem Hofjuden am Kaiser h!o f in Wien, der 1658 in Worms geboren und 1724 in Wien gestorben ist— erzaehlt wird, lehrt uns die Frage, richtig zu stellen. Er traf auf einem Spaziergang den oesterreichischen Kaiser, der ihn fragte: “Wohin gehst Du”? ‘,‘Majestae-t”, antwortete Rabbi Samson, “ich weiss nicht, wohin ich gehe”. Der Kaiser verurteilte uebsr diese Antwort veraergerc — Wertheimer zu Gefaengnis. Als sich nach einigen Tagen sein Zorn gelegt hatte, liess er Rabbi Samson rufen und fragte ihn: “Was hat Dich, der Du so intelligent bist, veranlasst, mir eine solche nichtssagende Antwort zu geben”? “Im Gegenteil, Majestaet” antwortete er”, ich habe meine Antwort sehr abgewogen. Haette, Eure Majestaet, mich gefragt, wohin willst Du gehen, haette ich geantwortet: In ein Geschaeft. Aber da Eure Majestaet mich fragte: Wohin gehst Du? konnte ich nur antworten: Ich weiss es nicht. Und es war richtig so. Denn ich wollte in ein Geschaeft und wohin _kam ich? Also, weiss der Mensch, wohin ihn der Weg fuehrt?” In dieser Antwort eines klugen Juden sehen auch wir ein Wort an unsere Generation. Niemand von uns weiss, wohin der Weg die Menschheit und damit auch uns fuehrt. Es unterliegt keinem Zweifel, dass wir in einer Zeit folgenschwerer Veraenderungen leben. Zu allen Zeiten haben sich neue Epochen durch schwere Geburtswehen angekuendigt. Auf allen Gebieten des menschlichen Lebens spueren wir schicksalsschwere Veraen derungen. Vor unsern Augen ersteht eine neue Mensch heit. Niemand weiss, wohin der Weg geht. Aber wir sollen wissen, welchen Weg wir gehen wollen. Das wichtigste scheint uns zu sein, Desde su descubrimiento, la América Latina ha vivido ostentando un carácter eminentemente marítimo. Desde las legendarias aventuras de los descubridores, hasta el día de hoy, el agua ha jugado un papel preponderante en nuestra historia Otrora era el afán de abrir las rutas marítimas, era la aventura de descubrir el cauce de los grandes ríos, era el trabajo de mantener abiertos los caminos por los que iban y venían los hombres, las mercancía y las ideas; y hoy, el regadío de nuestras zonas desérticas, el aprovechamiento de nuestros recursos hidráulicos y el transporte de nuestros productos es la preocupación de todos los que anhelamos un porvenir mejor para nuestro continente. Desde los tiempos de la colonia, Chile siempre ha vivido mirando el mar, fijando su vista en esta inmensidad azul que se pierde en el infinito. Y ha sido en el mar, donde se han escrito las páginas más gloriosas de nuestra historia. Ya en los albores de nuestra vida independiente, fue la Escuadra Libertadora del Perú, la que al zarpar de Valparaíso hizo que Bernardo O’Higgins exclamara: “De estas cuatro tablas depende el destino de América”. Posteriormente fueron los marinos improvisados de la joven república que, bajo el mando de capitanes y almirantes intrépidos realizaron hazañas comparables solamente a los hechos que conocemos de las canciones de gesta. Fueron dos barquichuelos anticuados, que bajo el mando del inmortal Arturo Prat, dieron a los pueblos del mundo un ejemplo del cumplimiento del deber marino y fue un escampavía, una cáscara de nuez, el “Yelcho” que, haciendo frente a huradass wir Menschen bleiben mit menschlichem Herzen und menschlichen Empfindungen. Die grosse Aufgabe vor der wir stehen, ist, uns nicht davon ueberzeugen zu lassen, dass der Egoismus die einzig wahre Philosophie ist. Wir wollen helfen, Kriege zu vermeiden, Armut und Not zu ueberwir.den. Voraussetzung fuer diese Haltung ist die Erkenntnis, dass wir nicht fuer uns allein auf dieser Welt leben, Als Juden haben wir die Verpflichtung, in dem Men- ■canes