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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1959-04-01 · 4 (Abril, 1959) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXI (1959)
Issue
4 (Abril, 1959)
Date
1959-04-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Abril 1959 BOLETIN INFORMATIVO 3 f Maerz Adar Aus den Protokollen des Repraesentanten - Kollegiums Sonnabend 21 11 Montag 23 13 Dienstag 24 14 Mittwoch 25 15 Sonnabend 28 18 Sonnabend April 4 25 Donnerstag 9 Nissan 1 Sonnabend 11 3 Sonnabend 18 10 Mittwoch 22 14 Donnerstag 23 15 Freitag 24 16 Sonnabend 25 17 4/4. Mincha 18,30 Ausgang 19,05 Wajikra 3. Buch Moses 1.1,- 5.26. Schabbat Sachor 5. Buch Moses 2.5 - 17 - 19 I Samuel 15. 2. 34 Fasten Ester Purim Schuschan Purim Zav 3. Buch Moses 6.1 - 8.36 Schabbat Para 4. Buch Moses 19.1 - 22 Ezekiel 36.16 - 38 3. Buch Moses 9.1 - 11.47 Schemini Schabbat Hachodesch 2. Buch Moses 12.1 - 20 Ezekiel 45.16 - 46.18 Rosch Chodesch 3. Buch Moses 12.1 - 13.59 II Koenige 4.42 - 5.19 Mezora 3 Buch Moses 14.1 - 15.33 Schabbat Hagodol Malachi 3.4 - 24 Erew Pessach Lernen der Erstgeborenen 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach Schabbat Chol Hamoed 14/4. 18/4. 25/4. 18,30 18,15 18,00 18,59 18,49 18,39 Sitzung vom 8. Januar 1959 Dr. Landau begruesst unsere Gaeste, Herrn Botschafter Dr. Elieser Doron und seine Gattin. Der Gemeindepraesident gibt in kurzen Zuegen einen Ueberblick ueber die Geschichte unserer Gemeinde vom Moment der Gruendung bis zum heutigen Tage und betont besonders, dass es der B’ne Jisroel gelungen sei, mit den anderen Organisationen des hiesigen Jischuws, Kontakt zu finden und harmonisch mit ihnen zu arbeiten. Herr Dr. Doron richtet Worte des Dankes an den Gemeindepraesidenten und begruesst die Mitglieder der Repraesentanz. Er schildert uns seine Erziehung und die wichtige Rolle, die Deutschland dabei gespielt hat. Zur Beginn der Hitlerzeit weilte Dr. Doron in Deutschland und erlebte den Anfang des Unterganges dieses grossen Judentums mit. Er sprach sich lobend ueber den Einfluss des deutschen Judentums im damaligen Palaestina, wie auch in anderen Laendern aus, und bezog sich besonders auf die Revolution, die diese Alijah auf Gebieten, die ihr eigen waren, mitbrachte. Kurz erwaehnte der Botschafter, die Aufgaben die ihn in Chile erwarten, und bat um die Hilfe die Juden Chiles bei dieser Arbeit Anschliessend wurden dem Herrn Botschafter und seiner Gattin die Mitglieder der Repraesentanz persoenlich vorgestellt. Bei dem anschliessenden Cocktail wurde den Repraesentanten Gelegenheit gegeben, sich ungezwungen mit unseren sympathischen Gaesten zu unterhalten. Die Tatsache, dass Herr und Frau Dr. Doron bis 22,50 Uhr bei uns verweilten laesst glauben, dass sie sich bei uns wohlgefuehlt haben. Um 22.55 Uhr beginnt die Arbeitsitzung. Herr Dr. Kiwi begruesst den von seiner Auslandsreise zurueckgekehrten Praesidenten der Repraesentanz, Herrn Feldmann. Herr Feldmann uebernimmt erneut die Leitung der Repraesentanz, dankt Herrn Dr. Kiwi fuer die Begruessung, sowie die wuerdige Vertretung, waehrend seiner Abwesenheit; ausserdem uebermittelt uns Herr Feldmann Gruesse von allen Freunden in Israel. Herr Dr. Reich gibt den nachstehenden Bericht des Vorstands. In der Sitzung des Comité Representativo vom 6. Januar ist Herr Kurt Hofmann zum ersten Vize - Praesidenten gewaehlt worden. Am 25. November nahm Dr. Doron am Schabbatmorgen- Gottesdienst unserer Gemeinde teil, dem ersten Gottesdienst den der Israelbotschafter in Chile besuchte. In unserem Gemeindehaus fand am 2. Dezember eine Oeffentliche Kundgebung zu Ehren des Herrn Dr. Doron statt, an dem eine grosse Anzahl Gemeindemitglieder teilnahmen. Zahlreiche Personen, darunter auch eine grosse Zahl von Gemeindemitgliedern, haben am Bankett zu Ehren des Legationsrat Goren, welches in unseren Raeumen stattfand, teilgenommen. Soweit der Bericht des Vorstandes. Herr Hofmann teilt die neue Zusammensetzung des Comité Representativo mit: Praesident — E. Testa, 1. Vize-Praesident — K. Hofmann, 2. Vize-Praesident M. Guiloff, Sekretaer — Alcalay, Schatzmeister — Bendersky. Fuer den Monat Maerz sind die Neuwahlen des Comité Representativo geplant. Unter Kommissionsberichten wird zunaechst ueber die bevorstehende Generalversammlung gesprochen. Herr Dr. Landau bittet um Heranziehung ne”er Mitarbeiter. Herr Isaac berichtet ueber die Plaene der zweiten Generation, die eine Statuten-Aenderung einbringen will, und auch eine eigene Wahlliste vorbereitet. Herr Michel berichtet ueber das von A. T. I. und Gemeinde zu Chanukkah veranstaltete Kinderfest, das ein voller Erfolg war. Einen ausserordentlichen Erfolg hatte auch der fuer die Jugend veranstaltete Chanukkah- Gottesdienst, an dem ueber 100 Jugendliche teilnahmen. Herr Dr. Landau berichtet ueber die Plaene fuer das von der Centra organisierte Jugendlager bei Montevideo. Dieses Lager und Seminar wird unter der Leitung unseres Herrn Rabbiner Loewenstein abgehalten werden. 4 Jugendliche aus Chile sollen daran teilnehmen. Sitzung vom 19. Maerz 1959 Das Protokoll der vergangenen Sitzung wird verlesen und genehmigt. Herr Feldmann beglueckwuenscht Herrn Dr. Sklarz zur Verlobung seiner Tochter. Herr Dr. Reich gibt den nachstehenden Bericht des Vorstandes: Seit der letzten Sitzung waren leider 6 Todesfaelle zu beklagen. Ein neues Mitglied ist in der Gemeinde aufgenommen worden. Im Monat Februar fand in Piriápolis das von der Centra veranstaltete Jugendlager statt, das einen ausgezeichneten Erfolg darstellte. Seitens unserer Gemeinde waren die Jugendlichen Baron, Maguenzo und Wisch entsandt worden, ausserdem nahm Manuel Krauskopf aus Valdivia teil. Die geistige Leitung des Lagers lag in Haenden unseres Rabbiner Loewenstein, der sich seiner Aufgabe in hervorragendster Weise entledigte. Wie uns berichtet wurde, und wie sich auch Herr Dr. Landau bei seinem Besuche ueberzeugen konnte, machte unsere Delegation einen ausgezeichneten Eindruck. So waere z.B. zu erwaehnen, dass jeder unserer Delegierten aktiv am Schabbatmorgen - Gottesdienst teilnahm, durch vortragen des Schacharith, Leinen oder Haftarah. Dem in der Deutschen Botschaft abgehaltenen Akt, anlaesslich des 75. Geburtstages des Bundespraesidenten Dr. Heuss, wohnte in Vertretung der Gemeinde, Herr Dr. Landau bei. Beim Chanukkath — Habajith der Israeli-Botschaft, nahmen die Herren Dr. Landau und Dr. Reich als unsere Vertreter teil. Seitens der Gemeinde sind Werbeschreiben des Vaad Hajinuj an die Eltern einzuschulender Kinder verschickt worden. Der Fotowettbewerb unseres Boletins hat einen ueberraschenden Anklang gefunden. Es sind eine grosse Zahl, zum Teil ganz hervorragender Bilder eingesandt worden. In kurzer Zeit wird das Preisgericht zusammentreten und die Preistraeger im Boletin Informativo veroeff entliehen. Da eine grosse Zahl von Zeichnern den Wunsch geaeussert haben, ihre Namen nicht in der Magbit-Liste zu veroeffentlichen, hat der Vorstand beschlossen, in Zukunft von allen weiteren Publizierungen abzusehen, da anderenfalls ein vollkommen unklares Bild sich ergeben wuerde. Bis hierhin der Bericht des Vorstandes. Herr Dr. Landau berichtet ueber das Jugendlager der Centra in Piriápolis. Die Gemeinde Montevideo hat sich ungeheuere Muehe zur Gestaltung und Durchfuehrung dieses Lagers gegeben, in dem es wirklich an nichts fehlte. Ca. 40 Teilnehmer kamen aus den verschiedenen Laendern unseres Kontinentes. Die technische Leitung lag in Haenden der Herren Guenter Kaufmann und Peter Wiedmann und die geistige in denen unseres Rabbiner Loewenstein. Beide Herren haben sich ihrer Aufgabe in ganz hervorragender Weise entledigt. Unter anderem fand eine Sicha unter Fuehrung des Israeli - Botschafters Herrn Dr. Eschel statt. Als groesster Erfolg dieser Tagung ist zu verbuchen, so berichtet uns anschliessend Herr Rabbiner Loewenstein, dass bei dieser Tagung seitens der Jugendlichen der Beschluss gefasst wurde, aus den bereits bestell e n d e n nichtchaluzianischen Jugendorganisationen, einen Suedamerikanischen Jugendverband zu schaffen. In dieser internationalen Organisation, die den Namen Frente Juvenil Judía tragen soll, will man versuchen, alle nichtchaluzianischen Gruppen Lateinamerikas zu sammeln. Die in Santiago arbeitende Iwriah, hat bereits ihre Bereitwilligkeit zum Beitritt bekanntgegeben. Der urspruenglich zu Purim ge p 1 a n t e Jugendgottesdienst konnte leider aus Zeitmangel nicht wie geplant durchgefuehrt werden. An Stelle dessen wird vor Pessach, am 17. April, ein Jugendgottesdienst abgehalten werden. Es ist ausserdem in Aussicht genommen, zu jedem Roschchodeschbenschen einen derartigen Gottesdienst abzuhalten. Herr Rabbiner Loewenstein berichtet, dass bisher nur ca. 50 Anmeldungen fuer unsere Religionsschule vorliegen, glaubt jedoch, dass die Zahl der Kinder sich in den naech- •sten Wochen noch erhoehen wird, insbesondere, da im vergangenen Jahr ueber 80 Schueler am Unterricht teilnahmen. Herr Isaac fragt Herrn Dr. Reich, ob es ihm moeglich waere den Anteil unseres Sektors an den Schulen des Vaad Hajinuj festzustellen. Herr Dr. Reich will versuchen uns die Zahl der Schueler zur naechsten Sitzung bekannt zu geben. Herr Rabbiner Loewenstein berichtet ueber die in Argentinien und Uruguay bestehenden Organisationen zur Juedisch-Christlichen Verstaendigung. Er ersucht Vorstand und Repraesentanz um Stellungnahme bezueglich Schaffung einer derartigen Institution in Chile. Herr Dr. Kiwi aeussert sich positiv zu dieser Frage, glaubt aber, dass es Aufgabe des Comité Representativo sei, den Anstoss dazu zu geben, wenngleich die Anregung von der B’ne Jisroel aufgegriffen werden soll, und von unseren Vertretern dem Comité Representativo zu unterbreiten sei. Morgengottesdienst Werktags 7,30 Uhr Sonnabend 9,00 ” Sonn. u. staatl. Feiertage 8,00 ” Abendgottesdienst 18,30 ” Fuer die uns anlaesslich des Ablebens unseres geliebten Bruders und Schwagers DAVID LANDE in so grossem Masse erwiesene Anteilnahme, danken wir auf diesem Wege herzlichst. ALEJANDRO und MARGOT LANDE. jm tarnmmmmmmmmmKmmam Wir danken herzlichst für die uns erwiesene Teilnahme beim Hinscheiden unseres geliebten Mannes, Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters EMILIO KLEIN H. HILDA K. de KLEIN, GERDA u. JÜRGEN BRADY MIRIAM, RUTH ALEJANDRO I Für die zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heim- I gang meines geliebten Bruders I PAUL BECKER S. I spreche ich meinen innigsten Dank aus. I ELSA NEUMANN geh. BECKER. In Santiago, Maerz 1959. Für die uns beim Hinscheiden meines geliebten Mannes, Vaters, Schwiegervaters und Opapa MARTIN ROSENBERG SIMONSTEIN in so zahlreichem Masse erwiesene Anteilnahme, danken wir allen Freunden und Bekannten herzlichst. REGINA ROSENBERG geh. BENDIT JOACHIM ROSENBERG und FAMILIE Santiago, Maerz 1959. PESSACH Lernen der Erstgeborenen, Mittwoch 22. April Verbot des Chomezgebrauchs Mittwoch, 22. April 9 Uhr. Waehrend der Chol Hamoed Tage Beginn des Morgengottesdienstes um 7,15 Uhr.

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