Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVIII (1956)
- Issue
- 9 (Septiembre, 1956)
- Date
- 1956-09-01
- Page
- Seite 15 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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r Septiembre, 1986 BOLETIN INFORMATIVO 16 AUS DES SITZUNG DES SEPNAESENTANTEN-KOLLEGIUMS VOM 26. JULI 1956 1) . Protokoll: Das Protokoll der Sitzung des Repraesentanten - Kollegiums vom 21. Juni 1956 wird verlesen und genehmigt. 2) Bericht des Vorstands. Herr Feldmann teilt folgendes mit: Seit der letzten Sitzung sind 5 Neuaufnahmen erfolgt und leider 2 Todesfaelle zu beklagen. An einer Sitzung des Comité Representativo, die sich mit dem 50jaehrigen Jubilaeum des Jischuws in Chile beschaeftigt hat haben die Herren Landau, Rosenthal, Feldmann, Lehmann und Landé teilgenommen. Bei der feierlichen Uebergabe von Diplomen ueber eine Baumpflanzung zu Ehren des Praesidenten der Deputiertenkammer Julio Durán und des Deputierten Sergio Salinas, die in der Legation von Israel stattfand, hat Herr Dr. Landau als Vertreter der Gemeinde teilgenommen. In gleicher Eigenschaft hat er auch einem Bankett der Loge Bene Berith anlaesslich der Anwesenheit des Praesidenten der obersten Loge in Washington feeigewohnt. Der Jugendgruppe “Ben Akiba” haben wir zur Ausgestaltung eines Zimmers einen Beitrag zur Verfuegung gestellt. Leider ist in der letzten Woche unter “Eingesandt” in der Nación ein antisemitischer Artikel erschienen. Das Comité Representativo hat diesen Artikel beantwortet und die Nación hat an der gleichen Stelle den Brief des Comité veroeffentlicht und sich gleichzeitig fuer das Erscheinen des antisemitischen Artikels entschuldigt. Wie schon in der letzten Sitzung berichtet, ist in der Zeitung der Poale Zion “Nuestro Movimiento” ein Artikel erschienen, der ueberaus gehaessige Bemerkungen ueber unsere Gemeinde und deren Leitung enthalten hat. Auf unsere Beschwerde hin hat das Comité Representativo an uns ein Schreiben gerichtet, das zur Verlesung gebracht wird. Nach kurzer Aussprache wird folgender Beschluss gefasst: “Das Repraesentanten - Kollegium der Sociedad Cultural Israelita hat mit groesster Entruestung von den Angriffen gegen den Praesidenten der S.C.I. Herrn Dr. Landau in der Zeitung der Poale Zion “Nuestro Movimiento” Kenntnis genommen und weist diese Angriffe als voellig unbegruendet auf das Entschiedenste zurueck. "Die Repraesentanten - Versammlung beschliesst erneut: “Das Adressenmaterial unserer Mitglieder dient ausschliesslich Zwecken unserer Gemeinde. Dem “Comité Representativo de la Colectividad Israelita de Chile” und der “Federación Sionista de Chile” wird es jederzeit— wie bisher — dergestalt zur Verfuegung gestellt, dass alle Rundschreiben, die diese Institutionen uns zur Weiterleitung zugehen lassen, von uns direkt an unsere Mitglieder abgesandt werden. Den juedischen politischen Parteien werdendie Adressen unserer Mitglieder nicht zugaenglich gemacht, damit unsere Gemeinde, deren Mitglieder persoenlich jeder juedisch politischen Richtung angehoeren und angehoeren koennen, als Gemeinde ihren unparteiischen Charakter behaelt und keine Parteizwistigkeiten in die Gemeindearbeit hineingetragen werden. Ebenso wenig wird das Adressenmaterial an Privatpersonen fuer geschaeftliche Zwecke zur Verfuegung gestellt”. 3). Bericht der Kommissionen: a) Kultus: Herr Abramczyk teilt mit, dass die Kultus-Kommission sich erst in ihrer naechsten Sitzung, die am Montag den 30. Juli stattfindet, mit den Hohen Feiertagen beschaeftigen soll und dass er daher naehere Einzelheiten erst in der naechsten Sitzung mitteilen kann. Der letzte Jugendgottesdienst am 28. Juni war von ca. 80 Kindern besucht. Nach Beendigung des Gottesdienstes sangen die Kinder teils unter Leitung von Professor Feuer, teils unter der Leitung des Lehrers Maguenzo eine Reihe von Israeli Liedern. Alsdann wurden die Kinder wie ueblich bewirtet. Der naechste Jugendgottesdienst wird am 18. August stattfinden. b) Kultur: Herr Landau gibt seinem groessten Bedauern darueber Ausdruck, dass auch die letzte Kulturveranstaltung, das am 17. Juli stattgefundene Konzert des “Coro Hazomir” wieder so schlecht besucht war. Er richtet nochmals einen dringenden Apell an die Anwesenden und weist darauf hin, dass die Fortfuehrung von Kulturveranstaltungen und ueberhaupt von Kulturarbeit von dem Interesse unserer Mitglieder abhaengt. 