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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1956-01-01 · 1 (Enero, 1956) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVIII (1956)
Issue
1 (Enero, 1956)
Date
1956-01-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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3 Enero, 1956 BOLETIN INFORMATIVO ' « I ~ SERVICIO RELIGIOSO Januar Schewat Sonnabend 14. 1. Rosch Chodesch Waera Sonnabend 21. 8. Bo Sonnabend 28. 15. Schabbat Schiroh Beschalach Neujahr der Baeume. I;; ’ ■ j';; Februar I Sonnabend 4. 22. Jitro Sonnabend 11. 29. Schabbat Schekalim Mischpatim Neumondsweihe Sonntag 12. 30. Adar Rosch Chodesch. Montag 13. 1. Rosch Chodesch Sonnabend 18. 6. Teruma Donnerstag 23. 11. Fasten Ester Sonnabend 25. 13. Schabbat Sachow Tezaweh Sonntag 26. 14. Purim Werktags: Morgens Abends 7.30 19.30 bis 17. Februar dann 19.15 Sonnabend: 9.00 Sonntag u. staatl. Feiertage 8 00 . Schabbat 14.1. 21.1. 28.1. 4.2. 11.2. 18.2. Mincha 19.45 19.45 19.30 19.39 19.30 19.15 Ausgang 20.17 20.20 20.18 20.15 20.03 19.54 Im Monat Februar finden keine Lehrvortraege statt. HerzUchen Dank Allen, die waetarend der langen Krankheit meiner geliebten Schwester ANNEMARIE BLUMBERG F. ihre grosse Teilnahme bewiesen und Sie auf ihrem letzten Wege begleitet haben. GERTRUD BLUMBERG Santiago, 21 Dezember 1955 Fuer die vielen Beweise herzlicher Teilnahme waehrend der Krankheit und bei dem Hinscheiden meines geliebten Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters JORGE SCHMIDT danken wir auf diesem Wege allen Freunden von ganzem Herzen. HERTA SCHMIDT JOSE und GRETEL STERN geb. SCHMIDT und KINDER GRABSTEINE ln saemtUchen Steinarten zu billigsten Preisen TH. REIS José Miguel de la Barra 412, 5.o piso Dep. A. esq. Merced. Tel. 33200 AUS DEM GEMEINDELEBEN i WIR R UFEN DIE EL TERN! Wir wenden uns an die Eltern unserer schulpflichtigen Kinder, an jene Generation, deren Kinder heute 5 und 6 Jahre alt sind. Eltern! Euere Kinder wachsen auf in einem Lande, wo die Stimme, die uns einst rief, verstummt ist. Jene Stimme, die zu uns sprach vom Glauben an die Erneuerung des Volkes und des Menschen, die uns von der Hoffnung sprach, dass die grosse Katastrophe des ersten Weltkrieges und die schwere Zeit der Verfolgung den juedischen Menschen aus der Stumpfheit seines k!einbuerverliehen Lebens herausreissen wuerde. Doch ist die Stimme schon ganz verstummt? Spricht sie nicht noch manchmal zu Euch in den stillen Stunden, wenn Ihr Euch besinnt und die Ideale Euerer Jugend mit der Realitaet Eueres heutigen Lebens vergleicht? Aber was koennt Ihr tun, wo Ihr selber die einmalige Chance Euerer Jugend vertan habt und Euere Ideale nicht verwirklicht habt, sondern geworden seid wie Eure Eltern, gegen die Ihr in der Jugendbewegung, als “Kameraden”, Pfadfinder, Werkleute, Schomrim und was es auch sei, revoltiert habt?! Was koennt Ihr heute noch tun, so fragt Ihr Euch? Und es sei Euch gesagt: Gebt Eueren Kindern die Moeglichkeit, von den Idealen zu traeumen von denen Ihr in Euerer Jugend getraeiimt habt, schickt sie in die jued'sehe Schule, wo sie im Kontakt mit der juedischen Wirklichkeit Euere eigenen Ideale der Erneuerung des Einzelnen, des Volkes und der Menschheit kennen lernen werden. Seid versichert, dass nur dort, in der juedischen Schule, Euere Kinder so aufwachsen werden, dass sie Euere Seele, Euere geheimsten Wuensche und Sehnsuechte verstehen werden. Und wenn Ihr Euere Kinder liebt, mit der wahren Liebe, mit der juedische Eltern immer ihre Kinder geliebt haben, dann werdet Ihr versuchen, ihnen auf ihren Lebensweg Eure eigenen Ideale mitzugeben. Eltern, Ihr die Ihr Euch einst von der Jugendbewegung und von der Sehnsucht nach einem besseren Leben habt mitreissen lassen, zeigt, dass Ihr die Stimme Euerer Jugend noch hoert. Schickt Euere Kinder in die juedische Schule! 