Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXII (1960)
- Issue
- 2 (Febrero, 1960)
- Date
- 1960-02-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Febrero 1960 BOLETIN INFORMATIVO 5 EXPEDITION INS INNERE von Herbert Freeden »¿{g*® ec u «ftMirt IA0IU.A •** SERVICIO RELIGIOSO (Desde el l9 de febrero al I9 de marzo) Los viernes en la noche, a las 19 horas. Los sábados en la mañana, a las 9 horas. Sábado 13, Beschallach (Comienzo de la Primavera). Sábado 27, Mischpatim - Schekalim y se anuncia Rosch Chodesch. Domingo 28, 1er. día Rosch Chodesch. Adar. Lunes 29, 29 día Rosch Chodesch. JAHRZEITEN, deben avisarse oportunamente al Sr José Tichauer, fono 55641 o por carta a Casilla 984, Valparaíso. Nuestro Registro Civil comunica: CUMPLEAÑOS: El señor Marcos Singer cumplió 70 años y nuestros mejores deseos lo acompañan. BAR MITZVAH: Fernando Kaufmann, hijo del Sr. Erico Kaufmann y señora Sitta S. de Kaufmann, festejó su Bar Mitzvah el 6 de febrero. NACIMIENTO: El 3 de enero ppdo. nació ERNESTO ISIDO¬ RO, hijo del señor Julio Hes y Sra. Anny N. de Hes. ¡Nuestras más sinceras felicitaciones! FALLECIMIENTO: El 21 de Dic. ppdo. falleció trágicamente nuestro socio, señor Theodor Seidemann y expresamos nuestro más sentido pésame a la familia. El 8 de enero falleció doña Kaethe Sternberg. Nuestra condolencia y pesar a la familia. Cambio de domicilio: El señor Leo van Geldern se trasladó a La Cisterna. COMISION DE CULTO: Presidente: señor José Tichauer. Colaboradores: Sres. Adolfo Spiegel, Jorge Lange y Ernesto Hellmann. COMUNICACION: Se ruega a los señores socios devolver el formulario enviado, para poder rectificar las direcciones, pues hay quejas de que no llega oportunamente la correspondencia. EL DIRECTORIO ZAHLEN, DIE ZAEHLEN... Kurz bevor die neue Henriette Szoldstrasse zu dem im Bau befindlichen “M e d i c a 1 Center” der Hadassah bei Jerusalem fuehrt, zweigt ein schmaler, holpriger Weg nach Ora ab, einem Moschav von Neueinwanderern. Vor noch nicht langer Zeit fanden Spaziergaenger, dass dort die Welt sozusagen zu Ende ist — auf der anderen Seite des Moschavs lag ein Bergland, unberuehrt in seiner Grandiositaet, aber weder Pfad noch Strasse fuehrten dorthin und irgendwo hinter den Bergen lief die jordanische Grenze entlang. Heute nimmt eine neue Welt von Ora ihren Anfang. Eines Tages kam Simcha Soloweitchik, der fuer die Landentwicklungsarbeiten des Keren Kayemeth im Zentrum und Sueden Israels verantwortlich ist, mit seinem Stationwagen und machte den Eindruck eines Zauberers, der dabei ist, ein Kaninchen aus dem Aermel zu schuetteln. Wir fuhren auf die Richtung der Hadassah zu und in der Tat schuettelte er etwas viel Groesseres sozusagen aus dem Aermel; eine Strasse. Als wir nach Ora abbogen, dehnte sich ploetzlich statt der Bergwaende jenseits des Dorfes eine neue Chaussee vor uns aus. “Expedition ins Innere?” fragte ich. “Ja, in ein Stueck unentdecktes Israel”, erwiderte er. Um ein Land zu erschliessen, braucht man einen Schluessel; eine Strasse ist solch ein Schluessel. Was eben noch in der Weite lag, ist nahegerueckt, was unzugaenglich war, hat sich aufgetan — Neuland ist gewonnen. Das Auto sauste die Strasse entlang, die noch nicht asphaltiert ist, aber deren Unterbau so stark und fest ist, dass auf ihn bereits heute nicht nur Tender und Stationwagen, sondern auch Autobusse fahren koennten. Mein Begleiter war mit Recht stolz auf ein Werk, das seinesgleichen nicht in unserem Lande hat; 10 km. lang wurde die Strasse buchstaeblich aus Berg und Felsen geschlagen — in einer Breite von ca 16 m — und nach ihrer Asphaltierung duerf te sie zu einer Chausse von “Grad 1” werden. Maschinen modernster Konstruktion zusammen mit dem “know how” unserer Ingenieure haben dieses Werk zustande gebracht. Diese Strasse fuehrt suedlich vom Dorf Aminadav nach Beth Guvrin und durch den oestlichen Teil des neuen Entwicklungsgebietes von Adullam. “Vorlaeufig” setzte Herr Soloweitchik hinzu und erklaerte, dass dies nur