4) . Hohe Feiertage: Nach einer ausfuehrlichen Aussprache werden die Eintrittspreise fuer die Gottesdienste an den Hohen Feiertagen festgesetzt. 5) . Comité Representativo: Herr Lehmann berichtet, dass man bereits mit den Vorbereitungen fuer die Feierlichkeiten anlaesslich des 50jaehrigen Bestehens des chilenischen Jischuws begonnen habe und dass er in Kuerze Naeheres mitteilen werde. Er berichtet ausserdem ueber die Taetigkeit, die der Praesident des Comités, Herr Gil Sinay, bezueglich der Schaffung einer “Kehilla” ausuebt. 6). Verschiedenes: Nunmehr berichten die Herren Rosenthal und Rabbiner Lubliner in kurzen Zuegen interessante Einzelheiten von dem Kongress in Montevideo, an dem sie als Delegierte der S. C. I. teilgenommen haben. Herr Rabbiner Lubliner verliest die Resolutionen, die auf dem Kongress und von dem dort neu gegruendeten suedamerikanischen Rabbinerverband gefasst worden sind. Er berichtet insbesondere ueber die Ziele und Bestrebungen dieses Verbandes und schildert in anschaulicher Weise welche grossen Eindruecke und Anregungen er bei dieser Tagung und bei den mit der Tagung zusammenhaen genden persoenlichen Unterhaltungen empfangen habe. An die Ausfuehrungen von Herrn Rabbiner Lubliner, insbesondere soweit sie sich mit der von juedischen Gemeinden zu leistenden Kulturarbeit befasst haben, schliesst sich eine ausfuehrliche Aussprache an, an der sich fast alle Anwesend;en beteiligen. Es wird beschlossen bereits am Donnerstag, den 9. August, eine weitere Sitzung des Repraesentanten-Kollegiums einzuberufen, die sich hauptsaechlich mit diesen Fragen beschaeftigen soll. Nachdem Herr Landau Herrn Rabbiner Lubliner dafuer gedankt hat. in wie anerkennenswerter Weise er die S. C. I. auf dem Kongress vertreten hat, schliesst der Vorsitzende die Sitzung. BOMBA ISRAEL Am Freitag, d. 4. August besuchte eine Delegation der Bomba “Israel” aus Anlass ihres zweijaehrigen Bestehens den Freitagabendgottesdienst unserer Gemeinde. Sie wurde von den Herren Rabbiner Loewenstein und Heimann Abramzyk begruesst. Herr Rabbiner Lubliner richtete herzliche Worte der Begruessung an sie, in denen er auf ihre so ueberaus segensreiche Arbeit fuer die juedische und nichtjuedische Welt hinwies. Wir freuen uns, dass unsere Feuerwehrcompanie eine so wuerdige Form der Feier ihres Bestehens gefunden hat und hoffen. dass ihre aufopferungsvolle Arbeit auch in Zukunft sich zum Segen auswirken moege. R (OMITE REPRESENTATIVO ENVIO UNA (ARTA AL DIARIO "LA NAflON" OUE LAMENTO LO OdtRRTDO En la página editorial del diario “La Nación” del miércoles 18 de julio, se publicó en su sección “Cartas al Director”, una carta cuyos conceptos y términos tenían el deliberado propósito de herir la dignidad de la colectividad israelita de Chile y el prestigio de sus profesionales. El mismo día, una delegación del Ejecutivo del Comité Representativo de la mencionada colectividad, formada por los señores Gil Sinay, Robert Lévy y Enrique Testa, se entrevistó con las autoridades del referido matutino, haciéndoles entrega, para su publicación, de la siguiente comunicación: “Señor Director: Es de suponer que al encabezar su sección “Cartas al Director” con las siguientes palabras de Ibsen: “Quisiera tener un diario escrito por el público”, su propósito sería más noble que los que animan a un señor Enrique Aguirre Peña, sin carnet ni domicilio conocidos, y que ha considerado que la mencionada sección debe convertirse en el