Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIV (1952)
- Issue
- 3 (Marzo, 1952)
- Date
- 1952-03-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Marzo, 1952 BOLETIN INFORMATIVO 5 DREI BEDINGUNGEN Vor der Tagung der NATO- Signatarmaechte in Lissabon trafen sich in London —anlaesslich der Begraebnisfeierlichfceiten Koenigs Georg— die Aussenminister der drei Westmaechte. Auf der Tagesordnung stand in erster Linie die Problematik der Einreihung Westdeutschlands in das kuenftige Europaeische Heer, die von Acheson dringlichst betrieben, von Eden wohlwollend gefoerdert und von Schumann sanft verzoegert wird. Drei Bedingungen hatte Bonn in letzter Stunde durch seinen ebenfalls anwesenden Kanzler und Aussenminister wissen lassen, um die freundliche Einladung in die westliche Front zu akzeptieren: 1) Aufnahme Deutschlands in die NATO mit allen Konsequenzen (Wort und Stimme in politischen, militaerisehen, ruestungstechnischen, wirtschaftlichen Fragen u.s.w., sowie Rehabilitierung der Generalitaet). 2) Revision des Saar-Statuts, d.h. Losloesung der Saar aus der franzoesischen Einflussphaere, was auf die Dauer nichts anderes bedeuten kann als Einverleibung Typ “heim ins Reich”. 3) Amnestie fuer Kriegsverbrecher. Die Antwort der Alliierten auf Punkt Eins wurde erst in Lissabon vervollstaendigt und besteht einerseits aus der Ablehnung Deutschlands als Signatarmacht der NATO (franzoesisches Argument: “der Atlantik. Pakt wuerde durch die deutsche Irredenta oestlich der Elbe einen offensiven Charakter erhalten”), andererseits aus dem Beschluss, fuer die Staaten des Europa - Heeres (Frankreich, Benelux, Italien und Westdeutschland) ein zusaetzliches Protokoll zu verfassen. Die Frage des Saar-Statuts soll nicht endgueltig geloest werden, bevor franzoesischdeutsche Beratungen darueber stattfinden. Und zur Frage der Kriegsverbrecher: Man bietet Deutschland einen vierten Sitz in der bisher von den drei Westmaechten besetzten Revisions. und Begnadigungskommission an. Stellen wir uns einmal auf den von UJ3.A. vertretenen Standpunkt, dass die militaerische Mitarbeit Deutschlands in einem kuenftigen Krieg gegen Russland . unentbehrlich waere. Dann muesste man konsequenterweise auch hinnehmen, dass gewisse militaerische, politische und andere Massnahmen im Hin: blick auf diese Notwendigkeit getroffen werden. Die Stellung Deutschlands zum westlichen Verteidigungssystem muesste tatsaechlich revidiert werden. Die Frage der Saarkohle kann weder fuer die Ruhr noch fuer Lothringen gleichgueltig sein. Und doch hat man in diesen beiden Fragen den Deutschen mit einem halben Nein geantwortet. Wir haetten ein halbes Ja nicht erfreulicher gefunden, aber vielleicht fogerichtig fuer die augenblickliche westliche Politik und wir fuerchten auch, dass es nicht auf sich wird warten lassen, ebensowenig wie das ganze Ja. Ebenso hat man in der Saarfrage die Deutschen nur mehr oder weniger diplomatisch vertroestet, obwohl sie vielleicht im Lichte der obengenannten Voraussetzung eine baldige Loesung erheischt. Fragen wir uns aber einmal —immer auf dem Boden der richtigen oder falschen Praemisse von der Unentbehrlichkeit Deutschlands im westlichen Verteidigungssystem—: was hat die Frage der Kriegsverbrecher damit zu tun? Und die Antwort —nach Ueberwindung des anfaenglichen Staunens— kann nur lauten: Nichts, es sei denn als Konzession an die alben und neuen nazistischen Stroemungen, die Junker und Militaristen, die Antisemiten und Deutschnationale. Und trotzdem haben die Westmaechte, in dieser absurdesten aller Forderungen die groesste Konzession gemacht. Wehe ihnen, wenn sie glauben, den Teufel mit Beelzebub austreiben zu koennen! Daran ging vor noch gar nicht vielen Jahren ein Mann elend zu Grunde, der selbst bei Sonnenschein einen Regenschirm trug und dessen Name die Geschichte pietaetvoll vergessen wird. “Die Spannung zwischen England und Aegypten schien unertraeglich geworden zu sein. In Anbetracht der ernsten militaerisehen Lage und der strategisch vitalen Bedeutung des Suez-Kanals konnten die Englaender nicht laenger untaetig zusehen: britische Tanks fuhren bei Hof auf und unterstrichen hoechst eindrucksvoll die ka.. tegorische Forderung des Botschafters, die da lautete: Ali Mäher Pascha muss abgesetzt werden; an seiner Stelle verlangt London die Ernennung Nahas Paschas. Und Koenig Farouk I. von wer weiss wessen Gnaden gab nach...”1 Ha, denkt der aufmerksame Leser, da hat aber der Druckfehlerteufel