die erste Etappe des Baues ist; die zweite Etappe wartet nur noch auf das Budget — die Fortsetzung der Strasse ueber Adorajim nach Beerscheba, die die Entfernung von Jerusalem, nach der Hauptstadt des Negevs auf 80 km verkuerzen wird, eine Ersparnis von 330 km gegenueber heute. Man muss kein Fachmann sein, um feststellen zu koennen, was diese Strasse siedlungsmaessig und landwirtschaftlich bedeutet und welches neue Potential sie in dieser Gegend geschaffen hat. Tausende von Dunam von Land, die bisher im wahrsten Sinne des Wortes unzugaenglich waren, koennen nunmehr der Nutzung zugefuehrt werden, entweder durch Entsteinung und andere Urbarmachungsarbeiten fuer landwirtschaftliche Zwecke, oder soweit die Beschaffenheit des Bodens das ausschliesst, fuer Bewaldung. Hier wird auch ein neues grosses Waldgebiet entstehen, der Freiheitswald der amerikanischen Judenheit, der sich ueber 2.000 Dunam erstreck - ken wird und in dem fuenfzig Staaten, jeder mit einem eigenen Wald, vertreten sein werden. Im Zentrum des Waldes, der auf die Gesamtzahl von zwei Millionen Baeumen gebracht werden soll, wird eine Kolonnade von 50 Saeulen in Form eines Quadrates errichtet werden, jede Saeule fuer einen amerikanischen Staat, der an der Pflanzung des Waldes Anteil hat. An den Seiten werden zwei 15 Meter hohe Tuerme errichtet werden, von denen die Besucher die herrliche Landschaft weit ueber die Kuestenebene bis zum Meere uebersehen koennen. Es ist geplant, zwei Doerfer zu gruenden, deren Bewohner die Pflanzung und Pflege des Waldes uebernehmen, seine Produkte nutzen und ausserdem neugewonnenen Boden unter den Pflug bringen sollen. Dieses Gebiet, das die Strasse “entdeckt” hat, hat viele historische Assoziationen. Hier lag das alte Bittir, eine juedische Stadt aus der Zeit des Zweiten Tempels, die nach ialmudischen Berichten zehntausende von Einwohnern mit zahlreichen Synagogen und Jeschiwoth zaehlte und dank der grossen Wasservorkommen in der Nachbarschaft ein intensives landwirtschaftliches Am Ende nicht nur des jüdischen, sondern auch des bürgerlichen Jahres wird in vielen Aemtern, Organisationen und Institutionen eine Art Inventur gemacht, die sich in Zahlen ausdrückt. An der Spitze steht natürlich das Statistische Jahrbuch der Regierung. Danach leben von über 12 Millionen Juden in der Welt, 1.763.000, d. h. über 14% in Israel. Die Bevölkerungsdichte im Lande wächst weiter und hat 100.4 Einwohner per Quadratkilometer erreicht, gegenüber 41.3 im November 1948. Der Landesteil mit der grössten Bevölkerungsdichte ist Tel Aviv mit 3:775 Menschen pro Quadratkilometer, gegenüber 10.5 per Quadratkilometer im Süden des Landes. Von einer Gesamtbevölkerung von 2.031.672 leben 1.544.. 183 in Städten und 487.489 auf dem Lande; die Gesamtzahl der Städte und Dörfer in Israel beträgt 910. Die Geburtenziffer unter der ¡jüdischen Bevölkerung entwickelte sich rückgängig und ist von 32 per- 1000 im Jahre 1951 auf 24 per 1000 gefallen. Bei einer genaueren Analyse dieses Vorgangs ergibt sich, dass die Geburtenziffer unter den orientalischen Landsmannschaften weiter gestiegen, die unter den Aschkenasim dagegen so stark gefallen ist, dass sie die Gesamtzahl beeinflusste. Einen interessanten Ueberblick auf den Lebensstandard gibt eine Untersuchung über den Gebrauch von Elektrizität im Hause und über Transportmittel. Danach hatten 81.6% der befragten Familien Radio, Hinterland hatte. Die Stadt bestand noch 70 Jahre nach der Zerstoerung des Tempels, bis ihre Einwohner unter der Fuehrerschaft von Bar Kochba sich gegen die roemische Herr“ Schaft auf lehnten. Ihr Kampf hatte schon ein Jahr gewaehrt, als ein Verraeter die Geheimnisse ihrer Verteidigung preisgab und die Stadt fiel. Reste ihrer Mauern und Gebaeude sowie hebraeische und lateinische Inschriften zeugen noch heute von ihrer Groesse. Einmal hielt der Wagen; am Wegrand lag eine Hoehle mit sechs Graebern aus jener Periode . Die neue Strasse verlaeuft in einer Entfernung von manchmal nur wenigen Kilometern