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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1962-03-01 · 3 (Marzo, 1962) · p. Seite 10

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIV (1962)
Issue
3 (Marzo, 1962)
Date
1962-03-01
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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10 BOLETIN INFORMATIVO Marzo 1962 GEDANKEN ZWISCHEN 2 UND 3 LOS DERECHOS JUDIOS EN ARGELIA ASEGURAR DERECHOS CIVICOS E INDIVIDUALES DE LOS JUDIOS EN ARGELIA, MAXIMA TAREA DEL CONGRESO JUDIO MUNDIAL, SEGUN ASAMBLEA LONDINENSE LONDRES (OJI).— “Cv.alauiera que sea el futuro político de Argelia, el Ejecutivo del Congreso Judío Mundial, conjuntamente con los organismos autorizados de la colectividad israelita de Argelia, debe hacer todos los esfuerzos posibles para asegurar que se garanticen los derechos cívicos e individuales de los judíos en eée país”. Las líneas citadas forman parte de una resolución que la reciente Conferencia Bienal de la Sección Británica del Congreso Judio Mundial adoptó después de escuchar sendos informes sobre la situación, y especialmente, la exposición del señor Alex L. Easterman, director político de{ Congreso, quien recomendó tratar el asunto con la mayor cautela y circunspección en vista de las “graves responsabilidades implicadas”. La resolución dice que es menester hacerlo porque sean garantizados, “en cualquier solución” del problema argelino, “la libertad .comunal, la vida religiosa, la cultura, la educación y el derecho de emigración” de los judíos de Argelia, cuyo número llega actualmente a 110.000 almas. En su análisis político, el señor Easterman hizo referencia a la agitación antijudía que últimamente han desencadenado elementos de izquierda y derecha en algunos países sudamericanos, acarno Argentina, Brasil, Chile y Bolivia. En cuanto al Norte de Africa, el señor Easterman rindió tributo al Presidente Bourgiba por su “comprensión y simpatía” hacia la minoría israelita de Túnez, pero expresó “la más honda preocupación” pc>r el futuro de los judíos de Argelia. .. A la conferencia bienal de la Sección Británica del Congreso asistieron 251 delegados en representación de 108 entidades comunitarias y societarias, así como 47 delegados fraternales de otros organismos. El Embajador Arieh Mirón representó al Estado de Israel y saludó a la asamblea en su nombre. Todas las ramas del Ejecutivo Mundial del Congreso enviaron mensajes de solidaridad. Dies wird sozusagen eine haarige Geschichte. Ihr Thema ist alt und wieder aktuell; es behandelt eine gehabte, zum Glueck ueberstandene (Geschmacksache, bitte;) und leider in provozierender Form wiedergeborene “Sache” stimmt eigentlich nicht ganz, aber... nun, wir werden sehen, wie man dieses “Ding’! besser benennen koennte. Es handelt sich um den Bart, diese einst stolz gepflegte Zierde des Mannes, seine Geissel in taeglicher Entfernung und seine politisch inspirierte Wiederkehr in struppig - rueder Art. Zuerst wollen wir das Wort einmal ethymologisch angehen. In fast allen Sprachen ist sein Stamm der gleiche. Sein Name entstand, ob seiner Borsten, nach den Grannen der Gerste (bhares), sagt Kluge in seinem ethymologischen Woerterbuch. Der althochdeutsche “barth” ist angelsaech sisch “bard” (heute englisch “beard”), der westgermanische “barda” (die Longobarden waren die “Langbaerte”), altslawisch "brada”, lettisch “barb da”, littauisch “barzda” und lateinisch “barba”. Auch der Barsch bezieht seinen Namen aus der gleichen Quelle, da er auf seinem Ruecken einen “Bart”, (eine borstenartige Buerste) traegt. Eine “Barte” ist ein zweischneidiges Beil, dessen Namen der germanischen Art (bar de) entlehnt ist. Die Alten sahen in ihr die Ehrwuerdig-Baertige, wie auch heute noch das mittelenglische “barbe” und iateinisch-roemische “barba” die Schneide der Axt bedeuten. Bergleute nennen eine beilartige Waffe “Barte”, was an “Hellebarde” denken laesst und damit Schluss mit der Sprachforschung und zurueck zum normalen Haarwuchs im Antlitz unserer Herren und Gebieter. Es gibt Gesichter, die ohne Bart nicht denkbar sind; handelt es sich um geschichtlich bekannte, sind wir ihre Abbildungen eben nur so gewoehnt und wuerde sie glattrasert nicht erkennen. Aber auch fiktive Gestalten, von denen wir uns bildhafte Vorstellungen machen, sind zum Teil Bart-bedingt. Das guetige Antlitz des lieben Gotte3f*das jedes Kind aus Maerchenbuechern mit ins Leben nimmt, traegt einen schlohweissen, wallenden Bart. Ruebezahls endlos langer, wie Ahasvers sturmzerzauster Bart sind so wenig fort zu denken, wie Tritons oder Poseidons enormer Haarwuchs, der seine Koerpsr wie seine Meereswogen umwallt. Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat die Barttracht manche Formaenderung erfahren. Sie war natuerlich der Mode unterworfen und ^durfte in den seltensten Faellen ihrem natürlichen wilden Wuchs folgen. So finden wir in “Fachliteratur” z.B. die “Fraese”, den streng gestutzten und gelockten, rund um das Unterkinn wachsenden Bart der Griechen, den Vollbart des Mittelalters, den “Spitz-oder gedrehten Knebelbart” Henry’s des Vierten, der ihn mit “Fliege” trug, den “W-Bart”, auch als “Tirpitz-Bart” bekannt, den feingespitzten Kinnbart Napoleon’s des Dritten, der ihm seine persoenliche Note noch durch den langau sgezogenen Schnurrbart verlieh, den “Kaiser-Bart” Franz-Josefs. Als neueste Zeiterscheinung macht der wueste Castro- Bart politische Schule; er wird wie ein Rebellions-Ausweis von der Jugend demonstriert, und ist so wenig zu belaecheln, wie es das Hitler- Schnurrbaertchen war. Eine Abart des Bartes sind die “Koteletten”, die einst den Dandy zierten und heute die “coléricos” verunstalten. Der Schnurrbart, der seinen Namen dem rauhbeinigen Feldwebelton verdankt, betont im Gesicht des Philantropen Dr. Albert Schweitzer dessen Guete. Ulkigerweise ist der typischste Traeger des sogenannten “Englischen Schnurr bartes”, dieses feingeschnittenen, duennen Haarstreifchens unter der Nase, ein Franzose, der fruehere Filmschauspieler Adolph Menjou. Die uebersteigertste Oberlippenzierde unserer Zeit leistet sich wohl der surrealistische Maler Salvador Dali, dessen gewachste Schnurrbart-Haare nach jeder Seite 18 Centimeter messen sollen. Die Geschichtsschreibung weist einige recht interessante Daten auf, die mit Baerten und Schnurrbaerten zu tun haben. (Es ist eigentlich nicht noetig zu erwaehnen, dass die Bezeichnung “Schnurrbart” von der schnür renden Katze kommt.) Im 4. Jahrhundert der vorchristlichen Zeitrechnung erliess Alexander der Grosse an seine Soldaten ein strenges Bart-Verbot, da er im Nahkampf gegen die Syrier erkannt hatte, dass deren gekraeuselte Baerte “handgreiflich” ausnuetzbar waren. Ein Jahrhundert spaeter wird von Scipio Africanus, einem General, gemeldet, dass ¡er der erste Roemer war, der sich taeglich rasierte. Sichtlich stellte dies ein Kuriosum dar, sonst waere es der Nachwelt nicht als Sensation erhalten geblieben. Recht seltsam klingt auch die Tatsache, dass um das Jahr 1000 vorchristlicher Zeit Maenner im Norden Frankreichs sich “wuerdelos, wie Schausteller” anfingen, die Baerte zu schaben. Von England hingegen gibt es eine Notiz vom Jahre 1100 unserer Zeitrechnung, die dem wuetenden Bischof Sarlo von Séez eine so heftige Reaktion auf den Wunsch, dis Bartmode wieder aufleben zu lassen, zuschreibt, das Koenig Henry der Erste und seine Hoeflinge ihm erlaubten, ihre gerade gewachsenen Baerte oeffentlich in seiner Kirche abschneiden zu lassen. Das Jahr 1250 meldet weltweit eine Aera der gekraeuselten und vollen Baerte, waehrend die Mode des Jahres 1350 ein auseinandergekaemmtes Modell vorzog und lange, herabhaengende Schnurrbaerte diktierte. 