Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XV (1953)
- Issue
- 1 (Enero, 1953)
- Date
- 1953-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 "BOLETIN INFORMATIVO" Enero, 1953 W. I Z. 0: (Aus einem Vortrag von R. Sch. in der Gruppe “Vera Weizmann”) Liebe Wizoschwestern! In. unserer vorhergehenden Sitzung wurde ich von unserer lieben Vorsitzenden gebeten. Euch einiges uebtsmeine Jugenderlebnisse zu erzaeh'len. Es waere fuer mich ' sehr angenehm und leicht gewesen. Euch ueber meine zionistische Arbeit von fruehester Kindheit an zu berichten. Ich bin in der Tschchechoslowakei’ zur Welt gekommen. Habe dort tschechisch juedische Schulen besucht.. Spaeter war ich Mitglied und dann auch Fuehrerin in dem groessten zionistischen Jugendbund der Republik, dem Techelet-Lawan. Dieser entspricht ungeíaehr der Linie, weiche der Habonim in Deutschland hatte. Als dann Sudetendeutschland von Hitler besetzt wurde, war es fuer mich das Erste zu versuchen an Hand eines Studentenzertifikates nach Israel zu kommen. Den meisten meiner Chaweroth ist es auch ge- ‘ lungen. Fuer mich hatte es jedoch das Schicksal anders bestimmt. Ich war gezwungen, meine diesbezüglichen P.aene aufzugeben und kam naeh Chile, Hier war es fuer mich eine Selbstverstaendliehkeit, meine. Freunde wieder in juédischen Kreisen zu suchen. Meine ersten Besuche galten der A J. I.. welche im (Jireulo Israelita im Subterráneo ihr Heim batte. Dort wurde haupteaechltch ■Ping-Pong gespielt. Dort trat ein lunger, fuer mich bis dahin unbekannter, Mann an mich heran und begruesste mich auf deutsch. Et sagte mir, dass er gebeert habe. dass ich in zionistischen Jugendbuenden aktiv gearbeitet hatte. In unserer Unterhaltung erzaehlte er mir, dass er aus dem Hasehomer Hazair aus Deutschland komme und bestrebt ist. in Chile raeder einen zionistischen Jugendbund aufzubauen. Et forderte mich zur Mitarbeit auf. Der . junge Mann war Norbert Meyer, der Euch Allen bekannt ist. Ich . nahm diese Aufforderung Igern an. Wir begannen zu arbeiten und nach kurzer Zeit gruendete lieh die Kidma. Einige der hier anwesenden Wizoschwestern werden sich noch daran erinnern, dass ich ihre Fuehrerin war. Kurz gesagt, ich fand zumindestens das zum Teil wieder, was mein Lebensinhalt gewesen war. All das . Euch’ ausfuehrllcher wieder zu erzaehlen. hatte Ich urspruengllch vor. Es waere mir gleichzeitig leicht gefallen und angenehm gewesen, mich auf diese Art an die alten Zeiten zu erinnern. Doch hat sich In der kurzen Zeitspanne seit unserer letzten Sitzung etwas ereignet, was mich bewegt hat. diese schoenen Erzaehlungen fuer heute nur zu streifen. Ich* halte sie nicht fuer angebracht fuer den Moment. Der Moment ist zu ernst und zu traurig. Und da ich Veranlassung habe, ihn sicher mehr zu empfinden wie Viele von Euch, ist es mir ein Beduerfnis, davon zu sprechen. Wie ich schon am Beginn mel- «er Ausführungen sagte, ist mein Geburtsland die Tschechoslowakei. Ihr Alle wisst von frueher her. dass es ein Land war, das man als wirklich demokratisch bezeichnen konnte. Das tschechische Volk hatiw lange genug unter der Herrschaft Oestreiob-Ungarn zu leiden gehabt, sodass es eine wirkliche Demokratie schaffte. Der Geist Massaryk’s, Befreier und Praesident beseeite das ganze Volk. Wir Juden verbrachten do-t unser Leben ohne Jemals nennenswert viel von Antisemitismus zu spubren. Es gab dort alles was zum luedischen T-eben erforder. lieh1 war. Die Behoerden waren uns nicht feindlich gesinnt. Marlenbad, Karlsbad., Franzensbad w°ren eile Kurorte, welche haurrtsaech’lch von Juden besucht wunden und wo sich Juden der panz/on Welt trafen. Prag die Hauntstadt war Zionistenkongresstdt. Es