dem “B. I.” einen Streich gespielt; die Sache war ja schliesslich umgekehrt, Nahas Pascha wurde abgesetzt und Ali Mäher Pascha ernannt! Richtig, nur dass der obige Bericht aus dem Jahre 1942 stammt und der Leser 'an 1952 denkt. Tempora mutantur: damals hatte der Realpolitiker Ali Mäher auf die deutsche Karte gesetzt und damit den Weg fuer die Ru eckkehr des Wafd gepflastert. Heute hat der Wafd mit seinem primitiven Nationalismus die Beziehungen zu England In eine Sackgasse gefuehrt und Ali Mäher wird berufen, um diese wieder auf eine freundschaftliche Basis zu stellen. Dass dabei der Herr Koenig noch sei. ne kleine Privatrache an dem traditionell hoffeindlichen Wafd ueben kann, gibt der Intrige ihre orientalische Wuerze und macht ihm dc|i bitteren Kelch der Kapitulation vor dem Westen geniessbarer. Es duerfte wohl keinem Zweifel unterliegen, dass der ploetzliche Regierungswechsel in Kairo, ebenso wie etwa die1 dauernden syrischen Putsche, auf mehr oder wenige direkte Intervention von aussen zurueckzufuehren ist. Mit einem eisernen und einem diplomatischen Glac6-Handschuh wusste man den Koenig zu bewegen; die Ausschreitungen des Vortags mussten ihn ueberdies von den mannigfaltigen Gefahren, die sein aufgebrachtes und bewaffnetes Volk nicht nur fuer die Fremden bedeuten, ueberzeugt haben. Also, halb zogen sie ihn, halb sank er hin und aus war der Krieg, von dem wir vor vier Wochen schrieben, dass man ihm nicht trauen soll. Die beiden Probleme, die Ae. gypten zwecks Ablenkung seiner zwanzig Millionen enterbten und entrechteten “Buer. ger” von den wirklichen Sorgen aufgeworfen hat, werden in Baelde in einer ruhigen Atmosphaere mit den Westmaechten diskutiert wenden. Sie lauten Suez und Sudan. Um sie mit einem Kompromiss zu loesen, hatten die Westmaechte bereits einmal den Eintritt Aegyptens in den Mittelost-Pakt in einer Note vorgeschlagen, die Nahas Pascha ungelesen zurueckwies. Ali Mäher Pascha und seine Klique jedoch sind Anhaenger der Idee dieses Paktes, sodass zu erwarten steht, dass irgendeine Einigung diskutiert werden wird, sowie man die oeffentliche Meinung in Aegypten auf die neue Politik vorbereitet hat, womit man im Moment fleissig beschaeftigt ist. Dass diese neue Situation fuer Israel Komplikationen von grosser Tragweite in sich birgt, haben wir schon einmal erwaehnt; im Augenblick besteht wohl die schwerste Komplikation darin, dass man nichts tun kann als der Dinge harren, die da kommen sollen. ATSCHEKA Norwegen bringt auf den Edinburgher Filmfestpielen einen Film, der das Schicksal der nordafrikanischen juedischen Kinder schildert, die vor ihrer Auswanderung nach Jisrael mehrere Monate in Norwegen zur Erholung waren. J Informativo Económico i EL GOBIERNO ISRAELI Y LA i ECONOMIA NACIONAL i JERUBALEN. 13.2,— El Premier David lien Gurlon anunció tres tipos de cambio para la libra israelí y una serle de enérgicas reformas para poner e» orden la economía. Dijo al Parlamento que el Gobierno está decidido a detener la Inflación, fomentar las Inversiones y aumentar la producción. Expresó que los 30.000 empleados del Gobierno serían reducidos en más o menos mU, y dejó entrever que también se proyectan, reducciones en los gastos militares, al declarar que “el presupuesto para la defensa será equilibrado, sean cuales sean las consecuencias”. Reiteró la promesa del Gabinete de no hacer nuevas emisiones de papel moneda ni de bonos de la tierra y manifestó que el presupuesto sería equilibrado completamente con impuestos. El discurso ha tenido nn efecto saludable en los círculos bancaríos, donde había estado circulando Insistentemente el rumor de que se produciría una dcsvalorlzaclón monetaria. Un portavoz manifestó que el proyectado cambio del antiguo circulante por billetes nuevos no representa una desvalorización. Los tres tipos de cambió para la Ubra israelí serán: El actual tipo nominal de 2,80 dólares por libra, para la compra de trigo y alimentos esenciales; un tipo de 1,40 dólares para los turistas, instituciones de beneficencia y compra de otros alimentos tales como carne, pescado, café, té, semillas y medicinas; y por último un tipo aún más barato, de un dólar, para los Inversionistas. PROGRAMA ECONOMICO DEL GOBIERNO APROBO LA KNESSET <r JERUSALEN, 20.2,— El Parlamento de Israel aprobó el nuevo programa económico del Gobierno, por 55 votos contra 44 y cuatro abstenciones. Una moción dé “censura al Gobierno” fué derrotada por 59 votos contra 44. Había sido presentada la moción por los cuatro partidos de la oposición: General Sionista, Partido de Unidad Obrera, Movimiento de Libertad v Comunista. El Gobierno tiene planes destinados para contrarrestar la inflación, fomentar la exportación y la producción. A los Inversionistas se les autorizará para Importar maquinarla y equipo, sin necesidad de contar con moneda extranjera. LAS MEDIDAS BRITANICAS DE AUSTERIDAD REPERCUTIRAN SOBRE ISRAEL IONDRIB3, 26.2.