8ENTANZ Chattukkah£eiev im Gemeindehaus Am Sonntag, den 11. Dezember nachmittags, fand im grossen Saal der SCI., B’ne Jisroel das von der Gemeinde fuer die Kinder der Mitglieder veranstaltete Chanukkah-Fest statt. Nach dem Entzuenden der Lichter leitete Herr Rabbiner Loewenstein die Veranstaltung mit einer Ansprache ein, in dei er die Bedeutung der Festes der jungen Generation vor Augen fuehrte. Sodann brachten Evi Juliusburg und Gabi Britzmann israelische Taenze zur Vorfuehrung. Ein von Claudio Mella organisiertes und von Frl. Ruth Nathan, Marta Gluckman und Susi Chaskel aufgefuehrtes Kasperl . Theater erregte das Entzueeken der Juengsten, waehrend die schulpflichtige Jugend bei dem von Herrn German Scherzon organisierten Radio -Wettbewerb auf ihre Kosten kam. Erzieherisch und an. spernend wirkte die Preisverteilung fuer die besten Mitarbeiter der Kinderbeilage des “B.I.” sowie die Zeugnis-Ue. berreichung der Religionsschule. Fuer die musikalische Umrahmung sorgte ein Kinderorchester sowie Kinderchor, unter Leitung der Her. ren León Schidlowsky bezw. Bernardo Feuer. Alles in allem ein sehr gelungener Nachmittag, sowohl im Hinblick auf die erfreulich grosse Teilnehmerzahl wie auf die harmonische und gut geplante Programmgestaltung. ADRESSEN - TAFEL Dr. Siegfried Landau Diagonal Sur 486, piso 3.o, Departamento E. Tel. Of.: 53785. Tel. part. N.o 493377. Rabbiner Egon Loewenstein Alarife Gamboa 040 Dep. C. Tel.F 391118. Rabbiner Manfred Lnbliner De las Claras 011, Dep. 22. Tel.: 44624. Kantor Oscar Ruschin Constitución 243 Tel.: 398415. Seit dem letzten Bericht fanden zwei Sitzungen des Repraesentanten _ Kollegiums am 27. Oktober und 24. November 1955 statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung der Sitzung vom 27. Oktober sprach der Vorsitzende Herr Dr. Lehmann Herrn Dr. Reich die Anteilnahme des Repraesentanten. Kollegiums zu dem Hinscheiden seines Bruders und Herrn Rosenthal die Glueckwuensche zur Geburt seines Enkelsohnes aus. BERICHT DES VORSTANDS Herr Feldmann teilte mit, dass Herr Dr. Landau eine eingehende Unterhaltung mit Herrn Israel Poilak, dem Presidenten des Vaad Haiinuj, hatte, der als angemessene Beteiligung der SCI. an dem Neubau des Vaad Hajinuj eine Summe von einer Million Pesos vorgeschlagen hat. In der Zwischenzeit wur. den die in dem Etat 1955 vorgesehenen restlichen $ 150,000 sofort an den Vaad Hajinuj ueberwiesen und der Vorstand hat die Absicht, fuer die Jahre 1956 und 1957 in, der Etatsberatung fuer diesen Zweck einen Betrag von $ 750,000 vorzuschlagen. An dem letzten Kinus des Vaad Hajinuj haben Herr Dr. Landau und die Delegierten der SCI. teilgenommen. Herr Nebenschoss ist zum Vice. praesidenten des Vaad Hajinuj gewaehlt worden und I (Fortsetzung Seite 6) MAGBIT 5716 WISSEN SIE, dass Israel durch die Ereignisse der letzten Wochen bedroht ist? WISSEN SIE, dass die Buerger Israels in bewunderungswürdiger Opferbereitschaft freiwillig grosse Geldsammlungen veranstalten, um der Gefahr zu begegnen? WISSEN SIE, dass Zehniausende nordafrikanischer Juden in hoechsier Lebensgefahr sind, wenn sie nicht schnellstens nach Israel gebracht werden koennen? WISSEN SIE, dass angesichts der Inflation der Etat von Cisroco und Altersheim schwer zu decken ist, dass die juedische Schule aus dem gleichen Grunde groessere Uniersiueizung braucht? Sie werden nicht abseits stehen wollen, wenn es gilt, SOFORT und GROSSZUEGIG der Magbit 5716 zu dem dringendst noeligen grossen Erfolg zu verhelfen.

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