wuchs in diesem i Land eine gute zionistische Jugend heran. Und so koannte Ich I noch viele Tatsachen mehr auizaeMen. Als wir dieses Land wegen der deutschen Horden "verlassen mussten fiel es uns nicht allzu leicht. Wir mussten Vieles zuruecklassen, was uns sehr Heb geworden war. Aber fuer einen bewussten Juden war es eine Selbstverstaendüchkelt von dort wegzugehen. Damals wegen Hitler, und nach dessen Niederlage haette es fuer wirkliche Juden, die noch dazu befaehlgt waren, Grosses zu leisten, bessere Laender gegeben, als die kommunistische C.S.R. Sicher werdet Ihr nun bereits gemerkt haben, worauf ich hinaus will und muss. Naemlich auf die Ereignisse der letzten zwei Wochen. Wer die Zeitung liest hat zur Kenntniss nehmen muessen, d^s man einer Anzahl Juden, die dort fuehrende Steldungen Innehatten, den Prozess machte ln welchem Ihnen vorgeworfen wurde, Vorteile fuer Israel geschaffen zu haben, somit die C.S.R. geschaedigt zu haben und was welss Ich noch mehr.. Die Zeitungsmeldungen waren zu unvollstaendlg, um sich' ueber den wahren Sachverhalt ein wahres Bild machen zu koennen. Doch ist das auch garnicht wichtig. Die Zeiten in welchen wir leben, haben uns gelehrt das nicht wichtig ist, was in den Zeilen steht, sondern lediglich das, was dazwischen ungeschrieben ist. Auch wuerde es zuweit fuehren, jetzt hier naeher darauf einzugehen. Euer mich war all das ein neuer Reichstagbrandprozess der diesesmal nicht gegen den Kommunismus gerichtet war, sondern jetzt' von diesem selbst gegen den Zionismus in erster Linie und somit gegen das Judentum der ganzen Welt. Mir war es bisher schwer, mir eine wirkliche Meinung ueber den Kommunismus machen zu koennen. Sicher wird es vielen von Euch nicht anders ergangen sein. Wir haben wohl hin und wieder Angriffe von dieser Seite gehoert. dass der Zionismus zu nationalistisch sei und Aehnliches mehr. Aber erinnern wir uns auch daran, dass Russland bei dea- Abstimmung fuer den neuzugruenden Staat Israel eine so positive Stellung einnahm, dass es bei Vielen von uns Sympathien hervorrief. Doch was ist Jetzt auf einmal geschehen? Jetzt hat der Kommunismus endgueltig seine Karten aufgedeckt und leider sind es wieder wir, die man zum Altar als Opfer darbringt. Ich bemerkte schon, dass es nicht von Wichtigkeit Ist, was man dien Angeklagten in Prag zur Last legte. Es waren nicht iSlansky und seine Genossen, die man anklagte. Eis war der juedische Staat Israel, den sich der Kommunismus nunmehr ausgesucht hat, um bei den arabischen Laendern Sympathien zu gewinnen. Üm den Staaten, mit welchem unser Land Israel sehr gute Beziehungen unterhalt wie U.S.A. die ohnehin schon gefaehrdeten Sympathien den Arabern gegenueber, vollkommen zu zerstoeren. Um auf diese (Schluss auf Seite 15) HAUSSAMMLUNG 18. JANUAR CIS MO CO INSTITUTO CHILENO-ISRAELI Wir verausgabten lm vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, A r z t—, Arznei, und Krankenhauskosten Schulu n d Berufsausbildungsbeihilfen, sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheimes, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten, $ 361.012,40 I Liga de Damas i Wir verausgabten lm vorigen Monat fuer Klnderfuersorge und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedcben, ausschliesslich der laufenden' BUerounkosten, $ 105.239,90 Homenaje al gran sabio Dr. Chaim Weizmann El 27 de noviembre, día en que el Dr. Weizmann hubiese cumplido los 78 años, se llevó a efecto en el Salón de Honor de la Universidad de Chile un gran acto recordatorio, auspiciado por el Instituto y por la Comisión Chilena de Cooperación Intelectual, en homenaje al difunto Presidente de Israel. Bajo la