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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1954-07-01 · 7 (Julio, 1954) · p. Seite 5

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVI (1954)
Issue
7 (Julio, 1954)
Date
1954-07-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Julio, 1954 BOLETIN INFORMATIVO 5 f/m dem ^èmtm ¿f&i TZedafcticns Hilfshrieftraeger einzustellen sah sich die hiesige Post nun gerade nicht genoetigt, um uns Ihre Antworten, liebe Leser, darueber, was Ihnen am Gemeindeblatt miss— oder gefaellt, puenktlich zustellen zu koennen. So gross war der Ansturm ganz und gar nicht! Nur etwa zwei Dutzend Leser nahmen sich die Muehe, Fragebogen auszufuellen und einzuschicken, die grosse Zahl der uebrigen scheint dem unfruchtbaren Weg der gelegentlichen muendlichen Kritik den Vorzug zu geben oder sollte sie gar mit allem so restlos zufrieden sein?... Doch wenn auch der Fragebogen wenige waren, die den Weg zurueck auf unseren Schreibtisch fanden, so war es doch gar nicht so wenig, was an Aregungen und wertvollen Bemerkungen darin stand. Und so hatten wir allen Grund, uns mit dem alten roemischen Spruch zu troesten: multum non multa; nicht viele Briefe, sondern viel in den Briefen... In der Frage der Platzverteilung wurden die verschiedensten Meinungen geaeussert; findet der eine den Lokalteil zu ausführlich, so saehe der naechste ihm gern noch mehr Platz zugewiesen; bedauert ein Leser die spanischen Textseiten, so befürwortet ein anderer eine Vergroesserung der Kinder— und Jugendbeilage; was Israel anbetrifft, so wurde —mit einer Ausnahme um mehr Nachrichten und literarische Kostproben von dort ersucht. Wir hoffen, dass es uns durch Variierung gelingen wird, den vorgebrachten Bitten gerecht zu werden und unsere Leser zufrieden, zu stellen! Auch die Ratschiaege einiger Freunde, etwas mehr Weltpolitik oder Nachrichten aus suedamerikanischen Laendern zu veroeffentlichen, einen “Paedagogischen Ratgeber” und eine “Auskunftecke” einzurichten, werden wir beherzigen. Jedoch bitten wir unsere Leser um Verstaendnis fuer die notwendige Begrenztheit des Informationsblattes einer kleinen Gemeinde. Unsere Themenwahl muss sich natürlicherweise in erster Linie auf das Gebiet erstrecken, welches in der Tagespresse und den Fachzeitschriften zu kurz kommt; naemlich, auf das der juedischen Interessen. AN DEN RAND NOTIERT D ie Glocken lacutcn nicht mehr Mit groesstem Ver gnuegen wuerden wir einer anderen Aufforderung Folge leisten, und unsere Spalten hiesigen juengeren Talenten fuer Kurzgeschichten (spanisch oder deutsch) zu Verfuegung stellen; doch wie diese zur Mitarbeit anregen? Der junge Mann, der uns freundlicherweise bei der Zusammenstellung des Jugendblattes hilft, —er selbst schreibt aeusserst talentierte Skizzen fuer hiesige Zeitungen— hat mit dem Apell an die Jugend zur Mitarbeit weitaus weniger Erfolg gehabt als man nach dem Erfolg des Kinderblattes haette erwarten duerfen! Man wird also bei diesem Vorschlag an das Schicksal des chassidischen Rabbis erinnert, welcher die Reichen von der suendhaften Last ihres Besitztums befreien wollte, indem er die Armen zu zwingen gedachte, etwas von den Schaetzen anzunehmen. Es gelang ihm sogar schneller als er befuerchtet hatte, die Armen von dieser Notwendigkeit zu ueberzeugen. jetzt ist er auf dem Weg zu den Reichen... Aeusserst berechtigt halten wir auch die von einem anderen Leser aufgestellte Forderung nach sprachlicher Reinheit und schliessen uns der Bitte an, beim Aufgeben von Inseraten das Spanische und das Deutsche nicht rfiehr wahllos durcheinander zu Worte kommen zu lassen; das Anzeigenbuero kann doch von sich aus keine Aenderungen am Text vornehmen! Auch im Textteil sehen wir uns haeufig genoetigt, Worte wie “ambiente”, “dirigente”, “fiesta”, “delegado”, “resolución” u. a. zu verdeutschen. Fremsprachige Namen von Institutionen wie “Comité Representativo” oder “Unión Sionista” behalten wir allerdings bei, wie auch viele hebraeische Worte (Kibutz, Alija, Chaluz, Hagana usw.). Deren Uebersetzung pedantisch und doch nicht ershoepfend klingen wuerde. Psychologische Tests haben ergeben, dass ein kultivierter