entlang der jordanischen Grenze. Bis vor kurzem war das Gebiet praktisch “Niemandsland” gewesen, wenn auch politisch zum Staatsgebiet Israel gehoerend. Das Gelaende war ein Tummelplatz von Maraudern und Infiltranten und auch arabische Hirten trieben ihre Herden hierher, weil es von israelischer Seite her so gut wie verschlossen war. Die Grenzpolizei konnte, wenn ueberhaupt, nur mit Hilfe von Maultieren eine sehr lueckenhafte Kontrolle ausueben. Jetzt hat sich hier die Sicherheitslage mit einem Schlag geaendert und es ist nur zu verstehen, dass General Chajim Laskow, als er mit hohen Offizieren seines Stabes von Joseph Weitz, dem Land-Chef des Keren Kayemeth ueber die neue Strasse gefuehrt wurde, seine Genugtuung dem. KKL gegenueber fuer dieses Werk aus drueckte. 38..7% elektrische Wassersieder, 36.6% elektrische Kühlschränke, 11% Waschmaschinen 12,6% elektrische Plattenspieler und 12.2% elektrische Oefen. Was Transportmittel anbelangt, so hatten 20% der Familien Fahrräder, 2,3% Motorräder und 2.2% Autos. Ein Sonderbericht beschäftigt sich mit industriellen Arbeiten). Zu Beginn des Jahres 1959 waren 143.500 Israelis in der Industrie tätig, verglichen mit 72.800 im Jahre 1948. Die Textilmanufaktur hat von allen Industriezweigen das grösste Arbeitsheer aufzuweisen: 35.500; wobei der Anteil der Betriebe, die über 50 Arbeiter beschäftigen, in den letzten sechs Jahren von 24% auf 34% gestiegen ist. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass in den ersten Jahren nach der Staatsgründung der prozentuelle Anstieg der Bevölkerung grösser war als der der Industriearbeiter, während seit dem Jahre 1952 die Tendenz gerade entgegengesetzt ist. Aus einem Report aller Institutionen, die mit Landwirtschaft zu tun haben und der den Vereinigten Nationen überreicht wurde, geht hervor, dass im Laufe der nächsten zehn Jahre 1.100 Millionen Israel Pfund in die Landwirtschaft investierf werden müssen, um zusätzlichen 25.000 Menschen Arbeit zu geben. Davon werden IL 420 Millionen für die Konsolidierung bestehenden Siedlungen benötigt, IL 110 Millionen für die Errichtung neuer, IL 350 Millionen für die Erschliessung von Wasservorkommen, IL 100 Millionen für die Entwicklung von Forst- und Fischwirtschaft, ' IL 80 Millionen für den Ausbau des Transportes und der Kühlhäuser und IL 40 Millionen, um 250.000 Dunam Brachland urbar zu machen. Nach diesen zehn Jahren, so hofft man wird Israel im wesentlichen autark sein, doch wird der Import gewisser landwirtschaftlicher Produkte unumgänglich bleiben. Dieser Import dürfte ca 130 Millionen Dollar kosten, würde jedoch durch den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Höhe von 115 Millionen Dollar praktisch gedeckt sein. Die Zahl der Menschen in der Landwirtschaft betraegt gegenwaertig 75.000; 1 Millionen GRUPPE HENRIETA SZOLD Donnerstag, 17.3.60. nachm. 5 Uhr. GRUPPE GOLDA M El R Montag, 14.3.60. abends 9 Uhr. GRUPPE HANNAH MAISEL Dienstag, 15.3.60. nachm. 5 Uhr. GRUPPE VERA WEIZMANN Dienstag, 15.3.60. nachm. 5 Uhr. GRUPPE AHAWAH Mittwoch, 16.3.60. nachm. 5 Uhr. GRUPPE HANNA STEINER Montag, 21.3.60. nachm. 5 Uhr. Dunam sind angebaut, davon 1.250.000 Dunam unter Bewässerung. In den letzten drei Jahren sind 10% der Einwanderer in bestehenden Moschavim und Kibbuzim aufgenommen und 46% in Entwicklungsgebieten und Grenzregionen angesiedelt worden. Aus einem Bericht an die kürzlich im Lande weilende Studiengruppe des United Jewish Appeal geht jedoch hervor, dass sich unter den Einwanderern seit der Staatsgründung 132.000 soziale Fälle befunden haben, was natürlich einen Menschenmangel an chaluzischen Elementen für viele Siedlungsprojekte nach sich-zog. HERBERT FREEDEN. Was hat sich waehrend unserer Ferien in der Welt ereignet? Frau Clara Weintraub. Juden in China und Japan. Frau Rosa Steinsapir. Allerlei Neues, dass uns interessiert. Frau Grete Fleischmann. Meine Reiseerlebnisse. Frau Susi de Jong. Purim nach mittag. Wir beginnen mit frischer Kraft. W. I. Z. 0. PROGRAMM