Mannheim
Compact Memory

Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1960-05-01 · 5 (Mayo, 1960) · p. Seite 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXII (1960)
Issue
5 (Mayo, 1960)
Date
1960-05-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/8553624-8557783-9194462--2889-8557890
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Mayo I960 BOLETIN INFORMATIVO 9 0 0 0 LOKAL INTERNATIONAL ISRAEL Schekelkampagne Die Federación Sionista de Chile hat die Schekelaktion 5720 eroeffnet. 150. Unabhaengigkeitstag XJm die Beteiligung unserer Kollektivitaet an der Feier des 150. Unabhaengigkeitstages Chiles festzulegen, wurde unter dem Vorsitz der Herren Miguel Maldavsky und Enrique Testa ein Ausschuss gebildet, der ein entsprechendes Programm ausarbeiten wird. General Josef Avidar Wie wir schon in unserer vorigen Nummer berichteten, besuchte General Josef Avidar, begleitet von seiner Gattin der Schriftstellerin Jemina Tchernowitz, unseren Jischuw. Urauffuehrung der "Israel - Rhapsodie" Die Urauffuehrung der “Israel - Rhapsodie” des achtjaehrigen Kenneth Brown fand kuerzlich in Philadelphia statt. Neue Synagoge in Bremen Wilhelm Kaiser, Buergermeister von Bremen, legte den Grundstein zur neuen Synagoge und Gemeindehaus in dieser Stadt. Kein Jude nach Pakistan Die Regierung der U.S.A. hat dem Verlangen Pakistans stattgegeben, dass kein Jude der dortigen diplomatischen Vertretung der Vereinigten Staaten angehoeren duerfe. Einwanderung nach Kanada 2.086 Juden wunderten im Jahre 1959 in Kanada ein. Erfolg Mario Mirandas Der chilenische Pianist Mario Miranda trat mit grossem Erfolg in Jerusalem auf. Neuer Praesident des K.K.L. Dr. Abraham Granott, Vorsitzender des Direktoriums des Nationalfonds wurde vom Aktionskomitee zum Praesidenten des K.K.L. gewaehlt. Matityahu Dori - Wald Zum Gedaechtnis Matityahu Doris wird von den lateinamerikanischen Kollektivitaeten ein Wald in Israel gepflanzt werden. Spezialisten ins Ausland Israelische Spezialisten werden in steigendem Masse nach Indien Nigérien, Dahomey und Burma verpflichtet. Spende fuer Nazareth Ein unbekannter amerikanischer Philanthrop uebergab der Stadt Nazareth den Betrag von einer Million Dollar zum Bau eines Stadiums und Sportzentrums. DAS GANZE VOLK IST AUFGERUFEN! (SCHLUSS VON SEITE 71 te durch verschiedene Stiftungen, die uns Mitglieder unserer Gemeinde machten, verschoent werden. Ich moechte nicht unterlassen, unseren Freunden Julio Nussbaum, Daniel Rachmuth und Juan Wiener auch von dieser Stelle aus nochmals herzlichst fuer ihre Schenkungen zu danken, durch die sie ihr grosses Interesse an unserer Gemeinde erneut bewiesen haben. Aber mit den Raeumen allein ist nichts getan. Ein Haus braucht Leben. Das haengt zum grossen Teil von Ihnen ab. Im Laufe das Jahres veranstalten die Logen Bene Berith in unseren Raeumen einen Zyklus von 5 Abenden, an denen prominente Politiker ueber Grundfragen der chilenischen Politik referierten. Der Besuch dieser Abende war mehr-als zufriedenstellend und aufschlussreich fuer unsere zukuenftige Kulturarbeit. Aber das Ausschlaggebende war noch etwas anderes: Än diesen Abenden VOR ZWANZIG JAHREN AUSZUEGE AUS DEM “MITTEILUNGSBLATT DER” CHEWRA-KULTUS UND BESTATTUNGS¬ GEMEINSCHAFT” MAI 1940 NAMENSAENDERUNG Auf der Generalversammlung vom 21. April 1940 wurde