receptáculo de expresiones y conceptos totalmente reñidos con la verdad histórica y la decencia. Al protestar enérgicamente este CO¬ MITE REPRESENTATIVO de la COLECTIVIDAD ISRAELI¬ TA, de CHILE contra la publicación y los términos de la carta del mencionado Aguirre, que aparece en la página editorial de “La Nación” de hoy, no pretende rebajarse a la ínfima altura de quien ha recogido cuanta infamia antisemita ha sido desparramada en los últimos tiempos, sino dejar constancia de su profunda extrañeza por haberse dado cabida a dicho engendro de calumnias, falsedades e insultos contra mía colectividad organizada como la nuestra y que labra desde medio siglo por el engrandecimiento de esta querida tierra chilena. No es sorprendente que quien se proclama discípulo de Hitler esté dispuesto a obrar en tal forma y sólo sepa denostar contra un conglomerado y distinguidos componentes del mismo como los señores Angel Faivovich, David Stitchkin, profesionales en general, etc., pero es inconcebible que un diario como “LA NACION” sirva de vehículo a la prédica del odio racial y específicamente a la propagación de la leyenda de los “agricultores israelitas” que estamos en situación de refutar con una documentación incontrarrestable. Confiados en su caballerosidad para la publicación de estas líneas, nos suscribimos de Ud. muy attos. y Ss. Ss. COMITE REPRESEN¬ TATIVO DE LA COLECTIVI¬ DAD ISRAELITA DE CHILE. (Firmado) Gil Sinay, PRESI¬ DENTE; Robert Lévy, SECRE¬ TARIO GENERAL”. El día siguiente, jueves 19 de julio, “LA NACION” en su página editorial, dió cabida a la protesta del COMITE RE¬ PRESENTATIVO y la comentó como sigue: “NOTA DE LA REDACCION: Constituye un deber para este diario expresar a la Colectividad Israelita de Chile que, por una lamentable equivocación, se dió publicidad a la carta que firma Enrique Aguirre Peña, y que tan justificada protesta ha determinado en esa prestigiosa colectividad. “LA NACION” es un órgano democrático, que inalterablemente ha repudiado cualquier tipo de discriminación racial o de otra índole, mucho menos, tratándose del distinguido Rector de la Universidad de Concepción, a quien este rotativo, en su oportunidad, le rindió su adhesión más sincera con motivo de haber alcanzado el elevado cargo universitario que en la actualidad desempeña. Igual predicamento sostiene “LA NACION” para las demás personas o instituciones que con razón se hayan sentido ' afectadas con la aludida publicación. Puede estar cierta la Colectividad Israelita que lamentamos hondamente lo ocurrido”. KONZERT DES CORO HAZOMIR Im Rahmen der Kulturveranstaltungen unserer Gemeinde hatte sich der CORO HA¬ ZOMIR, verstaerkt durch den Coro de HUMANIDADES des VAAD HAJINUJ, unter der Leitung des Herrn Bernardo Feuer fuer ein Konzert am 17. Juli in unserem Gemeindehause liebenswuerdigerweise zur Verfuegung gestellt. Das Programm enthielt sieben Lieder von Chaim Nachman Bialik, die in der Hauptsache von Herrn Feuer vertont waren. Die Leistungen des Chores sind aufs höchste anzuerkennen und stellen der erzieherischen Arbeit seines Dirigenten Feuer das beste Zeugnis aus. Herr Feuer hat es verstanden, in kurzer Zeit einen wirklich erstklassigen Chor aufzubauen, der sich ueberall hoeren lassen kann. Besondere Anerkennung verdient auch die Klavierbegleitung des Herrn Schidlowski, der die Gesaenge aufs harmonischste zu untermalen verstand. Waehrend der einzelnen Chordarbietungen hatten wir Gelegenheit die bekannte Schauspielerin des Teatro Experimental Fanny Fischer zu hoeren. Sie rezitierte in formvollendeter Weise einige Gedichte von Bialik, die bei den Zuhoerern tiefen Eindruck hinterliessen. Der bekannten Kuensüerin wurde ebenso wie dem Chor von den leider nur sehr spaerlich erschienenen Zuhoerern mit reichem Beifall gedankt. Der geringe Besuch ist umso bedauerlicher, weil diese Veranstaltung wirklich auf besonders hohem kuenstlerischen Niveau stand. Dr. H. R: