Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXI (1959)
- Issue
- 9 (Septiembre, 1959)
- Date
- 1959-09-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Septiembre 1959 BOLETIN INFORMATIVO 11 GUTER START DER ISRAEL - ANLEIHE 300 Millionen Dollar fuer Investitionen Die seit Anfang Juni auch in ■der Bundesrepublik durch die Deutsche Bank AG zum Verkauf angebotene Entwicklungsanleihe des Staates Israel über 300 Millionen Dollar hat einen zufriedenstellenden Start gehabt. Wie der Sonderbeauftragte des israelischen Finanzministeriums, Dov Eschkol, in Koeln mitteilte, haben westdeutsche Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen bereits insgesamt einen Betrag von 735.000 Mark (175.000 Dollar) gezeichnet. Dieses erfreuliche Ergebnis ist nach Auffassung von Eschkol ein Beweis für das in die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Israels gesetzte Vertrauen. Im Hinblick auf die künftigen Aussenhanldelsbeziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik seien die Anfangserfolge der Israel-Staatsanleihe besonders zu begrüssen, sagte Eschkol weiter. Ausserhalb des Luxemburger Abkommens werde Israel in den naechsten fünf bis sechs Jahren Ersatzteile und Ergaenzungsanlagen sowie Rohstoffe im Werte von jaehrlich 100 bis 120 Millionen Mark aus der Bundesrepublik beziehen. Wegen der angespannten Devisenlage des Landes sei deshalb der Erfolg der Anleihe besonders wichtig, zumal die Exporte Israels in die Bundesrepublik im gleichen Zeitraum voraussichtlich nur einen Wert von 60 bis 80 Millionen Mark erreichen werden. Durch die Zeichnung der Anleihe koenne der Aussenhandel zwischen beiden Laendern indirekt gefoerdert werden. Der israelische Staat hat seit 1951 bereits zwei grosse Anleihen in einer Hoehe von insgesamt 365 Millionen Dollar in 28 Laendern untergebracht. Die jüngste Anleihe des Staates Israel soll 300 Millionen Dollar erbringen. Sie ist ebenso wie die beiden vorhergegangenen in zwei Arten unterteilt. Die sogenannten Coupon-Bons haben eine Laufzeit von 15 Jahren und werden mit vier Prozent jaehrlich verzinst. Die Stückelung reicht von 500 bis 100.000 Dollar. Die zweite Gruppe bilden die über 100 bis 10.000 Dollar laufenden sogenannten Spar-Bonds, die eine zehnjaehrige Laufzeit vom Tage des Erwerbs an haben. Am Faelligkeitstermin werden sie zu 150 Prozent zurückgezahlt. Es findet also bei dieser Gruppe im Gegensatz zu der ersten kein halbjaehriger Zinsendienst satt. Die bisher faellig gewordenen Anteile in Hoehe von 40 Millionen Dollar wurden ordnungsgemaess zurueckgezahlt. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Israels-Bonds werden laufend dem staatlichen Entwicklungsfonds zugeführt. (CANFIT). BULGARIEN VERHANDLUNGSBEREIT lieber Entschaedigung an El - AI - Opfer Die israelische Regierung wird die direkten Verhandlungen über die Entschädigung für den Abschuss des EL Al-Flugzeuges im Jahre 1955, welcher den Tod von 58 Flugpassagieren, zu meist Israelis, zur Folge hatte, mit Bulgarien wieder aufnehmen. auch jetzt nicht den Anspruchsberechtigten empfehlen wird, sich an die bulgarischen Gerichte zu wenden, sondern vielmehr versuchen wird, in Sofia auf diplomatischem Wege eine Globalentschädigung zu erlangen. (CANFIT). Bestellungen aus der Türkei Die Jerusalemer Bleistiftfabrik und die “Onija” - Fabrik für Kohlepapier haben Aufträge in Höhe von 25.000 Dollar aus der Türkei erhalten. Die Bestellung auf Bleistifte wurde trotz scharfen Konkurrenz ostdeutscher und tschechischer Fabriken, gegeben, da die Israel-Ware besser und billiger sei, erklärte Dr. Raphaeli, der Inhaber der Jerusalemer Bleistiftfabrik. Auch das Kohlepapier war billiger als andere angebotenen Marken. (CANFIT) . Fabrik