beschlossen, dass die “Chewra” kuenftig den Namen “Kultusgemeinschaft B’ne lisroel” fuehren sollte. -•- MITTEILUNGEN DES PRAESIDIUMS Das Aufgabengebiet unserer Kultusgemeinschaft “B’ne lisroel: hat jetzt einen solchen Umfang angenommen, dass es von den bisherigen Mitgliedern, sowie dem Vorstand und den Kommissionen nicht mehr bewaeltigt werden kann. Wir bitten daher alle diejenigen, die den Wunsch haben, unsere Arbeit zu unterstuetzen, unsere Gemeinschaft zu staerken und unserer Kultusgemeinschaft anzugehoeren, ihren Beitritt moeglichst schnell zu vollziehen. -•-- BUNTER ABEND Der grosse Erfolg des Bunten Abends am 9. Maerz hat den Wunsch nach einem neuen Kleinkunstabend dieser Art erweckt, um unseren Menschen wieder einige Stunden der Entspannung zu schenken. Demzufolge ist fuer den 25. Mai ein grosser Capricho- Abend im Salon des Circulo Israelita angesetzt, um mit erstklassigen Kraeften dem Publikum ein anregendes Programm zu bitten. -•- ANNONCEN Chemische Reinigung (Frueher Berlin). Chem. Reinigen, Chem. Entflecken, Handbuegeln, Ausbessern, Kunststopfen. Jeder Europaeer muss und will ueber die Kriegslage unterrichtet sein. Gehen Sie deshalb ins Teatro Principal, welches die neuesten franzoesischen, amerikanischen und englischen Wochenschauen bringt. war Leben in unseren Raeumen, fuehlten unsere Menschen, dass sie im Gemeindehaus ein Heim haben, in dem sie jederzeit willkommen sind. Ich hoffe, dass sich im Laufe des naechsten Geschaeftsjahres derartige Abende so oft wiederholen moegen, dass wir nicht mehr die Tage zaehlen muessen, an denen das Haus ausserhalb der Feiertage voll war. Im Verlauf dieses Jahres werden wir Gelegenheit haben, diese Hoffnungen in die Tat umgesetzt zu sehen. Die Ihnen bekannte “Centra” wird im August dieses Jahres ihren Kongress in unserem Hause abhalten und zu dieser Tagung, die unter dem Motto “Zentraleuropaeisches Judentum in Latein-Amerika 1940-1960” steht, Vertreter verwandter Organisationen aus diesem Kontinent, aus den Vereinigten Staaten, Israel und Europa, einladen. Wir koennen mit Recht erwarten, dass die Referate und Diskussionen dieses Kongresses zu Ereignissen werden, die zu den interessantesten und wichtigsten des Jahres gehoeren duerften. Ich zweifle nicht daran, dass Sie, meine Freunde, nicht nur als Zuhoerer anwesend sein werden, sondern sich an den Debatten beteiligen und unseren Gaesten beweisen, welches Interesse Sie alle an unseren juedischen Problemen haben. SOZIALARBEIT Nur wer taeglich direkten Kontakt mit dem “Cisroco” hat, kann beurteilen, welch hingebungsvolle Arbeit dort geleistet wird, Arbeit, die dem Wohlfahrtsdezernat der juedischen Gemeinde entspricht. Wir haben im Rahmen unserer Moeglichkeiten unsere finanzielle Unterstuetzung dem Cisroco zuteil werden lassen, da wir dies als unsere selbstverstaendliche Pflicht ansehen. Sie wissen, dass Cisroco und Altersheim lebens wichtige Funktionen innerhalb unserer Gemeinschaft erfuellen und es kann nicht genug hervorgehoben werden, in welch hervorragender, hingebungsvoller Art diese Sozialarbeit geleistet wird. Allen ehrenamtlichen Mitarbeitern dieser Institutionen gebuehrt der Dank von uns allen. Bei dieser Gelegenheit moechte ich nicht verfehlen, auf unseren Fond fuer verschaemte Arme hinzuweisen, den wir seit vielen Jahren unterhalten und aus dem wir fuer