Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVIII (1956)
- Issue
- 11 (Noviembre, 1956)
- Date
- 1956-11-01
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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1 [ i J O h ïk,i%\ 67C Jtt'M D / V/ V l i f, iV f C 7 ti 1 Noviembre 1356 BOLETIN , INFORMATIVO 17 DEUTSCHE WORTE. bin). Und schliesslich das Wort “Jota”, womit etwas besonders. Kleines bezeichnet wird <“Von einem Wort liisst sich kein Jota rauben”). Jota ist im griechischen Alphabet der -Name des J. welches hebräisch bekanntlich Jud heisst; die Identität der beiden Worte liegt auf der Hand. Es ist nicht sicher, wenn auch wahrscheinlich, dass die Worte Zimt (he’or. Kinamon lat. cinnamonum). Kümmel (hebr. kamon, lat, cuminuml und Balsam (hebräisch basam. griech, balsamon) von semitischen Woi'twurzeln herstammen. “Kamel” kommt sicher vom hebr. gamal (— Kamel) oder einem ähnlichen semitischen Wort: dagegen ist die Ableitung des Weites “E;ephant” vom hebräischen Eleph — Rind (über das griechische elephas) ziemlich unsicher, wenn auch nicht ausgeschlossen. Ein leichter Apfelmost wird “Cider” genannt. Man solitcdiesem harmlosen Getränk nicht ansehon, was es für eine noble Ahnenreihe hat. Es stammt in direkter Linie vom lateinischen sicora ab und dieses wird vom g-iechisehen sikera, welches einen “starken Trunk” bedeutet. Unser Apfelmost ist das nun allerdings nicht mehr; wohl aber waren es seine semitischen Vorfahren: nämlich der biblische “Scherbar” und der assyrisch-babylonische “Rauschtrnnk” Schikaru. Irgendwo im Mittleren- Osten (damals noch das Zentrum der Welt) haben also die Griechen dieses Getränk kennengelernt und zusammen mit dem Namen begeistert akzeptiert. (Der jüdisehdeutsebe Ausdruck “Schiklter” — betrunken stammt von derselben Wurzel). Woraus dieser Rauschtrank gemacht wurde, lässt sich leider nicht mehr genau, festste)- len; aber er muss wohl wesentlich stärker gewesen sein als sein letzter degenerierter Abkömmling, unser .heutiger Apfel-Cider—denn sonst könnte der Psalmist nicht einfach “die Schechar - Trinker” für “Zecher” sagen (Ps. 69, 13). Zweifelhaften Ursprungs ist das “Ebenholz” (dieses Wort hat natürlich gar nichts mit "eben” im Sir. ne von “flach” zu tun). Zwar lässt sich das griechische “ebenso” (oder “ebene”) mühelos auf das hebräische “hovnim” (Jz. 27, 15) zurückführen. Aber höchstwahrscheinlich ist dieses letztere kein semitisches Wort, sondern ein (ägyptisches?) Fremdwort. Wir dürfen es also kaum zu den Ausdrücken zählen, welche die heutigen europäischen Sprachen uns zu verdanken haben. Aehnlich steht es mit dem hebräischen Wort “Neter” (z. B. Jer. 2, 22), welches wohl zweifellos der Stammvater unserer heutigen Worte Natron Nitrat, etc. ist, aber seinerseits möglicherweise aus dem Aegyp tischen entlehnt wurde. Die einigemale in der Bibel vorkommende Bezeichnung eines Edelsteins “Sapir” entspricht wahrscheinlich unserem “Saphir”, jedoch vermuten manche Sprachforscher, dass es sich auch hier um ein Fremdwort handelt, das möglicherweise aus dem Sanskrit eingedrungen ist. Schliesslich seien noch Ortsnamen erwähnt, von denen Bezeichnungen von Gegenständen herrühren: die Chalotte (eine Zwiebelart) hat ihren Namen von Askalon (lateinisch: ascalonia, altfranzösisch, esealogne oder eschalote). Der (FORTSETZUNG VON SEITE 5) Stoff Gaze stammt aus Gaza. Damaskus hat upter David | und Salomo zu Israel gehört; ] wir wollen daher nicht unerwähnt lassen, dass hier der Damast her kommt — sowohl der Stoff als auch das Wort. Manche Worte stammen (sicher oder höchst wahrscheinlich) aus dem Aramäischen, aber Europa hätte nie von ihnen erfahren, wenn, sie nicht durch unsere Vermittlung verbreitet worden wären. Wir dürfen sie also ruhig hier mit antühren. Der “Abt” kommt vom aramäischen “Abba? — ¡Vater,. auf dem Umweg über das griechische abbas. Von derselben Wurzel stammen natürlich auch “Aebtissin”, “Abtei”, “abbate”, “abbé” usw. Der “Mammon” stammt gleichfalls vermutlich aus dem Aramäischen, kommt aber bereits im hebräischen Een Sira etwa 200 vor der gew. Zeitrechnung) vor und kann daher als eingebürgertes hebräisches Wort betrachtet werden. Es ist ebenfalls in alle Kultursprachen übernommen worden . Es gibt noch eine Reihe weiterer Worte, die möglicherweise semitischen Ursprungs sind, aber bei denen es schwer nachzuweisen ist. So ist z. B. der “Nektar” möglicherweise ein “gewürzter” Wein, verwandt mit dem hebräischen Worte “Ktorel” — Räucherwerk,. Ge- .würz, wobei das vorangesetzte “N” wie im Hebräischem üblich das Passivüm bezeichnet. Der j,“Zefir”v den die europäischen Sprachen aus dem Griechischen entnommen haben, wo er “Westwind” bedeutet, könn- | te vielleicht mit dem semiti-; sehen Worte “Zefira” — Pfeijfen, Säuseln