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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1958-06-01 · 6 (Junio, 1958) · p. Seite 19

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XX (1958)
Issue
6 (Junio, 1958)
Date
1958-06-01
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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Junio 1958 BOLETIN INFORMATIVO 19 i V SO ENTWICKELT DIE PERLE SICH ELATH DES NEGEV NEUE PHOSPHAT - VORKOMMEN IM NEGEW ENTDECKT Israel liegt im Angelpunkt von 3 Kontinenten und am wichtigsten Seeweg unseres Planeten. Es ist mit Aegypten das einzige Land der Erde, das direkten Zugang zum Mittelmeer und zum Indischen Ozean hat über den Golf von Akaba. Im Jahre 1956 hatte Israel eine Handelsflotte von 30 Schiffen mit 175000 Bruttoregister Tonnen. Ein Fünf jahresplan sieht für 1963 weitere 37 Schiffe mit 350000 Tonnen vor, sodass dann 67 Schiffe mit 500000 Tonnen vorhanden sein werden. Im Jahre 1956 wurden in den Haefen Israels 2.190.000 Tonnen Lasten verladen, ohne Petroleum. Hiervon kommen 82% oder 1.807.000 Tonnen auf den Hafen von Haifa. Man rechnet für 1965 mit einer Globallast für Import und Export, ohne die Mineralien des Negev von 3.000.000 Tonnen. Augenblicklich haben die Haefen Israels eine Kapazitaet von 2% Millionen Tonnen. Um den wachsenden Bedürfnissen des Seeverkehrs Israels zu entsprechen, sind eine Erweiterung der Hafenanlagen und die Errichtung neuer Haefen vorgesehen. So wird der Hafen von Haifa erweitert, um 1 Million Tonnen mehr zu verladen, wofür 30 Millionen I. L. bestimmt sind. Am Mittelmeer —voraussichtlich in Ashdot Yam— wird ein neuer Hafen mit einer Kapazitaet von 2 Millionen Tonnen jaehrlich errichtet mit einem Kostenaufwand von 93 Millionen I. L. Aber der wichtigste Punkt ist zweifelsohne die Konstruktion des Hafens von Elath. Die Errichtung dieses Hafens erfolgt in erster Linie aus den Inversionen der von Argentinien und den südamerikanischen Laendem gezeichneten Bonos. Hier handelt es sich nicht um einen symbolischen Akt, sondern um eine konkrete Tat der Juden Südamerikas, um einen der Haefen zu errichten, die für die Wirtschaft Israels von allergrösster Bedeutung sein werden. Bis zum Befreiungskriege war Elath das unbedeutende Beduinendorf Um Rashrash, aber vor 3.000 Jahren war es der beruehmte Hafen König Salernos. Bis zum Sinaifeldzug nach Tarshish in Kleinasien oder bis nach Ofir in Indien fuhren. In der Naehe befindet sich Etsion Guever mit den berühmten Kupferminen König Salomos. Bis zum Sinaifeldzug hatte Elath keine wirtschaftliche Bedeutung, aber mit dem 29 Oktober 1956 wurden die Batterien Aegyptens in Sharmel-Sheik zum Schweigen gebracht und die militaerischen Anlagen auf der Insel Tiron, die den Israelischiffen den Weg zum Golf von Akaba verlegten, geschleift. Alsdann begannen sofort die Arbeiten in Elath. Es wurdeeine 100m lange Mole errichtet, an der mittlere Schiffe anlegen koennen. Es wurden Handelsschiffslinien nach Aethiopien, Südafrika, Ghana und dem Persischen Golf eroeffnet. Im ersten Jahr nach der Inbetriebsetzung des Hafens wurden 80000 Tonnen Last verladen, man erwartet für das naechste Jahr einen Umschlag von 130000 Tonnen und für 1966 bereits 700000 Tonnen. In Elath werden die Linien nach Burma, Japan, Ceylon, den Filippinen und