Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXII (1960)
- Issue
- 6 (Junio, 1960)
- Date
- 1960-03-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/8553624-8557783-9194457--2820-8557823- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
4 BOLETIN INFORMATIVO Marzo 1960 Wir sind wieder in den Tagen, in denen die juedische Welt Purim feiert. Leider ist dieses Fest durch die Naehe zu den Sommerferien in unseren Regionen nicht sehr verbreitet. Dort wo man Purim nach der Tradition begeht, erhaeit die Feier dieses Festes den unter vielen Voelkern ueblichen Charakter des Karnavals zur Zeit des Fruehlings. ÄDer es ist fuer uns Juden cnarakteristisch, dass die Freude und Ausgelassenheit, die Purim begleiten, nicht das Einzige an diesem Feste sind. Ihm voraus gehen der Schabbat Sachor und das Fasten Ester. Der Schabbat, der Purim vorausgeht, hat diesen Namen, Schabbat Sachor — Schabbat des Gedenkens erhalten, weil an ihm im schabbatlichen Morgengottesdienst eine zusaetzliche Thorarolle ausgehoben wird, aus der ein Abschnitt zur Verlesung kommt, der mit den Worten beginnt: “Gedenke dessen, was Amalek Dir getan, auf der Wanderung, als Ihr aus Aegypten gezogen seid”. Amalek war der erste Feind, der Israel nach seinem Auszug aus Aegypten begegnete, als es noch geschwaecht von den Leiden der Sklaverei seines Weges in die versprochene neue Heimat zog. Amalek ist seitdem zurri Prototyp aller Feinde Israels geworden. Amalek war einst ein geschichtlicher Feind, aber in allen die Israel zu vernichte suchten, wurde wieder Amalek gesehen. So auch in Haman, dem' Boesen, der im Mittelpunkt der Ereignisse ‘ist, deren wir an Purim gedenken. Die Ereignisse, die in der Megillat Esther Jahr fuer Jahr zur Verlesung kommen, spiegeln juedisches Leben in der Galuth wieder. In der Galuth gibt es nicht nur Menschen wie Mordechai und Esther, die sich in den Dienst des juedischen Volkes stellen, um es in Stunden der Gefahr zu retten, sondern auch Amalek und Haman, die feige, mit Halbwahrheiten und Luegen Israel zu vernichten suchen und Herrscher wie Achaschwerosch, die gedankenlos und ohne Kenntnis der Probleme das Schicksal von Menschen in IP .U M GENERAL JOSEF AVIDAR Mitte April wird unsere Gemeinschaft Gelegenheit haben, General Josef Avidar kennen zu lernen, eine der hervorragendsten Persoenlichkeiten des Verteidigung.she.eres von Israel. Josef Avidar — Josef Rochel — erhielt seine erste militaerische Ausbildung in seiner Heimtstadt Kremnitz in der Ukraine. 1925 emigrierte seine Familie nach Palaestina und es war nur natuerlich fuer ihn sich sofort nach seiner Ankunft der Haganah zur Verfuegung zu stellen, wo er schnell aufstieg. 1929 wurde er zum Komnjandeur der Altstadt von Jerusalem ernannt Waehrend seiner Taetigkeit in der illegalen Armee verlor er seinen rechten Arm. 1931 hebraisierte er seinen Namen indem er sich Avidar nannte, aus “AVI” Vater von Dana und Rama. 1946 organisierte er den geheimen Aufbau der 11 Siedlungen im oberen Galil. Auf dem Rueckweg von einer solchen Expedition wurde er einmal von einer englischen Streife angehalten die ihn ausfragen wollten. Er gab-den Namen der neuen Siedlung an und erklaerte, dass er sich dort aufgehalten habe um die Wasseranlage in Ordnung zu bringen. Als ihm der Polizeioffizier vorhielt, dass eine derartige Siedlung nicht existiere was er genau wisse da er selbst noch gestern in diesem Gebiet war, anwortete Avidar nur “ich sagte auch nichts von Gestern”. 1945 wurde er Leiter der geheimen Waffenindustrie, 1946 wurde er in die Kommandoleitung der Haganah aufgenommen, 1947 zum Generalquartiermeister ernannt. 