1535 liess in England, dem Beispiel Heinrichs des Achten folgend, die Baerte “geknotet und leicht gestutzt” tragen, was die Bartmode enorm foerderte und allmaehlich die tollsten Auswuechse in Stil und Schnitt hervorrief. Dies uebersteigerte sich um 1600 in einem solchen Ausmass, dass Maenner Stunden damit zubrachten, ihre Bärtzierde zu parfuemieren, zu trimmen und sogar zu staerken, sie mit Lilien-Puder zu bestaeuben und mit Kraeuseleisen zu bearbeiten. Dieses eitle Gehabe wurde .von den Puritanern heftigst kritisiert. Im Frankreich des Jahres 1610 bestimmte das bartlose Milchgesicht des neuen Koenigs Ludwigs des Dreizehnten die Modevorschrift des glattrasierten Gesichtes, was in Spanien um 1700 mit der Thronbesteigung des jugendlichen Philipps des Fuenften aehnliche Folgen zeitigte. Im Russland der gleichen Zeit versuchte Peter der Grosse “westliche” Gebraeuche einzufuehren, indem er Baerte besteuerte. Um die Wende des 18. Jahrhunderts wurde das erste populaere Rasiermesser fabriziert. 'Noch lange Jahre nach der franzoesischen Revolution waren in vielen Laendern Baerte als Symbol gefaehrlicher politischer Ideen verpoent; auch auf diesem Gebiet wiederholt sich die Geschichte, Im Jahre 1904 liess Mr. King C. Gilette sein “Sicherheits - Rasiermesser” patentieren, was eine Woge glattrasierter Gesichter produzierte. Allerdings streikten 1907 die Kellner in Paris, als man ihnen verbot, Schnurrbaerte zu tragen; sie waren ihre damalige “trade-mark”, wie sie es heute die der franzoesischen Polizisten ist. 1928 patentierte Jakob Schick, ein pensionierter Offizier der amerikanischen Armee, seinen ersten elektrischen Rasierapparat, der mittlerweile so populaer geworden ist, dass er ungefaehr auf keinem Barmizwah - Geschenkti sch fehlt. Wenn man bedenkt, dass ein Durchschnitts-Mann, der um sein 15. Lebensjahr anfaengt sich rasieren zu muessen, im Laufe seiner “Leidensjahre” rund 70 Centimeter an .Schnurrbarthaaren abkratzt, dass er in ungefaehr 55 Jahren taeglicher Rasur 3350 Stunden, oder 139 Tage mit dieser reizenden Beschaeftigung zubringt, versteht man die Begeisterung, mit der unsere Haarwuchsgeplagten Maenner jegliche Neuerung auf dem Gebiet der maschinellen Rasiermethode aufnehmen. Ausgepraegter Bartwuchs scheint eine wilde Angelegenheit zu sein, man denkt dabei an von Zivilisation unberuehrte Gegenden, an Hoehlenbewohner und Waldmenschen. Eigenartig und biologisch ,¡nicht erklaerbar ist die Tatsache, dass sogenannte primitive Voelker und Rassen erstaunlich wenig Bartwuchs aufweisen. Eskimos, Indianer und auch Neger sind als fast bartlos zu bezeichnen. Das Wuerdezeichen des schwarzen Medizinmannes ist, wenn ueberhaupt vorhanden, ein recht schuetteres Baertchen. , Einige “Bart - Wortspiele” seien noch erwaehnt, die in unseren taeglichen Sprachgebrauch eingegangen sind. Ein Schmeichler versteht es, “jemand um den Bart zu gehen”, ein kleinlicher Mensch “streitet um des Kaisers Bart”, der Luegner “dreht einem einen Bart an”, der notorische Auf Schneider “luegt in den Bart hinein”, einen Dieb nennt man in der Gaunersprache, “einen Bart am Lichte” und ein Unzufriedener “brummt sich was in seinen Bart”. Als Abschluss einen kleinen “Bart-Scherz”: Bob Hope, der Komiker, hatte sich im Krieg einen huebschen Schnurrbart stehen lassen, den er sich nach seiner ersten Landung in Neapel sofort entfernen liess, da er feststellte, dass dort jede zweite Frau ,ihn durch einen wesentlich ueppigeren beschaemte. K...g. BLINDE KINDER IN ISRAEL bedürfen Eurer Freundschaft und Hilfe Untersiuetzt das Blindenheim in Jerusalem Asociación de los Amigos de los Ciegos Israelitas "TORMEI - OR" Portugal 810. Casilla 2487

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