zusammenhaen- | gen. Aber dies sind blosse i Möglichkeiten, und wir haben j 1 es gar nicht nötig, auf solche j | zurückzugreifen. | j Auch ohne dies sehen wir I schon, dass der direkte Einj fluss des Hebräischen und derj | am nächsten verwandten se- : mitischen Sprachen auf die heutigen Kulturspraehen nicht I geleugnet werden kann. Noch | viel grösser allerdings ist die; Anzahl der Worte, die aus dem Arabischen gekommen sind.j! entsprechend dem stärken Einfluss der islamischen Kul-j j tur auf das mittelalterliche Eui ropa. — Hier sind so geläufige! Ausdrücke wie etwa Kaffee. Razzia, Admiral, Alkoven, Al-! kali, Harem, Sopha, Alkohol. Algebra, Artischokke, Baldaj chin, Magazin, Arsenal, Ziffer. Gazelle, Giraffe, Maske, Sirup, Talk, Tambur, Tarif etc. zu finden. (“Semana Israelits”). EINWEIHUNG DER NEUEN.. dass sie, die in diesem neuen Haus ihre Erziehung, erhalten, von Geist des ewigen Buches beseelt sein moegen, um in ihrem spaeteren Leben diese Ideale zum Wohle fuer Chile und Israel zu realisieren. Der Praesident des Comité Representativo. Herr Gil Sinay wies in seiner inhaltsvol1. len Rede darauf hin, dass das Problem der juedischen ' Erziehung schon in den ersten Jahren des Bestehens de» Ji-‘ schuw seine Beachtung gefunden hat und dass der Jischuw hünmehr anlaesslich seines 50 •jaehrigen Bestehens unter Beweis gestellt hat, dass,ihm juedische Erziehung etwas Heiliges ist und dass sie ein wesentlicher Garant fuer die weitere Existens des JischuW-bedeutet. Deswegen muessen alle Kraefte angespannt werden, um das begonnene Werk auch zu seiner letzten Vollendung zu bringen. Zum Schluss sprach im Namen S. E. - des Staatspraesidenten der Erziehungsminister Herr ' Francisco Borguez ausgehend, von der Begegnung juedischen Geistes mit dem arabisch spanischen; auf der Iberischen Halbinsel und sein Einfluss auf die Maenner uiji Colon und die Spaeteren, die den neuen Kontinent entdeckt haben, machte er auf die Wichtigkeit aufmerksam, die Tradition der juedischen Kultur den kommenden Generationen zu er- (SCHLUSS VON SEITE 3) , halten und in der Gegenwart durch die Errichtung des juedischen Staates zu erweitern und zu vertiefen. Das Schulwerk selbst, so schloss der Minister seine mit starkem Beifall a p ('genommenen Ausführungen, bedeutet einen unschaetzbaren Wert in der Freundschaft zweier Nationen, zwischen denen sich durch diesen feierlichen Einweih ungs-, akt die kulturellen Bunde wesentlich verstaerkt häben. Die S. C: H himmt diesesU5edetit-? same Ereignis zum Anlass, um ■dem aufopfernden Piaesiden- . ten Herrn Israel Pollak und allen Mitgliedern des Direktoriums, zu dem auch vier Mitglieder unserer Gemeinde gehoeren, den waermsten Dank fuer die geleistete Arbeit auszusprechen. 'Unsere S. C. I. wird stets aktivstes Interesse fuer die Weiterentwicklung des juedischen Schulwerks in Chile zeigen, ist und bleibt doch eine ihrer Hauptaufgaben die Erfassung unserer juedischen Jugend. Wenn das Direktorium des Vaad Kajinuj im Schulgebaeude in Anerkenntnis unserer Mitarbeit, den Namen unserer Gemeinde zusammen mit drei arideren. Organisationen auf einer BroncCtafel verewigt hat, .•so erfucllt uns dies mit besonderem Stolz. RABBINER LU B LI N ER. SELTSAME EINWANDERER... (SCHLUSS VON SEITE 7) ser Völker an die griechisch - römisch - ägyptischen' Irrlehren, anstelle des reinen Mqesaimus. 7.) der Glaube an die Wiedervereinigung, der seit Salomos Tode getrennten Stämme Israels und Judas. 8.) der Glaube an die heilsgesehichtliche Bedeutung der Rückkehr der Juden in das Land Israel. 9.) der Glaube an Kriege und Uebel in der Welt als Folge des Verrates an dem klaren Gesetze Moses. 10.) der Glaube daran, dass allein die Beobachtung der mosaischen Gesetze die Welt zu Frieden und Brüderlichkeit führen kann.' Klare monotheistische Erke ntnisse und romantische Vorstellungen verbinden sich hier, in echt amerikanischer Sektenmanier, und haben in unserer Zeit ein Novum ge schaffen, das wir ‘ nicht unbeachtet lassen dürfen. I "Jutdische Wochenschau”.! frese su 'fissi 'Unas cuantas latas de : Leche Idea?! en su casa.. i y ya tiene usted asegurado 'un suministro de leche sana, inalterable y siempre lista para todos los usos culinarios. , La Leche Evaporada IDEAL, sin azúcar, es pura leche con toda su crema, a la que sólo se!e ha quitado parte del agua. Es envasada por un procedimiento que asegura su perfecta conservación, aún bajo los más fuertes calores. Tal como sale de la lata, o diluida a su conveniencia y gusto, la leche Evaporada IDEAL, se presta , magníficamente para aplicarla a las má9 variadas,recetas de Cocina, las que resultan más cremosas, más deliciosas y perfectamente ligadas. Tenga siempre unas latas en risu despensa ‘•xS. 4) £4.1 Leche evaporada IDEAL . Pruébela hoy misma V i