Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVII (1955)
- Issue
- 2 (Febrero, 1955)
- Date
- 1955-02-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Febrero, 1955 BOLETIN INFORMATIVO 3 Fuer die uns anlaesslich der Geburt unserer Tochter PAULINE RUTH erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir auch im Namen unserer Eltern allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. Santiago, 31 Dezember 1954 Marcos Gelerstein und Frau Margot geb. Roesler Hocherfreut zeigen wir die g'ueck’iche Geburt unseres zweiten Sohnes ROBERTO RUBEN an und danken gleichzeitig fuer die uns zahlreich erwiesenen Aufmerksamkeiten. Santiago, Januar 1955 Hans Mendel und Frau Helga José Luis Araneda 480 geb. Horwitz Hocherfreut zeigen wir die glueckliche Geburt unseres Sohnes TOMAS RÜBEN an und danken gleichzeitig auch im Namen unserer Eltern fuer die erwiesenen Aufmerksamkeiten. WERNER LUFT und Frau URSULA geb. ARENDT. Bellavista 220, Dep. 23 11. Januar 1955 Die glueckliche Geburt unseres Toechterchens MIRIAM zeigen an FRED SINGER und LOLA SINGER geb. GONZALEZ! Oficina Victoria 24. Dezember 1954 STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich der Geburt unseres Sohnes G U I D O N erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir -allen Freunden und Bekannten, auch im Namen unserer Eltarn, unseren herzlichsten Dank. GAD HAYMANN und Frau BEATE Santiago, Januar 1955 geb. HABER STATT KARTEN Wir beehren uns bekannt zu geben, dass die Barmizwah unseres Sohnes R O B B V s. G. w, am 26. Februar 1955 in der Synagoge der Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel”, Av. Portugal 810, stattfindet. Empfang 26. Februar 1955 HERBERT ROSENBERG UND FRAU Calle Carlos Justiniano 1130 Miguel Claro Hoehe 900 MIGUEL MEINHARDT und Eltern danken herzlichst fuer alle anlaesslich seiner Barmizwah erwiesenen Aufmerksamkeiten. Santiago, Januar 1955. STATT KARTEN Hierdurch teilen wir allen Freunden und Bekannten mit, dass die Barmizwah unseres Sohnes TOMAS am Sonnabend den 12. Maerz in der Synagoge Portugal 810, stattfindet. WALTER NACHMANN und Frau ESTHER Empfang: Miguel Claro 2182 geb. MANDL von 5-7 Uhr Allen unseren Freunden und Bekannten teilen wir hierdurch mit, dass die Barmizwah unseres Sohnes ALBERTO am 5. Maerz s. G. .w. in der Synagoge, Av. Portugal 810, stattfindet. Julio Pfifferling und Frau Irma geb. Stern Empfang: 5-7 Uhr Gral. Bustamante 957. Freunden und Bekannten herzlichen Dank fuer die Aufmerksamkeiten, die sie anlässlich seiner Barmizwah unserem Sohne HERNAN und uns erwiesen haben. Valparaiso, Enero 1955 - ERNESTO, PAULA, HERNAN HIRSCH STATT KARTEN Unseren Freunden und Bekannten teilen wig mit, dass die Trauung unserer Kinder EVELYN und TOMAS am 19. Maerz 1955 um 21.30 Uhr in der Synagoge Portugal 810 stattfindet. Rodolfo und Gerda Silbermann Isaac und Rebeca Fischer Av. Pedro de Valdivia 2831 Hernando de Aguirre 1267 STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich unserer Vermaehlung in so ueberaus grossem Masse erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glueckwueiische sagen wir allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Institutionen auch im Namen unserer Eitern auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. EMILIO STEUERMANN und Frau RUTH-INGRID geb. ROSENTHAL STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich unserer Vermaehlung so zahlreich erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir allen Freunden und Bekannten auch im Namen unserer Eltern herzlichst. ROLF ORZEGOW und FANNY T. de ORZEGOW STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich unserer Vermaehlung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir auch in Namen unserer Eltern allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. Santiago, Januar 1955 Juan Chemke und Frau Evi. geb. Lande Fuei die uns anlaesslich unserer goldenen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir allen Freunden u. Bekannten herzlich. Januar 1955. JULIO NUSSBAUM u. FRAU. Hierdurch danke ich allen Freunden u. Verwandten fuer ihre Glueckwuensche u. Aufmerksamkeiten zu meinem 70 Geburtstag. Santiagp Januar 55. META MEYER Fuer die mir zu meinem 70. Geburtstag uebersandten Glueckwuensche und Aufmerksamkeiten sage ich hiermit meinen herzlichsten Dank. FRIDA GUTTMANN Nueva Costanera 3731, Januar 1955. «i 0€ CA COCLCTiVfDAO lS*A£¿.nft ÍÍUtááé CASILLA M4 RENATE GOETZ FRANK HERBERT ENGEL VERLOBTE SANTIAGO, JANUAR 1955. Der bisherige Praesident, Herr Leo Wegiein, legte sein Amt als Vorsteher der juedischen Gemeinde Valparaiso aus gesundheitlichen und gesehaeftlichen Grueden nieder. In den vielen Jahren seiner aufopfernden Taetigkeit fuer die Gemeinde hat er diese sehr vergroessert und gefestigt und sieh die Hochachtung aller Gemeindemitglieder erworben. Zu den Errungenschaften seiner Amtszeit gehoert vor allem der deutsch — juedische Friedhof, der vor einigen Wochen in Beiloto eroeffnet wurde. Der Vorstand dankte Herrn Weglein fuer seine grosse Arbeitsleistung und in der Generalversammlung ernannte ihn der Vorstand und die anwesenden Gemeindemitglieder einstimmig zum Ehrenpraesidenten. Jeden Freitag um 19 Uhr. Samstag Vormittag um 9 1|4 Uhr Gottesdienst. Ausserdem an Jahrzeiten. Diese Daten muessen jedoch rechtzeitig an die Casilla 984 mitgeteilt werden, oder bei Herrn Ricardo Wolff, Telef. 6240 gemeldet werden. Verkuendung des Neumondes Adar Samstag, den 19. Februar. Neumondstag. 1. Tag Dienstag, den 22. Februar. 2. Tag Mittwoch, den 23. Februar. ZU FAMILIEN - FESTLICHKEITEN Telegramme, Blumen-Abloesungsspenden, Baeume, Goldenes Buch, Bar—Mizwah—Buch, Kinder—Buch des HEBEN KAJEMETH LEJISRAEL Telefonische BesteUungen: 33096 (Gemeinde) oder 87707 (Federación Sionista, Depto. del KKL) SAMY GRONEMANN... (Fortsetzung von Seite 1) te, einen ganz neuen Zug hinzu: Humor und Satire .teilte er in den Dienst der Zionsidee. Die Assimilanten waren nicht eleganter im Wortgefecht zu erledigen, als durch einen tcedlichen Witz —um den der streitbare Zionist Grone'mann niemals verlegen war. In seinem unvergesslichen Roman “Tohu Wabohu’’ zeigte er, als echter Satiriker, die ganze Bruechigkeit der Assimilation, nicht allein bei den deutschen Staatsbuergern vollendeten juedischen Unglaubens sondern auch bei einer formelhaft - erstarrten west juedischen Orthodoxie, die sich ebenfalls vom lebendigen juedischen Volkstum apgespalten hatte. Die Jahre des ersten Weltkrieges brachten Gronemann in Kontakt mit den Massen des Ostjudentums. In seinen Etappei-ES-innerungen “Hawdole und Zapfenstreich" schilderte er den Zusammenstoss dreier Welten: des preussischen Militarismus mit dem ostjuedischen Staedtel, aber auch des deutschen Religionsjudentums und dessen ungebrochenen j u e d i s c hen Volkstum. Schliesslich gab uns Gronemann in seinem, noch lanee nicht altbackenen “Schalet” seine koestliche ‘‘Philosophie des Wenn-Schon” in Anekdoten, deren Praegnanz ans noch heute Traenen lachen laesst. Erst in Israel, wo er kurz nach 1923 einwanderte, und sich in Tel Aviv niederliess, fand er die Zeit, seine Memoiren zu schreiben, die als “Erinnerungen eines Jecken" (Sichronoth schel Jekke) in hebraeischer Version von Dov S’dan vorliegen und uns den Weg Gronemanns von der jueuisenen lxauiiion, duren den Bildungsreichtum Europas, zum Herzl - Zionismus zeigen. Keiner der drei Werte wurde fuer den anderen geopfert: als traditioneller Jude, dem politischen Kampf um oen Juaeusiaat verscniieben, fand Gronemann dennoch den Anschluss an das geistige und literarische Leben Berlins, das er seinerseits wieder bereicherte. Zum Buehnenuicmer wurde er vor allem in Tel Aviv. In Deutschland hatte er kleine Geiegenheitsstuecke, wie (wiederum im Purim-Zeichen) “Hamans Flucno" verfasst, hier aber schuf er die Komoedie “Jakob und Christian", die von “Matate” aufgefuehrt wurde, die Salomon- Vers - Komoedie “Der weise und der Narr", die ebenso wie “Der Prozess um des Esels Schatten" vom “Ohel” mit grossem Erfolg gespielt wurde, Sein Familienstück “Die Familie Heine", wurde von “Habima” und sein letztes Stueck, “Die Koenigin von Saba’, vom “Kammertheater’’ herausgebracht. Gronemanns reiche Theatererfahrungen die er in Berlin gesammelt hatte, machte er der hebraeischen Komoedienbuehne nutzbar. Seine Passion fuer das juedische Theater hatte sich schon in frueheren Jahren in seiner Aktion fuer die “Wilnaer Truppe” manifestiert, die er nach Westeuropa gebracht hatte. Zu den Buchpublikationen und Buehnenstuecken .treten hunderte von Artikeln, die Gronemann seit fruehester Jugend, zuerst im “Schlehmiel", spaeter in der gesamten juedischen Presse Deutsch iands und in der hebraei- (Fortsetzung Seite 5) /