1948 endlich, schlug die Stunde. Die illegale Armee ging auf die Strasse der Staat wurde proklamiert und Josef Avidar war einer der ersten Generaele. Haenden halten. Das alles ist Galuth. Gewiss, es hat immer eine Rettung gegeben, Gott sei es gedankt und diese Rettung feiern wir an Purim. Aber Fasten Esther erinnert uns auch daran, dass wir nicht uebermuetig werden duerfen in der neu erworbenen Freiheit. Ja, noch mehr, wir sollen immer Amaleks gedenken, uns erinnern, dass es immer noch Galuth, immer noch Feinde Israels in der Welt gibt. Es sind erst wenige Jahre her, dass wir dem grausamsten Haman aller Zeiten entkommen sind und schon wieder ist es notwendig, vielen zuzurufen: “Gedenke was Amalek Dir getan”. Daran erinnern uns gerade diese Tage, in denen diese Zeilen geschrieben werden und in denen die Weltpresse Nachrichten von einer neuen, antisemitischen Welle veroeffentlicht. Wieder einmal werden viele beunruhigt, die geglaubt haben, dass es schon keine Galuth mehr gibt und danach leben. In der Begeisterung fuer die erneute Befreiung des juedischen Volkes durch seine Medinath Israel waren wir im Begriff zu vergessen, dass Amalek immer noch. lebt und uns immer noch zu treffen sucht. Der Kobriner Rabbi (Moses von Kobrin) pflegte seinen Getreuen anzuordnen, Purim einander Geschenke zu machen und den Armen in Palaestina eine besondere Spende zu machen. Dies ist der beste Weg — so sagte er — um gegen Haman zu kaempfen. Das gilt auch heute noch, wenn auch vielleicht in der, unserer Zeit gemaessen Weise. Wir kaempfen gegen die Hamans unserer Zeit indem wir Medinath Israel helfen und uns gegenseitig — in aller Bescheidenheit — helfen, als Juden zu leben. Feiern wir Purim, freuen wir uns der neugewonnenen Freiheit, aber vergessen wir nicht, dass die Amaleks und Hamans noch leben und mit ihren Luegen Israel zu zerstoeren suchen. Wir besiegen sie, indem wir uns durch Freiheit und Erfolg nicht blenden lassen, sondern in Einheit und Geschlossenheit an einer gesunden juedischen Zukunft unser Gemeinden und der Medinah bauern. Rabbiner Egon Israel Loewenstein. CUESTA leñemos en proyecto realizar, en el curso del presente año, una serie de veladas cinematográficas, conciertos, charlas, reuniones sociales, etc. Como la realización de tales actividades demanda una crecida inversión, tanto de trabajo como de dinero, desearíamos, antes de proceder a estructurar el programa para 1960, conocer las opiniones de nuestros lectores a fin de que las actividades a programarse se ajusten, lo más posible, a los deseos de nuestros socios. Asimismo agradeceríamos que nos indicaran qué días y horarios preferirían para la realización de tales reuniones. Debido a que en varias oportunidades hemos escuchado críticas en el sentido de que no nos esforzaríamos en ofrecer “.. . algo ...” a nuestros socios, necesitamos esta cooperación, la que ojalá se haga realidad cuanto antes, a fin de poder tener un cuadro real de las necesidades y deseos de ellos. CISROCP-ALTERSHEIM praesentieren am Donnerstag, den 7. April, 9.30 Uhr (verlegt vom 12. November v.J.) im Teatro Marconi ABEND DER UEBERRASCHUNGEN. Ein heiteres Cabaret - Programm mit erstklassigen Künstlern Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Umtausch ab 31 März, von 9 Uhr an, bei der Kasse des Teatro Tivoli, Huérfanos 757. E I LADUNG Gemaess Art. 6 der Statuten lade ich die Mitglieder der Liga de Damas Israelitas "Caridad" zu einer ORDENTICHEN GENERALVERSAMMLUNG Fuer Mittwoch, den 30. Maerz I960, Vormittags 11 Uhr in den Versammlungssaal, Portugal 810, ein. TAGESORDNUNG: 1) Verwaltungsbericht 2) Kassenbericht 3) Verschiedenes. Ich bitte um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder. Ich mache die Mitglieder darauf aufmerksam, dass, falls zu der vorstehend festgesetzten Zeit nicht mindestens 20% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein sollten, die Generalversammlung eine Stunde spaeter abgehalten wird und zwar mit der Zahl der alsdann anwesenden Mitglieder. (Art. 24 der Statuten). Santiago, 2. Maerz 1960. Die Praesidentin SELMA LEVY CITACION De acuerdo con el Título VI de los Estatutos, cítase a las socios de la Liga de Damas Israelitas "Caridad", ° la ASAMBLEA GENERAL del presente año, que tendrá lugar el día Miércoles, 30 de Marzo de 1960, a las 11 horas en el Hogar Social de la Sociedad Cultural Israelita "B'ne Jisroel", Av. Portugal 810, de esta ciudad. TABLA: 1) Memoria de Administración 2) Informe de Tesorería 3) Varios. Se ruega asistir al mayor número posible de socios. Hago presente a las socios que el quorum para entrar en sesión es el 20% de las sodas con derecho a voto, y si este quorum no se reuniese a la hora fijada, la Asamblea sesionará una hora más tarde, con el número que asista, en conformidad al Art. 24 de los Estatutos. Santiago, 2 de Marzo de 1960. SELMA LEVY Presidenta