Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXI (1959)
- Issue
- 5 (Mayo, 1959)
- Date
- 1959-05-01
- Page
- Seite 31 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Mayo 1959 31 BOLETIN INFORMATIVO ENDSTATION DER PIPELINE HAIFA - TEL-AVIV EINGEWEIHT In Tel-Aviv konnte die Endstation der Pipeline von Haifa nach Tel-Aviv in Anwesenheit von Finanzminister Levi Eschkol eroeffnet werden. Die Station hat eine Kapazitaet von 30.000 Tonnen u. verbindet Tel-Aviv durch eine 84 Kilometer lange Leitung mit der Haifa-Raffinerie. Die Kosten der Errichtung der Leitung und Anlagen beliefen sich auf IL 4V4 Millionen und sie kann im Jahre 600.000 Tonnen Treibstoff bewaeltigen Zwei Drittel davon sind für Tel-Aviv selbst bestimmt, waehrend ein Drittel weiter in den Süden transportiert wird. Tahal unter Leitung Von Dr. Wiener hatte die Plaene ausgearbeitet, waehrend die Arbeiten von Mekoroth durchgeführt wurden. Finanzminister Levi Eschkol wusste die technischen Errungenschaften zu würdigen. Die Station ist mit sechs Riesentanks ausgestattet u. durch die Rohrleitung wird Benzin, Petroleum und andere schwere Oele geleitet. CANFIT. BOHRUNG BEI ZOHAR - ZWEI ERFOLGREICH Die Naphta-Gesellschaft meldet, dass bei “Zohar”-II Gas in solchen Quantitaeten und Qualitaet erbohrt wurde, die dessen wirtschaftliche Ausnützung ermoeglicht. Das Gas in Zohar II im Negew wurde in einer Tiefe von 1.950 Meter erbohrt und es sind auch Spuren von Erdoelvorkommen dort vorhanden. Zwei Kilometer entfernt im oestlichen Negew liegt Zohar I, wo bereits jetzt pro Tag 500.000 bis 700.000 Kubikfuss Gas produziert wird, das 98 Proz. reines Methon- Gas darstellt. Die “Negev Erdoel Gesellschaft” wandte sich an die Neft- Gesellschaft mit dem Vorschlag, sich bei der Ausbeutung der Erdgase in Rosch-Sohar zu beteiligen. CANFIT. ISRAEL BESTELLT WAREN FÜR 20 MILL. DOLLAR IN FRANKREICH Israel hat in den letzten Monaten in Frankreich verschiedene Waren im Werte von 20 Millionen Dollar bestellt, darunter 5 Schiffe, Transportflugzeuge, H e 1 i k o pter und Eisenbahnausrüstung. . . Die Bestellungen erfolgten im Rahmen des 30 Millionen Dollar- Kredites, den Frankreich Israel einraeumte. Eine franzoesische Versicherungsfirma erklaerte sich bereit 30% der israelischen Handelsflotte zu versichern, zusaetzlich zu den bereits versicherten 20% u. beabsichtigt in israelischen Betrieben Betraege zu investieren, die das Vierfache der Versicherungspraemie übertreffen. CANFIT. Boac Fliegt nach Israel Die BOAC, die grosse englische Luftfahrgesellschaft, die vor vier Jahren unter dem Boykottdruck der Araber die Fluege London - Ludd eingestellt hatte, beabsichtigt diese Linie wieder mit Passagierflugzeugen zu befliegen Es sind Fluege sechsmal in der Woche in beiden Richtungen vorgesehen. ZUR LAGE DER JUDEN Fertilizers will schnellere Entwicklung. DER SOWJETUNION Verweigerung der Ausreise nach Israel. In der "Prawda” wurde eine Erklaerung der “Tass” veroeffentlicht, die sich auf die Berichte aegyptischer und libanesischer Zeitungen sowie der amerikanischen Nachrichtenagentur “Associated Press” bezieht, wonach der Kreml demnaechst die Auswanderung von Juden aus der Sowjeunion nach Israel zulassen werde. Diese Gerüchte sowie auch die Nachricht, dass die Sowjetregiegrung die Teilnahme einer Delegation russischer Juden am naechsten Jüdischen Weltkongress gestatten werde, werden von “Tass” kategorisch dementiert. Den Beobachtern der Judenpolitik Chruschtschews kommt diese