Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIV (1952)
- Issue
- 8 (Agosto, 1925)
- Date
- 1952-08-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Agosto, 1952 5 BOLET IN INFORMATIVO Ik 12b/efAa)tm f Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Kepraesentanten-Kollegiums vom 3. Juli 1952. Zum ^Thelma Einbuergerung COMITE REPRESENTATIVO DE LA COLECTIVIDAD ISRAELITA DE CHILE Ref. N.o 9748 Señor Presidente de la Sociedad Cultural Casilla 2487 Santiago.— Santiago de Chile, 15 de Julio de 1952 22 Tamuz de 5712 ‘B’ne Jisroel” Distinguido correligionario: En el Boletín Informativo B’ne Jisroel (Mitteilungsblatt), edición N.o 4, de abril 1952, página 17. aparece un artículo del señor Hans Kaufmann, titulado “Paesse, Visa, Konsulate, etc.”, en el cual figura el siguiente párrafo: “Wer heute einen Deutschen Pass beantragt, hat kein Recht, morgen an Einbuergerung zu denken”. En atención a las preguntas que se le formularon al respecto, nuestro Ejecutivo requirió informes de su Departamento de Intercambio Cultural y Jurídico. Dichos informes concuerdan en afirmar que, en realidad, no existe tal incompatibilidad entre el hecho de tener un pasaporte alemán y la opción a conseguir la nacionalidad chilena. Consideran que debe tratarse de un error del articulista, con lo cual —por lo demás— no desmejora todo lo demás del texto de sus interesantes aportes al estudio de un problema que tiene que preocupar a los socios del “B’ne Jisroel”, como también ha preocupado a esta Directiva colectiva. Rogándole tenga a bien ordenar la correspondiente rectificación en la próxima edición del mencionado “Mitteilungsblatt”, nos reiteramos de Ud. y del H. Directorio, siempre Affmos, y Ss, Ss. y correligionarios, ROBERT LEW Secretario General Der beanstandete Satz liest sich anders, wenn man ihn nicht aus dem Zusammenhang reisst: “Denn bei aller kritischen Einstellung zu dem... behoerdlichen Kriterium muss man anerkennen, dass man sich hierzulande mit Recht dagegen verteidigen wuerde, den chilenischen Pass nur als ein Mittel zum Zweck (Reisen, etc.) anzusehen. Wer heute einen deutschen Pass beantragt, hat kein Recht, morgen an Einbuergerung zu denken”. Das heisst: 1.) Wenn Einbuergerungsgesuche mit subalternen, rein praktischen Vorteilen begruendet werden sollten, so wuerden die Behoerden sich wohl dagegen verwahren. Das heisst aber nicht, dass es augenblicklich geschieht. 2.) Wer unter solchen Gesichtspunkten heute um die deutsche Staatsangehoerigkeit einkommt, hat kein Recht, morgen an die chilenische Einbuergerung zu denken. Da hierzu, lande aber Gott sei Dank die Gedanken nicht von derjustiz kontrolliert werden, kann es sich nur um das innere, moralische Recht handeln. In Begriffen des formalen Rechts koenntp man sich nur auf die Moegiichkeit beziehen, die Einbueigerung —ja oder nicht— zu beantragen. Und davon war nicht die Rede. Trotzdem sind wir dem “Comité Representativo” und seinem “Departamento Juridico” sehr dankbar fuer ihr Interesse, fuer die Aufklaerung, die sie irregefuehrten Lesern angedeihen liessen und die Gelegenheit, derselben beizupflichten. Fuer die liebevollen Beweise tiefempfundener anlaesslich des üllnsclveidens meiner geliebt-en Frau Teilnahme MARGA WEISS danke ich innlgsl. ADOLF EKN ST WEISS Casilla uni — Valparaiso Anwesend die Herren Feld mann, Veis, Hollaender. Hanff, Pincus, Will, Michel, Windmueller, May, Bab, Fried, mann, Roesler sowie die Er. satzrepraesentanten, Herren Zausmer, Nossen, Richard Rothschild, Isaak. An der Sitzung nahmen ausserdem teil alle Herren des Direktoriums sowie Herr Rabbiner Loewenstein. 