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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1960-03-01 · 6 (Junio, 1960) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXII (1960)
Issue
6 (Junio, 1960)
Date
1960-03-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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REDACCION» S.C. I. B'NE J1SROEL AV. PORTUGAL 610. CASILLA 2487. SANTIAGO«CHILB S O C" I EDA BOLETIN INFORMATIVO MITTEILUNGSBLATT CULTURAL ISRAELITA I SROEL" AÑO XXII — N9 3 SANTIAGO DE CHILE MARZO 1960 Eine Reportage des "B. /."; Von Hans Kaufmann Interview mit dem neuen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Chile, Dr. Hans Strack — Schaerfste Ablehnung der Epoche 1933-45 — “Die Spuren der Vergangenheit werden sich verlieren”. Wiedergutmachung: im Geiste der Hilfsbereitschaft — Die Verbrechen duerfen nicht bagatellisiert werden — Die Achtung vor Recht und Gesetz ist wieder lebendig — “Nie vergessen, aber versuchen, zu ueberwinden”. "Die Einstellung eines Menschen zu den Ereignissen der Jahre 1933-1945 ist fuer uns nach wie vor der Schluessel zum Verstaendnis seiner Haltung zu den Fragen, die uns am meisten bewegen. Waere der Herr Botschafter zu einer diesbezueglichen Stellungnahme bereit?” Im allgemeinen ist es nicht ratsam, mit der Tuer ins Haus zu fallen: in diesem Fall jedoch schien die Ausnahme von der Regel geboten. Es eruebrigt sich, das “warum” zu erlaeutern und ganz gewiss verstand Dr. Strack sowohl die Reserve, die sich der Fragesteller dabei auferlegte, wie die Chance, die sich ihm bei der Beantwortung bot. Er nahm sie mit folgenden Worten wahr: “Die Tatsache, dass ich von der Bundesregierung als Botschafter ins Ausland entsandt wurde, ist an sich schon eine Antwort auf die Frage, wie ich zu den Ereignissen der Jahre 1933 bis 1945 stehe. Die Haltung der Bundesregierung und ihre Auffassung ist allgemein bekannt. Es ist die Haltung der schaerfsten Ablehnung und der moralischen Verdammung dessen, was damals an Entsetzlichem in Deutschland geschehen ist. In dieser Haltung wissen wir Deutsche uns mit allen anstaendig und gerecht denkenden Menschen einig”. Bereits der Beginn des Ge* spraechs gewaehrt mir reichliche Gelegenheit, den Partner zu beobachten, da er sehr bedaechtig spricht und seine Worte behutsam waehlt. Er unterstreicht sie mit ausdrucksvollen Handbewegungen und auch ein besonders lebhaftes Augenpaar traegt dazu bei, seine Worte kraftvoll zu beleben. Die naechste Frage galt dem Wied ergutmachungskomplex, dessen Bearbeitung im Konsulat der Bundesrepublik weitgehend von den Massregeln abhaengt, die der neue Chef der Botschaft diesbezueglich verfuegt. Sie lautete: “Die Botschaft der Bundesrepublik erfuellt eine wichtige Funktion in der Durchfuehrung der individuellen Wiedergutmachungs¬ und Rueckerstattungsansprueche der Mitglieder unserer Gemeinde. Man darf auch hinzufuegen, dass sie dies bisher in einer sehr anerkennenswerten Art und Weise getan hat. Welcher Art werden die Instruktionen des Herrn Botschafter fuer die verantwortlichen Sachbearbeiter sein?” . Die Antwort kam nicht nur ohne jedes Zoegern, sondern freudig: “Die Anerkennung, die die deutsche Botschaft wegen ihrer Arbeit in Wiedergutmachungs— und Rueckerstattungssachen bei den Wiedergutmachungsberechtigten gefunden hat, ist sehr erfreulich. Ich habe bei meinem Kommen den Mitarbeitern ,die sich dieser Aufgabe widnjen, die Instruktion gegeben, auch in Zukunft im gleichen Geiste der Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft fuer jeden recht— und schutzsuchenden Antragsteller taetig zu sein, wie schon bisher”. Wir sitzen einander schraeg gegenueber,_ an einem kleinen Teetisch im* “Living” der Botschaft. Die Bereitschaft des Botschafters, mir den Wortlaut seiner Antworten wenn noetig, zu bestaetigen, erlaubt es mir, meine Aufmerksamkeit etwas zu teilen. Dabei faellt mir auf, wie sehr ein solcher Raum (Fortsetzung Seite 6) EINLADUNG Hiermit lade ich die Mitglieder der SOCIEDAD CULTURAL ISRAE- LITA "B'NE jlSROEL" gemaess Artikel 22 der Satzungen zur ORDENTLICHEN GENERALVERSAMMLUNG fuer Sonntag, den 24. April 1960, vorm. 9 Uhr in das Gemeindehaus, Avda. Portugal 810, ergebenst ein. Falls zu der vorstehend festgesetzten Zeit nicht mindestens 20% der Mitglieder anwesend sein sollten, wird die Generalversammlung eine Stunde spaeter, also um 10 Uhr abgehalten und zwar mit der Zahl der alsdann anwesenden Mitglieder (Art. 24 der Satzungen). Zutritt zur Generalversammlung haben nur Mitglieder und deren im Fragebogen aufgefuehrte Familienmitglieder, letztere ohne Stimmrecht. CITACION De acuerdo con el artículo 22 de los Estatutos, cito a los socios de la SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA "B'NE JlSROEL" a la JUNTA GENERAL ORDINARIA que tendrá lugar en su Hogar Social, Portugal 810, el día Domingo 24 de Abril de 1960, a las 9 horas A.M. El quorum para sesionar es el 20% de los socios y si este quorum no se reuniera a la hora fijada, la Asamblea sesionará una hora más tarde (10 horas) con el número de socios que asista (Art. 24 de los Estatutos). Pueden asistir sólo los socios y los familiares de éstos, indicados en los cuestionarios, los últimos sin derecho a voto. TAGESORDNUNG 1. —Verlesung und Annahme des Protokolls der letzten Generalversammlung. 2. —Rechenschaftsbericht des Praesidenten. 3. —Kassenbericht des Schatzmeisters. 4. —Antrag auf Erhoehung der monaflichen Mitgliedsbeitraege. 5. —Anfraege und Verschiedenes. Der Finanzbericht uueber das Geschaeftsjahr 1959 liegt vom 17. April 1960 ab im Gemeindesekretariat zur Einsicht fuer die Mitglieder aus. Antraege bitte ich bis spaetestens 17. April schriftlich (Casilla 2487 oder Sekretariat) einzureichen. Ferner bitte ich von Fragen ueber Einzelheiten der Geschaeftsfuehrung, die in der Generalversammlung gestellt werden sollen, bis spaetestens 17. April dem Gemeindesekretariat Kenntnis zu geben, damit rechtzeitig vorher aus den Akten die erforderlichen Unterlagen entnommen und Auskuenfte in der Versammlung ohne Verzoegerung erteilt werden koennen. TABLA 1. —Lectura y aprobación del Acta de la última Asamblea General. 2. —Memoria del Presidente. 3. —Informe del Tesorero sobre el Estado de Caja. 4. —Aumento de las cuotas Societarias. 5. —Mociones y varios. El Estado de Caja referente al año 1959, estará a disposición de los señores Socios en la Secretaría, Portugal 810, desde el 17 de Abril del año en curso. Ruego remitir mociones para la Asamblea por escrito, para que lleguen a más tardar el 17 de Abril. Las preguntas sobre el giro de la Sociedad que se desean hacer en la Junta General, deben comunicarse a la Secretaría de la Sociedad a más tardar el 8 de Abril, para que se pueda disponer en la Asamblea misma de los documentos necesarios para dar informes rápidos y completos. Santiago, 1. Maerz 1960. SIEGFRIED LANDAU Praesident Santiago, l9 de Marzo de 1960. SIEGFRIED LANDAU Presidente

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