für Schmieroele Ein Abkommen mit der bedeutenden amerikanischen Gesellschaft “Klug” konnte zum Abschluss gebracht werden, wonach diese die schon lange geplante Fabrik für Schmieröle hier errichten und auch betreiben wird. Das Werk wird in der Haifabucht, nicht weit von der Oel-Raffinerie mit einem Kapital von 10 Millionen Dollar errichtet werden. (CANFIT). "Nordau-Plaza" Verkauft Eine amerikanische Gruppe hat das “Nordau Plaza - Hotel” erworben. Der Kaufpreis in Höhe v. IL 16 Mill. deckt den Preis, den die Regierung den Vorbesitzern zahlte. Die Hälfte des Preises, wurde von der amerikanischen Gruppe bereits erlegt. Für den Ausbau des Hotels ist ein Betrag von 3 Millionen Dollar vorgesehen und man hofft das Hotel im Herbst 1960 eröffnen zu können. (CANFIT.) Holländische Gesellschaft beteiligt sich an Israel. Werft Vor dem Internationalen Gerichtshof erklärte der bulgarische Vertreter, Israel hätte bisher nicht alle Gelegenheiten genützt und nicht versucht, die bulgarischen Gerichte anzurufen, die über die Entschädigungsforderungen entscheiden sollen. Es scheint allerdings, dass die israelische Regierung In Haifa wurde von der hollaendischen Firma Scheie der Vorvertrag für ihre Beteiligung an der Haifaer Schiffswerft unterzeichnet. Der Bau der Werft, in die insgesamt IL 40 Millionen investiert werden sollen, einschliesslich der Regierungsbeteiligung wird in drei Baustufen erfolgen. Die erste Baustufe soll bis 1962 beendigt sein und IL. 20 Millionen beanspruchen. (CANFIT). WARENHAEUSER SUCHEN ISRAELISCHE LEBENSMITTEL Neben den israelischen Ausstellungen auf Messen im Ausland, organisiert die israelische Messegesellschaft auch in ihren Beroräumen Ausstellungen israelischer Waren, für Einkäufer aus der Ausland. Für die Vertreter zweier grosser Warenhäuser, in Ländern, die für Israels Export von gröster Bedeutung sind, wird in Kürze eine solche Ausstellung, in der Lebensmittelbranche, veranstaltet werden. Der “allgemeine Konsumverein Beider Basel”, sucht Waren für eine Verkaufsausstellung, “Guten Appetit bei fremden Völkern”, während der in jedem der 70 dem Verein angeschlossenen Läden Lebensein solcher Laden gewidmet werden soll. BLOOMINGDALE’S eines der grössten Warenhäuser New York, wünscht seine Lebensmittelabteilung zu bereichern. Beide Firmen beliefern anspruchsvolle Märkte. Die Schweiz durch das hohe Niveau der Eigenproduktion verwöhnt, steht neuen Importen im allgemeinen konservativ gegenüber. Amerika ist der grösste Käufermarkt der Welt, und fordert einen Höchststandard in Qualität und Packung, Anpassung an den amerikanischen Geschmack, zugleich Neuheit — die der Amerikaner immer in Importwaren sucht — und konkurrenzfähige Preise. (CANFIT). Knesset nimmt Gesetz über Unterricht der Judentumskunde an Die Knesset bestaetigte die Richtlinien, die vom Unterrichtsministerium über die Unterweisung in Judentumskunde erlassen worden sind. Vorhergehend hatte Unterrichtsminister S a 1 m a n Aran sich mit den Debattenrednen auseinandergesetzt und erklaert, es handle sich nicht um einen Unterrichtsfach der Judentumskunde, sondern um eine Erziehungsrichtlinie, welche die Berücksichtigung der Vergangenheit und der jüdischen Tradition in den Schulen fordert, um die Einheit des Jischuw mit der Judenheit der Welt den Schuelern naeherzubringen. (CANFIT). Imsrandhaltungstrupp der Eisenbahn bei der Arbeit. j&gCjegl« ,vw ■■ ■ ■"v; \ RESTAURANT “BELLEVUE" HUERFANOS 886 - 12 PISO (altos del AstorJ ■ TEL. 392034 stellt der Colectividad sein Lokal fuer FESTLICHKEITEN JEDER ART zur Verfuegung mit ungarischer und internationaler Musik FMAHL SIENKEWICZ Violine KRONEWSKI Piano SUPER - MENUS $ Europaeische 950.- incl. Steuer Spezialgerichte