Australien zentralisiert Die Kosten der Hafenanlagen belaufen sich auf 11 Millionen IL. Auf diese Weise wird mit Hilfe der in Südamerika gezeichneten Israeli Bonds eine der wichtigsten Kapitalinvestitutionen Israels durchgeführt. Neue Phosphat - Vorkommen mit einem Phosphat - Gehalt von 26 Prozent, d. h. drei Prozent mehr als bei den Vorkommen in Oron, wurden in der letzten Zeit auf zwei neuen Plaetzen im Negev entdeckt, nach Untersuchungen die durch das geologische Institut der H. U. von Jerusalem durchgefuehrt wurden. Eines der Phosphat - Vorkommen befindet sich beim Nachal Zin und das zweite in der Arawa. Der Phosphat - Gehalt dieser Vorkommen liegt ueber 26 Prozent und eine kommerzielle Ausbeutung der Vorkommen ist deshalb leicht moeglich, um so mehr da grosse Reserven von Phosphat an beiden Plaetzen bestehen. 30 MILL. EIER EXPORTIERT Ueber 30 Millionen Eier wurden in der Periode November 1957 bis März 1958 exportiert und man hofft diesen Export fortsetzen zu können, um einen Gesamt-export v. 50 Millionen Eiern bis zum Ende der Saison, im Monat September, erreichen zu können. (‘CANFIT”) GESTEIGERTER EXPORT VON ERDNUESSEN Der Export von Erdnüssen stieg dieses Jahr auf 5.000 Tonnen gegenüber den nur 3.850 Tonnen im Vorjahre wird aus Kreisen der Israelischen Erdnüsse Gesellschaft bekannt. (‘CANFIT”) NEUE ERLEICHTERUNGEN FUER AUSLAENDISCHE INVESTOREN YH). — Finanzminister Levi Eschkol hat die zusätzlichen Erleichterungen für ausländische Investoren bestätigt, d. Ihm vom Investment - Centre zwecks Förderung der Investitionen ausländischer Kapitalisten im Lande unterbreitet worden sind. Demzufolge wird der ausländische Investor künftighin frei sein seine Profite in Devisen ins Ausland zu transferieren, während er bisher dies nur bis zum Ausmasse von 10% des Aktienkapitals tun durfte. BAUMWOLLE NACH ENGLAND Eine erste Exportlieferung von 400 Ballen Israelischer Baumwolle traf im Hafen von Liverpool ein. Die Baumwolle wurde von einer Gruppe englischer Textil- Fabrikanten, für insgesamt 100.000 Pfund Sterling, erworben und falls sie sich bei der Verarbeitung gut bewähren wird, kann mit weiteren Bestellungen von Baumwolle aus England gerechnet werden. Auch bei Ein Jahav in der Arawa wurden Phosphat - Bestaende festgestellt, jedoch in kleineren Mengen, so dass eine kommerzielle Ausbeutung sich nicht lohnen wuerde. Weitere Phosphat - Vorkommen duerften im Negev bestehen, deren Untersuchung jetzt vom geologischen Institut durchgefuehrt wird. Alle diese Vorkommen befinden sich im suedlichen Negev, waehrend Phosphat - Bestände, die bei Motza festgestellt wurden, sich nicht fuer den Abbau lohnen. Andererseits verlautet dass zwei auslaendische Gesellschaften - ausser der schon taetigen italienischen Gesellschaft - bereit sind zusammen mit dem Entwicklungs-mini- Ein Handels-und Zahlungsabkommen zwichen Israel und Argentinien ist zwischen dem Aussenminister, Handels - und Industrieminister u. Finanzminister Argentiniens, sowie einer israelischen Delegation unter der Leitung des Botschafters Kubowy unterzeichnet worden. Der argentinische Aussenminister Sabalos, der nach der Unterzeichnungsz eremon'ie sprach, fuehrte an, dass der Vertrag die Beziehungen zwischen Argentinien und Israel zu staerken habe. Botschafter Kubowy erklaerte in seiner Erwiderung, dass