— Las últimas medidas de austeridad Introducidas en la Cámara de los Comunes esta semana, por el Canciller del Exchequer, repercutirán con toda probabilidad sobre Israel, según supo la JTA. Entre los artículos cuya Importación es drásticamente reducida están las frutas, lo que influirá sobre la exportación Israelí, cuyo mejor cliente es Gran Bretaña. Asimismo, serán afectadas las exportaciones israelíes de chocolate, golosinas v dulces, las cuales se exportaban en grandes cantidades a Inglaterra. Una de las consecuencias será probablemente la reducción de la Importación de calzado desde Inglaterra. Noticias políticas LLEGA A TEL-AVIV ENVIADO ESPECIAL DE LA SANTA SEDE TEL AVIV, 4.2. — Gustavo Pesta, enviado especial de la Santa Sede, arribó ayer a ésta con nn pasaporte diplomático expedido por el Vaticano. RECONOCIMIENTO DE JURE ENTRE ISRAEL Y GRECIA ATENAS, 9.2.—De fuente autorizada se supo que Israel volvió hace poco a acercarse a Grecia para proponerl nn reconocimiento de Jure y también relaciones comerciales más estrechas. El Gobierno simpatizaría con la Idea, pero está Indeciso en el reconocimiento de jure del Gobierno de Israel a causa de los 120 mil griegos que viven en Egipto. i i Cables de Israel SE REUNIO EL EJECUTIVO DB LA AGENCIA JUDIA JERUSALEN, 3.2.— El Ejecutivo de la Agencia Judía se reunió bajo la presidencia de Z. Shazar y decidió transferir a la sesión pie. narla del 4 de marzo el pedido de la Poalel Agudah por representación en la Agencia. Eshkol Informó sobre el progreso de las conversaciones financieras con el Gobierno. Luego Rafael Informó sobre la inmigración desde Rumania, Irán, Africa Septentrional y especialmente Túnez, donde el problema es urgente en vista de la situación política Imperante allí. Asimismo, se Informará sobre la ampliación del alcance del Departamento Económico de la Agencia, particularmente en el campo de las Inversiones, luego de la llegada del Dr. Neumann, el cual salló para una breve visita a Londres y los Estados Unidos, y volverá en marzo. 4 1.562.000 SE ELEVA POBLACION DE ISRAEL TEL AVIV, 15.2.— La población de Israel el l.o de enero de esto año se elevaba a 1.562.000, según un Informe de la Oficina de Estadística del Gobierno. De gste, total 1.400.000 eran Judíos. El informe muestra que el Incremento natural de la población judia es de 4.000 por mes. De todo el mundo CRITICA ES LA SITUACION DE LOS JUDIOS DE TUNEZ NUEVA YORK. 3.2,— Más de 100.000 judío* están amenazados por los disturbios en Túnez, declaró hoy el doctor Nalium Goldmann, presidente ejecutivo de la Agencia Judía. El Dr. Goldmann dijo que de los Informes recibidos de los emisarios de la Agencia Judía en Túnez resulta “que no hay dudas sobre la seriedad y urgencia de la situación". La declaración agrega que “se están acelerando ahora los planes para la emigración de los judio« de Túnez. PARTIDO NEONAZI SOCIALISTA DEL BEICH BONN. 20.2.— Uno de los dirigentes del Partido Socialista del Relch (SRP), partido neonazlsta, fué arrestado en el Parlamento de la Alemania occidental, acusado de ser un ex funcionarlo nazi de la Baja Sajonia y de haber logrado el triunfo en las elecciones bajo un nombre supuesto. El Presidente de la Cámara Baja del Parlamento anunció que Franz Rlchter, diputado del SRP era en realidad Frltz Roesler, un dirigente local del Partido Nazi en la Baja Sajonia. A Rlchter se le privó de su fuero parlamentario y la policía lo detuvo, otros dos miembros del SRP se encuentran ya en prisión. Son ellos Otto Ernst Remer, quien fuera ascendido especialmente por Hltler a mayor general y Hans Hennlng Kaps, director de uno de los diarios del Partido nafl. Están cumpliendo cnatro y tres meses, respectivamente, por calumnias y difamación. RECLAMACIONES DE PERSEGUIDOS DEL NAZISMO BERLIN, 20.2.— Más de 48.500 personas perseguidas por «1 régimen nazi han presentado reclamaciones por daños en Berlín occidental, desde el 10 de enero de) año pasado, cuando el Parlamento de la ciudad aprobó la ley sobre compensaciones. i