Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVIII (1956)
- Issue
- 7 (Julio, 1956)
- Date
- 1956-07-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/8553624-8556986-9194189--1824-8557085- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
o Julia, 1*98 BOLETIN INFORMATIVO 7 KONZEPT - FEUILLETON “Freitag Abend, 7 Uhr, im1 Teatro Municipal”. Dieser Treffpunkt ist allen denjenigen eine liebe Gewohnheit geworden, die entweder langjaehrige Abonnenten mit einem scheinbaren Ewigkeitsrecht auf immer die gleichen Plaetze sind, oder sonstw i e Geschicklichkeit beweisen. Vor vielen Jahren allerdings war es ueblich, zuerst auf der Voranzeige nach dem Ruf des Dirigenten oder Solisten zu sehen, um dann schliesslich, nicht zuletzt aus eigener Traegheit, festzustellen, dass einem “das Programm sowieso nicht liege”, und man lieber etwas anderes unternaehme. Aber hier geht man einfach.... und das ist gut so, Dem durchschnittlichen Konzertbesucher wuerde sonst manches Konzert entgehen, das Werke unbekannterer, neuerer Komponisten und Junge Solisten enthaelt Dem sonst so weit verbreiteten Snobismus ueber Dirigent, Solist und Werke macht Platz ein woechentliches neues- Mitlernen und Miterleben fortschrittlicher Konzertliteratur. So geht es wenigstens mir und wahrscheinlich auch den meisten anderen. Dies scheint mir wichtiger zu sein, als manches ueberragendes Konzert eines unuebertrefflichen Solisten zu hoeren in welchem meistens Stammwerke nur zu bekannter Meister mit vollendeter Routine gebracht werden. Die Solisten von Weltruf sind in den letzten Jahren in Chile ohnedies allzu selten geworden und man versucht diese Luecke .mit den Long- Play Platten zu fuellen, die dank der fortgeschrittenen Technik eine erstklassige Wiedergabe bieten. Wie nicht anders zu erwarten, war das 1. Konzert unter der Leitung von Victor Tevah ganz Mozart gewidmet. Das gut zusammengestellte Programm und der erreichte Standard des Dirigenten und Orchester bestaetigten wieder einmal die besonderen Qualitaeten von Victor Tevah fuer Mozart. Unter den Meistern dieser ' Epoche stellt Mozart die groessten Schwierigkeiten fuer richtige Wifedergabe in Folge der Einfachheit und Entbloesstheit der musikalischen Durchfuehrungen dar. Tevah wusste sowohl diese als auch die so ausschlaggebenden Tempi mit Sicherheit, Lyrik und grazioeser Leichtigkeit zu erreichen. Ein Konzert, das bemerkenswerte Qualitaeten und kuenstlerische Reife von Dirigent und Orchester bewies. Clara Passini, Harfensolistin, mit feinem rythmischem Gefuehl und Ton auf diesem so dankbaren Instrument, und José Hàbschied, dessen Floete zwar exact, jedoch im Ton zu schwach war, waren die Solisten des Konzertes fuer Floete, Harfe und Orchester. Das naechste Konzert leltee die Pastoral von Jorge Urrutia ein, dere impressionistische und folklore-Motive klar unter dem Einfluss Ravels stehen. Das darauf folgendo Klavierkonzert von Kachaturian, einem Armenier, brachte das Publikum berechtigterweise in grosse Stimmung. Hugo Balzo, ein Uruguayer, technisch praezis und glanzvoll, zussamen mit einem in Stimmung gekommenen Victor Tevah .arbeiteten sich durch das ganze schwere Geschuetz atraktiver, virtuoser Mysik und breiter, etwas vulgaerer Lyrik durch, als wenn es keine Grenze von Schwierigkeiten geben wuerde. Das Publikum wurde nicht zuletzt durch sonore Effekte und Virtuositaet sowohl der Partitur befriedigt. Obwohl Brahms zu Tevahs bevorzugten Meistern gehoert, haben wir die 1. Symphonie in frueheren Jahren schon wesentlich besser, geordneter und ausdrucksvoller gehoert, als zum Abschluss dieses Konzertes. Die Wiedergabe der Symphonie N.o 88 von Haydn in der darauf folgenden Woche war wuerdig eines Dirigenten grossen internationalen Rufes und zusammen