Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XX (1958)
- Issue
- 10 (Octubre, 1958)
- Date
- 1958-10-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Octubre 1958 BOLETIN INFORMATIVO 3 SewfcidXe&gúftó¡ '! fie** 06**eSH4¿e£e4eét / Oktober Tischri Sonnabend 11 27 Dienstag 14 30 Cheschwan Mittwoch 15 1 Sonnabend 18 4 Sonnabend 25 11 November Sonnabend 1 18 Sonntag 2 19 Dienstag 4 21 Sonnabend 8 24 Kislev Donnerstag 13 1 Sonnabend 15 3 Bereschit I Buch Moses 1.1 - 6.8 Isaiah 42.5 - 43.10 Neumondsweihe 1. Tag. Rosch - Chodesch 2. Tag. ” Noach I. Buch Moses 6.9 - 11.32 Isaiah 54.1 - 55.5 Lech Lecha I. Buch Moses 12.1 - 17.27 Isaiah 40.27 - 41.16 Wajera I. Buch Moses 18.1-77.24 n. Koenigs 4.1-37 Balfour - Deklaration 6. Jahrzeit Ch. Weizmann Chaje I. Buch Moses 23.1-25-18 Sara Koenige 1.1-31 1. Tag Rosch - Chodesch Toldot I. Buch Moses 25.9-27.9 Samuel 20.18-42 Kaleachi 1.1- 2.7 Werktags Morgengottesdienst 7,30 Abendgottesdienst 19,00 ab 10.10.58. Sonnabend - Feiertage 9,00 Sonntag u. staatl. Feiertage 8,00 Schabbat 11110. 18|10. 25110. 1111. 8111. 15)11. Mincha Ausgang 19,00 19,29 19,00 19,33 19,00 19,38 19,15 19,42 19,15 19,47 19,15 19,50 Nach jedem Schabbat - Morgengottesdienst findet ein Lehrvortrag mit Oneg Schabbat statt, ebenso zwischen Mincha und Maariv. Für die uns anlaessich des Ablebens unseres geliebten und unvergesslichen Mannes, guten Vaters, Schwiegervaters, Grosvaters und Onkel MAX GOLDSCHMIDT. Puerto Montt in so zahlreichem Masse erwiesene Anteilnahme, danken wir auf diesem Wege allen Freunden und Bekannten fuer ihre trostreichen Worte aufs herzlichste. LUCIE GOLDSCHMIDT geb. MAMLOK HANS GOLDSCHMIDT und Frau GITTA geb. MILOSLAWER GUENTHER BRAUER und Frau ILSE geb. GOLDSCHMIDT. Wir erfuellen die traurige Pflicht, das Ableben unseres lieben Bruders MAX GOLDSCHMIDT aus Puerto Montt bekannt zu geben. Wir werden sein Andenken stets hoch in Ehren halten. Concepción BENE BERITH “AJDUTH” Fuer die uns anlaesslich des Ablebens unseres unvergesslichen Mannes und Vaters ADOLFO KUPFERSTEIN erwiesene Anteilnahme, sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. JÜANA S. de KUPFERSTEIN HILDE KUPFERSTEIN Santiago, September 1958 Fuer die uns anlaesslich des Ablebens meines geliebten Gatten, Vaters und Schwagers ARTHUR JOSEPHY erwiesene Anteilnahme, sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. NANNY JOSEPHY MARION JOSEPHY FAMILIE NEUSCHUL GRABSTEINE ln saemtlichen Steinarten zu billigsten Preisen TH. REIS Josi Miguel de la Barra 412, 5.o piso Dep. A, esq. Merced, Tel. 33200 HtlMANN Wenn am 4. November unser vere h r t e s Gemeindemitglied Herr Heimann Abramczyk seinen 70. Geburtstag begeht, dann ist unserer Gemeinde eine Gelegenheit gegeben, ein altes juedisches Gebot zu erfuellen: An seinem Tage sollst du ihm seine Anerkennung zollen. So wollen wir diesem einfachen schlichten und guetigen Manne an seinem Tage unseren innigsten Dank fuer alles das aussprechen, was er seit seinem Hiersein in Chile fuer unsere Gemeinde geschaffen und geleistet hat. Wir duerfen ihn mit vollem Recht in die Reihe der Maenner einreihen, die fuer den Aufbau unserer Gemeinde Grosses getan hat. In allen Jahren und insbesondere in den ersten schweren Jahren des Aufbaus hat er in juedischer Treue unserer Gemeinde zur Seite gestanden. Wahrlich er ist kein Unbekannter in unserem Kreis, nicht nur seine engsten Mitarbeiter im Vorstand, dem er als Mitglied fast 20 Jahre angehoert, nicht nur seine Kollegen und Freunde in der Kultus-Kommission, deren Vize - Praesident er jahrelang war und zu deren Praesidenten er nach dem Ausscheiden von Dr. Hirschberg einstimmig gewaehlt wurde, nicht nur seine alten lieben Freunde von der Tahara-Kommission, in der er Jahre hindurch die hoechste Mizwa erfuellt, nicht nur all die Maenner, die mit ihm in dieser Zeit fuer Israel arbeiten -hat doch der Jubilar schon in Deutschland der Misrachi als aktives Mitglied angehoertnicht nur in einem Wort die ganze Gemeinde kennt diesen stillen bescheidenen Mann, sondern darueber hinaus geniesst unser Geburtstagskind auch hohes Ansehen in allen Kreisen unserer Kollektivitaet und in den repraesentativen Institutionen unseres Jischuws. Wenn es in unseren Spruechen der Vaeter heisst, dass die Welt auf drei Saeulen ruht, auf der Lehre, auf dem Gottesdienst, auf dem sozialen Verhalten, dann ist es nicht vermessen zu behaupten, dass unser Jubilar in allen Tagen seines Lebens bestrebt ist, diese drei juedischen Ideale zu verwirklichen. Von seiner Kindheit an ueber die Jugendjahre bis in die reifen Mannesjahre, ist er stets