Erwachsener —im Gegensatz zum Kind oder Halbgebildeten— ueber Druckfehler im allgemeinen hinwegliest, weil er gewoehnt ist, mittels schnellsten Erfassens des gesamten Wortbildes den Sinn einer Aussage zu erfassen. Nun, ein Kompliment unseren Lesern: nicht eine einzige Bemerkung kam von ihnen ueber gelegentliche Druck fehler! Und dabei haetten wir so gerne ueber die Schwierigkeiten berichtet, die die spanischen Setzer beim Abschreiben des Textes machen und die wir nachher bei der Korrektion haben, wo des oefteren bei der Ausbesserung einer Zeile sich an Stelle des alten Fehlers zwei neue eingeschlichen haben. Doch der Druckfehlerteufel spielt uns auch manch neckischen Streich: So lasen wir Proben durch, in denen von einem zu gründenden “Kulturgreis” und ein e r stattgefundenen “Abschiedsgeier” berichtet wurde; das juedische Volk habe, hiess es wo anders, sein besonderes “Schicksei”, und wo jemand neben seinem Freund “herschritt”, war das “r” ausgelassen worden... Diese Fehler konnten alle noch ausgebessert werden; doch manchmal werden sie uebersehen, oder die Zeit draengt, die Maschinen sind fuer Korrektionsarbeit nicht frei und so bleiben sie stehen. Unsere Leser haben das freundlicherweise verziehen... Zum Schluss wollen, wir noch den Lesern danken welche einfach die Gelegenheit benutzten, um uns ihre warme Anerkennung auszusprechen. Wir haben dies aus Bescheidenheit bis an den Schluss gestellt und wollen auch die Zuschriften (‘dankbar fuer jede Nummer’, ‘muy bien redactado’, ‘in vieler Beziehung grossartig usw.), nicht weiter zitieren. Skeptischen Lesern jedoch gewaehren wir gerne Einblick in die Original-Zuschriften. Damit haetten wir Ihre Geduld wohl zur Genuege in Anspruch genommen. Wir wuerden uns freuen, wenn wir weiterhin Briefe mit Anregungen, oder gar Beitraegen, erhielten! SCHALOM! Die REDAKTION LIGA DE DAMAS Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Kinderfuersorge und Betreuung alter und Kranker Frauen und Maedchen, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten $ 122,469 Vacantes en Israel PATWA, organización que se preocupa de organizar la Aliá profesional y técnica a Israel, dispone en la actualidad de las siguientes vacantes. Los interesados pueden pedir mayores detalles a la oficina central de PATWA en Larrea 744, Buenos Aires, Argentina o a E. Friedmann, San Antonio 378, Santiago, quién actúa como agente de enlace entre Patwa y Chile. Director para una aldea de niños.— Debe ser educador y administrador experimentado. Conocimiento de hebreo es indispensable. Hay casa disponible. Ingenieros Mecánicos.—Trabajo ofrecido por la Compa¬ ñía de Potasa del Mar Muerto. Otra vacante en el Ministerio del Trabajo. Químicos.—Varias vacantes en la Compañía de Potasa. Contador-Jefe.— Para contador universitario con experiencia. Se requiere conocer o aprender hebreo Estadísticos.—Varias vacantes para los. servicios del Ejército. Psicólogos clínicos.—Vacantes en el Ejército. Se requiere título universitario y experiencia. Gerente General de los Ferricarriles de Israel.— Puesto ofrecido por el Ministerio de Transporte. Contrato por dos años. Muy buenas condiciones para persona con la experiencia requerida Economistas.— Varias vacantes ofrecidas por “Hamashbir”, cooperativa de consumos de la Histadruth. Hebreo no es condición indispensable. Se darán facilidades para su aprendizaje. Contadores.— También para Hamashbir. Deberán dirigir departamentos con más de 60 empleados. Estudios universitarios y experiencia. Encargado de relaciones públicas.— Para Hamashbir. Debe conocer hebreo perfectamente, orientada hacia los Ideales de la Histacfruth. Capaz de redactar artículos, panfletos, informes, etc Erich Kaestner gibt folgenden wohlgemeinten Ratschlag: “Was auch immer geschieht: Nie duerft ihr so tief sinken, Von dem Kakao, durch den (man euch zieht, Auch noch zu trinken!”