mit der Qualitaet des Orchesters, eine besondere Leistung, welche das Publikum gebuehrenderweise zu wuerdigen verstand. Vervollstaendigt wurde das- Programm durch die symphonische Dichtung Romeo und Julia “von Tschaikowsky”, die “Escenas Campesinas” von Allende, und um auch diesem Konzert wiederum eine neuartige Note zu geben, die Erstauffuehrung des Konzertes fuer Violine von Rodolfo Halffter, einem spanischen, modernen Komponisten. Ausdrucksvolle Ideen wechseln in diesem Konzert mit volkstuemlichen Themen ab. Rythmischer und orchestraler Kontakt mit Strawinsky ist unverkennbar. Enrique Iniesta, - der sympathische erste Konzertmeister der Sinfónica bewies wieder einen, wenn auch nicht sehr grossen, dafuer aber um so schoeneren, weichen Ton und beherrschte den komplizierten Solistenteil mit professionellem Koennen. i Als Hoehepunkt des letzten Konzertes stand, ein vom Publikum schon seit vielen Jahren erwartet und laengst faeliig gewesenes Werk von George Gershwin, Klavierkonzert in F-Dur. Obzwar Herminia Raccagni technisch einwandfrei und klanglich angenehm spielte und Tevah mit dem' Orchester sich ehrlich bemuehten, dem Konzept von Geirshwin und seiner Zeit so nah als moeglich zu kommen, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Wiedergabe in einer etwas zu klassischen Form stehen blieb. Es fehlten die unermessliche Acentuación und diejenigen Funken der modernen Synkopen und Dynamik, die Gershwin's ganz eigene, natuerliche Sprache impulsieren, und welche durch einen maenlichen Interpreten moeglicherweise mehr zum Ausdruck gekommen waeren.1 Das Publikum war jedoch hoch befriedigt und Victor Tevah schien durch den starken Rythmus so mitgerissen, dass die darauf folgende “7. Symphonie von Beethoven”, welche sowieso schon die “Sinfonía de la Danza” genannt wird, zwar brilliant aber in einem schier unwahrscheinlichen Tempo herunter absolviert wurde. Einleitend brachte man die “Serenata Concertante” von Orrego Salas, die leider sowohl durch eine farblose Wiedergabe, als auch durch das Feuerwerk des darauf folgenden Gershwin-Konzertes ueberschattet wurde. Zum Abschluss noch einige Worte ueber Victor Tevah, Erstaunlich wie er durch Fleiss und Hingabe und mit unzweifelhafter Begabung zu einem verblueffenden Koennen herangereift ist. Sein Mozart und Haydn zeigen tiefstes musikalisches Verstaendnis und moderne Komponisten werden gewissenhaft und ernst durchgearbeitet, dem Publikum verstaendlich gemacht. Als Begleiter der Solisten ist er einwandfrei, sicher und zurueckhaltend. Unter Beruecksichtigung dass seine Anregungen meistens nur aus seiner hiesigen Taetigkeit stamman verspricht seine Faehigkeit viel fuer die zukünftigen Jahre, welche er, nach erfolgter Pensionierung, im Ausland verbringen will. Dem Publikum und noch mehr dem Orchester, das er auf diesen Leistungs- Standard gebracht hat, wird er manches Mal noch fehlen. Man wird auf ihn als Gastdirigent bestimmt nicht verzichten wollen. Helmut Herzfeld Rector de la Universidad de Concepción agradece comunicación del Comité Representativo En una atenta comunicación, el Rector de la Universidad de Concepción, Sr, David Stitchkin, agradece al Comité Representativo por la nota de felicitación que le envió con motivo de su reciente elección para dicho cargo y agrega que confía poder :ontar con la cooperación de nuestra . colectividad para realizar una tarea cuyo resultados miran al beneficio moral y material de esta ejemplar tierra chilena. ANTE UNA TORPEZA cordatorios, las proclamaciones y demás actos solemnes, dentro del marco de nuestra Sociedad Cultural Israelita. Nadie que mida las cosas por sus proyecciones reales, podrá esperar que nuestros socios concurran a dos actos que cumplen un mismo objeto, sea como ocurre muchas veces, a la misma hora, sea a intervalos de un día o dos. 5.0.) Hemos guardado hasta hoy un prudente silencio acerca de la opinión que nos merecen las modalidades de los actos colectivos, cuya menguada concurencia preocupa al citado editorialista. Y, en verdad, lo habríamos seguida observando, si su planteámiento agresivo no nos hubiera obligado a seguirle a ese terreno. Pues, bien, haciendo abstracción de algunas y muy contadas excepciones honrosas, es la calidad de esas veladas la que nos hace bastante comprensible la abstención de la mayoría de nuestros socios. Para comenzar, no es un secreto para nadie que su comienzo se fija, invariablemente, para una hora demasiado tardía, generalmente las nueve y media de la noche, y no lo es tampoco el hecho que esa programación no se cumple, sino las más de las veces con un atraso de una hora o más, con la más absoluta falta de respeto hacia quienes, ingenuamente, creen en las virtudes de la puntualidad. Si a - ello agregamos que los primeros veinte minutos se pierden, lamentablemente, con salutaciones carentes de sentido y contenido,. ya es fácil concluir que el sacrificio de llegar al hogar de madrugada no se justifica de ninguna manera. En el fondo, lo reconoce el mismo editorial que nos ocupa, al consignar que “la insistencia en la celebración formal de algunas efemérides y en la programación de actos de mero aparato o protocolo... determina fracasos”. 6.o) Aunque nuestro detractor lo ignore, “el uso y abuso del idisch en los actos”, que en su opinión justifica la abstención del sector sefaradí, dificulta en casi idéntica. manera la comprensión de los mismos por Darte de nuestros socios, amén de la (De la pág. 1) falta de dominio del mismo castellano que pesa sobre esa gran porció'n de nuestra Sociedad, que llegara a las costas de Chile, habiendo pasado ya los cincuenta años de edad. 7.o) Si bien estimamos que la alusión a nuestra negativa de facilitar las direcciones de nuestros socios, para fines de propaganda partidista, nada tiene que ver con el fondo del problema, nos parece que la forma en que se nos enrostra el reproche, justifica, “a posteriori”, nuestra actitud. Sin embargo, no está demás que agreguemos que el acceso a nuestro registro de socios le está vedado no tan sólo al Partido Poale Sión de Chile, al que siempre hemos guardado las mismas consideraciones que a todas las demás fracciones conistas, sino también a los iemás Partidos. En cambio, puede la “Federación Sionisa de Chile”, organismo territorial máximo ,de nuestro movimiento nacional, que, en antas oportunidades ha hecho despachar invitaciones y otras circulares por intermeiio de nuestra sociedad, dar fe de que éste es eficaz portador de todo llamado que se formule por encima de los Partidos, de toda iniciativa unitaria, de toda acción constructiva. 8.0) Para terminar, nos vemos precisados a recordar al editorialista de “Nuestro Movimiento” que carece de autoridad moral para calificar de “caciquista” la política de “algunos” de los dirigentes de nuestra Sociedad. La elección de todos nuestros dirigentes ha sido siempre fruto del más puro procedimiento democrático y el número de votantes que participa en nuestras Asambleas Generales supera con creces que pueda reunir cualquiera otra institución societaria del seno de nuestra colectividad. Asimismo, la política que esa directiva ejecuta no es otra que la que le ha sido dictada por esa misma y soberana Asamblea. Y será una próxima Asamblea General, ante la cual rendirá cuenta de esa política, a fin de que la juzgue, autorizadamente, y con los elementos de juicio de que nuestro detractor ha carecido.- ■ WIR FRIEREN BEIM ANBLICK DER BADENDEN, aber in Israel ist es jetzt heiss: Strandszene in Bath Jam.