ein Talmid-Thora, ein Lernender in der Thora. So wie jeder Mensch koerperliche Nahrung zu sich nehmen muss, um zu leben, so ist fuer ihn geistige juedische Nahrung eine unbedingte Lebensnotwendigkeit. Stets interessiert in der Pflege und Foerderung der juedischen Lehre, in der Erweiterung der Kenntnisse aus dem grossen juedischen geistigen Schatz ist er stets von grosser Dankbarkeit erfuellt, wenn er ein neues tiefes juedisches Wort, eine neue Erklaerung, eine neue Deutung hoert und in sich aufnimmt. Wenn wie wir so viel Jahre hindurch und mit Gottes Hilfe noch einige Jahrzehnte mehr Gelegenheit hatten und haben werden, ihm beim Gottesdienst zu beobachten, in seinen Zuegen zu lesen, der weiss, dass er mit wahrhafter Kawana an der Andacht teilnimmt, ganz gleich ob er sich unter der Beterschar befindet oder selbst mit tiefer Inbrunst als Scheliach Zibur die Gebete der ganzen Gemeinde in den grossen erhabenen Tagen des Jahres zum Vortrag bringt. Aber nicht nur an den grossen Feiertagen, sondern Morgen um Morgen ohne Ruecksicht auf Wind und Wetter, lenkt er seit seinen fruehesten Jugendjahren seine Schritte zum Gotteshaus, um vor Beginn der alltaeglichen Arbeit seinem Gott zu danken, zu preisen und Kraft fuer die zu bewaeltigende Arbeit zu bitten. Und am Abend, nach des Tages oftmals muehevollen Schaffens findet er sich dann in den Raeumen der Gemeinde ein, um sogleich den Dienst am Gott. d. h. den Dienst an der Gemeinde und Israel in praktischer Arbeit zu beenden. In der Tat ein Kehillamensch in des Wortes bestem Sinn, leuchtendes Vorbild fuer uns alle und fuer unsere Jugend, der er stets sein Interesse und Aufmerksamkeit schenkt. Wer Thora lernt, den Weg zu Gott alltaeglich findet, der setzt schliesslich die hoechste Mizwa um, Gemilus Chesed, soziale Betaetigung. Was Herr Heimann Abramczyk auf diesem Gebiet in all den Jahren im stillen leistet, naeher aufzuzaehlen, wuerde diesen bescheidenen Mann zu tiefst verletzen, nur eines darf gesagt werden, viele Kranke hat er aufgemuntert, vielen Trauernden Trost zugesprochen, viele seelisch Gedrueckte aufgerichtet und nicht zuletzt all denen mit Rat und Tat beigestanden, die einer Hilfe bedurften. Und das alles dank seiner liebevollen, guetigen, hilfsbereiten Lebensgefaehrtin, die ihn in der Erfuellung dieser Mizwot aufs weitgehende unterstuetzt und fuer die wir erhoffen, dass ihr der Lebenskamerad noch viele Jahre erhalten bleiben moege. “Recht tun, Liebe ueben und in Demut vor dem Ewigen wandeln”, ist Gottes Forderung an den Menschen. Diese drei Gebote zu erfuellen ist unser Freund Herr Heimann Abramczyk in seinem ganzen Leben bestrebt, und wir hoffen, dass ihn der Allguetige auch fernerhin beschuetzen moege, damit unser Jubilar auch in seinem neuen Dezennium mit vollen Kraeften zum Wohle unserer Gemeinde und der Medinat Israel als beispielhaftes Vorbild weiterwirken kann. RABBINER LUBLINER. Der Jugendgottesdienst am Jom Kippur Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Gemeinde fand in diesem Jahr an Jom Kippur in unserem Gemeindehaus ein speziell von juengeren Menschen fuer unsere Jugend vorbereiteter Jugend gottesdienst von 1 Vz stuendiger Dauer statt. Schon allein die Teilnahme von ueber 180 Jungens und Maedels bot ein erhebendes Bild. Der festlich ausgestattete Saal, der sonst fuer die Sitzungen unserer Repraesentanz dient, konnte kaum alle Anwesenden fassen. In einem feierlichen Festgottesdienst wurden von dem jungen Lehrer Abraham Maguenzo, Werner Apt, Arie Baron und Enrique Koenig der wesentliche Inhalt unserer Jamim Noraim und ihrer Gebete erklaert, die dann von Herrn Alfred Ruschin sehr schoen gesungen wurden. Vielleicht war dabei auch nicht ganz unwichtig, dass Jugendliche das erhebende Gefuehl haben durften, an diesem heiligen Tage zur Tora aufgerufen zu werden. Erfreulicherweise hoerten wir nachher von vielen Teilnehmern, die ihrer Zufriedenheit ueber diesen Gottesdienst zum Ausdruck gaben. Wir hoffen, solche Gottesdienste auch im Laufe des Jahres wiederholen zu koennen. Bei dieser Gelegenheit soll auch berichtet werden, dass gleichfalls zum ersten Male in unserem Gottesdienste im Marconi an Jom Kippur zu Mincha der Jugendliche Juan Kiwi das Wort an die anwesende Jugend richtete. Auch seine Worte fanden weitgehenden Wiederhall. Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Wege. L. ..n. Uebernehme Vertretungen (auch Untervertretungen) fuer Zone Temuco-Chiloé in Tejidos Lona, Ropa Hecha und andere Artikel geeignet fuer Paqueterías, Tiendas, Ferreterías, Boticas und Fiambrerías. JORGE GROSS Casilla 449 Valdivia