Verlautbarung aus dem Kreml nicht überraschend. Obwohl der Nachfolger Stalins von einer Verfolgung der jüdischen Bevoelkerung abgesehen hat, hat er doch nichts unternommen, um den Juden Gleichberechtigung zu verschaffen. Der postumen symbolischen Rehabilitierung der von Stalins Schergen ermordeten prominenten jüdischen Schrifsteller und Literaturkritiker sind keine praktischen Schritte zur Wiederherstellung der zerstoerten jüdischen Kultur institute, Theater und Zeitungen gefolgt. Die stille “Saeuberung” der staatlichen und diplomatischen Dienste von Juden geht weiter. In der Sowjetnre*se tauchen immer wieder rassische und diffamierende Aeusserungen auf, die von der latenten antisemitischen Tendez der amtlichen Politik zeugen und zugleich dem Werben um die Gunst der Araber dienen. In verschiedenen amtlichen Publikationen wird offen der Gedanke geaeussert, der Staat Israel habe keine Existenzberechtigung und sei ein imperialistisches künstliches Gebilde, das verschwinden müsse. oi|mann REBECA MATTE 65 TELEF. 83446 construcciones arquitectura interior instalaciones comerciales proyectos de muebles Die Fertilizers - Fabrik beschloss auf einer ausserordentlichen Direktionssitzung die bisherigen Ausbauplaene in beschleunigtem Tempo durchzufuehren, um moeglichst viele neue Arbeitsplaetze zur Einordnung der neuen Alija zur Verlegung stellen zu koennen. Gast-Inszenierungen Der bekannte jüdische Regisseur Imo Moszkowitz erhielt eine ehrenvolle Einladung zu Gastinszenierungen bei der Habima in Tel-Aviv. Import-Export Von der Firma Charsa-Ceramics wurden sanitaere keramische Waren im Werte von 160.000 Dollar nach der Türkei exportiert. — Das Hendelsabkommen mit Norwegen wurde um ein weiteres Jahr verlaengert; im letzten Vertragsjahr betrug der Import aus Norwegen 3,4 Millionen Dollar und unser Export dorthin ca. 3 Millionen Dollar. Ertragssteigerung der Landwirtschaft Die landwirtschaftliche Produktion im Jahre 1958 ist gegenüber dem Vorjahre um etwa 16% gestiegen; die Steigerung entfaellt insbesondere auf die Vieh- und Geflügel-Wirtschaft sowie auf Gemüse. Die Produktion betrug 673 Millionen IL gegenüber 580 Millionen IL im Jahre 1957. Yussi Stern IM HAFEN VON HAIFA DRITTES SCHIFF AUF LINIE EILAT-AFRIKA EINGESETZT Die Leittung der Reederei ZIM hat beschlossen, den Einsatz von Frachtern auf der Route Eilat - Südafrika erheblich zu erweitern. Als erster Schritt wird der neue Frachter “Caesarea”, der vor einigen Wochen in Deutschland übernommen wurde, auf der Route eingestellt. Heute befaehrt die Linie nach Südafrika und Ostafrika der israelische Frachter “Atlit”, abgesehen von einigen auslaendischen Lastschiffen, die von ZIM gechartert wurden. Die “Caeserea” ist 2.600 To. gross. Mit dem Einsatz von zwei Israel-Frachtern auf dieser Route beabsichtigt die Gesellschaft unter andrem auch die Zahl der angelaufenen Haefen zu vergroessern. CANFIT. FABRIK FÜR CARBID IN PETACH TIKWA EROEFFNET In Anwesenheit vieler Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fand in Petach-Tikwa die feierliche Eröffnung einer neuen chemischen Fabrik statt, die mit Maschinen neuester Konstruktion, teils aus der Schweiz und teils aus Deutschland stammend, ausgeruestet ist und täglich 30 Tonnen von Kalziumkarbyd erzeugen wird. Die Fabrik, wird in der ersten Zeit 35 Arbeiter beschaeftigen. In die Fabrik wurden anderthalb Millionen Pfund investiert, die zum Teil aus Reparationszahlungen stammen. m Em neues Glied in der Kette der Siedlungen.