der Vertrag da- Fuenfzehn Prozent der juedischen Bevoelkerung des Landes besitzen keinerlei Schulbildung u. 28 Prozent haben ihre Grundschulbildung nicht abgeschlossen, geht aus einer Untersuchung hervor, die die statistische Abteilung der Regierung über das Erziehungs- Niveau der Bevoelkerung durchgefuehrt hat. Die Untersuchung zeigte wesentliche Unterschiede in der Bildung zwischen den lang-ansässigen Gruppen der Bevoelkerung und den neuen Einwanderern, sowie zwischen den Einwohnern europaeischen und orientalischen Ursprungs. Weiter erwies sich, dass besonders unter den Frauen der Prozentsatz derjenigen, die kei- JAPANS ANLEIHE AN ISRAEL Die Japanische Export und Importbank hat sich bereit erklaert Israel eine Anleihe auf Gueter, die von dort nach Israel exportiert werden, einzuraeumen. Ein diesbezueglicher Vertrag wurde vom Handels¬ und Industrieminister Sapir in Tokio unterzeichnet. Ferner wurde vereinbart, dass der gegenseitige Handel sich nicht auf Kompensationsgeschaefte beschraenken soll, sondern auch auf freien Warenaustausch gegen Devisen Zahlung. sterium, die Forschung und den Abbau der Phosphat - Vorkommen im Negev zu übernehmen. Das Entwicklungsministerium ist offensichtlich bereit diese Gesellschaften als gleichberechtigte Partner fuer den Abbau und den Verkauf der Phosphate des Negev anzunehmen. Das Entwicklungsministerium will jedoch, dass sein diesbezueglicher Beschluss auch von der Regierung bestaetigt wird. Das Interesse der europaeischen Gesellschaften fuer die Phosphate des Negev entspringt dem Wunsch dieser Laender sich von den Phosphaten aus Nordafrika unabhaengig zu machen. rueber hinaus die wirtschaftliche Entwicklung Israels foerdert. Der Umfang des gegenseitigen Handels wird dem Vertrag zufolge 1 Million Dollar von jeder Seite aus ausmachen, er ist auf ein Jahr befristet und kann immer auf ein weiteres Jahr verlaengert werden. Alle Warenaustausch - Abkommen, werden auf Dollar-Basis vorgenommen. Es wurde auch eine gemeinsame Kommission geschaffen, die die Durchfuehrung des Vertrages überwachen wird. ne Volksschulbildung erhielten, gross ist, waehrend bei den Maennern der Prozentsatz derjenigen, die ihre Volksschulbildung, nachdem sie angefangen wurde, nicht beendeten, groesser ist. Der Prozentsatz der Kinder im Schulpflichtalter (6-13 Jahre) ist gross und nur unter Kindern orientalischen Urprungs, oder in Olimsiedlungen, finden sich solche, die keine Schule regelmässig besuchen. Bei der Mittelschulbildung jedoch zeigt sich ein wesentlicher Unterschied zwischen den Kindern von langjaehrigen Einwohnern des Landes und Kindern von neuen Olim. Waerend der Grossteil der ersten Gruppe zumindest die Mittelschule und spaeter teilweise auch hoehere Schulen besucht, ist der Prozentsatz der Olimkinder, die auch Mittelschulen absolvieren, ziemlich gering. 3750 STUDENTEN AN DER H. U. Die Zahl der Studenten an der Hebräischen Universität wird im laufenden Jahr ca. 3750 betragen, gegenüber 3660 Studenten im Vor Jahre. Weiter werden 300 Studenten bei Forschungsarbeiten an der Universität tä tig sein. HADAR YOSEF — EIN NEUER VORORT TEL AVIVS (Foto: Keren Hayessod ISRAEL - ARGENTINIEN HANDELSAB¬ KOMMEN UNTERZEICHNET (‘CANFIT”) 15 PROZENT DER BEVOELKERUNG OHNE SCHULBILDUNG

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