1.) Protokoll: Das Protokoll der Sitzung vom 5. Juni ds. Js. wird verlesen und genehmigt. 2.) Bericht des Vorstandes: Herr Lande berichtet, dass seit der letzten Repraesentan. ten-Versammlung vom 5. Juni drei Neuaufnahmen sowie 2 Abgaenge durch Todesfall zu verzeichnen sind. Er gibt weiterhin von fol. g e n d e n Veranstaltungen i Kenntnis, die in der Berichtszeit im Gemeindehaus stattgefunden haben: Am 10.6. wurde gemeinsam mit der Union Sionista ein Vortragsabend veranstaltet, in d.em Herr Samuel Goren seine “Reise-Eindruecke ln Israel” schilderte und Professor Alexander Rosenfeld ueber die “Aufgaben der Uni. versitaet Jerusalem” vor einem zahlreichen Publikum sprach. Am 19. Juni referierte Frau Sofia Mayanz de Zahler ueber “Die neuen Rechte der Frau in Ehe und Erbschaft” und Dr. Erich Lion ueber “Wiedergutmachung und Entschaedigung durch Deutschland”. Er berichtet weiterhin ueber den Stand, der Sonntags- Sammlung und macht namens des Direktoriums Vor. schlaege ueber die Verwendung der vorhandenen Gelder. Er betont erneut, dass es fuer diese Sammlung an hilfsbereiten Jugendlichen fehle und dass demzufolge das Ergebnis dieser so wichtigen Sammlung hinter den Erwartungen zurueckbleibe. Er appelliert erneut an alle Eltern von Kindern im geeigneten Alter, dass sie diese veranlassen, sich einmal im Monat 2 Stunden fuer diese juedische Aufgabe zur Verfuegung zu stellen. Diese Jugendlichen wuerden sicher eine grosse innere Befriedigung haben, wenn sie sehen, dass durch ihre aktive Hilfe das Ergebnis dieser Sammlung wesentlich gebessert wird. Herr Hofmann berichtet ueber eine Sitzung des Comité Blindenheim. Es seien bereits ueber 300 Mitglieder aus saemtlichen Sektoren geworben worden, auch seien groessere einmalige Spenden zur Verfuegung gestellt worden, um diesen Armen zu helfen und das Blindenheim in Jerusalem in die Lage zu ver. setzen, die notwendigen Er. Weiterungen vorzunehmen, die zur Aufnahme aller derjenigen noetig sind, die das Schicksal .so schwer betroffen hat. Herr Hofmann berichtet weiterhin ueber eine Sitzung des “Estadio Israelita” und weist darauf hin, dass in unserem Sektor bisher verhaeltnismaessigwenig Aktien ver. kauft wurden. Er bittet alle interessierten Kreise solche zu erwerben, damit dieses Stadion so schnell wie moeglich das Schwimmbad, die Tennis. plaetze und die Sportplaetze fuer Leichtathletik usw. er. oeffnen kann. Es handele sich um eine notwendige In stitution fuer unseren Jischw, die unter allen tim. STATT KARTEN Fuer die uns anla-esslich des Hinscheidens meiner unvergesslichen Frau, unserer -geliebten Mutter Frau SELMA LEVY seb. PAGELSOHX erwiesene Teilnahme sagen wir unseren liehen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. Alfrede Lew und Iran Santiago. Juli 19-52, »rin/ Lery und Frau .Fuer die uns anlaesslich des Hinechei'dens unserer geiieb-% ten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter ußd Urgrossmutter, F rau H E D W I G S T A M Ai t in so grossem Masse, erwiesene Teilnahme sagen wir ■allen'' Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank P MARCEL C. STAMM und Frau,' MAX SCHWABAiCHER und Frau- Fuer die uns anlaesslich des Ablebens unseres teuren Gatten, Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters A I. E X A X I) E K l„ C S T I G I*. erwiesene Teilnahme sprechen wir allen unseren herzlichsten Dank aus. EMMA LISTIG seb. UICHTEK und Kinder Fuer die liebevollen Beweise tiefempfundener Teilnahme anlässlich des pioetzlielien und unerwarteten Ablebens unseres geliebten Mannes. Vaters und Bruders ISIDOR HIRSCH spreelien wir auf diesem Wege allen Freunden Und Bekannten unseren Innigsten Dank aus. BERTA HIRSCH gell. JAWHVK Z HERBERT HIRSCH u. Frau und saemtliclie Verwandten. Fuer die uns so zahlreich erwiesene. Teilnahme beim Hinscheiden unserer unvergesslichen Mutier, Schwiegermutter und Grossmutter RACIIIL R. ZISLE sagen wir auf diesem Wege allen unseren Freunden und Bekannten unseren Innigsten Dank. FINKAS ALSTER und ANY ALSTER Santiago, Juli 1952. geb. ZISLE ►04 04 | GRABSTEINE j | in saemtlichen Stehiarten zu billigsten Preisen f | TH. REIS José Miguel de la Barra 412, 5.o piso. | | Dep. A. esq. Merced. Tel. 33200 j staenden unterstuetzt werden muesse. 3.) Campaña Unificada: Herr Landau berichtet, d£ss das Ergebnis der Campaña Unificada 1951 als durchaus befriedigend bezeichnet werden koenne. Es seien ca. 100 Zeichner mehr, erfasst worden als im Vorjahre. Da fast alle Mitglieder grosses Ver. staendnis fuer die Wichtigkeit dieser Aktion gezeigt haetten, sei auch das finanzielle Ergebnis entsprechend hoeher. Herr Landau benuetzt die Gelegenheit, um allen Mitgliedern fuer ihre Zeichnungen und allen Mitarbeitern in der Campaña - Kommission fuer ihre tatkraeftige und aufopfernde Unterstuetzung zu danken, die wesentlich zu dem schoenen Erfolg der Campaña beigetragen habe. 4.) Comité Representativo Herr Landau berichtet ueber eine Sitzung, die im Hause des Presidenten des Comité Representativo stattgefunden hat, und an der die Presidenten saemtücher hiesiger juedischer Organisationen teilgenommen haben. In dieser Sitzung habe der Praesident des Comité Representativo angeregt, ein eigenes juedisches Presseorgan zu schaffen, das zunaechst drei Mal woechentlich und spaeter, wenn moeglich. taeglich ln castellano, jiddisch und zum Teil auch in Iwrith erscheinen solle. Die Anwesenden bezeichneten die Anregung als gluecklich und die Schaffung eines juedischen Presseorgans fuer unseren Jischuw als d,urchaus wuenschenswert, da ein solches den kulturellen und sozialen Aufgaben unserer Gemeinschaft zu dienen in der Lage sei und als wichtiges Bindeglied unter den einzelnen juedischen Kollektivitaeten Chiles angesehen werden muesse. Die Angelegenheit werde weiter bearbeitet und den einzelnen Gemeinden zur endgueltigen Beschlussfassung vorgelegt werden, sobald das Projeki konkrete Formen angenommen habe. 6.) Verschiedenes: Herr Landau gibt von d<yn Schreiben der “Federación Sionista” vom 26. Juni Kenntnis. in dem diese um die Benennung von 5 Delegierten zu dem am 26.-27. Juli stattfindenden lokalen Zionistischen Kongress bittet. Als Delegierte werden die Herren: León Rosenthal, Nuta Nebenschoss, Adolfo Ebstein, Juan Bab, Siegfried Hollaender, und als Ersatzleute die Herren: Rudolf Nossen, Otto Zausmer, bestimmt. Herr Hanff weist nochmals auf die grosse Wichtigkeit des Jugendproblems hin und beantragt : 11 diese Frage in einer besonderen Sitzung' des Repraesentante n - Kollegiums zu! behandeln,! 2) dass die Jugendkommis. sion, die durch die Herren j Hanff und, Engel erweitert! wird, sofort zusammentre. te, um diese Sitzung vorzubereiten. Der Antrag wird