. Sein Berufskollege Ernest Hemmingway hat diese weise Maxime in den Wind geschlagen. Er ist bekanntlich der Autor des erfolgreichsten antifaschistischen und prorepublikanischen Romans ueber den spanischen Bürgerkrieg: “Fuer wen die Glocken laeuten”. Seinerzeit einer der sensationellsten “best?seller“. Hemmingway scheint ueberhaupt, was Geisteshaltung. Stil und andere Attribute des Schriftstellers anbetrifft, die “best-seller” - Produktion anderen literarischen Richtungen vorzuziehen. E Deutschland hat einen neuen Versuch unternommen, Kairo mit Rommel zu erobern. Oder besser gesagt, die Herzen des aegyptischen Publikums mit der ruehrseligen Filmgeschichte: “Das war unser Rommel”. Das “unser” ist nicht so ueberfluessig, wie es scheint, denn bei der Entwicklung der Dinge ist es absolut moeglich, das irgend ein groessenwahnsinniger Demokrat heutiger Praegung die Legitimitaet eines solchen Possesiv - Pronomens streitig machen koennte. Von Frau Bena Tepler, Juedin, 55 Jahre alt, in Russland geboren, seit 40 Jahren in den Vereinigten Staaten ansaessig, wird berichtet, sie sei unter der Anklage, einmal zur Kommunistischen Partei gehoert zu haben, des Landes verwiesen worden. Frau Tepler erschien es logisch, in dem Lande Aufnahme zu suchen, in dem einst ihre Wiege stand. Dem Sowjet-Konsul erschien es unlogisch, da nach seinem Ermessen die gute Frau die Buergerschaft des “Vaterlands des Sozialismus” nie besessen habe. Daraufhin rieten ihr die Behoerden der USA. wohlwollend, ein Visum fuer Israel zu ersuchen. Das ist bekanntlich ein Land, in dem heimatlose oder ausgewiesene Juden aufgenommen werden. Manch Im Moment befindet er sich, wie die gutinformierte “Time” zu berichten weiss, auf Ferien. Wo? Nun, dem Mann steht die Welt offen. Er kann sich, was uebrigens heutzutage garnicht fuer Jedermann zutreffen soll, den Ort aussuchen, Und er suchte ihn aus: Madrid! Wer sich mehr darueber freut, beim anderen hoffaehig geworden zu sein, ob der kleine Diktator vom Palacio El Prado oder sein grosser Anklaeger, ist noch nicht festzustellen. Die Zeiten haben sich/ jedenfalls geaendert. Und nicht nur zum Guten. Frueher betrachtete man es als anstaendig, nicht in einen Brunnen zu spucken, aus dem man einmal getrunken hatte. Heute trinkt man schon aus Brunnen, in die man vorher gespuckt hat. Zur Premiere erschien der Herr Praesident, Mohammed Naguib, hoechstpersoenlich und zu seiner Seite sass Witwe Marie Luise Rommel. Auch der Premier, Herr Abd-el Gamal Nassar begruesste Frau Marie Luise sehr herzlich. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wieviel lieber die beiden Herren einen Film ueber Frau Rommel in Begleitung eines siegreichen Marschalls von Hitlers Gnaden gesehen haetten. mal sogar solche, die wie Frau Tepler die wirtschaftliche und militaerische Sicherheit der freien Welt aufs Schwerste gefaehrden. Es ist eigentlich nichts dagegen einzuwenden, dass die nordamerikanischen Behoerden diese Art der Alij ah foerdern. Was aber seltsam beruehrt, ist dass zur gleichen Zeit der Unterstaatssekretaer Byroade Israel und die Juden auffordert, ihre Bande zu zerschneiden und die Alijah nach dem Rezept des Chamberlainschen Weissbuchs zu beenden. Vielleicht setzt man sich in Washington selbst erst einmal ins Einvernehmen, bevor man anderen mehr oder weniger wohl gemeinte Ratschiaege erteit?! ATSCHEKA CARTA DE LA UNIVERSIDAD Me es grato poner en conocimiento de Ud. que el Instituto de Extensión de Artes Plásticas de la Universidad, en la última de sus sesiones, acordó llamar a Concurso de estudios biográficos y críticos sobre los pintores Ramón Subercaseaux y Alberto Orrego Luco, con motivo del centenario del nacimiento de estos artistas 1854-1954. Las bases de este Concurso son las siguientes EXTENSION.— Esta será de un mínimo de treinta carillas. ' *:!If!S PLAZO.— Se fija como última fecha de la entrega de trabajos, el 15 de Octubre venidero. Dichos trabajos se entregarán en el Instituto. Oficina N.o 21, segundo piso del patio Oriente de la Casa Central Universitaria, Alameda Bernardo O’Higgins 1058. Firmados seudónimo y nombre en sobre cerrado. JURADO.— Se compondrá este jurado de tres miembros, designados por el Instituto. RECOMPENSAS.— Habrá dos únicos premios de $ 20,000, cada uno, para el mejor trabajo biográfico y crítico referente a cada uno de estos pintores. s hat nicht sollen sein.... Weiss das Mr. Byroade

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