presidencia del Rector de la Universidad, don Juvenal Hernández, se desarrolló un programa musical a cargo del solista en violín don David Bitrán, y del Coro de la Escuela ‘‘República de Israel”, que interpretaron, con fina sensibilidad, la Sonata N.o 4 de Haendél y “Duerme en paz” de Mendelssohn. Hizo uso de la palabra el Diputado d,on Astolfo Tapia, quien habló en nombre del Instituto, presentando una breve reseña de la vida y de la obra de Weizmann, en que destacó sobre-todo sus labores científicas, comparándolas con los trabajos políticos de Herzl y los filosóficos de Nordau, y trazó así un cuadro completo de la lucha histórica del pueblo de Israel. Llamó especialmente la atención el profundo conocimiento y la vasta comprensión de la causa judía en el discurso del prominente Diputado chileno. Chanukka im Kinderheim Am 17. Dezember fand in unserem Kinderheim unsere ^tlljaehrliche Chanukka-Feier statt. Im Beisein, einiger Freunde und dem Vorstand der “Liga de Damas” entzuendete eines der Kinder die Lichter. Dann hielt Herr Rab biner Loewenstein eine Ansprache an unsere Zoeglinge, in der er ihnen die Bedeutung des Festes erklaerte. Darauf folgte eine Bede an die Erwachsenen, die durch ihr besonders hohes Niveau grossen Beifall ausloeste. Nach einigen G-esangsvortraegen juedischer Lieder durch unsere Kinder, fand die Verteilung der Geschenke statt. An dieser Stelle danken wir nochmals allen unseren Freunden fuer die praktischen Sachen. d,ie Spielzeuge und Suessigkeiten, die sie uns in so grosszuegiger Weise zur Verfuegung stellten. Es war fuer alle Anwesenden eine grosse Genugtuung, die strah. lenden Gesichter der Kinder zu sehen und fuer uns ein Ansporn weiter freudig fuer das. Kinderheim taetig zu sein. Zum Schluss wurde ein kleiner Cocktail gereicht und damit fand die einfache, aber eindrucksvolle Feier ihren Abschluss. Kleiderspenden Denken Sie bitte an unsere Kleiderkammer! Wibe no°tigen dringendst Herren, anzuege. Schuhe und wap. sehe, sowie Damen- und Kin derkieidung. Senden Sie uns dieselben bitte jn unsere Oficina. Av. Portugal 810 oder rufen Sie uns unter 33095 an Wir werden die Sachen dann abholen lassen. Wohliaeligkeilsfesi Wir veranstalteten am 10. Dezember einen Chanukka Teezu Gu"°tovV Kinderheimes und unserer alleinstehenden beduerft.igen Frauen und Maedehen der im Garten von Frau Else Baerwaid stattfand. Es waren ca. 100 Damen anwesend, die bei strahlendem Sonnenschein in ihren huebseihen Sommerkleidern ein entzueckendes Bild boten. Frau Baerwaid hatte nicht, nur Geschirr und Stuehle gemietet. sondern auch gross zuegiaer Weise Kaffee, Tee. mrsHotp f-Atrsenke und Fis oiec+Jftoj; .Eio bat dadurch we s-putiiVh zu dem Gelingen bai irptrüo-oy, da« unserem Feste bec-hieden war. Wir danken eilen Anwesenden fuer ihr Frc-Hpfnen. so. nie den Spenderinnen der Torten recht herzlich. Por último, habló el Vice Presidente del Instituto, Dr. Rafael Piiscoff, sobre el sabio Weizmann y la importancia mundial de sus descubrimientos en el campo de la Química, analizando sobre todo sus actividades en las Universidades de Ginebra y Manchester, y como jefe de los laboratorios del Almirantazgo Británico; subrayó el significado de la fundación de la Universidad Hebrea en Jerusalén y del Instituto Científico en Rejovoth para la cultura de la Humanidad. Concurrieron al acto muchos intelectuales chilenos y numerosos miembros de núes . Haschomer Hatzair (Kidma) MOSCHAVOT: Tal como en años anteriores, la principa] actividad de ésta época gira alrededor de la preparación de los Campamentos de Verano. A fin de asegurarles completo éxito se han planificado tres períodos, los que se realizarán entre