y a tempestades salvó a la expedición Shakleton de la Antártida. Pero no sólo la marina de guerra se destacó de entre sus congéneres. Las lanchas maulinas fueron famosas en todo el litoral y hubo un tiempo en que la bandera tricolor flameaba orgullosamente en los puertos californianos y australianos, enarbolada en el mástil de numerosísimas embarcaciones, que llevaban abastecimiento y colonizadores a aquellas tierras. Hoy, nuestra marina mercante, nuestra naciente flota pesquera y la más genuina representante de nuestra marina de guerra, la gallarda “Esmeralda”, son conocidas y apreciadas por doquier y ilevan un mensaje de confraternidad a los hombres de todos los pueblos del mundo. El agua, no sólo el agua del mar sino también el de los ríos y de los lagos ha dado la tónica a la paulatina transformación de la fisonomía del país. Ya en los tiempos coloniales se emprendieron los primeros trabajos de regadío, ebras gracias a las cuales en el transcurso de los decenios siguientes se incorporaron decenas de miles de hectáreas a la superficie cultivable del país, arrancándolos asi del olvido y de la esterilidad Esto no siempre fue tarea fácil y la obra civilizadora tropezó muchas veces con la incomprensión e incluso con la hostilidad. Y mientras el agua fertilizaba las tierras, Chile emprendió una nueva tarea, comenzó a utilizar las energías dormidas en las caídas de agua, energías que auguran un brillante porvenir industrial a la nación. En este mes de septiembre, cuando sur je ante nuestra visión interior la imagen los padres de la n"*”5- .'chen neben uns den Mitmenschen zu erkennen. Das j uedische Lebensideal fuehrt zur Bewahrung der Persoenlichkeit und zu sozialer Gerechtigkeit. Durch die Verwirklichung dieser Ideale in unserem eigenen Leben helfen wir der Welt um uns, ihren Weg in eine bessere Zukunft zu finden. L’schana towa tikatewu - zu einem guten Jahre moeget ihr eingeschrieben werden — wir, unsere Gemeinden, Medinat Israel und die Nationen der Erde. aquellos proceres que dieron forma y contenido a la República, esta unión íntima entre el hombre y el agua que ha caracterizado todo el desarrollo de nuestra historia, se nos aparece con.claridad meridiana. Cierto es que no siempre comprendió e"l país en toda su trascendencia aquél verso profético de la canción nacional que dice: “...y ese mar que tranquilo te baña, te promete futuro esplendor”. Pero nos enaltece que hoy, finalmente, presenciamos un fuerte resurgimiento de la conciencia marítima de nuestro pueblo, renacimiento que está a la vista de quienquiera verlo. Y aquí no podemos resistir a la tentación de trazar un paralelo entre dos pueblos distantes en el espacio, pero semejantes en su amor por la libertad, por su altivez y por el hecho de constituir ambos, islas democráticas en un océano de agitación político-social: Chile e Israel. También Israel, desde los tiempos legendarios del rey Salomón, el monarca que envió a la primera flota judía que surcara los mares, es una nación en que el hombre y el agua se han unido en maridaje indisoluble y hoy, Chile e Israel están juntos, hombro a hombro en el afán de vencer a los desiertos y de .mantener abiertos y libres los horizontes de los océanos. En algún puerto, en algún país, en alguna parte del globo ,este Dieciocho de Septiembre se cruzarán en su ruta dos barcos, uno enarbolando la estrella solitaria y otro, luciendo la estrella de David; y saludándose el uno al otro se saludarán como hermanos, como copartícipes de la magna tarea de hacer de mundo un lugar bello ■ vida algo que _•' __. vivir. — -— H. E. EL HOMBRE Y EL AGUA

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