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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1962-04-01 · 4 (Abril, 1962) · p. Seite 21

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIV (1962)
Issue
4 (Abril, 1962)
Date
1962-04-01
Page
Seite 21 (sequence 21)
Language
German
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Flavius Josephus spricht von einem herrlichen Monument . im hellenistisch - aegyptischeu Stil, das man vom fernen Meer aus sehen konnte; eingemeisselt waren Symbole der Kaempfe Mattatiahus und seiner Soehne und Formen von Schiffen, ein Ausdruck ihrer Bestrebungen, eine Flotte zu schaffen. Sieben gewaltige Steinbloecke, auf jenen die Umgebung dominierenden Grabhuegeln, ist alles, was man heute finden kann. Die vorgeschobenste Stellung moderner Zivilisation in dieser Gegend ist der Herzl-Wald, der erste Versuch der Wieder - Aufforstung des Landes im Rahmen des zionistischen Auf- Daus. Mit seinen hohen, schon laengst erwachsenen Kiefern, die ein weiches Bett von Nadeln ueber den Boden gelegt haben, hat *r die Grazie und den Charm europaeischer Waelder. Aber die Jahre der Unruhen sind an ihm nicht spurlos vorueberg. gangen. Arabische Vandalen haben Baeume ver- Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Einkneufen unsere Inserenten Von Herbert Freeden brannt oder abgehackt, und von 120.000 gepfla n z t e n Setzlingen haben nur 40.000 ueberlebt. Inmitten der Kiefern und Johannisbrotbaeume gibt es noch ein paar Oelbaume. Ueberbleibsel aus der Fruehzeit zionistischer Verwirklichung: Sie macnten den Beginn des Waldes und wurden im Jahre 1901 mit Geldern aus dem “Oelbaumfonds” Prof. Otto Warburgs gepflanzt. Als die Vereinten Nationen zum zweiten Mal die Einstellung des Feuers im arabisch - juedischen Krieg anordneten, befand sich die israelische Verteidigungsarmee gegenueber dem Dorfe Midia, einst Modiin, das im darauffolgenden Waffenstillstandsvertrag zwisc h e n Israel und Jordan ausserhalb der Staatsgrenzen belassen wurde. Aber die “Begraebnisstaette der Juden”, wie die Araber die Graeber der Makkabaer nennen, wurde in das israelische Hoheitsgebiet eingeschlossen. Modiin ist nicht das einzige Ueberbleibsel ehemaliger juedischer Siedlung in dieser Gegend, die einst unter den Haenden juedischer Bauern bluehte. Die Ueberrcste von Terrassen, Jahrtausende alt, sind Zeugen fuer die einstige Fruchtbarkeit des Landes. Die Namen vieler alter Orte haben sich bis auf heute bewahrt, wie z. B. Beth Nabala, Jimzu und Hadith; und die letzten beiden gehen bis auf die Tage von Jehoschua und Nehemia zurueck. Im Befreiungskrieg flohen die Araber dieses Gebietes nach Transjordanien und mit dem Einsetzen der Masseneinwanderung und An Siedlung, hatte man auch eine schnelle Kolonisierung dieses Stuecks Israels erwartet, denn es geht nicht nur darum, der Geschichte Tribut zu zollen, sondern die Grenze zu bewachen. Obwohl im Jahre 1949/50 die Doerfer von Jimzu und Haditha in der Nachbarschaft von Ben Schemen besiedelt wurden, blieb das Gebiet zwischen diesen Doerfern und Modiin in einer Entfernung von 7 km osstlich leer. Und bis heute liegt die Umgebung der “Graeber der Makkabaeer” veroedet. Es gibt dafuer verschiedene Gru'nde. Das Huegelland mit seiner schweren Steinablagerung hat nicht genuegend kultivierbaren Boden, um °ine juedische Siedlung ohne weiteres zu ermoegiichen. Doerfer koennen hier erst existieren, wenn grosse Strecken von Stein gesaeubsrt und terrassiert sind; Ausserdem fehlen natuerlich Quellen und Regen ist alles, was es hier an Wasserzufuhr gibt. Natuerlich kann moderne Landwirtschaft davon nicht abhaengig bleiben. Ausserdem muessen Strassen gebaut werden, um das Gebiet zu erschlossen, und zwar Strassen, die das ganze Jahr hindurch fuer alle Arten von Fahrzeugen befahrbar sind Gegenwaertig besteht die Verbindung mit Modiin nur durch einen Pfad. Bevor das Land daher besiedelt werden kann, muessen die Grundvoraussetzungen der Bodenamelioration, der Bewaesserung und des Strassenbaus erfuellt werden. Man schaetzt, dass nach gruendlicher Bearbeitung etwa ein Drittel der 100,000 Dunam umfassenden Gesamtflaeche des Modiin Gebietes fuer ’Landwirtschaft vorbereitet werden kann-ein grosser Teil des unkultivieroar.n Bodens ist fuer Aufforstung geeignet. Ein Siedlungsplan, der jetzt zur Ausführung kommen soll, sieht die Errichtung zweier Doerfer vor. üanes von innen, und zwar in der Naehe des Grabes der Makkabaeer, wird Modiin genannt werden, und das zweite, weiter westlich auf halbem Weg zwischen Modiin und Ben Schemen Schimon Hanassi, zur Erinnerung an den Gruend-r der Dynastie der Hasmonaeerkoenige, die einige Generationen herrschten. Schimon war der erste in der juedischen Geschichte, der den Titel “Hanassi” trug. Um eine Bruecke von der Vergangenheit zur Geg-nwiart zu schlagen, wird die Strasse, die Ben Schemen mit den beiden Doerfern verbinden wird, “Derech Hanassi” genannt werden, zu Ehren von Jizchak Ben Zwi und als Symbol seines eigenen Weges, eines Weges zionistischer Pionierarbeit. DENKT DENKT DENKT an Eure Brueder, die auf Hilfe angewiesen sind daran, dass Ihr in Freiheit lebt und sie auf diese Freiheit warten daran und erfuellt SOFORT Eure Pflicht gegenueber der MAGBIT 5722

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