diejenigen Sorge tragen, die durch schwierige Umstaende in Not geraten sind, jedoch die Hilfe der Wohlfahrtsorganisationen nicht in Anspruch nehmen wollen. Wir versuchen, in allen diesen Faellen zu helfen, ehe man uns ruft, Beistand zu leisten, der nicht den Charakter einer Unterstuetzung tragen soll, sondern Ausdruck juedischer und menschlicher Solidaritaet sein muss und glauben, damit eine der elementarsten Pflichten einer juedischen Gemeinschaft zu erfuellen. Ich bitte Sie, an diesen Fond nicht zu vergessen. S. C. I. — WALD Wie Ihnen bekannt ist, haben wir geglaubt, dass unsere Gemeinde ihr 20-jaehriges Jubilaeum nicht besser begehen koenne, als durch Anpflanzung eines Waldes auf den Namen der S. C. I. in Israel. Zwar hat eine groese Anzahl unserer Mitglieder sich schon in die zu diesem Zweck aufgelegten Buecher eingetragen, in denen auch das Andenken an verstorbene Familienmitglieder geehrt werden kann. Es fehlen aber noch viele Namen. Ich moechte die Gelegenheit nicht voruebergehen lassen, ohne Sie instaendigst zu bitten, falls Sie sich nicht schon an der Pflanzung dieses Waldes beteiligt haben, es baldmoeglichst nachzuholen. Denn es liegt uns sehr viel daran, dass die Namen aller unserer Mitglieder in diesen Buechern erscheinen, die spaeter in Jerusalem in den Raeumen des K. K. L. ausliegen werden. Die Anzahl der Baeume spielt dabei keine Rolle —moegen es 10, 5 oder auch nur ein Baum sein— aber alle wollen wir einen Wald gemeinsam fuer die S. C. I. angelegt haben. Damit bekunden wir die Verbundenheit unserer Gemeinde mit dem Lande Israel. VERWALTUNG * Einige statistische Mitteilungen: Der Mitgliederbestand belaeuft sich auf 1520 Familien- Mitglieder. Es wurden 41 neue Mitglieder aufgenommen. Wir verloren aber leider 49 unserer Mitglieder durch Tod. Es fanden 13 Trauungen und 30 Barmizwoth statt und 31 Geburten wurden im Standesregister verzeichnet . Das Direktorium hielt 32 Sitzungen ab, die Repraesentanz tagte sieben Mal. Bevor ich meinen Bericht schliesse, moechte ich unseren Herren Rabbinern und unserem Kantor, den Damen und Herren der Verwaltung und allen unseren ehrenamtlichen Mitarbeij tern unseren herzlichsten Dank fuer ihr grosses Interesse aussprechen, das sie an der Erledigung der der Gemeinde obliegenden Arbeiten gezeigt haben. In gleicher Weise danke ich allen Kollegen des Direktoriums und der Repraesentanz fuer ihre selbstlose, aufopfernde Mitarbeit. Die umfangreiche Verwal- : tungs- und Kultusarbeit ist mit * ihrer aller Hilfe bewaeltigt worden und dafuer danke ich ihnen. ( Meine Damen und Herren: Ich glaube, Ihnen in grossen Zuegen ein Bild der Arbeit ge- - geben zu haben, die im letzten Geschäftsjahr geleistet worden ist. Wir sind uns dessen be; wusst, dass manches, was wir gern getan haetten, noch nicht zur Ausfuehrung gelangen konnte. Seien Sie ueberzeugt, dass es uns nicht an gutem Willen gefehlt hat, die Aufgaben unserer Gemeinde auf religioesem, kulturellem und nationalem Gebiete zu erfuellen. Seien Sie unsere Richter, aber auch unsere Helfer, denn nur ' mit Ihrer Hilfe, mit Ihren Vori schlaegen und Ihrer Mitarbeit koennen wir das Ziel erreichen, das wir gemeinsam anstreben: Dass unsere S. C. I. der Stolz ihrer Mitglieder, des juedischen Volkes und der Medinath Is- -J rael sei.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.