el 6 de enero y el 12 de febrero. El lugar elegdio se encuentra en Olmué, en una zona de clima ideal y excelentes condiciones para la realización de la moschavot. Los programas de actividades para cada una de las moschavot han sido cuidadosamente trazados ñor los javerm aue las dirigirán y en cada uno de ellos se han considerado las necesidades específicas y las características particulares de los grupos participantes. Cada moshavá girará alrededor de un tema central, el aue junto con comprender charlas y explicaciones será complementado con trabajo propio de los .iaverim, exposiciones, canciones, bailes, excursiones y competencias deportivas y de ingenio. Entre los temas ya estable, cidos están: la defensa de Israel y nuestra guerra de In. dependencia, la conquista de la naturaleza por el hombre, la construcción de un kibutz y sus primeros pasos, literatura hebrea. Droblemas socia. íes T nacionales de los judíos en Israel y en el galuth, etc. MADRIJTM: El Movimiento está haciendo todos los esfuerzos necesarios para enviar al próximo curso de Madrijim aue realizará la Agen-, cía Judía en Jerusalén, un alto número de participantes. Seleccionados ya entre quienes son considerados como los más indicados para llenar después tareas de dirección, se ha comenzado su preparación a fin de aue lleguen a Israel en condiciones aue les permitan un máximo aprovechamiento de los estudios. Basados en la experiencia recogida por los madrijim del Movimiento, que han regresado tra Colectividad, que quedaron altamente impresionados por el espíritu de dignidid y de honor qce reinaba en esta manifestación, en la cual las autoridades universitarias da Chile rindieron no solamente homenaje a Weizmann, sino también expresaron sus simpatías hacia el Estado y el pueblo de Israel. El Instituto ha realizado con este acto otra labor muy valiosa en el campo del acerca¡- miento cultural, que merece el reconocimiento unánime de todos los sectores demuestra Colectividad. E. R-d Club Atlético Israelita Maccabi Segunda Mosehavá de la Juventud Israelita Maecabl Rara la temporada veraniega entrante. el C.A.I.M. efectuará *u segunda mosehavá, la que se realizará en algún lugar eos-tero, a través de dos períodos, durante enero y la primera quincena de febrero. Visto el Interés de la juventud del Maecabl, este campamento promete ser un éxito rotundo ya que se prevé una asistencia record de javerim. La primera majaneh tendrá lugar del 3 al 20 de enero, mientras la segunda se realizará del 20 de enero al 5 de febrero. Un gran aliciente para la malanéb seTá la presencia del javer Molshe Nisslebaum, madrij de nuestro movimiento en Argentina, quien llegará en los próximos días a SanHago. Nuestra majanéh contará esto año con muchas innovaciones en materia de canchas deportivas, y de labor cultural. Para esto, recomendamos a todos los padres envíen a sus hijos al campamento del Maecabl. ya de cursos semejantes, los candidatos seleccionados se aprestan entusiastamente a responder a las necesidades que deberán llenar próximamente. CENTRO DE PADRES DEL KEN “HAPALMAJ”: Con éxito creciente continúa desarrollando sus actividades este Centro. En reuniones periódicas y regulares los padres de los javerim se van poniendo al tanto de la labor educativa que realizan los hilos. Junto con ello esbozan ideas propias acerca de la meior marcha de diferentes actividades. En la última reunión el Centro decidió oficialmente a la iaverá Batía Minz. recién regresaba del Centro de Madrijim de Jerusalén. Junto con impresiones generales de su estadía en Israel, Batía resumió para la numerosa asistencia los moldes de trabajo del cursó en que participó,